DE1942298C - Vorrichtung zur Regelung der Durch fiußgeschwmdigkeit einer Flüssigkeit - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Durch fiußgeschwmdigkeit einer Flüssigkeit

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DE1942298C
DE1942298C DE19691942298 DE1942298A DE1942298C DE 1942298 C DE1942298 C DE 1942298C DE 19691942298 DE19691942298 DE 19691942298 DE 1942298 A DE1942298 A DE 1942298A DE 1942298 C DE1942298 C DE 1942298C
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drop
drops
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drip
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DE19691942298
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Der Anmelder Ist
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Jonsson, Ingvar, Furulund (Schwe den)
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Description

-regelanlage und
Fig.2 eine weitere Ausbildung der Tropfenkam-
mer.
Bei 18 tritt die zu messende Flüssigkeitsmenge in
35 das Tropfenrohr 17 ein. Dieses ragt in die Tropfen-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Re- kammer 3 mit seinem Ende 15, an dem sich die
geln der Durchflußgeschwindigkeit durch photoelek- Tropfen bilden. Die Frequenz der Tropfenbildung
trisches Erfassen der in der Zeiteinheit aus einem hängt ab von dem in der Tropfenkammer 3 herr-
Tropfrohr austretenden Tropfenzahl. sehenden Gegendruck. Die Flüssigkeit verläßt die
Bei derartigen Vorrichtungen wird von einer 40 Tropfenkammer 3 durch den Schlauch 16. Dieser
Lichtquelle und einem Linsensystem das Bild eines kann durch den von dem Stellglied? über das Ge-
aus einem Tropfrohr austretenden Tropfens auf dem triebe 8 angetriebenen Exzenter 9 gegen die Gegen-
Bildschirm einer Bildfängerröhre abgebildet. Diciie druckplatte 10 gepreßt werden. Dadurch wird der
ist in eine Schaltung einbezogen, in der durch einen Durchfluß durch den Schlauch 16 gedrosselt.
Integrator das Volumen der einzelnen Tropfen zu 45 Etwa in Höhe des Endes 15 des Tropfenrohres 17
einem Gesamtvolumen der gefallenen Tropfen sum- ist außerhalb der durchscheinenden Tropfenkam-
miert wird. Diese Vorrichtung benötigt einen großen mer3 eine Lichtquelle 1 angebracht, die ihre Strahlen
apparatetechnischen Aufwand. Sie ist daher teuer durch die Tropfenkammer 3 auf die Photozelle 2
und störanfällig. Außerdem ist sie für eine Regelung wirft. Diese gibt eine Spannung ab, wenn sie von den
der Tropffrequenz schlecht geeignet, da auf sie nur 50 Lichtstrahlen geiroffen wird. Die Spannung ändert
über die in das Tropfrohr nachfließende Flüssigkeits- sich, wenn sich am Ende 15 des Tropfenrohres 17
menge Einfluß genommen werden kann. Die Rege- ein Tropfen bildet oder ein Tropfen durch den Licht-
lung ist also sehr wenig empfindlich. Für Flüssigkei- strahl fällt. Bei regelmäßiger Tropfenfolge werden
ten, die mit der Luft nicht in Berührung kommen also von der Photozelle 2 Steuerimpulse abgegeben,
dürfen, ist die Vorrichtung nicht zu gebrauchen, da 55 die in einem Wandler 4 eine proportionale Ist-Span-
die Tropfen zum Zwecke der Abbildung auf dem nung erzeugen. Diese Ist-Spannung wird im Ver-
Bildschirm durch die Luft fallen. gleichskreis Il mit einem vorgegebenen Sollwert
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, verglichen, der vom Sollwertgeber6 in den Vereine hochempfindliche Regelvorrichtung zu schaffen, gleichskreis 11 eingespeist wird. Die sich aus diesem mit denen auf einem kurzen Regelweg eine vorbe- 60 Vergleich ergebende Vergleichsspannung entspricht stimmte Tropfenfrequenz eingeregelt werden kann. einem Strom, der im Verstärker 5 verstärkt wird. Er
Die Aufgabe wird erfindunsgemäß gelöst durch dient zur Steuerung des Stellgliedes 7, mit dem auf
eine zwischen Zufluß- und Abflußleitung angeord- die Abflußgeschwindigkeit aus der Tropfenkammer 3
nete geschlossene Tropfkammer, welche die Mün- Einfluß genommen werden kann. Wenn die Trop-
dung des Tropfrohres luftdicht umschließt und deren 65 fenfrequenz zu groß wird, drückt das Stellglied 7 den
Innendruck die Tropfenfallfrequenz beeinflußt, ein Abflußschlauch 16 fester zu. Dadurch fließt weniger
in der Abflußleitung angeordnetes Drosselorgan zur Flüssigkeit aus der Tropfenkammer 3 ab, in der der
Beeinflussung des Abflußleitungsquerschnittes, einen Gegendruck auf diese Weise anwächst, bis die Trop-
fenfrequenz kleiner wird. Dadurch wird die vom Wandler 4 abgegebene Ist-Spannung verändert. Ein Vergleich mit dem Soll-Wert ioi Vergleichskreis H ergibt, daß das Stellglied? einen größeren Abflußquerschnitt freigeben muß.
Die Flüssigkeitssäule wird kontrolliert von einer weiteren fotoelektrischen Meßeinrichtung 13, 14. Solange genügend Flüssigkeit im Tropfenrohr 17 über der Abtropfstelle 15 steht, wird von den Strahlen, die von der auf der einen Seite des Tropfenrohres 17 angeordneten Lichtquelle 13 ausgehen, keine Spannung in der auf der anderen Seite des Tropfenrohres 17 angebrachten Fotozelle 14 erzeugt. Sobald der Flüssigkeitspegel unter die Ebene der von der Lichtquelle i3 ausgesandten Strahlen absinkt, fließt ein Strom in den Alarmkreis 12, der ein Alarmsignal auslöst. Es kann nunmehr manuell für eine entsprechende Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden. Ein entsprechendes Alarmsignal wird auch dann abgegeben, wenn die
j lampe 1 kein Licht oder keine Photozelle 2 von der μ ^ Lampe ausgefallen ist. Impulse erhalt, weJi *■ ^n der photozelle 14 ausge-Gleichzeitig wira α Steuerung des Stellgliedes 7 hende Stromimpuls *" . ]ießt das Abflußrohr 16, verwendet j*c^ >* eJ unter die Strahlenebene wenn der γ«»'^ ** *
der Lampe ιJ iam. bene Bauweise der TropDie in J*ig. .*; , uLondere bei horizontaler Erfenkammer * wiru ι benutzt
Streckung der Ksjti β Ausführungsbeispiel wird
In dem vorsl^ Messung der Tropfenfrequeiiz von emerbevoizuga ^ und photozelle aus.
und des Niveaus ™11 Bauelemente können auch gegangen. Uiese Indikatoren, beispielsweise durch beliebige «ui mduktive Indikatoren erresistive, *aP^'uve h jst Jie Anwendung nicht auf setzt wem en. a ^ auch andere strahlcn-
Lich 1 tquellen n,1;","n7en Eraebnissen führen,
quellen zu äquivalenten c h
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. ι :
    Vergleichskreis, in dem die an der Tropfkammer
    Patentansprüche· phofoelektrisch erfaßte Tropfenfallfrequenz mit einem
    Patentansprüche. p^^ verg,ichen wird, und ein mit dem Ausgang
    L Vorrichtung zum Regeln der Durchflußge- des Vergleichskreises verbundenes Stellglied zur Be-
    schwindigkeit durch photoelektrisches Erfassen 5 tätigung des Drosselorgans.
    der in der Zeiteinheit aus einem Tropfrohr aus- Vorzugsweise ist d!ese.^or"C r m"^_™tman
    tretenden Tropfenzahl, gekennzeichnet Alarmkreis versehen, in dem der_ Alarm ausgelost
    durch eine zwischen Zufluß- und Abfluß- wird in Abhängigkeit von der photoelek.r sch e.raß-
    leitung angeordnete geschlossene Tropfkammer ten über- und/oder Unterschre.tung des Fluss.gkem-
    (3), welche die Mündung des Tropfrohres (17) io Standes in der Tropfkammer.
    luftdicht umschließt und deren Innendruck die Diese Vorrichtung .st einfach und bUlifr Sie beno-
    Tropfenfallfrequenz beeinflußt, ein in der Ab- tigt weder eine Bildfangerrohre noch einen Inteura-
    flußleitung angeordnetes Drosselorgan (9, iO) zur tor. Außerdem kann mit ihr auf kurzem Kegdweg
    Beeinflussung des AbHuBleitungiquerschnittes, auf die Tropfenfrequenz BnHuB genommen werden,
    einen Vergleichskreis (11), in dem die an der 15 ohne zuvor das Volumen aller Tropfen festgesieUii zu
    Tropfkammer (3) photoelektrisch erfaßte Trop- haben. Bei zu hoher Tropfenfrequenz wird der Ab-
    fenfallfrequenz mit einem Sollwert verglichen fluß aus der Tropfenkammer verschlossen, so daß In
    wird, und ein mit dem Ausgang des Vergleichs- ihr ein höherer Druck sich einstellt, der die Frequenz
    kreises (11) verbundenes Stellglied (7, 8) zur Be- der fallende Tropfen herabsetzt ohne daß darauf
    tätigung des Drossclorgans (9, 10). so gewartet werden muß. bis der Flüssigkeitsdruck im
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Tropfrohr sich durch Abfließen vermindert hat. Auf kennzeichnet, daß das Drosselorgan (9, 10) als diese Weise wird die Regelung sehr reiniulihg. Ouetschschlauch ausgebildet ist. Außerdem wird verhindert, daß die Ί ropien mit tier
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, gc- Luft in Berührung kommen. Die Vorrichtung ist dakennzeichnet durch einen Alarmkreis, in dem der 25 her auch zum Regeln sehr empfindlicher Hussigkc.it. Alarm ausgelöst wird in Abhängigkeit von der z. B. von Arzneien, gut geeignet,
    photoelektrisch erfaßten Über- und/oder Unter- Eine beispielhafte Ausführungsform wird 111 den schreitung des Flüssigkeitsstandes in der Tropf- nachfolgenden Zeichnungen schemalisch dargestellt, kammer (3). In den Zeichnungen zeigt
    30 Fig. 1 eine gesamte Durchflußmengenmeß- und
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