DE192309C - - Google Patents

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DE192309C
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DE
Germany
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piston
spring
sealing
outside
turned surface
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/005Pistons; Trunk pistons; Plungers obtained by assembling several pieces
    • F16J1/006Pistons; Trunk pistons; Plungers obtained by assembling several pieces of different materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

(slncjeHiat i>c-z SaAwtwi-iiAi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVH 92309 KLASSE 47/. GRUPPE
FRITZ STÄHLI in WINTERTHUR, Schweiz.
Selbstdichtender Kolben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24.JuIi 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein selbstdichtender Kolben, von dem auf der Zeichnung eine Ausführungsform dargestellt ist; es zeigt:
Fig. I den Kolben in Ansicht,
Fig. 2 die Schraubenfeder in auseinandergezogenem Zustande in Ansicht und
Fig. 3 einen Teil davon in größerem Maßstabe, während
ίο Fig. 4 den Kolben in größerem Maßstabe und im Längsschnitt zeigt.
In den Figuren bezeichnet ι den oberen Längsteil eines Kolbens, um dessen unteren abgesetzten Längsteil 2 eine außen und innen zylindrische Schraubenfeder 3 angeordnet ist, deren Gänge rechteckigen Querschnitt besitzen und zur Längsachse des Kolbens geneigt stehen. Die sehr dünnwandige Feder 3 ist zwischen der schräg hinterdrehten Absetzung 4 des Kolbens und der gleichgerichteten schrägen Abdrehung 5 einer auf dem unteren Ende des Kolbenteiles 2 verstifteten Mutter 6 eingespannt. Die Zusammenpressung der Feder ist hierbei so bemessen, daß zwisehen den einzelnen Umgängen noch ein allerdings sehr kleiner Spielraum verbleibt, während die Feder mit ihrer Innenseite gegen den Kolbenteil 2 und mit ihrer Außenseite gegen die Wandung des Zylinders 7, der z. B. ein Pumpenzylinder sein kann, dicht anliegt.
Beim Abwärtsgang oder Druckhube des
Kolbens hebt sich die untere Federstandfläche von dem unteren Widerlager 5 (Mutter) ab
■ und ermöglicht dem Kolbendruckmittel den Zutritt zur ganzen Federstandfläche. Gleichzeitig wird die Dichtungsfeder, weil schon zum voraus gespannt auf dem Kolben sitzend und sowohl auch mit ihrer Innenseite gegen den Kolbenteil 2, wie auch mit ihrer Außenseite gegen die Zylinderwandung 7 anliegend, durch das Treibmittel so zusammengepreßt, daß die sämtlichen Windungen der Feder sich dicht aneinander an die Kolben- und Zylinderwandung anlegen. Diese Wirkung tritt, wenn auch in geringerem Maße, schon bei einer Schraubenfeder ein, deren Gänge nicht geneigt zur Achse stehen. Da aber mit der Zeit die Zylinderwandung, wie auch die Außenseite der Dichtungsfeder 3 sich etwas abnutzen, so werden die einzelnen Windungen, um Undichtheiten für lange Zeit zu vermeiden, kegelstumpfförmig und zudem sehr dünnwandig ausgeführt.
Bei jedem Wechsel des Kolbenhubes wird die Dichtungsfeder einen Augenblick etwas gelockert (entspannt), währenddem kann das dem Zylinder oder dem Kolben zugeführte Schmiermittel . zwischen die einzelnen Windungen gelangen. Beim Wiederzusammendrücken der Feder wird es wieder zwischen den Gängen weg- und an die Zylinderwandung gepreßt und die Dichtung unterstützen.
Beim Aufwärtsgang oder Saughube des Kolbens gelangt die Dichtungsfeder wieder in die in Fig. 4 dargestellte Lage und legt sich mit dem Außenrande gegen das untere Widerlager 5. Durch die Reibungen der einzelnen Windungen der Feder an der Zylinderwandung und den beim Aufwärtsgang oder Saughube auftretenden Unterdruck werden die einzelnen Windungen neuerdings auseinandergepreßt (wenn auch etwas weniger stark als beim Abwärtsgang), so daß auch in
diesem Falle die Dichtung vollkommen ist. Diese kegelstumpfförmige Schraubenfeder dichtet also sowohl mit den Innen- und Außenseiten, wie auch mit den kegelstumpfförmigen Flächen und braucht niemals nachgestellt zu werden. Diese Dichtung ist somit eine selbsttätige.
Die Feder 3 kann z. B. aus hartgezogenem Messing oder Deltametall und der Pumpenzylinder aus hartem Stahl hergestellt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstdichtender Kolben, dessen Liderung aus einer Schraubenfeder mit Gängen von rechteckigem, zur Achse etwas geneigtem Querschnitt besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die sehr dünnwandige Feder (3) innen und außen zylindrisch gestaltet und mit ihren Endflächen zwischen der kegelig hinterdrehten Fläche (4) des Kolbens (1) und der entsprechend abgedrehten Fläche (5) einer am Ende des Kolbens befestigten Mutter (6) so eingespannt ist, daß die einzelnen Gänge unter der Wirkung des Betriebsdruckes sich dicht aufeinander und an die innere Kolben- und äußere Zylinderwandung anlegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19624346A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-02 Schulte Tengler Gmbh Hochdruckabdichtung
DE102015214895A1 (de) * 2015-08-05 2017-02-09 Festo Ag & Co. Kg Fluidbetätigter Arbeitszylinder

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19624346A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-02 Schulte Tengler Gmbh Hochdruckabdichtung
DE19624346C2 (de) * 1996-03-29 1998-12-10 Schulte Tengler Gmbh Hochdruckabdichtung
DE102015214895A1 (de) * 2015-08-05 2017-02-09 Festo Ag & Co. Kg Fluidbetätigter Arbeitszylinder

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