DE1925487U - Vorrichtung zur entnahme von staubfoermigem futtergut u. dgl. aus einem behaelter. - Google Patents

Vorrichtung zur entnahme von staubfoermigem futtergut u. dgl. aus einem behaelter.

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Werner Berghoff
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/46Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Werner Berghoff
Anröchte Krs. jLippstadt Bergerstr, 2
Vorrichtung zur Entnahme von staubförmigem Futtergut u, dergl. aus einem Behälter
Staubförmiges Gut, wie Futter- und Düngemittel etc. lassen sich aus einem nach unten trichterförmig verengten Behälter nicht allein durch Schwerkraftwirkung entnehmenf da diese Stoffe bekannterweise dazu neigen, sich durch ihr Eigengewicht im Vorratsbehälter so stark zu verdichten, daß ein lachfließen nicht ohne mechanische ülinwirkung zur Verhinderung von Brüekenbildungen gewährleistet ist. aus diesem Grunde werden vielfach speiziell Futtermittel, die ihrer Natur nach staubförmig sind, unter Inkaufnahme höherer Gestehungskosten als Rieselgut (gekörnt) gefertigt.
Für die Lagerung von staubföriaigem Gut sind Behälter gebräuchlich, die in ihrem unteren Teil im Querschnitt trapezförmig verengt sind und am Boden eine in Längsrichtung wirkende großkalibrige Förderschnecke aufnehmen. Bei der Weiterförderung des Gutes müssen zur Ver-| meidung von Stauuungen die nachgeordneten Förderorgane mindestens die gleiche, tunlichst jedoch eine höhere Kapazität aufweisen.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, durch zeitliche Steuerung einer Förderschnecke die !ntnahmenmenge beliebig zu reduzieren, sodaß auch Fördereinrichtungen geringerer Kapazität ohne Bildung von Stauungen beschickt werden können, wie dies zum Beispiel bei Fütterungsanlagen und Mischeinrichtungen wünschenswert ist
Bei der Neuerung handelt es sich um einen Kasten, nachfolgend Steuerkammer genannte der stirnseitig an einen Behälter der in Absatz beschriebenen Art angebaut ist und in den die Förderschnecke, vorzugsweise eine solche mit unterbrochenen Gängen, eine sogenannte
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1. z„m Brief ™. 27^JuIi.. 1965 /R,-.
Hpi.-ing. H. Frifas
an:.
Paddelschnecke mit ihren letzten Gängen hineinragt. Das Gut wird durch die Schnecke in die Steuerkammer gefördert, an deren Boden eine Öffnung das Gut in den darunter befindlichen Schacht von gleichbleibendem Durchmesser fallen läßt. Der kennzeichnende Teil der !Teuerung besteht darin, daß bei gefülltem Schacht die Schnecke das Gut gegen die in Drehrichtung gelegene Seitenwand der Steuerkammer wirft, an der ein druckbetätigter Membramschalter senkrecht angeordnet ist, welcher den Schneckenantrieb bei Druckbetätigung ausschaltet und nach Beendigung der Druckbetätigung über eine einstellbare Eelaisverzögerung wieder einschaltet.
Für die Neuerung ist weiter kennzeichnend, daß die Betätigung des Membramschalters durch die Wuriwirkung des letzten Schneckenganges erreicht wird und nicht durch eine Preßwirkung der Schnecke, die erfahrungsgemäß das Nachfließen des Gutes durch die Bodenöffnung in den Schacht verhindern würde.
Zur Beseitigung der Störung hat man bereits Rüttelgeräte angebracht. Derartige Rüttelgeräte erschüttern jedoch die Anlage sehr stark und beeinträchtigen sie wiederum in ihrer Funktion und Lebensdauer.
Es ist auch bereits der Vorschlag gemacht worden, besondere Rührflügel anzuordnen, welche an den kritischen Stellen durch Rühren des Gutes eine allzugroße Ansammlung desselben vermeiden sollen. Die Anordnung derartiger Rührflügel ist jedoch aufwendig. Außerdem hat man die Feststellung gemacht, daß diese Rührflügel eine Entmischung des Gutes verursachen können.
Nach der feuerung wird ein Vorschlag gemacht, wie man bei einer derartigen Anlage in verhältnismäßig einfacher Weise und betriebssicher Stauungen im Förderweg und damit Unterbrechungen der auto-
Patentanwalt ~z Blatt ...2 zum Brief vom .... Dipl.-ing. H. Fritz
Jf
an:.
matischen Betriebsweise vermeiden kamu
Bei der Neuerung handelt es sich um eine Vorrichtung zur Entnahme von staubförmigem Futtergut aus einem Behälter mit trichterförmigen Querschnitt, bestehend aus einem langgestreckten, an der tiefsten Stelle des Trichters anbringbaren Gehäuse. Das Gehäuse nimmt eine Förderschnecke auf, vorzugsweise eine solche mit unterbrochenen Gängen, eine sogenannte Paddelschnecke, welche bei motorischer Betätigung das von oben herabfallende' Gut zur Seite hin abzieht und es an ihrem Ende durch eine Bodenöffnung fallen läßt. Der kennzeichnende Teil der Neuerung besteht darin, daß diese Bodenöffnung in einem stirnseitig an das Schneckengehäuse' angebauten Steuerkasten ist, in welchen die Schnecke mit ihren letzten Gängen über eine Durchgangsöffnung ragt. Weiter ist neuerungsgemäß ein durch aufgeworfenes Fördergut drucktetätigier Membramschalter vorgesehen, welcher bei Druckbetätigung den Antriebsmotor der Schnecke ausschaltet und nach Beendigung der Druckbetätigung über eine einstellbare Kelaisverzögerung wieder einschaltet. Dieser druckbetätigte Membramschalter befindet sich nach der Neuerung an einer Seitenwand des Steuerkastens, im Bereich über der Bodenöffnung, wo das von der Schnecke bei beginnender Stauung aufgeworfene Gut eine sofortige Druckbetätigung verursacht.
Die !feuerung erstreckt sich weiter auf sämtliche dargestellten, beanspruchten und beschriebenen Merkmale.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel aae der Neuerung näher beschrieben. Dabei wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, wo eine Anlage nach der Neuerung im Prinzip dargestellt ist.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt,
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach II—II der Abb. 1
Palentanwalt A 97
Bl 1Bif ifr_L
A
Blatt ...1 sum Brief vom
Dipl.-ing. H. Fritz
an:.
Abb. t> sind Querschnitte nach III—III der Abb. 1 Abb. 4 ist eine v/eitere Ausfiihrungsform
Die neuerungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem langgestreckten Kasten 1, der beispielsweise aus Holz oder aus Blech sein kann, als Einheit fabrikatorisch herstellbar und nach Belieben an einen bauseitig eingebauten Silo montierbar ist. Das Silo ist auf den Abbildangen mit 2 bezeichnet. An die offene Unterseite des Silos wird das Gehäuse 1 mit seiner offenen Oberseite 5 angebaut.
Das in das Gehäuse 1 von dem Silo herunterfallende staubförinige Gut wird von der Förderschnecke 4, welche bei 5 und bei 6 gelagert und durch einen Motor 7 angetrieben ist, nach rechts in Richtung des gezeigten Pfeiles befördert und somit zur Seite hin abgezogen.
Das Gut fällt durch die mit Io bezeichnete Bodenöffnung, wo es in den Stutzen 11 und von dort in die entsprechenden Kanäle gelangt, welche zur Futteranlage führen. Die Bodenöffnunges befindet sich nicht unterhalb des Behälters 2, sondern in einem stirnseiti^; angebauten Kasten 8, dem sogenannten Steuerkasten. In diesen Kasten ragen noch einige Gänge 61 der Förderschnecke, über die dazwischenliegende Öffnung 9. In einer Seitenwand des Steuerkastens 8 befindet sich ein sogenannter Membraias ehalt er, der durch den Druck des gegen seine Innenseite geworfenen Gutes betätigt wird·
Die wirkungsweise der Anlage ist wie folgt: Das Gut fällt in die Richtung der gezeigten Pfeile im Silo auf die Schnecke 1, wird nach rechts befördert und fällt nach Bedarf in den Schacht 11 zur Futteranlage ab. Die Situation bei nicht gefülltem Schacht zeigt Abb. 3 linkes Bild. Das Gut ist darin im wesentlichen nicht angehäuft, weil es, sobald es in den Steuerkasten 8 gelangt, sofort abfällt.
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Patentanwalt „ R „ , Blatt if.... znm Brief vom
. H. Fritz
Füllt sich der Schacht, weil die Abnahmemenge kleiner'ist als die Jilntnahme aus dem Silo oder keine Abnahme mehr stattfindet, so wird Gut bei sich füllender Steuerkammer durch die letzten Gänge p der Förderschnecke seitlich gegen den Schalter 13 geworfen. Dieser wird betätigt, was zur Folge hat, daß der Antriebsmotor 7 der Förderschnecke sofort abschaltet und diese stillsetzt. Bei sich leerender Steuerkammer hört die Betätigung des Memebramsehalters auf, der Motor 7 setzt jedoch noch nicht sogleich wieder ein,.sondern erst nach Ablauf einer durch ein dazwisehengesehaltetes Relais bewirkten Verzögerung von einigen Sekunden, beispielsweise von 2o Sekunden. Während dieser Zeit kann das angehäufte Gut im Stutzen 11 abfallen. Durch diese Verzögerung wird erreicht, daß die Schnee!® erst wieder in Gang gesetzt wird, wenn das Gut im Stützen und in den sich anschließenden Kanälen bereits weit genug abgefallen ist. Dadurch wird vermieden, daß der Motor ständig kurzzeitig in -Betriet gesetzt wird.(stottern).
Die vorgenannte Seiaisverzögerung soll einstellbar sein in Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse.
Auf Abb. 3 ist erkennbar, daß der Stutzen 11 im Bezug amf die Abv fallöffnung Io etwas versetzt angeordnet ist, s.odaß unterhalb der AbfallÖffnung Io ein rückspingender- Raum entsteht. Diese Maßnahme dient ebenfalls zur Vermeidung von Stauungen.
Eine weitere Maßnahme nach der Neuerung besteht darin, daß die Durchgangs Öffnung 9 zwischen dem Steuerkasten 8 und dem Schnecken-r gehäuse 1 nur ebenso groß bemessen ist, daß die Gänge der Schnecke Platz haben. Auf diese Weise ergibt sich im Bereich des Vorratssilos 2 vor der Durchgangsöffnung 9 ein ständiger Aufwurf und Hundlauf des Gutes, was febenfalls zur Vermeidung von Stauuungen und Brückenbildung, also im Hinblick auf die hier zu lösenden Aufgabe
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Patentanwalt C 97 Tn"! -ί 1 Oi^R/P
Blatt Ο., sram Brief vom ύ1:.*.....ύΆλΐ..Λ^ΏΩ/.^.-
Dipl.-ing. H. Fritz
an:.
vorteilhaft ist.
Eine Vorrichtung nach der Neuerung kann als ein einheitliches Betriebsteil fabrikatorisch hergestellt werden. Es bestellt die Möglichkeit, diese Vorrichtungen in verschiedenen Größen für die in der Landwirtschaft gebräuchlichen Silos su fabrizieren.
Als weiterer Vorteil ist hervorzuheben, daß außer der Förderschnecfe keine weiteren beweglichen Teile erforderlich sind. Die zur Vermeidung von Stauungen und Brückenbildungen vorgesehenen Mittel sind durchweg stationärer Around handelsübliche, gebräuchliche Teile. Auf diese Weise ergibt sich die besondere Einfachheit der Anlage, ihre Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Abb. 4 zeigt eine etwas veränderte Ausführungsform. Die Austrittsöffnung ist nicht am Boden des Steuerkastens 8, sondern in einer Seitenwand, gegenüber dem Sehalter 13. Die Öffnung ist hier mit 16 bezeichnet. Die weitere Beförderung des Gutes erfolgt durch eine weitere Fördersohneeke 17 in einem Gehäuse
Bei den gezeigten Beispielen wird angenommen, daß das Gehäuse der Förderschnecke 6 einen besonderen Teil darstellt, der unten am Behälter 2 angeflanscht werden kann. Stattdessen kann man Behälter 2 tter Sehneckengehäuse 1 auch als feinen Teil herstellen.

Claims (5)

  1. )ipi.-ing. H. Fritz
    an:
    Schutzansprüchg.
    1, Vorrichtung zur Entnahme von staubförmigem Futtergut aus einem Behälter (Silo) mit trichterförmigem Querschnitt, bestehend aus einem langgestreckten, an der tiefsten Stelle des Behälters anbringbaren Gehäuse mit einer Förderschnecke, welche "bei Betätigung das Futtergut zur Seite hin abzieht und an ihrem Ende über eine"Austrittöffnung weitergibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrifföffnung (lo) in einem stirnseitig an das Schneckengehäuse (1) angebauten Steuerkasten (8) vorgesehen ist, in welchen die Schnecke (4) mit ihren letzten Gängen (6') über eine Durchgangsöffnung (9) ragt, und daß ein durch aufgeworfenes Fördergut druckbetätigter Membramsehalter (13), welcher bei Druckbetätigung den Antriebsmotor der Schnecke ausschaltet und nach Beendigung der Druckbetätigung über eine einstellbare Eelaisverzögerung wieder einschaltet, an der zur oberen Drehrichtung gelegenen Seitenwand des Steuerkastens eingebaut ist, wo das von den letzten Schneckengängen (6') bei sich füllender Steuerkammer aufgeworfene Gut eine Druckbetätigung des Schalters verursacht.
  2. 2. Torrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung (9) zwischen Schneckengehäuse und Steuerkammer (8) nach dem Schneckendurchmesser bemessen ist.
  3. 3« Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittöffnung eine Bodenöffnung (lo) der Steuerkammer ist mit einem das abfallende Gut aufnehmenden Stutzen (11).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß über dem Stutzen (11) an der Drehrichtungsseite ein Vorsprung (14)
    -8-
    *·««■««»' Blatt..® zomBrfef von, ? 7 .... Juli .196 5/R . -
    )ipi.-ing. H. Fritz
    am ,
    angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet·, daß die Äustrittsöffnung am Steuerkasten for die Entnahme aus der Steuerkammer mittels einer weiteren Fördereinrichtung eine seitliche Öffnung (16) ist.
DE1965B0062858 1965-08-05 1965-08-05 Vorrichtung zur entnahme von staubfoermigem futtergut u. dgl. aus einem behaelter. Expired DE1925487U (de)

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