DE1908345U - Oel-raumheizgeraet mit verdampfungsbrenner. - Google Patents

Oel-raumheizgeraet mit verdampfungsbrenner.

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DE1908345U
DE1908345U DEW33560U DEW0033560U DE1908345U DE 1908345 U DE1908345 U DE 1908345U DE W33560 U DEW33560 U DE W33560U DE W0033560 U DEW0033560 U DE W0033560U DE 1908345 U DE1908345 U DE 1908345U
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heating chamber
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Wamsler Herd & Ofen GmbH
WAMSLER HERD und OFEN GmbH
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Wamsler Herd & Ofen GmbH
WAMSLER HERD und OFEN GmbH
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    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description

Beglaubigte Abschrift
E S PAT
chcn, con
(Aktenzeichen)
als Ur'rCjndsL-".- j;. -_.r'_; ri^r.'.'I
BESCHLUSS
Verkündet am
9. Oktober 1970 , Jus t isamtmann
als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
In der Gebrauchsmusterlöschungssache
der Firma Wamsler Herd und Ofen GmbH, in München 40, Landberger Straße 372
- Beschwerdeführerin und
Antragsgegnerin -
Verfahrensbevollmächtigte: Patentanwälte Dipl.-Ing.F.Weiekmann,
Dr.-Ing. A. V/eickraann9 Dipl.-Ing. H. Weidmann j Dipl.-Phys» Dr. K-. Fincke, Dipl.-Ing. F. A. Weic&mann, Dipl.-Chem. B. H^ber in München 27, MöhlstraBe 22
gegen
die Firma Ahlmann-Carlehütte EG. in Rendsburg, geoetzlich vertreten durch Herrn Direktor Friedrich Sensen und Herrn Direktor Werner Jegsen, Ahlmann-Carlshütte KG. in Rendsburg, Postfach
- Baschwerdegegnerin land Antragstellerin -
sher K 31
TO
Verfahrensbevüllmächtigte% Patentanwälte Dr0=IiIg0 Ho Negendank,
Diplo=Ingo Ho Hsuek, Diplo=>Phy8a Wo Schmits in Hamburg 369 Neuer Wall
betreffend die Loesnung des Gebrauchsmusters 1 908 345 hat Senat (Gebrauchsmuster^Beschwerdesenst) des Bund es patent-=· gerichtβ auf die mündliche Verhandlung vsm 9° Oktober 1970 unter Mitwirkung der Senatspräsidentin Guggemoös-=Pinger sowie der Senatsräte Dipl«~Xnge"Schmid und Diplo«Inge Schmidt, letzterer als Richter kraft Auftrags9
Der Beschluß des Deutschen Patentamts=ßebrauehsmusterabteilung I= vom 16ο Juni 1969 wird dahin abgeändert? daß der Anspruch folgende Fassung erhälts
"Öl-Raumheizgerät mit Verdampfungsbrenner,, daa ein langgestrecktes Gehäuse aufweist, dessen aweckmäßigerweise gitter= artige Vorderwand als V/ärmsabstrahifläche dient, und in dem ein Öltank und ■=· von der Vorder·= oder Rückwand des Gehäuses aus betrachtet = daneben eine Heizkammeri· untergebracht sind, deren Abgase durch einen Abgaastutaen a'b8trömens der durch eine seitliche Wandöffnung der He iss kamm sr und eine dieser koaxialen Öffnung der GeMuseseiteiwand durchzustecken ist dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse in an sich bekannter Weise aus einem Rahmengestell mit daran leicht lösbar befestigten Wänden besteht* wobei Vorder- und Rückwand (10, 13 und 14) gegeneinander austausch= bar Bind, „.
die Heizkammer (15) und die Rückwand (13, 14) jeweils awei zusätzliche Durchsteokb'ffnungen (I5b§ 15c; 13b? 13c) für den Abgasstutsen aufv;eisen, viöbsi die susätslishen Öffnungen
(15b5 15c} der Hei si kammer (15) achsgleich gegen die Vorder- und Rückwand gsriohtet sind,
Die Rückwand, vertikal unterteilt ist<, wobei in dem einen Wandteil C13} die losiäon zn seiner Mttelsenkreehta«. symmetrischen Ijurchateeköffrrangen (13"b; 13c) vorgesehen sinds während der anders Wandtsi! (14) in G-röße und Gestalt der mit einsr Durchateoköffming (12a) versehenen ßekänsesoitenwand (12) entspricht Una mit dieser vertausoltbar ists
jode der "beiden Öffnungen (13fco, "3c) in doaa einen Randteil (13) einer Öffnung (15&· ige) aer'Heizkammer Ei1g03rd.net ist ^snd äie jeveila unbenutzten Durchstecköffnungsn mittels leicht lösbarer Deckel (1S) aftgeöeskt sind«"
Im übrigen werden Beschwerde und Änschlußbeschvierde zurückgewiesenβ
Die Xastön dso Esßohw-srdeverfahrens werden au 2/3 der Antragagegnerin und ?.u 1/3 fier Antragsstellerin auferlegt =
G- r ü η des
Die Antragagegnerin ist Inhaberin des am 1;ϊ, Oktober 1964 angemeldeten s am 14» Januar 1965 eingetragenen >md nach Beendigung der ersten Laufzeit verlängerten Gsbraucbscauroers 1 908 345= Die der Eintragung zngxiuide liegenden Ansprüche B
"':., Öl-Raumheisgerät mit Verdampf^.ngsbz'enner, das ein. langgestreoktas ßehäiias aisfvieist, dessen sv/eckmäßigervfeise gitterartige Vorösrv/and als V/ärmeabstrahlfläciie d.ient9 und in (ie a eine Hs ig kammer untergebracht ist, deren Abgase durch einen Abgasεtutgen abströmen« der durch eine seitliche Wand-
ung der Heiskamaer und eine zugeordnete Öffnung der Gehäu« seseitenvfänd durchgesteckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in an sich bekannter Weise aus eines Rahmengestell mit daran leicht lösbar befestigten Wänden besteht? wobei Vorder- und Rückwand (10 baw. 13* 14) gegeneinander austauschbar sind 5 daß Heiskasuaer (15) und. Gehäuse jeweils zwei su° sätssliehe Durohstecköffnungen (151O5 15c3 13k9 13c) für den Atogasstutsen (17) aufweisen^ wobei die EueätEliehen .öffnungen 15bρ 15e) der Heiskammer (15) achsgleich aneinander an deren Vorder·= und Rückwand* die lusätsliciien Öffnungen (13fe? 13c) des freMiises nebeneinander unä sur Rtlckwandiaittelsenkreehten symmetrisch angeordnet sind, und wobei der Öffnung (15b) äBT Heiskammerrückwand eine der öffnungen (I3fe) der Gehäuserück= wand zugeordnet ist, und daß der Abgaestutsen (17) duroh " eines der sich ergebenden drei Paare (I2ss 15a? 13b9 15b? 13c9 15c) von Durchstecteöffnungen durchgeführt ist5 während alle anderen Burchsteeköffnüngen mittels leicht lösbarer Beokel {18} abgedeckt
2ο Gerät nach Aneprueh 1, dadurch- gekennzeichnet„ daß fiie Se= häuserüclcwand (13» 14) vertikal unterteilt ist? wobei in dem einen Wandteil (15} die 'beiden sm seiner Mittel senkrechten symmetrise hen Ourehateeköffnungsn {I3bf 13o) eingeforxat sind j während äer andere Wandteil {14} in- Sröße und ©estalt einer Gehäuses ei ttnwand (11 f 12} entsprieht und damit ver·=
ο Auf ciaa Losehungsisegehren der Antragsteller in. ist das angegriffe ne Gebrauchsmuster mit Beschluß der ©ebrauehsmusterabteilung 1 des Deutsehen Patentamts vom 16O Juli 1969 teilweise gelöseht, worden5 indem die bisherigen Ansprüche 1 und 2 durch den.naeh·=» stehenden einsigen Anspruch ersetzt worden ainds
/JZ
"Mit Öl beheiztes Bauiaheiagerät mit Verdampfungsbrenner, . ein vorzugsweise langgestrecktes Se haus© aufweist,, dessen insbesondere gitterartige Vorderwand als Wärmeabstrahlfläche dient und in dem ©ine in der Längsrichtung des Sehäuses seitlieh versetzte Brennkammer untergebracht ist9 an der eine Abgasleitung angeschloseen istr deren Achse? von einem . ./" Punkt ausgehend, wahlweise senkrecht auf die Rückwand des Gt= Muses? die forderwand, oder die der Brtnstomsaer g*anäehat liegende Seitenwand hinführend aus rieht bar- iats wnd bei dem die relative lage der Brennkammer in Tbe^ug auf die Sshämse= wände so veränderbar ISt9 daS ©ine bestimmte Seit© der Brennkammer entweder d@r förderwand oder der Rückwand des Gehäuses gegenüberliegt, und wobei die Seittnwanö und die Rückwand je eine der Abgasleitung zugeordnete D«rehtritts° öffnung und die Rückwand eine sw@ite9 sur ©raten in gleicher Hölie und symoietriecih. iur Msiswanämittelsenlcrechten angeordnet te Durchtrittsöffnimg für die Ibgasleitung aufweisen» gekena= zeichnet dui'cb. die Kombination folgender zum Teil nicht er= finderischer Merkmales
a) Me seitliche Yersttsung der Brennkammer (15} ist s daß die Achse dar Abgasleitung in den 5 genannten Lagan die Wand© der Brennkammer (15) äiaroh.stöSt9
b) in den sich ergebenden drei Durohetößpunkten ist je eine AneofaluSstelle (15s? 15"ö? 15e) für die Abgasleitung angeordnet? wobei die Abgas!©itiang mit einer dieser AnsehluS= stellen verbunden ist5 während die beiden freibleibenden Anschlußstellen ebenso wie die zugeordneten mibenutzten Öffnungen in den ßehängewand®η durch lösbare Deekel (18)\ abgedeckt id
e) die Wände des Gehäuses sind an einem Rahmengestell lösbarwobei ¥ürd@r·= und Rückwand (10» 13» 14)gegeneinander
tauschbar sind.
d} die Geaäuserückwand (13? 14) ist vertikal unterteilt, wobei in dem einen Wandteil (13) die beiden Durchstecköffmingen (1313? 13c) der Rückwand eingeformt sind? während der andere Wandteil (14) in Größe- und Gestalt einer Gehäuseseitenwand (11 s 12) entspricht und damit vertauselibar ist,"
Der weitergehende Löschungsantrag wurde zurückgewiesen«
Die Kosten des Verfahrene wurden au 1/3 der Antragstellerin? zn 2/3 der Antragsgegnerin auferlegt«
Gegen diesen ihr am 28„ Oktober 1969 angestellten Beschluß hat die Antragsgegnerin am 27 ο November 1969 unter gleichzeitiger Zahlung.. der Gebühr Beschwerde erhobene
Sie beantragt Aufhebung des Beschlusses des Deutschen Patentamts und Zurückweisung des löschungsantrages mit der Maßgabe, daß das Gebrauchsmaster mit dem Anspruch i vom 21« Januar 1970 sowie dem eingetragenen Anspruch 2 aufrechterhalten wird»
Der Anspruch 1 vom 21 „ Januar 1970 lautet?
"öl^Raumheizgerät mit Verdampfungsbrenner, das ein langgestrecktes Gehäuse aufweist," dessen zweekmäßigern/eise gitterartige Vorderv/and als Wärme&bstrahlfläche dient., und in dem ein Öltank und - von der Tor der»- oder Rückwand des Gehäuses aus betrachtet =■ daneben eine Heiζkammer untergebracht sind, deren Abgase durch einen Abgasstutaen abströmen, der durch eine seitliche Wandöffnung der Heiskammer und eine dieser koaxiale öffnung der Gehäuseseitenwand durchzustecken ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in an sich bekannter V/eise aus einem Rahmengestell mit daran leicht lösbar be°
festigten Wänden !besteht 9 wobei Vorder- ivaä Rückwand (10 13? 14} gegeneinander austauschbar sinrl8 daß die H@ is kammer1 (15) und das Gehäuse jeweils gw@i iiisätilielae Burehateeköffmmgen (15^s 1-5e? 15b? 13ο) für den Atgasstiatsen (17) aufweis wo'bsi dia ausätalieaeη Öffnungen (I5fe? 15s) der Hei ζ kammer' (15) aehsgleisfa. zueinander in fieren Torder= und Rückwand» die ssusätsliehen Öffnungen (13&? 13c) des Gehäuses nebeneinander und srar Rückwandaiitteisenkreehten des gehäuses symsaetriseh angeordnet sind9 und wobei der öffnung P5&) der rückwand eine der Öffmangen (13©) der ^hä'Ugs©rückwand net ist, und äaß der Äfegasstiatsen (17) rlursh &xn&a der sieb . ... ergebenden drei Paare (I2ö9 15as Ι3ΐιν.ί5".5;ΐ3σ915ο)νοη Itorchetecköffnungen durchführt9 während alle anfioren Surehstecköfi'nungen mittels leicht Idabarer Deckel (18) abgedeckt
Sur Begründung ihres Antrages trägt eie im wesentlichen vorf daß in keinsra der als fcekanat naehgewiesenen langgestreckten Öl=Raüm·= heiBgerätSf, in denen nebeneinander ein öltank und eine Heiakammer ■ angeordnet seien« in der Seitenwand? die der Heiakammer Eiiaäehst liege j, eine Öffnung vorgesehen sei, die mit einer koaxialen Öffnung in öer HeiskamKier fluchte < > Das Ramiheizgerät alt der Bezeichnung mst" nash de® Prospekten von 1962 und 1964 s@i kein Öl·=
Bei ihm liege die HeiEkasiLaeeo isa, Gegensatz mm angegriffenen Grebrayiofesmixeter? mittig Im Geräte Außerdem würden dort die verschiedenen Ansöblußmöglichkeiteia? g-oweit ea die Heiskammer · ■betreffe,- d«.reh einen Drehstiatsen ersaogXl^n-f» während 'beim. Streitgebrauchsmuster dafür Burchstecköffnungen in der Heiakammer vorge= . sehen ssien, was sieh bei ul~R&.umhe±%g&rät%n mit geringerem Auf= ^. " wand verwirklichen lasse·. Wie ii&iser man den "otraehoaat65 aufstelle9 eine Seitsmvand sei immer dem Aufstellungsiauai sugewandt» Er habe a'ach kein Rahmengestell mit leicht lösbaren Wänden9 weil sein' ·
Einbau ein geringea Gewicht habe imcl herausnehmbar ausgebildet' sei» Seine Umstellung erfolge auf andere Weise als 'beim angegriffenen
Der mit "ICsmdür" beseiohnete Ofen nach. dem. Prospekt
vom lovember 1960 habe keinen Öltanks so daß der Fachmann von
ihm keine Anregung bekommen könne? wie er öle Konstruktion ge·=
stalten solle9 w®nn er noch einen öltank im Gehäuse unterbringen
solle ο Beim "K©ffidür"-Ofen seien Vorder= und Rückwand nicht
leicht lösbart sondern gerätefest» Sie ließen sich daher nicht
vertauschen= Mit dem Streitgebrauehaamster sei lediglich eine
Merkmalskombination geschützt» Auch von dess wK©mdürqB-~Ofen führe
kein Weg zu dieser Kombination,,
Die Antragstellerin hat AnschluSbesehwerde erhobene, Sie beantragt...
1c den Beschluß der Gebrauchemusterabteilung aufzuheben und
das Gebrauchsmuster 1 908 345 zu löschen t.
2» hilfsweise j den Beschluß der "Gebrauchsmusterabteilung zu "
bestätigen,
3Q die Kosten des Verfahrens der Antragsgegnerin aufzuerlegen«.- ·
Zur Begründung ihrer Anträge maeht sie geltend?
Der Oberbegriff des von der Sebraiachsmuaterabteilung X für gewährbar geltenden Anspruchs gehe vom "Straehomat" aas. Die
darin mit a) land fe) bezeichneten Merkmale besagten nichts ande~
TQBt als daß die Heislsammer mit deia um oine senkrechte Achse
drehbaren Ansehlußstutzen des "Strashoma'i· ta dureh eine Heiz=
kassmer ersetzt werdej, die mit drei senkrecht zueinander atehen·= ·. ; den Abgas öffnung© η ausgerüstet sei? in die Abgasstutsen ©inge·=' ;; setzt werden könnten= Es sei schwer Ρ darin einen für die .Sehuts=> .; fähigkeit toedentsamen Fortschritt gu sehen« Beim "Strachomat" ! eei die Austauschbarkeitf alao die Umwandlung von der Links=- i in die Rechtsausführung 9 ebenfalls erreicht» und zwar "dadurch, ~: daß die Heiskammer selbst um 180° gedreht werde= Zu dem gleichen t
Zweok saien beim Streitgebrauchsamster Vorder=· und Rückwand gegeneinander austauschbare Abgesehen davon» daß es sich hier um eine kinematische Umkehrung handele? gehörten feeide Maßnahmsn Slam Stande der feehnik, wie &ub der deutaehen Patentschrift 1 037 102 hervorgehe und auch der KKoEiclür"~Q£iin geige= Hinzu komme? daß die Merkmal© a) und b) äea Anspruchs 1 keine Korn*-'.'. ■ Mnation darstellten*, denn das Merkmals daß die !teilkammer drei senkrecht aneinander stehende Afegasöffnungen aufweisen s©lls die mit den entsprechenden Öffnungen der angeordneten Gehäusewand fluchten9 habe nichts zu tun mit der Austauschbarkeit der Vorder- und Rückwand gejääß-e}o Für die erstrebte Wirkung sei es gleichgültig, ob man drei senkrecht' zueinander stehende Afrga8öffnungen vorsehe oder um eine senkrechte Achse drehbare Stutzenο Ebenso gleichwertig für die erstrebte Wirkung'sei ess ofe man die beiden Wände gegeneinander austauschbar oder statt dessen das Gehäuse ©ntspreehend. der deutsehen Patentschrift 1 037 102 und dem "Strachemat11 ir. bezug auf die Heiskammer um 180° schwenkbar mache„ Das Merkmal d) läse® keinen teqhnisohen Fortssehritt erkennen? denn die Vorteile* die mit ihm allenfalls ersielt werden könnten,, stünden in keinem Verhältnis s« den. zu«= sätzlichen Kostens die es verursache» Beispielsweise müs(se der Teil der Rückwand* der gegebenenfalls gegen die Seitenwand austauschbar aei^ ebenfalls wie diese omailliert v/er dene Einzu. komme, daß dieses Merkmal nur sinnvoll sein könne, wenn der Heizkasten sehr schmal sei? damit auch dar der Seitenwand ent·= sprechende Teil der Rückwand schmal gehalten werden könne* Diese Ausfertigung bedinge aber einen langgestreckten Haiskasten, was aber sinnwidrig sei» Me Antragsgegnerin habe einen derartigen langgestreckten Heigkastan auch niemals gebaut? sondern Ie= " diglich einen solchen mit etwa.quadratischem Querschnitte ~
Für den mit Schriftsatz v©m 21» Januar 1970 überreichten Anspruch 1 und den beibehaltenen eingetragenen Anspruch 2 gelte'- sinngemäß das gleiche^ was zu dem von der ersten Instanz für
gewährbar angesehenen Anspruch gesagt worden sei2 insbesondere werde hierzu auf den "Komdür"=Ofen sowie die deutsche Patent«= schrift 1 141 064 hingewiesen«) Wie das Proapektblatt für den ' MKomdür"=0fen vom lovember 1960 zeige·*,- seien'dort die Seiten=1 wände gegeneinander austauschbar0 In der Beschreibung das Gebrauchsmusters 1 778-766 aei auf die wahlweise Anordnung des Rauehrohransehlusses sowie auf die Umsetsfearkeit der Brennkammer hingewiesen? um zwei Anschlußmöglichkeiten des Ofens an den Schornstein zu schaffen.=
Von diesem Stend der Technik unterscheide sich das angegriffene " Gebrauchsmuster nur nooh dadursh9- daß die HeiskaßMer auf der ä©m Regier abgekehrten Seite eine weitere Afegasöffmsng auf·= weise 9 der in dar daaugehörlgen Wand ©ine Öffnung zugeordnet· sei ο Dieses verbliebene Merkmal stalls aber eine glatte Selbst= Verständlichkeit dar, sumal mit dem ölgefeuerteii Kaumheisgerät .".". nach dem Gebrauchsmuster 1 904- 182 die Ausweehselbarkeit zweier' einander gegenüberliegender V/ände und die symmetrische zu einer Mittellinie vorgesehene Anordnung zweier Abgasöffnungen auf einer dieser Wände bekannt geworden sei« -
Wegen weiterer Einzelheiten wird auf den.Inhalt der Akten
wie sen ο ■ ■
1o Die statthafte Beschwerde der Antragsgegnerin ist gemäß § 10: Abs. 1 bis 3 'GbmG in Verbindung'mit § 36 1 AbB0 2 PatG ord- ; nungsgemäß eingelegt worden» Si© ist daher guläaslg, ©bens© · | wie die Anschinßbesehwerde (vgl, BPatCJerE 2„ 116)«, . j
Sachlich sind die Beschwerden aber im weaentliöhen nicht· be= \ gründet» . "-;■■"
Der neue Anspruch 1 vom 21 <> Januar 1970 ist zulässig9 denn sein gesamter· Inhalt ist ursprünglich offenbart wordene Er . bedeutet insofern eine Beschränkung des Sclmt2"begehrens sowohl gegenüber dem eingetragenen Anspruch. 1 als auch, dem vor» der defr^uchssmusterabteilung festgelegten einsigen Anspruchs als er ' nur. ein 3j5ng,ggatr©_qkte_B und nicht vorgugsv/.else^lang^estrecktea mit Öl beheiztes Raumheizgerät betrifft,, in„djtj|j3§n_Gehäuse^ ein Öltank untgrggbrae^ht ist,
Der Anspruch 1 vom 21 ο Januar 1970 geht aus von einem Öl-Raum=» heisgerät mit Verdampfungsbrennerβ das ein langgestrecktes Gehäuse aufweist? dessen zweekmäSigerweise gitterartige'Vorder ■Wand als Wärmeabstranlfläehe dient, und in dem ein Öltank und ·=> von der Vorder= oder Rückwand des Gehäuses ana betrachtet ■= daneben eine Heiskammer untergebracht sind? deren Abgas© dureh einen Abgasstutzen at»strömen? der durch eine seitliche Wandöffnung der Heiakammer, und eine dieser koaxiale Öffnung der Cehäuseseitenwand durehzusteeken ietc
Deia Streitgebrsuchsmuster liegt die Aufgabe zugrunde 9 ein Öl= Raxjfflheiagerät dieser Art so aussugestalten? daß es vielseitige Ansohlußmöglichkeiten bietetp kursee direkt© Verbindungen swisehen " der Heiäkammer und der jeweiligen Anschlußstelle ermöglicht^, konstraktiv nicht aufwendig ists v/eni'g Plats beansprucht und außerdem gut aus sieht o ;,"
Ζην lösung dieser Aufgabe soll nach dem kennzeichnenden Teil dea Anspruchs 1 vom 21c Januar 1970 das öl^Rausaneizgerät folgende Merkmale aufweisen? ■ ' " ' -
A) "Das Gehäuse besteht &us einem Rahmengestell mit daran leicht lösbar feefestigten Wänden? wolöei Vorder- «.ad Rückwand gegeneinander austauschbar sind*=
B) die Heisjkamaer und das Gehäuse weisen jeweils) sw ei zusätzliche
Öffnungen auf ? wobei die zusätzlichen Öffnungen der Hei&kammer achsgleieh zueinander In deren ?©rder- und Mekwand sind«
C) die zusätzlichen Öffnungen des Gehäuses sind nebeneinander und
. zur Rüokwanö*nitt@leenkreehten des Gehäuses symmetrisch angeordnet Uno. die Öffnung der Heiskammsrrückwand ist ' einer der Öffnungen der &e-liäua ©rückwand sugeordnets, so daS der Abgasstutzen durch ' eines der sich ergebenden drei Paare υοώ Mreiisteoköffnungen durchgeführt werden kanrrf
D) die anderen Burohsteeköffnungen Bind mittels leieht lösbarer Deckel abgedeckt ο
III
Der Gegenstand dieses Anspruchs erweist sich gegenüber den Ent= gegenhaltungen als neup weil kein als vorbekannt naehgewiesenes Öl-Raumlieiisgerät alle Im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale auf= weist» Dem Segenstand des Anspruchs i am nächsten kommt der Ölofen "Komdür" nach dem Prospekt AHlMIIi, Carlshütte - REII)SBURG toee Novem'Ber I960 sowie das Q-etrauehasraster 1 779 ?66O Bei der Aus= führung nach dem genannten Prospekt ist aV-? kein Öltank vorgesehen, während feeim Ofen nach dem Seferausiismuater 1 778 766 awar ein Öl= tank vorhanden ist9 der aber =■ von der Yorder= oder der Rüekwand des Gehäuses aus featrachtet =■ niolit nefeen,, sondern vor der Heig= kammer untergebracht isto Außerdem kommt dem Gegenstand des An- \. spruchs 1 auch das Raumheiagerät nach der aeutsehen Patentschrift 1 037 102 nahe j toei dem atoer der Abgasst^rtEen,. im Gegensatz aum Anspruch 1? nicht auroh eine seitliche Wandeffnung der Heiskammer und eins dieser koaxialen Öffnung der S©b.äUi?es8itenw&ncU sondern durcfe. die Yorder- oder Rückwand und außerdem duroh eine um 30° "ver- >-se ta te Öffnung in der HeizkamEier durchgustecken ist= Auf die tibri·= gen Entgegenhaltungen? die dem Gegenstand cies Streitgelrauehsmustsrs weniger nahekoEUEnen? braucht in diesem Zusammenhang nicht eingegangen su werden..
"13
Mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 wird auch ein technischer Fort« schritt erreicht * der gegenüber den Rausaheisgeräten nach der deutschen Patent sehr if t Ί 037 102, dem Gebrauchsmuster 1 778 7ββ und .dem Prospekt vom lovember I960 ("KOKDÜR") darin liegt, daß bei ihm dreis während fe@i diesen, bekanntes. Raumheisgeräten nur zwei direkte seitliehs Anschlußmögliclikeiten an den Sshornstein feest®heno Beim Saumheisgerät nash. der deutsehen Patentschrift Ί 037 102 kommt noch hinzus daß as wegen des abgewinkelten Afegas«= stutaens zwischen der H@is±ammer und dem öltank zusätzlichen Raum feenötigt ? ■ νιο durch das Gerät langer wird, was beim Streit= gebrauehsmuster vermieden ist» Auch "beim Gasofen "Strachomat" nach den Prospekten vom September 1962 und, Januar 1964? .den ' die Antragstellerin als dem Streitgebrauohsffluster als besonders nahekommend ansieht» wird wegen des seitlich neben der Heizkammer angeordneten Afegässtutzens ein unerwünschter zusätzlicher Raum benötigt» Hinzu kommt, daß "bei diesem" Serät die Umstellung auf eJnan anderen AbgasanachluS nicht wie beiα Streitgebrauchsmusterdi'irch Austausch, der Vorder= und Rüekwand gegeneinander und Fm-= ss-tsön des Abgase tut sen S5 sondern durch Umsetzen der Heiskammer im Gehäuse erfolgte'Ein solches Usasetsen ist bei Eeiakammera9. d^e mit einem Öltank verbunden sind* serhe"3iich .umständlicher als ein Umsetzen gemäß dem Streitgebrauchsmust@r.
Die übrigen Entgegenhaltungen stehen dem Streitgebrauchsmuster.-allein solion τοη der Gattung her weniger nahe ο Sie wurden von der Antragstellsrin ataeß nicht gur Bekämpfung des mit ihm erreichbaren teQhnisehen Fortschritts„ sondsrn ala Beweismittel für die Behauptung mangelnder Erfindungßhöhe herangezogen, Auf sie braucht in diesem Znsamsienhang nicht eingegangen zu werden»
Dam G-egenstand des vorgelegten Anspruchs 1 vom 2I0 Januar 1970 mangelt es aber an der-erforderlichen'Erfindungahöhe, ueiin es ." ■bedurfte keiner erfinderischen üteefiagungen, um bei dem aufgedeckten Stand der fechnile sur Erlangung der oben dargelegten ■ Vorteile zu den beanspruchten Maßnahmen gu gelangeno
Das vorhin mit A) bezeichnete Merkmal des Anspruchs 1 ist bekannt ■und wird vom Antragsgegner auch als bekannt angegeben (siehe ein=- getragenen Anspruch 1)„ "
Des Merkmal B) ist insofern beim Gebrauchsmuster 1 904 182 vornan·=. den, als auch dort das Gehäuse swei zusätzliche- achsgleiehe Öff~ nimgen für zwei zusätzliche AnsohlußinSglichkeiten aufweist= lach der zeichnerischen Darstellung dieses Gebrauchsmusters hat öie Heizkammer nur eine Öffnungs die durch Drehen der Heizkammer in .'. eine, su der ^ev^eiligen Öffnung im Gehäuse achsgleiche Lage ge·= bracht werden kann» Das Merkmal der Drehbarkeit der Heiskammer' ist aber nur als wahlweise Ausführung vergesehen und erscheint -'■'■; in den Unterlagen dieses Gebrauchsmusters deshalb erst im Anspruch 3» Aus dem Absats 1 der Beschreibung geht hervor, daß auch bekannt ist, die Heizkammer entsprechend den Öffnungen im Gehäuse mit '. mehreren Öffnungen au versehen und die jeweils nicht benötigten mit Verschlußdeckeln abzudecken,, Es wird zv/ar dort die Ansicht : vertreten, daß diese Ausführung den Haehteil habe? daß Falschluft in die ,Heizkammsr gelangen könne? wenn sich aber der Fachmann mit diesem Nachteil zugunsten der bei dieser Ausführung entstehenden Vorteile abfindet oder für entsprechende Abdichtung sorgt5 ist er nicht gehindert« dieser Anregung zu folgen« zumal auch beim · "KomdtirM=0fen eine susätsliche Öffnung vorgesehen ist? die im Bedarfsfälle eine susätsliehe AnsshluSmöglichkeit bietet und bei lichtbenutzung mittels eines Deckels verschlossen bleibt« Beim. Ofen nach dem Gebrauchsmuster i 904 182 sind in gleicher V/eise wie beim "K©ffldürM~öfen die zusätzlichen Öffnungen in den Ofenwän= den aehagleich in einander gegenüberliegenden Wänden angeordnet« .-Das Merkmal B) hat somit keinen Erfindungsgehalt ο Aber auoh in Verbindung mit den Merkmalen A) 0} wau D) kann nichts Sehutzwürdi=·, ges gesehen werden^ denn für die Wirkung des Merkmals B), nämlich. mehrere Änsehlußmöglich&eiten für das Raumheisgerät zu schaffen?. " ist es belangloss ob die Abgasdurchtritte durch das Gehäuse durch entsprechenden Austausch von Gehäusewänden gemäß A) herbei= ". geführt werden oder ob die Gehäusewand ortsfest sind und an den ^ *r
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den Heizkammeröffnungen zugeordneten Stellen Durohstecköffnungen für den Abgas stutzen haben? wie ea rauch beim Gebrauchsmuster 1 778 766 der Fall ist» Das Merkmal A) souda der die Xterohsteck·=. öffnungen in den Gehausswanden betreffende Teil das Merkmals- C) " sind auoh. nicht dafür bestimmte zur SehsffuxAg mehrerer Anschluß= mögliehkeiten beizutragen» sondern um das Aussehen des Gehäuses an den Siehtfläehen durch störende Öffnungen in den SeMusewänden . ' nicht su beeinträchtigeno Diese Marksaale müssen somit für sich ; ■ allein betrachtet werden«
Beim "Komdür"=öfen nach dam Prospekt worn, lovember 1960 sind zwei einander gegenüberliegende Gehäusewände leicht lösbarf und eine der beiden Wände hat zwei zur Rüekv/sndmitteisenkreohten des Ge= -. hä'uses symmetrisch angeordnete Öffnungen,, Die Öffnungen der Heiz=- \ kammer sind jeweils einer der öffnungen in der Sehäuserückwand zugeordnet j so daß der Afegasstutzen durch eines der sich ergebenden. Paare von Durchsteeköffnungen durchgeführt werden kann= Das untere bunte Bild des "Somdür"= Ofens im" Prospekt .vom November 1960 läßt ■-. diese beiden Öffnungen in der Ofenwand erkennen? während aus dem oberen Junten Bild su sehen ists daS die gegenüberliegende Wand keine derartigen Öffnungen hato Im lest dieses Prospektes heißt es im Absatz 2 "Rauchrohransehluß rechts oder links seitlieh (vjuroh_ Au8jtaus^ch^der^Stahlblβqh^Sej^ten.wändgi ooO)ts o. Darin liegt aber der wesentliche Inhalt des mit C) bezeichneten Merkmals. ~:
Die im Merkmal D) noch aufgezeigte Maßnahme„ daß die jeweils nicht ■ benötigten Durchtrittsöffnungen mittels leicht lösbarer Deckel. abgedeckt sind9 ist eine Selbstverständlichkeit, und geht auch aus dem Prospekt vom November I960 des "Kerüdür"=Ofens und dem ' Gebrauchsmuster 1 904 182 ohne weiteres "als bekannt hervor« Es ... "-■ trifft zviar zu, daß beim MKomdür"=»ö£en naeh dem Sebrauehsmuster 1 778 766 der Öltank nicht seitlich wie bairn Streitgebrauchsmuster, sondern vor der Heiakamsier angeordnet ist und an der Rückwand noeh·. ein luftschaeht ^ur Beheizung eines Febenraum®® vorgesehen ist, se
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daß "bei diesem Ofen die Burehsteeköffnußgen In der Hei^kammer
nicht an den gleichen Stellen wie beim Streitgebrauehssuater
angeordnet sein könnten,* Es bedarf aber für den Paehmann keiner -]■:. besonderen Überlegungen, in Hinblick auf diesen Ofen in Verbin=
dung mit den übrigen Entgegenhaltungen, insbesondere dem (Je= .-brauehsamster 1 904 182 und dem in desäen Beschreibung aufgeseig= :. ten Stand der !Technik, die DurehtrittsSffnungen in der beanspruch-; ten Weiae anzuordnen, ά& BiQh diese Stellen dafür geradezu an=
bietenο
"iv - 'V
1, Hingegen ist anzuerkennen, daß es erfinderischer Überlegungen,
bedurfte, um sum Gegenstand des Anspruchs _1 in Verbindung mit -■_■'. dem Gegenstand des Anspruchs 2 zu gelangen* Insofern ist der / Ansicht der Sebrauchsmusterabteilung beizutreten ο lach dem An= -■ spruoh 2 soll die ffehäuserüekwand vertikal unterteilt sein/ wo= : bei in dein einen Wandteil die beiden zu seiner Mittelsenkrechten; :- symmetrischen Durchatecköifnungen eIngeformt sindj während der . andere Wandteil in Größe und Gastalt einer Seitenwand entspricht : und mit dieser -vertauaehbar lato ■ : ι
2iu dieser Ausbildung hat der Fachmann auo dem aufgedeckten _-;■.'. Stand der Technik keine Anregungen erhalten können» .' ; -,;
Zwar zeigt das Gebrauchsmuster 1 870 565 einen ölofenf dessen "-,": Ofenmantel aus unter sieh gleichen Stahlbauteilen besteht» Auch ■/"'· ist dort eine Viand, nämlich die Yoröervrmd unterteilt» Diese ■'. v/.:;'i - Unterteilung erfolgte aber aus anderen Gründen und auf andere ■',' Weise als beim Streitgeferauchsmuster. Dort soll damit eins ■ ■ i Einsparung an Pormteilen erreicht werden» Beim Streitgebrauohs- ' v
muster entstehen hingegen durch die Unterteilung der Rückwand: ; . ..J zwei ausätaliche Formteile, von denen mindestens einem Formteil -.-| eine besondere, der Seitenwand des Ofens entsprechende OberfIa= .J
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chenbesehaffenneit gegeben werden mußο Dieser erhöhte Aufwand ist aber durch den mit desa Merkmal erzielbaren Vorteil mehr als auf= gewogene Dieser Verteil feesteht darin, daß in dem PaIl9 wenn der Abgasanschluß über eine Durchstseköffnung in der Rückwand vorge·= nomine η werden soll9 nur die eine mit einer IfercheteckÖffnung vor.·= '. gesehene -Seitenwand- mit dem kleineren feil der Rückwand ausgetauscht su werden braucht und damit alle Dxirefosteeköffnungen des Gehäuses in der Rückwand sind und dort nickt störend in Ersehei= ' nung treten., Der Einwand der Antragsteller in s .daß der Gegenstand dee eingetragenen Anspruchs 2S der jetzt in. den einsigen Anspruch einbezogen ist? nur sinnvoll sein könne 9 wsnn die Heiskammer sehr schmal sei? was aber eine unerwünscht langgestreckte Eeiz«= kammer bedinge, kann nicht durchgreifen^ denn die im Anspruch enthaltenen Merkaale bedingen keine langgestreckte Heizkammer; sie können auch bei einer etwa-quadratischen Heiakammer mit Vorteil angewandt werden„ Ein langgestrecktes Gehäuse ergibt sich nicht nur durch eine langgestreckte Heiskammer, sondern allein schon ame der Nebeneinander Ordnung von Hsiskaßiaiör vaid Öltank« Auch bei einer etwa quadratischen Eeizk&mmer kann die Seitenwand des Gf@° häuses erheblich kleiner als die Rückwand sein«
Die Kostenentscheidung der Ge brau ehsaiusterabt eilung ist im Ergeb= nis nicht zu beanatandens' eis ist auch für das zutreffend» Zwar bedeutet die Neufassung dea Anspruchs eine tergehende. Beschränkung als von der ersten Instanz vorgenommen. wurde j diese Beschränkung} die einer ICla.rf?t«ll??jag nahskesamt» ist hinsichtlich der Kostenent'seheidung aber nicht so bedeutend s daß sie einen Anlaß sur Änderung dieser Ente·Diiesridung geben kannte»
Die ICcstenents« mit; § 36 q. Abs,, 1
beruht auf § 10 Abac 3 GfemG in Verbindung 1 und 2
Schrnid
Schmidt
{γ?, JustizangesfeRj® eis Urkunds^eca-nier der Geschäftsstelle.

Claims (2)

  1. . Öl - Raumheizgerät mit Verdampfungsbrenner, das ein vorzugsweise langgestrecktes Gehäuse aufweist, dessen zweckmäßigerweise gitterartige Vorderwand als Wärmeabstrahlfläche dient, und in dem eine Heizkammer untergebracht ist, deren Abgase durch einen Abgasstutzen abströmen, der durch eine seitliche Wandöffnung der Heizkammer und eine zugeordnete Öffnung der Gehäuseseitenwand durchgesteckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in an sich bekannter Weise aus einem Rahmengestell mit daran leicht lösbar befestigten Wänden besteht, wobei Vorder- und Eückwand (10 bzw. 13»H) gegeneinander austauschbar sind, daß Heizkammer (15) und Gehäuse jeweils zwei zusätzliche Durchstecköffnungen ( I5 b, I5 c, 13 b, I3 c) für den Abgasstutzen (17) aufweisen, wobei die zusätzlichen Öffnungen (15 b, I5 0) der Heizkammer (I5) achsgleich zueinander an deren Vorder- und Rückwand, die zusätzlichen Öffnungen (13 h, I3 c) des Gehäuses nebeneinander und zur Rückwandmittelsenkrechten symmetrisch angeordnet sind, und wobei der Öffnung (15 b) der Heizkammerrückwand eine der Öffnungen (13 b) der Gehäuserückwand zugeordnet ist, und daß der Abgasstutzen (17) durch eines der sich ergebenden drei Paare (12 a, 15 a; I3 b, I5 b; 13 c, 15 c) von Durchstecköffnungen durchgeführt ist, während alle anderen Durchstecköffnungen mittels leicht lösbarer Deckel (ΐθ) abgedeckt sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuserückwand (13,14) vertikal unterteilt ist, wobei in dem einen Wandteil (I3) die beiden zu seiner Mittelsenkrechten symmetrischen Durchstecköffnungen (13 b, 13 o) eingeformt sind, während der andere Wandteil (14) in Größe und Gestalt einer Gehäuseseitenwand (11, 12) entspricht und damit vertauschbar ist.
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