DE19529702C1 - Fahrzeugdach mit einer Folge von ausstellbaren Lamellen - Google Patents
Fahrzeugdach mit einer Folge von ausstellbaren LamellenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugdach mit einer Folge von Lamellen zum
wahlweisen Verschließen oder mindestens teilweisen Freigeben einer Dachöffnung in einer
Dachfläche, wobei die Lamellen in der Schließstellung aneinander angrenzen und einen
flächigen Lamellenverbund bilden, jede Lamelle an ihren Schmalseiten jeweils mit einem
schwenkbaren Befestigungselement verbunden ist und die Befestigungselemente entlang einer
dachfesten Führungsbahn geführt sind, wobei jeweils zwei benachbarte Befestigungselemente
für eine gemeinsame Bewegung in Öffnungs- und Schließrichtung gekuppelt sind, solange sie
nicht voll ausgeschwenkt sind, und entkuppelt sind, sobald eines der beiden
Befestigungselemente seine voll ausgeschwenkte Stellung erreicht hat, und derart miteinander
in Eingriff stehen, daß sie in entkuppeltem Zustand unter Ausschwenkung des noch nicht voll
ausgeschwenkten Befestigungselements gegeneinander verstellbar sind, ein
Befestigungselement in der voll ausgeschwenkten Lage unter dem Einfluß der
Öffnungsbewegung des einen benachbarten Befestigungselements jeweils über ein
Verriegelungselement fest mit dem anderen benachbarten, voll ausgeschwenkten
Befestigungselement verriegelbar ist, und die Verriegelung eines voll ausgeschwenkten
Befestigungselements mit dem einen benachbarten, voll ausgestellten Befestigungselement unter
dem Einfluß der Schließbewegung des anderen benachbarten Befestigungselements selbsttätig
lösbar ist.
Ein bekanntes Lamellendach dieser Art (DE 43 29 580 C1) ermöglicht im Gegensatz zu
Schieben bzw. Schiebehebedächern das Freilegen relativ großer Dachöffnungen bei
gleichzeitiger hoher Stabilität, sicherer Halterung der Lamellen und aerodynamisch günstigem
Verhalten. Eine Anpassung an unterschiedliche Fahrzeugtypen ist bereits relativ einfach zu
erzielen. Bei dem aus DE 43 29 580 C1 bekannten Lamellendach wird die Verriegelung voll
ausgeschwenkter, benachbarter Befestigungselemente durch eine Anordnung aus einem
Riegelstein und einem Riegelstein-Schieber bewerkstelligt. Der Schieber ist in Öffnungs- bzw.
Schließrichtung der Daches verschiebbar, während der Riegelstein quer zu dieser Richtung
verschiebbar ist. Solange die Lamellen nicht ausgeschwenkt sind, greift der Riegelstein in eine
entsprechende Ausnehmung im Schieber ein. An seinem vorderen Ende steht der Schieber in
festem Eingriff mit dem vorhergehenden Befestigungselement. Beim Freilegen der
Dachöffnung werden benachbarte Befestigungselemente durch die Ausschwenkbewegung der
hinteren Lamelle entkuppelt, wenn die hintere Lamelle ihre voll ausgeschwenkte Position
erreicht hat. In dieser Position liegt dem Riegelstein des hinteren Befestigungselements eine
entsprechende Riegelsteinausnehmung des dem hinteren Befestigungselement nachfolgenden
Befestigungselements gegenüber. Durch die Entkupplung zwischen vorderem und hinterem
Befestigungselement wird der Schieber des hinteren Befestigungselements von dem vorderen
Befestigungselement nach hinten verschoben, was über entsprechend abgeschrägte
Anlageflächen des Riegelsteins und der Riegelsteinausnehmung in dem Schieber eine
Querbewegung des Riegelsteins bewirkt, der dadurch in die Riegelsteinausnehmung in dem
hinteren Befestigungselement nachfolgenden Befestigungselement gedrückt wird. Dadurch
wird das hintere Befestigungselement mit dem nachfolgenden, ebenfalls bereits voll
ausgeschwenkten Befestigungselement verriegelt. Beim Schließen des Daches wird der
Riegelstein des hinteren Befestigungselements mittels des vorderen Befestigungselements nach
vorn bewegt, solange das vordere und das hintere Befestigungselement entkuppelt, d. h.
gegeneinander verschiebbar, sind. Wenn der Kraftschluß zwischen beiden wieder hergestellt
wird, liegt die Riegelsteinausnehmung des Schiebers wieder dem Riegelstein gegenüber und die
vom Kraftschluß bewirkte beginnende Mitführbewegung des hinteren Befestigungselements
gegenüber dem darauf nachfolgenden Befestigungselement durch das vordere
Befestigungselement bewirkt über entsprechend abgeschrägte Anlageflächen des Riegelsteins
und der Riegelsteinausnehmung des nachfolgenden Befestigungselements eine
Querverschiebung des Riegelsteins zurück in die Riegelsteinausnehmung des Schiebers, so daß
die Verriegelung zwischen hinterem und nachfolgendem Befestigungselement aufgehoben
wird.
Bei diesem bekannten Verriegelungsmechanismus für ein Lamellendach erwies sich als
nachteilig, daß die Montage relativ aufwendig ist und die Art des Verriegelungsmechanismus in
der Praxis eine filigrane Ausbildung der beteiligten Bauteile, insbesondere des Schiebers und
des Riegelsteins erfordert, so daß auch die entsprechenden Anlageflächen zur Kraftübertragung
entsprechend klein dimensioniert sind. Dadurch ist eine zuverlässige Funktion dieses bekannten
Verriegelungsmechanismus in der Praxis, speziell in der Serienfertigung, nicht immer
ausreichend gewährleistet.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lamellendach der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine einfache
und kostengünstige Montage ermöglicht und einen selbsttätig lösbaren
Verriegelungsmechanismus aufweist, der ein zuverlässiges und sicheres Öffnen und Schließen
des Lamellendaches jederzeit gewährleistet.
Diese Aufgabe wird von der vorliegenden Erfindung ausgehend von einem Lamellendach der
eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß das jeweils einem Befestigungselement
zugeordnete Verriegelungselement unmittelbar von dem einen der beiden benachbarten
Befestigungselemente betätigbar ist. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die damit verbundene Einsparung von Bauteilen bringt einerseits einen allgemeinen
Kostenvorteil mit sich und erleichtert andererseits die Montage. Ferner reduziert die
unmittelbare Betätigung des Verriegelungselements die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von
Funktionsfehlern und erleichtert zudem die Funktionskontrolle. Außerdem erlaubt ein
solchermaßen vereinfachter Verriegelungsmechanismus eine größere Flexibilität bei der
Ausbildung der Bauteile, insbesondere deren größere Dimensionierung. Insgesamt wird die
Zuverlässigkeit des Verriegelungsmechanismus stark erhöht.
Eine bevorzugte weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß die Verriegelung zweier
voll ausgeschwenkter Befestigungselemente durch eine Verschwenkung des
Verriegelungselements an dem einen Befestigungselement in einen entsprechenden Gegenhalter
an dem anderen Befestigungselement bewirkt wird, wobei die Schwenkachse vorzugsweise im
wesentlichen in der Ebene der Dachfläche und senkrecht zur Lamellenverschieberichtung liegt.
Die Verschwenkung des Verriegelungselements bewirkt eine wesentlich erhöhte
Zuverlässigkeit der Verriegelungs- bzw. Entriegelungsbewegung, insbesondere eine im
Vergleich zu Verschiebebewegungen verringerte Verkantungsgefahr sowie einen verringerten
Bewegungswiderstand. Vor allem ist auch keine Verschiebung des Verriegelungselements quer
zur Öffnungs- bzw. Schließrichtung nötig.
In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Verriegelungselement als Riegelstein mit einem hammerartiger Kopf ausgebildet ist, wobei der
untere Teil des Kopfs in eine entsprechende Ausnehmung in dem jeweiligen Gegenhalter
eingreifen kann und dadurch die Verriegelung des benachbarten Befestigungselements bewirkt.
Die hammerartige Ausbildung des Riegelsteins gewährleistet eine zuverlässige Funktion bei
einfacher Formgebung, wobei der Riegelstein in zwei Ausnehmungen gleichzeitig eingreifen
kann. Die Anlageflächen können problemlos ausreichend groß dimensioniert werden.
Ferner ist der Riegelstein vorzugsweise mechanisch so vorgespannt, daß der obere Teil des
Kopfes bei gekuppelten Befestigungselementen in einer entsprechenden Ausnehmung in einem
Mitnehmer des vorhergehenden Befestigungselements anliegt. Vorzugsweise wird der Kopf
des Riegelsteins eines mittleren Befestigungselements bei geöffneter Vorwärtskupplung
dadurch entgegen seiner Vorspannung in die Gegenstückausnehmung des nachfolgenden
Befestigungselements gedrückt, daß sich das vorhergehende Befestigungselement gegenüber
dem mittleren Befestigungselement verschiebt und dabei mit der Unterseite des
Verstellelements auf den Kopf des Riegelsteins wirkt.
Die mechanische Vorspannung des Verriegelungselements sorgt für eine zuverlässige Funktion
des Verriegelungsmechanismus.
Der Aufbau und die Funktionsweise einer Ausführungsform der Erfindung sind nachfolgend
unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische schematische Ansicht eines Lamellendaches im teilweise
geöffneten Zustand;
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 bei vollgeöffnetem Dach;
Fig. 3 eine perspektivische schematische Ansicht der in Fahrtrichtung linken Seite von drei
Lamellen eines Lamellendaches entsprechend Fig. 2 in geöffnetem Zustand;
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht der Lamellen von Fig. 3;
Fig. 5a und 5b, 6a und 6b sowie 7a und 7b jeweils nebeneinander gelegt eine Seitenansicht auf
die in Fahrtrichtung linke Seite eines Lamellendaches aus vier Lamellen ausgehend
vom geschlossenen Zustand in unterschiedlichen Öffnungszuständen;
Fig. 8 das Lamellendach wie in Fig. 5 bis 7, jedoch in vollständig geöffnetem Zustand;
Fig. 9a bis 9c verschiedene Ansichten eines Hammer-Riegelsteins; und
Fig. 10 die Draufsicht auf ein in Fahrtrichtung links liegendes
Befestigungselement einer Lamelle.
Richtungen werden im weiteren wie folgt bezeichnet. "vorn" bzw. "vorhergehend" bedeutet in
Richtung von der als ersten voll ausgeschwenkten Lamelle weg, "hinten" bzw. "nachfolgend"
bedeutet in Richtung zu der als ersten voll ausgeschwenkten Lamelle hin, "innen" bedeutet
quer zur Fahrtrichtung zur Dachöffnung hin, "außen" quer zur Fahrtrichtung von der
Dachöffnung weg, "oben" bedeutet von Fahrzeugboden weg, "unten" zum Fahrzeugboden hin.
Bei der veranschaulichten Ausführungsform bedeutet ferner "vorn" bzw. "vorhergehend" in
normaler Fahrtrichtung und "hinten" bzw. "nachfolgend" bedeutet entgegen der normalen
Fahrtrichtung.
Mit "Öffnungsbewegung" ist die Verschiebung der Lamellen entlang der dachfesten Führung
gemeint.
Das vorliegend erläuterte, als Lamellendach zu bezeichnende Fahrzeugdach 9 weist, wie aus
den Prinzipdarstellungen der Fig. 1 und 2 hervorgeht, eine Folge von Schiebelamellen 10a bis
10d auf. Diese Lamellen dienen dem wahlweisen Verschließen oder mindestens teilweisen
Freigeben einer Dachöffnung 13, die in einer festen Dachfläche 11 eines Kraftfahrzeuges 12
ausgebildet ist. Zum Öffnen und Verschließen des Daches 9 lassen sich die Lamellen 10a bis
10d verschieben, wobei im gezeigten Ausführungsbeispiel die mit dem Doppelpfeil
angedeutete Verschieberichtung 14 parallel zur Fahrzeuglängsachse verläuft. Grundsätzlich sind
aber auch andere Verschieberichtungen, z. B. quer zur Fahrzeuglängsachse, möglich. In ihrer
Schließstellung stoßen die Lamellen 10a bis 10d mit ihren quer zur Verschieberichtung 14
verlaufenden Längskanten beziehungsweise dort angeordneten Dichtelementen dichtend
aneinander an. Dabei bilden sie einen flächigen Lamellenverbund, wie dies in Fig. 1 für die
beiden Lamellen 10c und 10b angedeutet ist. Die Lamellen 10a bis 10d können ferner jeweils
um eine sich quer zur Verschieberichtung 14 erstreckende (virtuelle) Schwenkachse
verschwenkt werden, die im veranschaulichten Ausführungsbeispiel näherungsweise in Höhe
der festen Dachfläche 11 liegt.
Eine nachstehend näher erläuterte Verstellmechanik koordiniert die Verschiebe- und
Schwenkbewegungen der einzelnen Lamellen 10a bis 10d derart, daß beim Verstellen der
Schiebelamellen der flächige Lamellenverbund eine Translationsbewegung in der
Verschieberichtung 14 ausführt und dieser Verbund beim Öffnen des Daches 9 im Bereich des
vorderen und/oder des hinteren Verbundendes durch Herausbewegen jeweils einer Lamelle aus
dem Verbund Lamelle für Lamelle aufgelöst bzw. beim Schießen des Daches wiederhergestellt
wird. Im Verlauf des Öffnens des zuvor geschlossenen Daches 9 wird dabei zunächst die
Lamelle 10a so verschwenkt, daß sie mit ihrem hinteren Rand vom hinteren Rand 15 der
Dachöffnung 13 freikommt. Anschließend kann auf den Lamellenverbund eine Verstellkraft
nach hinten und/oder nach vorne ausgeübt werden.
Beispielsweise kann die Lamelle 10a dann beginnend in der zuvor geschilderten Schräglage
zusammen mit den übrigen, im flächigen Lamellenverbund verbleibenden, d. h. nicht
ausgeschwenkten, Lamellen 10b bis 10d nach hinten verschoben werden. Dabei wird die
Lamelle 10a kontinuierlich in ihre Endlage weiter verschwenkt. Nachdem die Lamelle 10a ihre
in den Fig. 1 und 2 veranschaulichte hintere Endstellung erreicht hat, wird die nächste
Lamelle 10b ausgestellt. Dieses Spiel wiederholt sich, bis entsprechend Fig. 2 alle
Schiebelamellen 10a bis 10c ausgestellt und nach hinten in ihre Offenstellung geschoben sind.
Beim Schließen des Daches 9 wird in diesem Fall ausgehend von der Offenstellung gemäß Fig.
2 zunächst nur die Lamelle 10d vorbewegt und in eine zur festen Dachfläche 11 parallele Lage
zurückverschwenkt. Ein entsprechender Bewegungsablauf wird nacheinander für die folgenden
Lamellen 10c, 10b und 10a erzwungen, bis die Lamellen in flächigem Verbund in ihrer
vorderen Endstellung stehen und die Dachöffnung 13 verschließen.
Im Falle der veranschaulichten Ausführungsform sitzt im Bereich des vorderen Endes der
Dachöffnung 13 ein ausstellbarer, lamellenförmiger Windabweiser 16, der beim Einleiten des
Öffnungsvorganges um eine quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Schwenkachse in eine
schräg nach hinten ansteigende Lage verschwenkt wird. Dabei nimmt das Dach eine
Lüftungsstellung ein, die bei in Schließstellung befindlichen Lamellen auch bei Regen benutzt
werden kann. Der Windabweiser 16 legt sich in der Schließstellung des Daches 9 mit seiner
Hinterkante gegen die Vorderkante der in der vorderen Endstellung stehenden Schiebelamelle
10d dichtend an. Er verschließt dabei den vordersten Teil der Dachöffnung 13. Gegebenenfalls
kann die Auslegung aber auch so getroffen sein, daß der flächige Verbund der Lamellen 10a
bis 10d in der Schließstellung von der Vorderkante bis zur Hinterkante der Dachöffnung 13
reicht und damit allein die Schließfunktion übernimmt. Dabei kann gegebenenfalls in für
Schiebedächer an sich bekannter Weise ein Windabweiser vorgesehen sein, der bei
geschlossenem Dach unter der festen Dachfläche verschwindet und der selbsttätig in eine
Arbeitsstellung übergeht, wenn das Dach geöffnet wird. In den Fig. 1 und 2 ist ein
Fahrzeugdach mit vier Schiebelamellen 10a bis 10d dargestellt. Es versteht sich jedoch, daß die
Anzahl der Schiebelamellen grundsätzlich beliebig in Abhängigkeit von den jeweiligen
Gegebenheiten gewählt werden kann.
Jede Lamelle 10a bis d ist an ihren beiden Schmalseiten mit je einem Befestigungselement 20a
bis 20d verbunden. Ein Befestigungselement setzt sich aus einem außen liegenden
Verstellelement 60 und einem innen liegenden Trägerelement 44 zusammen (siehe
insbesondere Fig. 10). Die Verstellelemente 60 weisen jeweils einen hinteren Teil 21 und einen
vorderen Teil 28 auf.
Das hintere Ende 53 des hinteren Teils 21 wird von einem nach außen seitlich vorspringenden
Mitnehmer 24 mit einer nach hinten unten weisenden Anlagefläche 25 sowie zwei weiteren
nach unten weisenden Anlageflächen 52 und 66 gebildet. Die Kante zwischen den
Anlageflächen 25 und 66 ist mit 64 bezeichnet. Die Unterseite 22 des hinteren Teils 21 wird
von einer in Verschieberichtung 14 leicht gekrümmten Fläche gebildet, wobei an deren
hinterem Ende in der Umgebung des Mitnehmers 24 eine Führungsausnehmung 26 ausgebildet
ist. Im hinteren Bereich der Innenseite des hinteren Teils 21 des Verstellelements 60 ist ein
geschwungener Kulissenschlitz 42 ausgebildet, dessen Krümmung in etwa zu der Krümmung
der Unterseite 22 parallel läuft.
Am hinteren Ende 53 des Verstellelements 60 ist über ein Drehlager 45 das Trägerelement 44 mit
Befestigungsöffnungen 47 zum Befestigen einer Lamelle 10a bis 10d um eine quer zur
Verschieberichtung 14 orientierte Achse schwenkbar mit dem Verstellelement 60 verbunden.
Das Trägerelement 44 weist in seinem vorderen Abschnitt einen Führungsstift 46 auf, der in
eine Führungsbahn 74 einer parallel zur Verschieberichtung 14 dachfest angeordneten
Führungsschiene 75 eingreift. Etwa in der Mitte des hinteren Teils 21 des Verstellelements 60
ist außen seitlich ein Mitnehmer 23 mit einer nach hinten weisenden, von einer Unterkante 67
begrenzten Anlagefläche 27 ausgebildet, die leicht nach vorn geschwungen ist. Noch weiter
vorn ist innen seitlich ein sich nach oben erstreckender Arm 37 mit einer Bohrung 38
ausgebildet, wobei ein durch diese Bohrung 38 geführter Stift 39 einen Schuh 40 trägt. Der
Schuh 40 ist an der Außenseite des Arm 37 um eine quer zu Verschieberichtung 14 orientierte
Achse schwenkbar mit dem Arm 37 verbunden. Der Schuh 40 steht mit dem Kulissenschlitz 42
des vorangehenden Befestigungselements 20a bis 20d derart in Eingriff, daß er entlang des
Kulissenschlitzes 42 verschiebbar ist.
Das Vorderende des vorderen Teils 28 wird von einer Stirnfläche 41 mit einer Oberkante 70
gebildet. Nach hinten folgt an der Oberseite des vorderen Teils 28 nach einer von einer Kante
63 nach hinten begrenzten Anlagefläche 43 eine Riegelstein-Ausnehmung 30, deren hintere
Fläche 54 etwa senkrecht zur Dachebene steht und deren vordere Fläche 55 abgeschrägt ist.
Ferner ist in diesem Bereich ein Führungsstift 29 vorgesehen, der in die Führungsbahn 74 der
dachfesten Führungsschiene 75 eingreift. In einer weiter hinten an der Oberseite des vorderen
Teils 28 angeordneten Ausnehmung 57 ist ein Hammer-Riegelstein 31 über ein
Schwenklagerelement 35, beispielsweise eine genietete Öse, schwenkbar gehaltert. Das
Schwenklagerelement 35 durchgreift eine Bohrung 56 im vorderen Teil 28 und eine Bohrung
34 (Fig. 9a) im vorderen Teil des Schafts 33 des Hammer-Riegelsteins 31, wobei die
Schwenkachse quer zur Verschieberichtung 14 orientiert ist. Am hinteren Ende des vorderen
Teils 28 ist an der Oberseite in einer Bohrung 76 (Fig. 10) eine nach oben drückende Feder 36
angebracht, die eine Vorspannung des Hammer-Riegelsteins 31 nach oben bewirkt.
Der gerade Schaft 33 des Hammer-Riegelsteins 31 ist am Vorderende abgerundet und in
seinem vorderen Abschnitt, der in die Ausnehmung 57 eingreift, verschmälert, so daß sich eine
gute Führung der Schwenkbewegung ergibt. Im übrigen verläuft der Hammerschaft 33 in
Querrichtung im wesentlichen bündig mit dem vorderen Teil 28 des Verstellelements 60. In
seinem hinteren Abschnitt weist der Riegelstein 31 einen hammerartig verdickten Hammerkopf
32 auf. Die nach vorn weisenden Kanten des Hammerkopfs 32 sind unter etwa 45 Grad
abgeschrägt. Die obere Schrägfläche ist mit 62 bezeichnet, deren hintere Begrenzungskante ist
mit 65 und die entsprechenden Kante der unteren Schrägfläche ist mit 61 bezeichnet. Die
hintere Unterkante des Hammerkopfes 32 ist mit 69 bezeichnet. In seinem oberen Abschnitt
weist der Hammerkopf 32 eine nach innen weisende Nase 58 auf.
Der vordere Teil 28 ist gegenüber dem hinteren Teil 21 des Verstellelements 60 nach außen
parallel versetzt. Die nach außen weisenden Mitnehmer 23 und 24 sind an ihrer Außenfläche in
etwa bündig mit der Außenfläche des vorderen Teils 28.
Im Bereich des hinteren Endes der Führungsschiene 75 ist ein Gegenstück 51, das in seiner
Form der vorderen Hälfte des vorderen Teils 28 entspricht, dachfest angebracht. Ein
Führungselement 50, das im wesentlichen einen Arm und einen Schuh in der Art des Arms 37
und des Schuhs 40 des Befestigungselements 20a bis 20d aufweist, ist um eine quergerichtete dachfeste
Achse 77 schwenkbar gelagert.
Mit dem Vorderende des vorderen Teils 28 des Verstellelements 60 der vordersten Lamelle
10d steht ein vorzugsweise als Gewindekabel ausgebildetes Antriebskabel 59 in
Antriebsverbindung. Das Antriebskabel 59 erstreckt sich zu einer in Fig. 1 nur andeutungsweise
dargestellten Antriebseinheit 73. Die Antriebseinheit 73 kann in an sich bekannter Weise einen
Elektromotor und ein Untersetzungsgetriebe aufweisen, wobei ein mit dem Ausgang des
Untersetzungsgetriebes verbundenes Ritzel mit dem Antriebskabel 59 und einem
entsprechenden Antriebskabel für die andere Dachseite in Eingriff steht. Als Antriebseinheit
kann aber auch eine handbetätigte Einheit, insbesondere in Form einer Handkurbel vorgesehen
sein.
Die Funktionsweise des beschriebenen Lamellendaches ist wie folgt:
In der in Fig. 5a, b dargestellten Schließstellung des Daches sind benachbarte Lamellen 10a bis 10d bzw. Befestigungselemente 20a bis 20d fest miteinander gekuppelt. Für eine Verschiebung in Öffnungsrichtung (nach hinten) geschieht dies durch das Anliegen der Stirnfläche 41 eines Befestigungselements (z. B. 20c) an der Anlagefläche 27 des Mitnehmers 23 des vorhergehenden Befestigungselements (z. B. 20d). Die Kupplung in Schließrichtung (Verschiebung nach vorn) erfolgt durch das Anliegen des Schuhs 40 eines Befestigungselements (z. B. 20c) an dem hinteren Ende des Kulissenschlitzes 42 des vorhergehenden Befestigungselements (z. B. 20d) oder durch Anliegen zweier anderer Anlageflächen an je zwei benachbarten Verstellelementen 60, wie z. B. des Arms 37 am Drehlager 45. Die einzelnen Lamellen sind somit gegen unbeabsichtigtes Verschieben geschützt. Dadurch, daß jedes Befestigungselement 20a bis d an seinem vorderen Teil 28 an zwei Stellen mit den Führungsstiften 29 und 46 in der Führungsschiene 75 geführt ist und ferner am hinteren Ende des Kulissenschlitzes 42 mit dem Schuh 40 des nachfolgenden Befestigungselements bzw. des dachfesten Führungselements 50 in Eingriff steht, ist jede einzelne Lamelle auch gegen ein unbeabsichtigtes Verschwenken gesichert. Die Hammer-Rie gelsteine 31 sind jeweils über die Federn 36 nach oben vorgespannt, so daß die Oberseite jedes Hammerkopfes 32 an der Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 des vorhergehenden Befestigungselements anliegt. Die Trägerelemente 44 und damit die Lamellen liegen alle parallel zur Dachebene. Das dachfeste Führungselement 50 für die letzte Lamelle 10a befindet sich in nicht ausgeschwenktem Zustand. Benachbarte Befestigungselemente sind also so angeordnet, daß die Außenseite des sich von dem Mitnehmer 23 nach hinten erstreckenden Endabschnitts des hinteren Teils 21 eines Befestigungselements (z. B. 20c) an der Innenseite des vorderen Teils 28 des nachfolgenden Befestigungselements (z. B. 20b) anliegt. Dadurch ist eine sichere Führung der Befestigungselemente in Verschieberichtung gewährleistet.
In der in Fig. 5a, b dargestellten Schließstellung des Daches sind benachbarte Lamellen 10a bis 10d bzw. Befestigungselemente 20a bis 20d fest miteinander gekuppelt. Für eine Verschiebung in Öffnungsrichtung (nach hinten) geschieht dies durch das Anliegen der Stirnfläche 41 eines Befestigungselements (z. B. 20c) an der Anlagefläche 27 des Mitnehmers 23 des vorhergehenden Befestigungselements (z. B. 20d). Die Kupplung in Schließrichtung (Verschiebung nach vorn) erfolgt durch das Anliegen des Schuhs 40 eines Befestigungselements (z. B. 20c) an dem hinteren Ende des Kulissenschlitzes 42 des vorhergehenden Befestigungselements (z. B. 20d) oder durch Anliegen zweier anderer Anlageflächen an je zwei benachbarten Verstellelementen 60, wie z. B. des Arms 37 am Drehlager 45. Die einzelnen Lamellen sind somit gegen unbeabsichtigtes Verschieben geschützt. Dadurch, daß jedes Befestigungselement 20a bis d an seinem vorderen Teil 28 an zwei Stellen mit den Führungsstiften 29 und 46 in der Führungsschiene 75 geführt ist und ferner am hinteren Ende des Kulissenschlitzes 42 mit dem Schuh 40 des nachfolgenden Befestigungselements bzw. des dachfesten Führungselements 50 in Eingriff steht, ist jede einzelne Lamelle auch gegen ein unbeabsichtigtes Verschwenken gesichert. Die Hammer-Rie gelsteine 31 sind jeweils über die Federn 36 nach oben vorgespannt, so daß die Oberseite jedes Hammerkopfes 32 an der Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 des vorhergehenden Befestigungselements anliegt. Die Trägerelemente 44 und damit die Lamellen liegen alle parallel zur Dachebene. Das dachfeste Führungselement 50 für die letzte Lamelle 10a befindet sich in nicht ausgeschwenktem Zustand. Benachbarte Befestigungselemente sind also so angeordnet, daß die Außenseite des sich von dem Mitnehmer 23 nach hinten erstreckenden Endabschnitts des hinteren Teils 21 eines Befestigungselements (z. B. 20c) an der Innenseite des vorderen Teils 28 des nachfolgenden Befestigungselements (z. B. 20b) anliegt. Dadurch ist eine sichere Führung der Befestigungselemente in Verschieberichtung gewährleistet.
Zum Öffnen des Daches wird von der Antriebseinheit 73 Kraft auf die Antriebskabel 59 zu
beiden Seiten der Dachöffnung 13 in nach hinten weisender Richtung übertragen. Zunächst
bewirkt die Antriebsbewegung der Antriebskabel 59 in aus z. B. DE 43 29 580 C1 bekannter
Weise ein Ausschwenken des Windabweisers 16. Gleichzeitig damit oder anschließend bewirkt
die Antriebsbewegung der Antriebskabel 59 ein Ausschwenken des dachfesten
Führungselements 50 um die Achse 77. Dies kann in ebenfalls aus DE 43 29 580 C1 bekannter
Weise geschehen. Dadurch wird die letzte Lamelle 10a mit ihrer hinteren Kante über die (nicht
näher dargestellte) Abdichtung am hinteren Rand der Dachöffnung 13 angehoben (siehe
Fig. 6b). Das Ausschwenken des letzten Befestigungselements 20a bewirkt auch, daß die
Unterkante des zugehörigen Mitnehmers 23 über die Oberkante des dachfesten Gegenstücks
51 angehoben wird. Nachfolgend erfolgt eine Krafteinleitung durch die Antriebskabel 59
jeweils am vordersten Befestigungselement 20d. Die Kraft wird jeweils von dem Mitnehmer 23
auf die Stirnfläche 41 des jeweils nachfolgenden Befestigungselements übertragen, wodurch
sich alle Lamellen 10a bis 10d gemeinsam nach hinten bewegen.
Der Schuh des dachfesten Führungselements 50 wird dabei in dem Kulissenschlitz 42 des
letzten Befestigungselements 20a gleitend geführt. Die weitere Verschiebung des
Befestigungselements 20a nach hinten gegenüber dem Schuh des Führungselements 50 bewirkt
zusätzlich zur Verschiebung eine weitere Ausstellebewegung der letzten Lamelle 10a. Der
Mitnehmer 23 bewegt sich dabei über das dachfeste Gegenstück 51 hinweg. Die
Aufstellbewegung des Verstellelements 60 und des Trägerelements 44 erfolgt in
unterschiedlicher Weise, da sich die jeweiligen Führringsstifte 29 und 46, die als Drehpunkte
wirken, in der Verschieberichtung 14 in Abstand voneinander liegen. Zum Ausgleich der
unterschiedlichen Drehung sind die beiden Elemente 44 und 60 an ihrem hinteren Ende über das
Drehlager 45 drehbar miteinander verbunden, so daß eine relative Drehbewegung des
Verstellelements 60 gegenüber dem Trägerelement 44 stattfindet. Da sich die Stirnfläche 41
des Verstellelements 60 vor dem Führungsstift 29, d. h. dem Drehpunkt der Ausstellbewegung,
befindet, bewirkt das Anheben des hinteren Endes des Verstellelements 60 eine Absenkung der
Stirnfläche 41 gegenüber dem Mitnehmer 23 des vorangehenden Befestigungselements 20b.
Der Arm 37 und damit der Schuh 40 des Verstellelements 60 befindet sich hinter dem
Führungsstift 29, so daß der Schuh 40 und damit auch das hintere Ende des vorhergehenden
Befestigungselements 20b ebenfalls leicht angehoben werden. Die entsprechende Wahl der
Drehhebel bzw. Positionen der Drehpunkte (Führungsstifte) bewirkt, daß die Hinterkante der
vorletzten Lamelle 10b durch das Ausschwenken der nachfolgenden (letzten) Lamelle 10a über
die Vorderkante der letzten Lamelle 10a angehoben wird, so daß ein Übereinanderschieben
der aufeinanderfolgenden Lamellen stattfinden kann. Die Befestigungselemente 20a bis 20d sind
also in solcher Weise gekoppelt, daß eine Ausschwenkbewegung des letzten
Befestigungselements 20a eine sich nach vorn fortpflanzende und dabei sich stark
abschwächende Ausschwenkbewegung der vorangehenden Befestigungselemente 20b bis 20d
bewirkt (siehe Fig. 7a, b). Durch die Vorspannung über die Feder 36 wird der Hammerkopf 32
jeder Relativbewegung zwischen benachbarten Befestigungselementen nachgeführt, so daß
er immer an der Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 anliegt. Insbesondere bewegt sich der
Hammerkopf 32 bei der Öffnungsbewegung folglich nach oben, wobei die Verstellelemente
60 und der Hammer-Riegelstein 31 so ausgeführt sind, daß die Unterkante des Hammerkopfes
32 des vorletzten Befestigungselements 20b beim Erreichen des dachfesten Gegenstücks 51
bereits über die Oberkante desselben angehoben wurde. Die Abmessungen sind so gewählt, daß
der Hammerkopf 32 mit seiner hinteren unteren Kante 61 auf die obenliegende Fläche 43 des
vorderen Teils 28 des dachfesten Gegenstücks 51 aufsetzt und der Hammerkopf 32 dann
entlang der Fläche 43 geführt wird. Etwa zu diesem Zeitpunkt hat sich die Oberkante der
Stirnfläche 41 des letzten Befestigungselements 20a unter die Unterkante 67 der Anlagefläche
27 des Mitnehmers 23 des vorletzten Befestigungselements 20b abgesenkt, so daß die
Kupplung der beiden letzten Befestigungselemente 20a und 20b an dieser Stelle gelöst wird.
Andererseits sind die beiden letzten Befestigungselemente 20a uns 20b aber nun über den
Hammerkopf 32 des letzten Befestigungselements 20a miteinander in Öffnungsrichtung
gekuppelt. Die nach vorn oben weisende Anlagefläche 62 des Hammerkopfes 32 liegt dabei an
der Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 des vorletzten Befestigungselements 20b an. Trotz der
entsprechenden Abschrägungen der jeweiligen Anlageflächen ist ein Kraftschluß gegeben, da
der Hammerkopf 32 mit seiner Unterkante 61 auf der Fläche 43 des dachfesten Gegenstücks
51 aufliegt und sich deshalb nicht nach unten wegbewegen kann. Die Öffnungsbewegung wird
folglich nach wie vor voll auf das letzte Befestigungselement 20a übertragen.
Erreicht die Unterkante 61 des Hammerkopfes 32 die Hinterkante 63 der Fläche 43 des
dachfesten Gegenstücks 51 (siehe Fig. 7b), so wird der Hammerkopf 32 gegen den Widerstand
der Feder 36 dadurch in die Riegelstein-Ausnehmung 30 nach unten hineingedrückt, daß die
abgeschrägte Anlagefläche 62 des Hammerkopfes 32 des letzten Befestigungselements 20a und
die abgeschrägte Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 des vorletzten Befestigungselements 20b
nun aufeinander abgleiten können. Nachfolgend gleiten die Flächen 68 und 66 aufeinander ab.
Durch diesen Vorgang wird die Kupplung in Öffnungsrichtung zwischen letztem und
vorletztem Befestigungselement 20a bzw. 20b gelöst, wobei sich das vorletzte Befestigungselement
20b gegenüber dem letzten Befestigungselement 20a verschiebt und nun durch das Gleiten des
Schuhs 40 des letzten Befestigungselements 20a in dem Kulissenschlitz 42 des vorletzten
Befestigungselements 20b weiter ausgeschwenkt wird. Der Hammerkopf 32 wird dadurch
gegen die Kraft der Feder 37 in der Riegelstein-Ausnehmung 30 gehalten, daß die Oberseite
der Nase 58 des Hammerkopfes 32 an der Unterseite 22 des hinteren Teils 21 des vorletzten
Verstellelements 60b anliegt. Die Nase 58 wird dabei in der Führungsausnehmung 26 der
Unterseite 22 zumindest über einen Teil des Wegs an der Unterseite 22 geführt. Das Anliegen
des unteren Teils des Hammerkopfes 32 des letzten Befestigungselements 20a in der
Riegelstein-Ausnehmung 30 des dachfesten Gegenstücks 51 bewirkt eine dachfeste Verriegelung
des letzten Befestigungselements 20a, und damit der letzten Lamelle 10a, mit dem dachfesten
Gegenstück 51 in Öffnungs- und in Schließrichtung. Eine zusätzliche Verriegelung in
Öffnungsrichtung erfolgt dadurch, daß der Schuh 40 des letzten Befestigungselements 20a in
dieser Stellung an dem vorderen Endpunkt des Kulissenschlitzes 42 des vorletzten
Befestigungselements 20b anliegt. Alternativ dazu kann die Verriegelung in Öffnungsrichtung
auch durch Anlage der Oberkante 70 an einer Anschlagfläche 78 am vorderen Teil 28 des
Verstellelements 60 erfolge. Die letzte Lamelle 10a ist somit nun gegen Vor- und
Zurückbewegung gesichert.
Der weitere Öffnungsvorgang erfolgt analog wie bereits beschrieben, wobei nun anstelle des
letzten Befestigungselements 20a das vorletzte Befestigungselement 20b durch Verschiebung
gegenüber dem Schuh 40 des letzten Befestigungselements 20a ausgeschwenkt wird. Die
Funktion des dachfesten Führungselements 50 und des dachfesten Gegenstücks 51 wird
folglich durch den Schuh 40 bzw. das vordere Teil 28 des letzten, nunmehr dachfest
verriegelten Befestigungselements 20a übernommen. Ein von der Öffnungsbewegung, und
damit der Abkupplung des drittletzten Befestigungselements 20c bewirktes Anliegen des
unteren Teils des Hammerkopfes 32 des vorletzten Befestigungselements 20b in der
Riegelstein-Ausnehmung 30 des letzten Befestigungselements bewirkt eine feste
Verriegelung des dachfest verriegelten letzten Befestigungselements mit dem vorletzten
Befestigungselement 20b, welches damit seinerseits dachfest verriegelt wird. Die
Kraftentkupplung zweier Befestigungselemente (z. B. 20b und 20c) bei der Öffnungsbewegung
bewirkt also, daß das jeweils vorhergehende Befestigungselement 20c durch das
Niederdrücken des Hammerkopfes 32 in die Riegelstein-Ausnehmung 30 das jeweils
nachfolgende Befestigungselemente 20b mit dem darauf nachfolgenden Befestigungselement
20a, das bereits dachfest verriegelt ist, seinerseits fest verriegelt.
Der Öffnungsvorgang kann nun solange analog weitergeführt werden, bis auch das vorderste
Befestigungselements 20d voll ausgeschwenkt ist und die Dachöffnung damit maximal
freigegeben ist. Mit Ausnahme der vordersten Lamelle 10d sind nun alle Lamellen in voll
ausgeschwenkter Position dachfest gegenseitig miteinander verriegelt (siehe Fig. 8 sowie Fig. 3
und 4). Die vorderste Lamelle 10d ist in ihrer Position dadurch verriegelt, daß der Antrieb über
die Antriebskabel 59 in an sich bekannter Weise starr und selbsthemmend ausgeführt ist.
Wird nun eine Schließbewegung eingeleitet, so wird von der Antriebseinheit 73 Kraft auf die
Antriebskabel 59 zu beiden Seiten der Dachöffnung 13, die an der ersten Lamelle 10d
angreifen, in nach vorn weisender Richtung übertragen. Die nicht verriegelte erste Lamelle 10d
bewegt sich dadurch nach vorn. Der Schuh 40 des zweiten Befestigungselements 20c gleitet
dabei in dem Kulissenschlitz 42 des ersten Befestigungselements 20d. Das erste
Befestigungselement 20d wird durch die Schließbewegung nach vorn wieder zum Teil
zurückgeschwenkt. Eine Bewegung des zweiten Befestigungselements 20c in Schließrichtung
kann nicht stattfinden, da dessen Hammerkopf 42 über die Anlage an der Unterseite 22 des
ersten Befestigungselements 20d noch mit der Riegelstein-Ausnehmung 30 des dritten
Befestigungselements 20b in Eingriff gehalten wird. Sobald sich die Unterkante 64 der
Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 des ersten Befestigungselements 20d über die Oberkante
65 der Anlagefläche 62 des Hammerkopfes 32 des zweiten Befestigungselements 20c nach
vorn bewegt hat, gleitet der Hammerkopf 32 aufgrund der nach oben wirkenden Rückstellkraft
der Feder 36 auf der abgeschrägten Anlagefläche 25 des Mitnehmers 24 nach oben ab und
kommt aus dem Eingriff mit der Riegelstein-Ausnehmung 30 des dritten Befestigungselements
20b frei. Die Verriegelung des zweiten Befestigungselements 20c mit dem dritten
Befestigungselement 20b wird dadurch gelöst. Zugleich erreicht der Schuh 40 des zweiten
Befestigungselements 20c das hintere Ende des Kulissenschlitzes 42 in dem ersten
Befestigungselement 20d, so daß nunmehr durch die Anlage dieses Schuhs an die hintere
Begrenzung dieses Kulissenschlitzes eine Kupplung zwischen erstem Befestigungselement 20d
und zweitem Befestigungselement 20c in Schließrichtung bewirkt wird. Im weiteren wird das
zweite Befestigungselement 20c von dem ersten Befestigungselement 20d mit nach vorn
bewegt. Etwa zu dem Zeitpunkt, wenn die hintere Unterkante 69 des Hammerkopfes 32 des
zweiten Befestigungselements 20c über die Oberkante 70 der Stirnfläche 41 des dritten
Befestigungselements 20b nach vorn bewegt wurde, wird die Oberkante 70 der Stirnfläche 41
des zweiten Befestigungselements 20c aufgrund der aus der zunehmenden Absenkung des
hinteren Teils 21 des zweiten Befestigungselements 20c und der damit verbundenen Drehung
um den Führungsstift 29 resultierenden Anhebung des Vorderendes des vorderen Teils 28
dieses Elements 20c über die Unterkante 67 des Mitnehmers 23 des ersten
Befestigungselements 20d bewegt, so daß durch die Anlage der entsprechenden Flächen 41
und 27 wieder eine Kupplung zwischen erstem und zweitem Befestigungselement 20d bzw. 20c in
Öffnungsrichtung hergestellt wird, die z. B. bei einer Umkehrung der Antriebsrichtung wieder
wirksam würde.
Der weitere Schließvorgang erfolgt für die übrigen Befestigungselemente bzw. Lamellen
analog, wobei schließlich durch die Schließbewegung des vorletzten Befestigungselements 20b
die Verriegelung des letzten Befestigungselements 20a mit dem dachfesten Gegenstück 51
gelöst wird. Erreicht der in das letzte Befestigungselement 20a eingreifende Schuh des
dachfesten Führungselements 50 das hintere Ende des Kulissenschlitzes 42, so wird das
Führungselement 50 wieder zurückgeschwenkt, und alle Lamellen liegen wieder in einer Ebene
parallel zur Dachebene. Der Schließvorgang erfolgt also in der Art, daß immer ein Teil der
Lamellen miteinander gekuppelt ist und sich gemeinsam in Schließrichtung bewegt, während
der übrige Teil der Lamellen dachfest miteinander verriegelt ist und nicht an der
Schließbewegung teilnehmen kann. Die letzte bewegliche und die erste verriegelte Lamelle sind
dabei jeweils voneinander entkuppelt. Um das mechanische Spiel gering zu halten, findet die
Ankupplung der ersten verriegelten Lamelle an die letzte bewegliche Lamelle sehr kurz nach
der Entriegelung der ersten verriegelten Lamelle statt, d. h. nahezu zeitgleich dazu.
Bei der beschriebenen Ausführungsform sind alle Befestigungselemente (eventuell mit
Ausnahme des ersten und/oder letzten) sowie alle Riegelsteine 31 identisch ausgebildet. Die
Riegelsteine sind jeweils auf gleiche Weise an dem jeweiligen Befestigungselement angebracht.
Die Befestigungselemente sind in Längsrichtung in einer Ebene angeordnet. Die
Schwenkbewegungen aller Riegelsteine liegen folglich in der selben Ebene, die senkrecht auf
die Dachfläche steht und die Öffnungs- bzw. Schließrichtung beinhaltet. Alle
Befestigungselemente und Riegelsteine liegen auch auf gleicher Höhe relativ zu der dachfesten
Führungsschiene.
Bei der vorstehend erläuterten Ausführungsform wird der schwenkbar gelagerte Riegelstein
mittels einer Feder vorgespannt. Die Vorspannung kann jedoch grundsätzlich auch dadurch
erfolgen, daß der Riegelstein als Biegeriegelstein aus elastischem Material ausgeführt ist und
die Vorspannung dadurch selbsttätig bewirkt, daß er mit einem Ende fest an dem
Befestigungselement angebracht ist. Die schwenkbare Lagerung des Riegelsteins kann dann
entfallen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen sind nicht darin begrenzt, daß der Riegelstein, wie
bisher beschrieben, um eine Achse, die annähernd parallel zur Dachfläche und senkrecht zur
Verschieberichtung steht, schwenkbar ist. Die erfindungsgemäße Funktion kann beispielsweise
auch durch eine Verschwenkung des Riegelsteins um eine Achse senkrecht zur Dachfläche
erreicht werden. Ferner ist die Erfindung nicht darauf beschränkt daß der Riegelstein überhaupt schwenkbar
ausgebildet ist. Der Riegelstein kann verschiebbar geführt sein, wobei die
Verschiebungsrichtung beispielsweise senkrecht zur Dachfläche stehen kann.
Auf eine mechanische Vorspannung des Riegelsteins kann beispielsweise durch das Vorsehen
von Anschlägen und die Ausbildung zweckmäßig abgeschrägter Anlageflächen des Riegelsteins
und der entsprechenden Ausnehmungen verzichtet werden. Bei der
beschriebenen Ausführungsform wird die von der zuerst ausgestellten Lamelle am
weitesten entfernt gelegene Lamelle angetrieben, wobei die zuerst ausgestellte Lamelle in
normaler Fahrtrichtung am weitesten hinten liegt. Die Erfindung beinhaltet jedoch ebenso
andere Konfigurationen. So kann die beschriebene Ausführungsform dahingehend abgewandelt
werden, daß nicht die vorderste, sondern die hinterste Lamelle angetrieben wird. Die hinterste
Lamelle wird dann in voll ausgeschwenkter Stellung nicht dachfest, sondern antriebsfest
verriegelt, oder sie ist überhaupt fest mit dem Antrieb verbunden. Die Funktionsweise der
Befestigungselemente ist identisch wie bei der beschriebenen Ausführungsform, da es nur auf
die Relativbewegung der Befestigungselemente ankommt. Es können auch die vorderste und
die hinterste Lamelle zugleich angetrieben werden, wobei die voll ausgeschwenkten Lamellen
schließlich beispielsweise in der Mitte der Dachöffnung zusammengeschoben werden. Ein
Beispiel für die letztgenannte Antriebsart ist in DE 43 29 583 C1 zu finden.
Umgekehrt können die Befestigungselemente so gestaltet sein, daß als erste die in
Fahrtrichtung am weitesten vorne liegende Lamelle und als letzte die in Fahrtrichtung am
weitesten hinten liegende Lamelle ausgeschwenkt wird. Auch hier können jeweils die vorderste
Lamelle, die hinterste Lamelle oder beide zusammen angetrieben werden. Die
Ausschwenkrichtung bleibt aus aerodynamischen Gründen erhalten. In Bezug auf die
Fahrtrichtung wird die Funktion benachbarter Lamellen dadurch spiegelbildlich vertauscht,
nicht jedoch, wenn die Lampen nah ihrer Entfernung zur zuerst ausschwenkten Lamelle
bezeichnet werden. Die in der obigen Ausführungsform beschriebene Ausbildung der
Verstellelemente müßte dann allerdings verändert werden, so z. B. die Ausführung der
Kulissenschlitze. An der grundsätzlichen Wechselwirkungsart benachbarter Lamellen würde
dies jedoch nichts ändern.
Claims (30)
1. Fahrzeugdach mit einer Folge von Lamellen zum wahlweisen Verschließen oder
mindestens teilweisen Freigeben einer Dachöffnung in einer Dachfläche, wobei die
Lamellen in der Schließstellung aneinander angrenzen und einen flächigen
Lamellenverbund bilden, jede Lamelle an ihren Schmalseiten jeweils mit einem
schwenkbaren Befestigungselement verbunden ist und die Befestigungselemente entlang
einer dachfesten Führungsbahn geführt sind, wobei:
- a) jeweils zwei benachbarte Befestigungselemente für eine gemeinsame Bewegung in Öffnungs- und Schließrichtung gekuppelt sind, solange sie nicht voll ausgeschwenkt sind, und entkuppelt sind, sobald eines der beiden Befestigungselemente seine voll ausgeschwenkte Stellung erreicht hat, und derart miteinander in Eingriff stehen, daß sie in entkuppeltem Zustand unter Ausschwenkung des noch nicht voll ausgeschwenkten Befestigungselements gegeneinander verstellbar sind,
- b) ein Befestigungselement in der voll ausgeschwenkten Lage unter dem Einfluß der Öffnungsbewegung des einen benachbarten Befestigungselements jeweils über ein Verriegelungselement fest mit dem anderen benachbarten, voll ausgeschwenkten Befestigungselement verriegelbar ist, und
- c) die Verriegelung eines voll ausgeschwenkten Befestigungselements mit dem einen benachbarten, voll ausgestellten Befestigungselement unter dem Einfluß der Schließbewegung des anderen benachbarten Befestigungselements selbsttätig lösbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweils einem Befestigungselement (20a bis 20d) zugeordnete Verriegelungselement (31)
unmittelbar von dem einen der beiden benachbarten Befestigungselemente betätigbar ist.
2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Ausschwenkanordnung (50) zum mindestens teilweisen Ausschwenken der
Befestigungselemente der ein Ende des Lamellenverbundes bildenden Lamelle (10a bis 10d),
vor Beginn der Öffnungsbewegung der Lamellen vorgesehen ist.
3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Ausschwenkanordnung (50) vorgesehen ist, die ein vollständiges Ausschwenken der
Befestigungselemente der ein Ende des Lamellenverbundes bildenden Lamelle
mittels des Anfangsabschnitts der Öffnungsbewegung der Lamellen bewirkt.
4. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Ausschwenkanordnung (50) zum teilweisen Ausschwenken der Befestigungselemente
der ein Ende des Lamellenverbundes bildenden Lamelle vor Beginn der
Öffnungsbewegung der Lamellen vorgesehen ist, wobei die Ausschwenkanordnung so
ausgebildet ist, daß sie nachfolgend mittels des Anfangsabschnitts der
Öffnungsbewegung der Lamelle ein vollständiges Ausschwenken dieser Lamelle
bewirkt.
5. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das als erstes voll ausgeschwenkte Befestigungselement unter dem Einfluß der
Öffnungs- bzw. Schließbewegung des benachbarten Befestigungselements dachfest oder
antriebsfest verriegelbar ist.
6. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verriegelungselement (31) jeweils gegenüber dem zugehörigen Befestigungselement
schwenkbar ist.
7. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelung zweier voll ausgeschwenkter Befestigungselemente durch eine
Verschwenkung des Verriegelungselements (31) an dem vorderen, dem zuerst
ausgeschwenkten Befestigungselement entfernteren Befestigungselement in einen
entsprechenden Gegenhalter an dem hinteren, dem zuerst ausgeschwenkten
Befestigungselement näheren Befestigungselement erfolgt.
8. Fahrzeugdach nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse
des Verriegelungselements (31) etwa parallel zur Dachfläche und senkrecht
zur Lamellenverschieberichtung (14) liegt.
9. Fahrzeugdach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß alle
Verriegelungselemente (31) in der gleichen Ebene schwenkbar sind.
10. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Verriegelungselemente (31) gleich sind.
11. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Verriegelungselement (31) in identischer Weise an dem jeweiligen
Befestigungselement (20) angeordnet ist.
12. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verriegelungselement (31) als Riegelstein mit einem hammerartigen Kopf (32)
ausgebildet ist, wobei der untere Teil des Kopfs (32) in eine entsprechende Ausnehmung
(30) in dem jeweiligen Gegenhalter eingreifen kann und dadurch die Verriegelung
benachbarter Befestigungselemente bewirkt.
13. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Riegelstein (31) mechanisch so vorgespannt ist, daß bei gekuppelten
Befestigungselementen der obere Teil des Kopfes (32) in einer entsprechenden
Ausnehmung in einem Mitnehmer (24) des vorhergehenden Befestigungselements
anliegt.
14. Fahrzeugdach nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (32)
des Riegelsteins (31) eines mittleren Befestigungselements dadurch in die
Ausnehmung (30) des hinteren Befestigungselements gedrückt wird, daß sich
das vordere Befestigungselement bei geöffneter Vorwärtskupplung gegenüber dem
mittleren Befestigungselement verschiebt und dabei mit seiner Unterseite (22) auf den
Kopf des Riegelsteins wirkt.
15. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Schließbewegung des Daches eine Entriegelung zweier benachbarter voll
ausgeschwenkter Befestigungselemente dadurch erfolgt, daß ab einer bestimmten
Relativstellung zwischen dem diesen beiden Befestigungselementen vorangehenden
Befestigungselement und dem mittleren Befestigungselement der Riegelstein (31) des
mittleren Befestigungselements aus der Gegenhalterausnehmung (30) des hinteren
Befestigungselements herausbewegbar ist.
16. Fahrzeugdach nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische
Vorspannung des Riegelsteins (31) vorgesehen ist, mittels derer der Riegelstein aus der
Gegenhalterausnehmung (30) herausbewegbar ist.
17. Fahrzeugdach nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelstein (31)
aufgrund einer geeigneten Ausbildung der entsprechenden Anlageflächen (55) bei einer
relativen Verschiebung zwischen dem Befestigungselement mit dem Riegelstein und
dem Befestigungselement mit der Gegenhalterausnehmung (30) selbsttätig aus der
Gegenhalterausnehmung herausbewegbar ist.
18. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Befestigungselemente für die gemeinsame Bewegung in
Öffnungsrichtung (14) durch eine in Abhängigkeit von einer Schwenkbewegung relativ
zueinander ein- und ausrückbare Kupplung kuppelbar sind, die von einem Mitnehmer
(23) an dem vorderen Befestigungselement und einem Anlagestück an dem hinteren
Befestigungselement gebildet wird, die in Eingriff miteinander stehen, wenn die Lamellen
(10) Teil des flächigen Lamellenverbundes sind, sowie außer Eingriff miteinander
kommen, wenn das eine der Befestigungselemente sich seiner voll ausgeschwenkten
Lage mindestens angenähert hat.
19. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Lamellen dadurch miteinander verstellbar verbunden sind, daß ein an
dem einen Befestigungselement ausgebildeter Schuh (40) in einen in dem
vorhergehenden Befestigungselement ausgebildeten Kulissenschlitz (42) eingreift.
20. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei voll ausgeschwenkte benachbarte Befestigungselemente in Öffnungsrichtung
(14) dadurch miteinander verriegelbar sind, daß der Schuh (40) des hinteren
Befestigungselements an dem vorderen Ende (49) des Kulissenschlitzes (42) des
vorderen Befestigungselements anliegt.
21. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Befestigungselemente für eine gemeinsame Bewegung in
Schließrichtung (14) dadurch miteinander kuppelbar sind, daß der Schuh (40) des einen
Befestigungselements an dem hinteren Ende (48) des Kulissenschlitzes (42) des
vorangehenden Befestigungselements anliegt.
22. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Befestigungselement ein Verstellelement (60) und ein Trägerelement (44)
aufweist, wobei die Lamelle jeweils an dem Trägerelement angebracht ist und
Verstellelement und Trägerelement jeweils an ihrem hinteren Ende um eine quer zur
Verschieberichtung (14) liegenden Achse drehbar miteinander verbunden sind.
23. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Verstellelement (60) und Trägerelement (44) jeweils in ihrem vorderen Teil einen in die
Führungsbahn eingreifenden Führungsstift (29 bzw. 46) aufweisen.
24. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungselemente so ausgelegt sind, daß bei der Schließbewegung des
Daches nahezu gleichzeitig die Verriegelung des vordersten voll ausgeschwenkten
Befestigungselements mit dem nachfolgenden Befestigungselement gelöst und das
vorderste voll ausgeschwenkte Befestigungselement mit dem vorhergehenden
Befestigungselement in Schließrichtung (14) gekuppelt wird.
25. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Befestigungselemente oder alle Befestigungselemente mit Ausnahme des ersten
identisch ausgebildet sind.
26. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die als erste voll ausgeschwenkte Lamelle des Lamellenverbundes in normaler
Fahrtrichtung vorne liegt.
27. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die als
erste voll ausgeschwenkte Lamelle des Lamellenverbundes in normaler
Fahrtrichtung hinten liegt.
28. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die als erste voll ausgeschwenkte Lamelle angetrieben wird.
29. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die als letzte voll ausgeschwenkte Lamelle angetrieben wird.
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