DE19600768C2 - Sicherheitstastatur - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitstastatur mit
einem Kontaktteil, einer Vielzahl von Tasten und einer
Schaltmatte, wobei das Kontaktteil die zur Kontakttierung
benötigten Kontaktelemente aufweist und von einer
Sicherheitsfolie im wesentlichen vollständig ummantelt wird, und
beim Betätigen der Vielzahl der Tasten der Tastaturdruck über
die Sicherheitsfolie auf die Kontaktelemente des Kontaktteils
übertragbar ist, so daß die Kontaktelemente miteinander
kontaktierbar sind.
Für den elektronischen Zahlungsverkehr (Electronic Funds
Transfer - EFT - oder Electronic Cash) werden heutzutage eine
Reihe von Geräten für eine Datenein- und Ausgabe verwendet. An
diese Geräte werden bestimmte Sicherheitsvorgaben geknüpft um
mögliche - gewollte oder ungewollte - Manipulationen vermeiden
zu können. Die Sicherung geheimer Informationen, sowie der
Schutz von Datenein- und Ausgaben vor möglichen
Beeinträchtigungen bzw. Manipulationen, erfolgt im allgemeinen
mittels elektronischer oder mechanischer Schutzmaßnahmen, wie
zum Beispiel einer körperliche Unterbringung verschiedener
sicherheitsrelevanter Komponenten in einem Sicherheitsmodul.
Als besonders sicherheits-sensitive Bauelemente bzw. Baugruppen
erweisen sich insbesondere Datenanzeigen für eine Datenausgabe,
Dateneingabe-Tastaturen, Schlüsselspeicher zur Speicherung
geheimer Schlüssel z. B. für eine kodierte Datenübertragung und
Sicherheitsschaltungen für eine elektronische Überwachung der
sicherheitsrelevanten Bauteile. Tastaturen sind dabei
insbesondere gegen ein Mitaufzeichen eingegebener Daten wie
einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) zu schützen.
Aus der europäischen Patentanmeldung EP 0186981 A2 ist ein
Sicherheitsmodul für ein elektronisches Zahlungsverkehrssystem
bekannt. Das Sicherheitsmodul befindet sich in einem
schlaggeschützten Gehäuse. Das Modul weist einen PIN-Ein
gabeblock auf und kann geheime Daten verschlüsseln, wie z. B.
die PIN, und verbietet damit den Zugang zu diesen Daten für
andere Geräte.
R. Rhode, "Folientastaturen sind variantenreich" in
Feinwerktechnik und Meßtechnik 97 (1989) 10, S. 423-426 ist
eine Folientastatur mit taktiler Rückmeldung beschrieben, die
aus einer Dekorfolie, einer Kontaktfolie, einem Distanzhalter,
einem Kontaktträger und einer Stützplatte besteht. Die
Kontaktfolie ist der erste Teil der Kontaktiereinheit. Der
zweite Teil der Kontaktiereinheit ist der Kontaktträger, auf dem
die Kontaktelemente angebracht sind.
Durch das Betätigen der Tasten wird die flexibel ausgestaltete
Kontaktfolie durchgedrückt und erzeugt eine elektrische
Verbindung mit den Kontaktelementen des Kontaktträgers.
Die vorliegende Folientastatur weist keine Sicherheitsfolie auf,
die die Tastatur vor unberechtigtem Zugriff schützt.
Eine umfassende Studie über die physische Sicherheit von
Systemen für einen elektronischen Zahlungsverkehr ist aus dem
IBM Dokument "Physical Security for the IBM Transaction Security
System", IBM Charlotte, North Carolina 28257, 6. May 1991, von
G.P. Double bekannt. Darin werden verschiedene Testmethoden sowie
mögliche Schutzmaßnahmen vorgestellt. Insbesondere ist aus
dieser Schrift die Verwendung einer sogenannten Bohrschutzfolie
(Intrusion Detection Screen) zur elektronischen Erkennung eines
mechanischen Eindringens durch diese Folie bekannt. Die
Bohrschutzfolie stellt eine flexible Leiterkarte dar, mit
mäanderförmig geführten dünnen Leiterzügen. Werden die
Leiterzüge kurzgeschlossen oder durch eine mechanische
Einwirkung, wie z. B. Bohren oder einer Rißbildung zerstört, wird
dies von einer eingebauten Sicherheitsschaltung erkannt. Eine
mit der Bohrschutzfolie verbundene Überwachungslogik erkennt
Veränderungen in dem Widerstandsnetz der Schutzfolie und löst
einen entsprechenden Alarm aus, der beispielsweise zu einer
Löschung sicherheitsrelevanter Daten führen kann.
Um Manipulationen an Tastaturen, die z. B. für eine Verwendung im
Elektronischen Zahlungsverkehr vorgesehen sind, verhindern bzw.
erschweren zu können, sind eine Reihe von Maßnahmen bekannt, die
eine Datensicherheit gewährleisten sollen. Eine bekannte Methode
hierfür ist ein Vergießen der zu schützende Elektronik
einschließlich der Tastatur.
Neben der Vergußmethode ist es auch üblich, die Sicherheitslogik
mit Datenspeicher sowie die für die Dateneingabe erforderliche
Tastatur in ein Gehäuse einzubetten und das Gehäuse mit einer
Sicherheitsfolie zu ummanteln. Die Sicherheitsfolie wird auch
hier so ausgeführt, daß eine Entfernung bzw. Beschädigung der
Sicherheitsfolie zu einem entsprechenden Alarm führt.
Neben dem Datenspeicher, der eventuell sicherheitsrelevante
Daten beinhaltet, ist die Tastatur insoweit zu schützen, daß ein
unberechtigtes "Abgreifen" der Eingabeinformationen, wie z. B
einer persönlichen Identifikationsnummer PIN, erschwert bzw.
verhindert wird. Eine totale Verkapselung der Tastatur ist dabei
jedoch nicht möglich, da die Tastatur für die Eingabe zumindest
teilweise zugänglich sein muß.
Aus dem IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 33, No. 9
Feb. 1991, S.448-449 ist eine Anordnung bekannt, bei der das
Kontaktteil der Tastatur innerhalb des durch eine
Sicherheitsfolie geschützten Bereiches plaziert wird, während
die Tasten selbst außerhalb des geschützten Bereiches bleiben
und damit für den Bediener zugänglich sind. Problematisch bei
dieser Anordnung ist jedoch, daß die Sicherheitsfolie der
Kraftwirkung der Tastaturtasten entgegenwirkt und daß so ein
verstärkter Druck durch die Tasten notwendig wird. Dies kann
jedoch zu einer starken mechanischen Beanspruchung der
Sicherheitsfolie führen. Bei oftmaligem Betätigen der Tasten
treten so starke Abnützungserscheinungen auf, die die
Lebensdauer des Gerätes stark einschränken können. Ein sicheres
Betätigen der Tastatur kann vielfach aufgrund der
erforderlichen, höheren benötigten Kräfte nicht sichergestellt
werden.
Um den genannten Nachteil des durch die Sicherheitsfolie
bedingten größeren Kraftaufwands der Tasten der Tastatur
vermeiden zu können, finden sich Anordnungen, bei denen die sich
innerhalb der Sicherheitsfolie befindlichen Schalter mittels
eines Kunststoffstößels durch eine Öffnung in der
Sicherheitsfolie betätigt werden. Fig. 1 zeigt eine derartige
Anordnung gemäß dem Stand der Technik. Eine solche Tastatur
weist ein Schaltpaket 1 und eine Taste 2 auf. Das Schaltpaket 1
enthält die für die Tastatur benötigte Elektronik, während die
Taste 2 auf das Schaltpaket 1 zur Erzeugung von Schaltsignalen
in dem Schaltpaket 1 einwirkt. Das Schaltpaket 1 befindet sich
vollständig innerhalb eines Gehäuses 3 und unterhalb einer
Sicherheitsfolie 4. Die Taste 2 ragt teilweise oberhalb des
Gehäuses 3 hinaus und wird mittels einer Rückholfeder 5 wieder
in einen definierten Grundzustand zurückgesetzt. Innerhalb der
Sicherheitsfolie 4 befindet sich eine Aussparung 6, durch die
ein Stößel 7 der Taste 2 auf das Schaltpaket 1 einwirken kann.
Nach einem Betätigen der Taste 2 wird diese durch die
Rückholfeder 5 wieder in den Grundzustand zurückgesetzt.
Nachteilig an dieser Anordnung ist jedoch, daß die
Sicherheitsfolie eine Vielzahl von Öffnungen, jeweils eine pro
Taste, ausweisen muß. Dadurch wird der Sicherheitsgrad
signifikant reduziert, da ein Eindringen in den
Sicherheitsbereich durch die Aussparungen 6 möglich ist. Dies
erfordert wiederum aufwendige Sicherheitsvorkehrungen um eine
Gefahr des möglichen Eindringens durch die Sicherheitsfolie
klein halten zu können.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die genannten
Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, und eine
sichere, aber kostengünstige Tastatur zu ermöglichen. Die
Aufgabe der Erfindung wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß werden bei einer Sicherheitstastatur gemäß dem
Oberbegriff die Vielzahl von Tasten derart in der Schaltmatte
gelagert, daß bei Betätigung der Vielzahl von Tasten eine
sogenannte taktile Kraftrückkopplung erfolgt. Dies erlaubt ein
sicheres Schalten der Sicherheitstastatur, da - bedingt durch
die taktile Kraftrückkopplung - ein "automatisches Nachdrücken"
der Tasten über einen Kraftumkehrpunkt erfolgt, ab dem eine für
die Betätigung der Tasten erforderliche Betätigungskraft wieder
- bedingt u. a. durch die zwischen Taste und Kontaktteil der
Sicherheitstastatur liegenden Sicherheitsfolie - ansteigt.
Die Erfindung findet Anwendung insbesondere im Bereich des
Elektronischen Zahlungsverkehrs.
Weitere, vorteilhafte Ausführungen der Erfindung finden sich in
den Unteransprüchen.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind im folgenden
Ausführungsbeispiele mit Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Funktionsgleiche Elemente sollen gleiche
Bezugszeichen tragen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Anordnung gemäß dem Stand der Technik,
Fig. 2 den Aufbau einer erfindungsgemäßen
Sicherheitstastatur,
Fig. 3 eine Vergrößerung der Tasten aus Fig. 2,
Fig. 4 schematisch den Verlauf einer auf das Kontaktteil
wirkenden Betätigungskraft - während des Drückens der
Taste - im Verhältnis zu dem zurückgelegten Weg des
Tastaturstößels.
Fig. 2 zeigt den Aufbau einer erfindungsgemäßen
Sicherheitstastatur. Die Sicherheitstastatur weist ein
Kontaktteil 10, oder Schaltpaket genannt, eine Vielzahl von
Tasten 20 und eine Schaltmatte 30 auf. Das Kontaktteil 10
enthält die für die Sicherheitstastatur benötigten
Kontaktelemente, während die Tasten 20 auf das Kontaktteil 10
zur Erzeugung von Schaltsignalen in dem Kontaktteil 10
einwirken. Das Kontaktteil 10 der Sicherheitstastatur wird von
einer Sicherheitsfolie 40 vollständig ummantelt und sichert das
Kontaktteil 10 vor einem unberechtigten Zugriff. Die
Kontaktelemente der Sicherheitstastatur sind mit einer (nicht
dargestellten) Elektronikeinheit der Tastatur, die sich
innerhalb der Ummantelung der Sicherheitsfolie 40 befindet,
verbunden und stellen bei Betätigung der Tasten den elektrischen
gewünschten Kontakt her.
Als Sicherheitsfolie 40 können beliebige im Stand der Technik
bekannte Schutzfolien, wie beispielsweise eine oben angeführte
Bohrschutzfolie mit einem mäanderförmigen Widerstandsnetz
verwendet werden. Ein unberechtigtes Durchdringen der
Sicherheitsfolie 40 kann von einer mit der Sicherheitsfolie 40
in Verbindung stehenden Sicherheitsüberwachungsschaltung erkannt
werden und entsprechende Alarmsignale können ausgelöst werden.
Die Sicherheitsfolie 40 wird vorzugsweise dünn und elastisch
ausgeführt. Bei einem Betätigen der Tasten 20 wird der
Tastaturdruck durch die elastische und vorzugsweise
hochverschleißfeste Sicherheitsfolie 40 direkt auf die
Kontaktelemente des Kontaktteils 10 übertragen.
Fig. 3 zeigt in Vergrößerung eine der Vielzahl von Tasten 20.
Jede der Vielzahl von Tasten 20 weist einen Tastkopf 50 und
einen Tastaturstößel 60 auf. Der Tastaturstößel 60 wird über
eine Lagerung 70 in der Schaltmatte 30 gehalten. Sowohl der
Tastaturstößel 60 als auch die Schaltmatte 30 bestehen aus einem
relativ weichen Material, vorzugsweise eine Silikonverbindung.
Der Tastkopf 50 hingegen kann aus einem festeren Material
bestehen und schützt die Sicherheitstastatur vor einem erhöhten
Abrieb.
Die Krafteinwirkung der Taste 20 auf das Kontaktteil 10 erfolgt
bei Betätigen der Taste 20 über den relativ elastischen
Tastaturstößel 60 in Verbindung mit seiner Lagerung 70 in der
Schaltmatte 30. Durch diese relativ elastische Krafteinwirkung
wird ein Verschleiß der Sicherheitsfolie 40 im Bereich des
Tastaturstößels 60 minimiert.
Der Tastaturstößel 60 wird durch die Lagerung 70 selbst weich
elastisch gelagert und erzeugt dadurch bei Betätigung der Taste
20 eine sogenannte taktile Kraftrückkopplung (taktiles
Feedback). Fig. 4 zeigt schematisch den Verlauf einer auf das
Kontaktteil 10 wirkenden Betätigungskraft - während des Drückens
der Taste 20 - im Verhältnis zu dem zurückgelegten Weg des
Tastaturstößels 60. Nach Überwindung eines maximalen
Druckpunktes 100 erfolgt ein stetiger Abfall der
Betätigungskraft bis zu einer Berührung des Tastaturstößels 60
mit der Sicherheitsfolie 40 bei einem Druckumkehrpunkt 110. Nach
Überschreiben des Druckumkehrpunktes 110 steigt die
Betätigungskraft mit dem Stößelweg wieder an, da nun sowohl die
Sicherheitsfolie 40 als auch das Kontaktteil 10 dem Kraftwirkung
entgegenstehen. Bei einem Schaltpunkt 120 ist der Schalter
geschlossen.
Bei der Betätigung der Taste 20 steigt die Betätigungskraft für
den Bediener der Taste 20 zunächst an bis zum maximalen
Druckpunkt 100, danach erfolgt ein Abfallen der Betätigungskraft
bis auf den Umkehrpunkt 110, danach wieder ein leichter, kurzer
Anstieg auf den Schaltpunkt 120. Während des Betätigungsvorgangs
der Taste 20 "bricht" demnach die der Tastenbewegung
entgegenwirkende Kraft bei dem maximalen Druckpunkt 100
"zusammen" und es erfolgt - bereits aus Trägheitsgründen - ein
sicheres Erreichen des Schaltpunktes 120. Solange die Kräfte an
dem Umkehrpunkt 110 und dem Schaltpunkt 120 deutlich niedriger
sind als die maximale Betätigungskraft am Druckpunkt 100, ist
die Tastatur "bedienerfreundlich", da ein "Nachdrücken" zur
Schließung der Schaltkontakte i.a. nicht erforderlich wird. Das
sogenannte taktile Rückkoppeln beim Betätigen der Tasten 20
erlaubt so ein sicheres Schalten der entsprechenden Schalter in
dem Kontaktteil 10.
Die taktile Kraftrückkopplung bewirkt, daß nach Erreichung der
maximalen Betätigungskraft am maximalen Druckpunkt 100 diese
nieder abfällt, was von dem Betätiger der Taste 20 wahrgenommen
und gefühlt wird. Dies suggeriert dem Betätiger, daß die
Kontakte geschlossen sind und die Betätigung abgebrochen werden
kann. Die taktile Kraftrückkopplung bewirkt so ein "angenehmes
Schaltgefühl" beim Betätigen der Tasten 20.
Durch die Trägheit der Finger bzw. des Bewegungsablaufes wird
der Schaltpunkt 120 "automatisch" erreicht, solange dieser
deutlich niedriger als der maximale Druckpunkt 100 liegt.
Der in Fig. 4 dargestellte Kraftverlauf mit einem "automatischen
Nachdrücken" wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß die
Schaltmatte 30 als eine elastischen Silikon-Matte ausgeführt
wird. Dementsprechend kann die elastischen Sicherheitsfolie 40
ausreichend dünn ausgeführt werden, da die elastische Silikon-
Matte nur zu einer geringen mechanischen Beanspruchung der
Sicherheitsfolie 40 führt. Bis zu dem Umkehrpunkt 110 wird die
Kennlinie vorrangig durch die Silikon-Matte vorgegeben, ab dem
Umkehrpunkt 110 hingegen wird der Kraftverlauf überwiegend von
der Silikon-Matte, der Sicherheitsfolie (z. B. einer
Bohrschutzfolie) und eventuell weiterer Schutzfolien bestimmt.
Claims (10)
1. Sicherheitstastatur mit einem Kontaktteil (10), einer
Vielzahl von Tasten (20) und einer Schaltmatte (30),
wobei das Kontaktteil (10) die zur Kontaktierung benötigten Kontaktelemente enthält, und
wobei die Vielzahl von Tasten (20) derart in der Schaltmatte (30) gelagert sind, daß bei Betätigung der Vielzahl von Tasten (20) eine taktile Kraftrückkopplung erfolgt,
gekennzeichnet durch,
eine Sicherheitsfolie (40), die das Kontaktteil im wesentlichen vollständig ummantelt,
wobei bei einem Betätigen der Vielzahl von Tasten (20) der Tastaturdruck über die Sicherheitsfolie (40) auf die Kontaktelemente des Kontaktteils (10) übertragbar ist, so daß die Kontaktelemente miteinander kontaktierbar sind.
wobei das Kontaktteil (10) die zur Kontaktierung benötigten Kontaktelemente enthält, und
wobei die Vielzahl von Tasten (20) derart in der Schaltmatte (30) gelagert sind, daß bei Betätigung der Vielzahl von Tasten (20) eine taktile Kraftrückkopplung erfolgt,
gekennzeichnet durch,
eine Sicherheitsfolie (40), die das Kontaktteil im wesentlichen vollständig ummantelt,
wobei bei einem Betätigen der Vielzahl von Tasten (20) der Tastaturdruck über die Sicherheitsfolie (40) auf die Kontaktelemente des Kontaktteils (10) übertragbar ist, so daß die Kontaktelemente miteinander kontaktierbar sind.
2. Sicherheitstastatur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Sicherheitsfolie (40) ein mäanderförmiges
Widerstandsnetz aufweist.
3. Sicherheitstastatur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Sicherheitsfolie (40) mit einer
Sicherheitsüberwachungsschaltung verbunden ist.
4. Sicherheitstastatur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Sicherheitsfolie (40) dünn und elastisch ausgeführt
ist.
5. Sicherheitstastatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vielzahl von Tasten (20) jeweils einen Tastkopf (50) und einen Tastaturstößel (60) aufweisen,
wobei der Tastaturstößel (60) über eine Lagerung (70) in der Schaltmatte (30) gehalten wird und die Krafteinwirkung der Vielzahl von Tasten (20) auf das Kontaktteil (10) über den Tastaturstößel (60) in Verbindung mit der Lagerung (70) der Schaltmatte (30) erfolgt.
daß die Vielzahl von Tasten (20) jeweils einen Tastkopf (50) und einen Tastaturstößel (60) aufweisen,
wobei der Tastaturstößel (60) über eine Lagerung (70) in der Schaltmatte (30) gehalten wird und die Krafteinwirkung der Vielzahl von Tasten (20) auf das Kontaktteil (10) über den Tastaturstößel (60) in Verbindung mit der Lagerung (70) der Schaltmatte (30) erfolgt.
6. Sicherheitstastatur nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Tastaturstößel (60) und die Schaltmatte (30) aus
einem relativ weichen und elastischen Material,
vorzugsweise einer Silikonverbindung, bestehen.
7. Sicherheitstastatur nach den Ansprüchen 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Tastkopf (50) aus einem festeren Material besteht
und die Sicherheitstastatur vor einem erhöhten Abrieb
schützt.
8. Sicherheitstastatur entsprechend einem der vorstehenden
Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tastaturstößel (60) durch die Lagerung (70)
elastisch gelagert wird und dadurch bei Betätigung einer
der Vielzahl von Tasten (20) die taktile Kraftrückkopplung
erzeugt.
9. Sicherheitstastatur nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die taktile Kraftrückkopplung einer auf das Kontaktteil
(10) wirkenden Betätigungskraft - während des Drückens
einer der Vielzahl von Tasten (20) - dadurch entsteht, daß
nach Überwindung eines maximalen Druckpunktes (100) ein
stetiger Abfall der Betätigungskraft bis zu einem
Druckumkehrpunkt (110) erfolgt und nach Überschreiten des
Druckumkehrpunktes (110) die Betätigungskraft wieder bis zu
einem Schaltpunkt (120) ansteigt, an dem der Schalter
geschlossen ist (Fig. 4).
10. Sicherheitstastatur nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Kräfte an dem Druckumkehrpunkt (110) und dem
Schaltpunkt (120) deutlich niedriger sind als die maximale
Betätigungskraft am Druckpunkt (100).
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