DE1908379B2 - Haltevorrichtung für die Brennbzw. Brutelemente eines gas- bzw. dampfgekühlten Reaktors - Google Patents

Haltevorrichtung für die Brennbzw. Brutelemente eines gas- bzw. dampfgekühlten Reaktors

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Description

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für die Brenn- bzw. Brutelemente eines gas- bzw. dampfgekühlten Reaktors, die gruppenweise in der Grundgitterplatte in vorgegebener Verteilung um ein Regelelement herum angeordnet sind, das in einem Führungsrohr bewegbar ist wobei die oberen Enden der Brenn- bzw. Brutelemente Ansätze tragen, auf denen eine obere Halteplatte aufliegt.
Eine derartige Haltevorrichtung ist in der deutschen Patentanmeldung P 17 64 478.9 bereits vorgeschlagen worden. Diese Vorrichtung gewährleistet jedoch bei starken Aufwärtsströinungen des Kühlmediums nicht, daß die Brenn- bzw. Bauelemente axial sicher gehaltert werden.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine auch bei Starken Aufwärtsstrfrnungen des Kühlmediums sicher wirkende Haltevorrichtung für die Brenn- bzw. Brutelemente anzugeben.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Haltevorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils der untere Teil des Führungsrohres in der Grundgitterplatte befestigt ist, daß auch das Führungsrohr am oberen Ende einen Ansatz aufweist und daß die Halteplatte durch eine Verriegelung am oberen Ansatz des Führungsrohres gegen axiale Bewegungen gesichert ist
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles sei die Erfindung näher beschrieben. Im Ausführungsbeispiel ist ein dampfgefcühiter, schneller Reaktor vorgesehen, der zunächst an Hand der F i g. 1 soweit es für die Erfindung erforderlich ist, beschrieben wird.
In einem Druckgefäß 1 befindet sich der Kerr, 2. in dem von oben nach unten in Führungsrohren 3 die Regelelemente durch unten angebrachte Antriebe bewegt werden. Im äußeren Teil des Koaxialstutzens 4 strömt der Dampf (Kühldampf) ein. Der Kühldampf strömt abwärts zwischen dem Kernmantel 5 und der Zwischenwand 6 in den Sammelraum 7, wo er von unten in den Kern eintritt und in diesem aufwärts strömt; der überhitzte Dampf wird oben abgezogen.
Durch den Druckabfall im Kern wird auf die Brennbzw. Brutelemente 8 bzw. 9 eine aufwärts gerichtete Kraft ausgeübt; um diese Elemente niederzuhalten, ist die in F i g. 2 näher dargestellte Haltevorrichtung vorgesehen.
Die Brenn- bzw. Brutelemente 8,9 sind gruppenweise um das zentrale Führungsrohr 3 angeordnet. Sowohl die Elementkästen wie auch das Führungsrohr haben im Querschnitt die Form eines regelmäßigen Sechsecks und sind wabenartig zueinander angeordnet. Je sechs Elementkästen bilden mit dem Führungsrohr einen sogenannten Modul. In den Kernzonen, in denen keine Regelelemente vorhanden sind, sind sogenannte Ankerelemente (Brutelemente) vorgesehen. Die entsprechende Anordnung ist in F i g. 3 dargestellt, die einen Kernquerschnitt zeigt. Die Elemente sowie die Führungsrohre besitzen am Fuß und am Kopf einen zylindrischen Ansatz; der fußseitige Ansatz steckt in der Grundgitterplatte 10, wobei das Führungsrohr bzw. das Ankerelement mittels einer Vorrichtung 11 an der Platte 10 befestigt ist. Auf den kopfseitigen Ansätzen 12 liegt eine für die Elemente eines Moduls gemeinsame Halteplatte 13 auf, die durch eine Verriegelung 14 gegen axiale Kräfte gesichert ist. Die Form der Platte 13 ist, wie die F i g. 2a zeigt, der Fläche des zugehörigen Moduls angepaßt so daß eine mosaikartige, zusammengesetzte obere Gitterplatte entsprechend dem Muster nach F i g. 3 entsteht.
Aus Gründen der sicheren Montage sind die Elementkästen der Brenn- bzw. Brutelemente etwas kleiner als die Elementteilung; um die Elemente eines Moduls zu verklammern, ist an der Halteplatte 13 der Abstand vom Zentrum des Führungsrohres zum Zentrum der Ansätze der Elemente kleiner als an der Grundgitterplatte; die Elemente stehen also etwas zum Zentrum hin geneigt.
Die kernäußeren Module besitzen jeweils eine gegen den Kernmantel wirkende Spannvorrichtung 15 (Fig. 1). Durch Spannen dieser Vorrichtung werden die kernäußeren Module nach innen gedrückt und bewirken eine Verklammerung aller Module.
Die Erfindung ist zwar an Hand eines dampfgekühlten schnellen Reaktors erläutert worden, sie kann jedoch ebenso bei gasgekühlten Reaktoren Anwendung finden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Haltevorrichtung für die Brenn- bzw. Bauelemente eines gas- bzw. dampf gekühl ten Reaktors, die gruppenweise in der Grundgitterplatte in vorgegebener Verteilung um ein Regelelement herum angeordnet sind, das in einem Führungsrohr bewegbar Ist, wobei die oberen Enden der Brenn- bzw. Brutelemente Ansätze tragen, auf denen eine obere Haiteplatte aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der untere Teil (11) des Führungsrohres (3) in der Grundgitterplatte (10) befestigt ist. daß auch das Führungsrohr (3) am oberen Ende einen Ansatz aufweist und daß die Haitcplatte (13) durch eine Verriegelung (14) am oberen Ansatz des Führungsrohres gegen axiale Bewegungen gesichert ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 mit Brenn- und Brutelementkästen bzw. Führungsrohren, deren Querschnitt jeweils ein regelmäßiges Sechseck bilden, wobei sechs Elementkästen symmetrisch um das Rohr angeordnet sind (Modul), dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (13) jeweils im Querschnitt die Abmalte des ihr zugeordneten Moduls hat.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halteplatte (13) der Abstand vom Zentrum Führungsrohr (3) zum Zentrum der Ansätze (12) der Elemente (8, 9) kleiner ist als an der Grundgitterplatte (10).
4. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für die kernäußeren Module eine gegen den Kernmantel (5) wirkende Spannvorrichtung (15) vorgesehen ist, die eine Verklammerung des Kernes gestattet.
DE19691908379 1969-02-20 Haltevorrichtung für die Brennbzw. Brutelemente eines gas- bzw. dampf gekühlten Reaktors Expired DE1908379C3 (de)

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DE1908379A1 DE1908379A1 (de) 1970-09-10
DE1908379B2 true DE1908379B2 (de) 1975-06-19
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