DE1908259U - Verbindungsmuffe fuer elektrische kabel, insbesondere fuer den uebergang von einem metallmantelkabel auf ein kunststoffmantelkabel. - Google Patents

Verbindungsmuffe fuer elektrische kabel, insbesondere fuer den uebergang von einem metallmantelkabel auf ein kunststoffmantelkabel.

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DE1908259U DE1964Q0000769 DEQ0000769U DE1908259U DE 1908259 U DE1908259 U DE 1908259U DE 1964Q0000769 DE1964Q0000769 DE 1964Q0000769 DE Q0000769 U DEQ0000769 U DE Q0000769U DE 1908259 U DE1908259 U DE 1908259U
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/18Cable junctions protected by sleeves, e.g. for communication cable

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Description

f4il442§*iyiS4 J
PATENTANWÄLTE ^"
DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BÄRMEN
89 Kennwort: Verbindungsmuffe
Firma Wilhelm Quante, Wuppertal-Slberfeld, Uellendahler Str. 353
Verbindungsmuffe für elektrische Kabel, insbesondere für den Übergang von einem Metallmantelkabel auf ein Kunststoffmante!kabel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsmuffe für elektrische Kabel, insbesondere für den Übergang von einem Metallmantelkabel auf ein Kunststoffmantelkabel, mit einem quergeteilten Gehäuse, welches auf gegenüberliegenden Seiten in einer Achse eine Kabelein- bzw. Kabelausführung aufweist, von denen wenigstens eine eine lösbare und eine Anpassung an unterschiedliche Kabeldurchmesser zulassende Dichtung besitzt.
In der Praxis tritt häufig das Problem auf, elektrische Kabel unterschiedlicher Ausbildung miteinander verbinden zu müssen. So ist es beispielsweise bei der Einführung von Fernmeldekabeln in Gebäude häufig erforderlich, ein Metallmantelkabel mit einem Kunststoffmantelkabel zu verbinden. Für die feuchtigkeitssichere Unterbringung des Verbindungsspleißes der beiden Kabel ist eine Verbindungsmuffe erforderlich, die beiden Kabeltypen gerecht wird
Zum Schutz des Verbindungsspleißes von zwei Kabeln, beispielsweise zum Schutz des Verbindungsspleißes zwischen einem Metallmantelkabel und einem Kunststoffmantelkabel, sind verschiedene Abdichtungsverfahren und Abdichtungseinrichtungen bekannt. So
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wird bei einem bekannten Äbdichtungsverfahren die Spleißstelle durch eine Wicke!bandage aus Kunststoffbändern oder aus unvulkanisierten Gummibändern umgeben. Diese wird unter Zug aufgebracht und zu einer dichten Bandage verklebt. Ferner ist es auch bekannt, die Spleißstelle der Kabel mit einer Form zu umgeben und diese mit einem Gießharz auszufüllen. Daneben sind in der Praxis auch Kombinationen dieser beiden Verfahren gebräuchlich. Alle bisher geschilderten Abdiehtungsverfahren haben den wesentlichen Nachteil, daß sie bei nachträglich am Verbindungsspleiß durchzuführenden Arbeiten, beispielsweise bsi später durchzuführenden Aderkreuzungen oder auch bei Fehlerbeseitigungen, eine Zerstörung der Muffe erfordern. Hierdurch gestalten sich die durchzuführenden Arbeiten am Verbindungsspleiß außerordentlich zeitraubend und sind daher kostspielig.
Es sind auch Verbindungsmuffen bekannt, die aus zwei hohlzylindrischen Rohrhälften bestehen, welche durch eine Ringlötnaht miteinander verbunden werden. Eine der beiden Rohrhälften wird dabei mit dem Metallmantelkabel verlötet, während die andere Rohrhälfte mit einer im Dichtungsdurchmesser variablen Einführung ausgerüstet ist. Bei dieser bekannten Ausführungsform einer Verbindungsmuffe ist die Spleißstelle nur durch Auflöten der Ringlötung an den Stoßstellen der Muffenhälftensowie der Lötwulst an der Metallmantelkabeleinführung zu öffnen.
Schließlich ist auch eine quergeteilte Verbindungsmuffe bekannt, deren in der Länge gleichen Muffenhälften aus Metall bestehen und jeweils an einem Muffenende konisch verjüngt sind. Das eine Ende
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_ 1Z _.
einer solchen Verbindungsmuffe wird mit dem Metallmantelkabel verbunden, die zweite Muffenhälfte weist demgegenüber eine eingeschraubte Stopfbuchsendichtung.auf. Für durchzuführende Arbeiten am Verbindungsspleiß sind bei dieser bekannten Ausführungsform der Verbindungsmuffe beide Muffenhälften von den Kabelmänteln zu lösen. Außerdem ist die mittlere Ringlötung zu öffnen, so daß auch in diesem Falle ein erheblicher Zeitaufwand für durchzuführende Arbeiten am Verbindungsspleiß erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verbindungsmuffen der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, wobei insbesondere die angeführten Nachteile bekannter Ausführungsformen beseitigt werden sollen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist darin zu erblicken, daß die Verbindungsmuffe so gestaltet werden soll, daß bei einem erneuten Öffnen und Schließen der Verbindungsmuffe ein möglichst geringer Zeitaufwand entstellt. Diese Ziele sind erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Teilungsstelle zur Bildung unterschiedlich langer Gehäuseteile außerhalb der Quermittellinie der Verbindungsmuffe angeordnet ist, derart, daß der eine Gehäuseteil einen Aufnahmeraum für den Verbindungsspleiß der Kabel und der damit verbindbare andere, kürzere Gehäuseteil ein Abschlußstück bildet. Bei der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbindungsmuffe ist der kürzere Gehäuseteil - das Abschlußstück - mit einem Metallmantelkabel verlötet, während der den Aufnahmeraum für den Verbindungsspleiß aufweisende längere Gehäuseteil die lösbar mit einem Kunststoffmantelkabel verbundene Dichtung besitzt. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Verbindungsmuffe für elektrische Kabel ergeben sich im Vergleich mit dem Bekannten erhebliche Vorteile.
So kann nach Lösen der dem Kunststoffmante!kabel zugeordneten Dichtung und nach Lösen der Verbindungsstelle zwischen den beiden Gehäuseteilen derjenige Gehäuseteil, der den Aufnahmeraum für den Verbindungsspleiß bildet, in Richtung des Kunststoffmantelkabels so weit zurückgezogen werden, daß der Verbindungsspleiß freigelegt wird. Der andere Gehäuseteil - das Abschlußstück - braucht dabei nicht von dem ihm zugeordneten Metallmantelkabel gelöst zu
die/
werden. Durch die auf/geschilderte Weise erfolgte Freilegung des Verbindungsspleißes gestaltet sich das Wiederöffnen der Verbindungsmuffe und das nach Durchführung der Arbeiten erneute Verschließen derselben sehr einfach und wenig zeitraubend.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist einer der.beiden Gehäuseteile der Verbindungsmuffe einen Zwischenstutzen auf, der zugleich den ortsfesten Teil einer an sich bekannten Stopfbuehsendichtung bildet. Dabei empfiehlt es sich, diesen Zwischenstutzen einstückig mit dem einen der beiden Gehäuseteile zu halten, so daß die Fertigung weiter vereinfacht wird.
Für einige in der Praxis gebräuchliche Kabeltypen und auch bei vertikaler Anordnung der Verbindungsmuffe ist es zweckmäßig, in einem der beiden Gehäuseteile eine Zugentlastungsschelle für das Kabel anzuordnen. Eine solche Zugentlastungsschelle kann zweckmäßig dem Zwischenstutzen nachgeschaltet sein. Die Zugentlastungsschelle kann auf unterschiedliche Art und Weise im Innern des Gehäuses der Verbindungsmuffe festgelegt werden. Im einfachsten Falle kann man die Zugentlastungsschelie zwischen den Innenwandungen des Gehäuses angeformten Vorsprüngen festlegen, während man im anderen Falle die Zugentlastungsschelie mittels Schrauben an ei-
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nem der beiden Gehäuseteile befestigt. Im letztgenannten Falle wird eine Abdichtung der die Gehäusewandung durchdringenden Schrauben dadurch erzielt, daß man sie verlötet oder auch ein Dichtungsmittel, wie Siliconkautschuk zwischensehaltet.
Zur Herstellung der erf indungsgeinäßen Verbindungsmuffe lassen sich unterschiedliche Werkstoffe heranziehen. Nach einem ersten Vorschlag der Erfindung bestehen beide Gehäuseteile der Verbindungsmuffe aus einem Kunststoff. Dies hat den Vorteil, daß man die beiden Gehäuseteile untereinander durch eine Verschraubung lösbar miteinander verbinden kann. Dies geschieht in aller Regel unter Hinzufügung eines Dichtungskörpers, beispielsweise eines Dichtungsringes. Man kann aber auch die Gehäuseteile der Verbindungsmuffe aus einem Metall fertigen. Geschieht dies, dann empfiehlt es sich, mindestens die Ränder der Gehäuseteile an ihrer Oberfläche zu verzinnen.
In Sonderfällen kann es erforderlich werden, den freibleibenden Raum zwischen dem Verbindungsspleiß und den Innenwandungen des Gehäuses der Verbindungsmuffe mit einer Vergußmasse auszufüllen. Um dieses zu ermöglichen, ist einer der beiden Gehäuseteile mit einer Eingußöffnung versehen, die durch einen Versehlußst.opfen verschlossen werden kann. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird dabei die Eingußöffnung in den kürzeren.Gehäuseteil, d.h. in das Abschlußstück verlegt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden speziellen Beschreibung zu entnehmen.
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Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Verbindungsmuffe, nach ihrem Anbringen an unterschiedliehe elektrische Kabel,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch die Verbindungsmuffe gemäß der Pig. I, mit einer zusätzlichen Zugentlastung, und
Fig. 3 einen Teilsehnitt durch eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungsmuffe .
Die dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 zugrundegelegte Verbindungsmuffe ist generell mit 10 bezeichnet und aus einem metallischen Werkstoff gefertigt, der, was in der Zeichnung nicht sichtbar ist, wenigstens an der Oberfläche seiner Randteile verzinnt sein kann. Wie die Fig. 1 deutlich erkennen läßt, ist die Verbindungsmuffe 10 quergeteilt, wobei die mit 35 bezeichnete Teilungsstelle außerhalb der Quermittellinie der Verbindungsmuffe angeordnet ist. Auf diese Weise entstehen zwei Gehäuseteile 11 und 12, die sehr unterschiedliche Längenabmessungen besitzen. Es entsteht zunächst der Gehäuseteil 11, der einen nicht näher bezeichneten Aufnahmeraum für den Verbindungsspleiß 19 zweier Kabel 15, 17 aufweist. Es ist der Fig. 1 ohne weiteres zu entnehmen, daß der Aufnahmeraum des Gehäuseteiles 11 so lang bemessen ist, daß er praktisch den gesamten Verbindungsspleiß 19 in sich auf-
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nimmt. Der Verbindungsspleiß 19 kann im übrigen eine an sich bekannte Ausbildung aufweisen, so daß auf die Angabe von Einzelheiten verzichtet wird. Der Gehäuseteil 11 ist ferner auf dem größten Teil seiner Länge als Zylinderkörper ausgebildet, nur in seinem dem Kabel 15 zugekehrten Endbereich geht er in ein nicht näher bezeichnetes konisches Endstück über, dessen freie Enden nach innen abgewinkelt sind, um eine Anlagefläche für einen Zwischenstutzen 13 zu schaffen. Der Zwischenstutzen 13 ist mit dem Gehäuseteil 11 durch eine Ringlötung 14 verbunden. Der Zwischenstutzen 13 stellt ferner zugleich den ortsfesten Teil einer an sich bekannten Stopfbuchsendichtung 33 dar. Mit Hilfe dieser Stopfbuchsendichtung 33 ist ein abgedichtetes Einführen des Kabels 15 in das Innere der Verbindungsmuffe 10 möglich, wobei zugleich auch eine Anpassung an unterschiedliche Kabeldurchmesser gewährleistet ist. Nachzutragen bleibt noch, daß es sich bei dem Kabel 15 um ein Kunststoffmantelkabel und bei dem Kabel 17 um ein Metallmantelkabel handelt.
Der kürzere Gehäuseteil 12 der Verbindungsmuffe, der auch als Abschlußstück bezeichnet wird, besteht im wesentlichen aus zwei jeweils an seinen Enden liegenden zylindrischen Bereichen und einem konischen Verbindungsstück. Der im Durchmesser größere Zylinderabschnitt des Gehäuseteiles 12 übergreift das ihm zugekehrte freie Ende des Gehäuseteiles 11. Im Bereich der sich so überlappenden Enden der beiden Gehäuseteile ist zur Erzielung einer Abdichtung eine Ringlötung 16 angebracht. Der auf dem gegenüberliegenden anderen Ende des Gehäuseteiles 12 liegende, im Durchmesser kleinere Zylinderabschnitt ist, was auf der Zeichnung nicht erkennbar ist, längsgeschlitzt, um eine Anpassung an unter-
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schiedliche Durchmesser aufweisende Metallmantelkabel 17 zu erhalten. Dieser Zyllnderabseiinitt übergreift den Endteil des Metal lmantelkabeIs und wird dann durch eine Ringlötung 18 mit dem Metallmantelkabel 17 verbunden. Im konischen Teil des Abschlußstückes 12 befindet sich eine Eingußöffnung 21, die durch einen Schraubstopfen 20 verschließbar ist. Der in seiner Schließlage befindliche Abschlußstopfen 20 wird durch eine Ringlötung 22 gegenüber dem Gehäuseteil 12 abgedichtet. Durch die Eingußöffnung 21 kann bei Bedarf der'Raum 3^ zwischen dem Verbindungsspleiß 19 und den Innenwandungen der Verbindungsmuffe 10 mit einer Vergußmasse ausgefüllt werden.
Wenn bei der Verbindungsmuffe 10 gemäß der Pig. i nachträglich Arbeiten an dem Verbindungsspleiß 19 durchgeführt werden müssen, so ist es nur erforderlich, die Ringlötung 16 und die StopfMichsendichtung 33 zu öffnen. Ist dies geschehen, dann kann der Gehäuseteil 11 so weit in Richtung auf das Kunststoffmantelkabel 15 verschoben werden, daß der gesamte Verbindungsspleiß 19 freigelegt wird. Ein Öffnen der Ringlötung 18 zwischen dem Gehäuseteil 12 und dem Metallmantelkabel 17 ist somit zum Freilegen des Verbindungsspleißes nicht erforderlich.
Die Ausführungsform einer Verbindungsmuffe gemäß der Fig. 2 der Zeichnung unterscheidet sich von der bisher geschilderten nur dadurch, daß im Innern der Verbindungsmuffe, und zwar in deren Gehäuseteil 11, eine Zugentlastungsschelle 23 an sich bekannter Bauart untergebracht ist. Die Zugentlastungsschelle 23 besteht aus den beiden Schellenhälften 2h, die durch Schrauben 25 lösbar miteinander verbunden sind. Weitere Schrauben 26 dienen dazu, die
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Schellenhälften 2*i lösbar mit dem Gehäuseteil 11 zu verbinden, wobei diesen Schrauben 26 noch ein zusätzliches Dichtungsmittel, beispielsweise in Form einer Lötung oder eines Siliconkautschukkörpers hinzugefügt wird.
Die Verbindungsmuffe gemäß der Fig. 3 der Zeichnung unterscheidet sich von den beiden anderen Ausführungsformen zunächst dadurch, daß ihr Gehäuse aus einem Kunststoff gefertigt ist. Die Verbindungsmuffe,, die jetzt mit 10' bezeichnet ist, besteht wiederum aus den beiden Gehäuseteilen 11' und 12', die wiederum unterschiedlich lang bemessen sind. Allerdings kommt die Ringlötung 16 zwischen den beiden Gehäuseteilen nunmehr in Portfall. Sie wird ersetzt durch eine Verschraubung 28, wobei zur Erzielung einer Abdichtung der Schraubverbindung ein ringförmiger Dichtungskörper 27 benutzt wird.
Ein weiterer Unterschied der Äusführungsform der Verbindungsmuffe gemäß der Fig. 3 gegenüber den anderen nach den Fig. 1 und 2 ist darin zu erblicken, daß der jetzt mit 13' bezeichnete Zwischenstutzen einstückig mit dem Gehäuseteil 12' ausgebildet ist. An der Innenwand befindet sich ein umlaufender, flanschartiger Vorsprung 29, der als Anlagefläche für einen Dichtungsring 30 der Stopfbuchsendichtung 33 Verwendung findet. Mit Hilfe der.Druckschraube 32 kann in bekannter Weise ein abgedichtetes Einführen des Metallmantelkabels 17 in das Innere der Verbindungsmuffe 10' herbeigeführt werden, wobei zwischen der Drucksehraube 32 und dem Gummiring 30 eine Metallscheibe 31 angeordnet ist. Zu erwähnen ist ferner, daß auch bei dieser Äusführungsform wiederum eine Eingußöffnung 21 sowie ein Verschlußstopfen 20 hierfür vorgesehen sind.
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Wie "bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnungen möglich. So kann insbesondere die erfindungsgemäße Verbindungsmuffe auch bei anderen an sich bekannten Kabelarten Verwendung finden. Auch sind·Kombinationen der drei dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgeinaßen Verbindungsmuffe möglich. Und schließlich sei noch erwähnt, daß der mit dem Metallmantelkabel 17 zusammenwirkende Gehäuseteil bereichsweise längsgeschlitzt sein kann j um eine Anpassung an unterschiedliche Kabeldurchmesser-herbeiführen zu können.

Claims (12)

PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN 89 Ansprüche:
1. Verbindungsmuffe für elektrische Kabel, insbesondere für den Übergang von einem Metallmantelkabel auf ein Kunststoffmantelkabel, mit einem quergeteilten Gehäuse, welches auf gegenüberliegenden Seiten in einer Achse eine Eabelein- bzw. Kabelausführung aufweist, von denen wenigstens eine eine lösbare und eine Anpassung an unterschiedliche Kabe!durchmesser zulassende Dichtung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsstelle (35) zur Bildung unterschiedlich langer Gehäuseteile (11, 12 bzw. 11', 12') außerhalb der Quermittellinie der Verbindungsmuffe (iO bzw. 10') angeordnet ist, derart, daß der eine Gehäuseteil (ll bzw. 11') einen Aufnahinerauia für den Verbindungsspleiß (i9) der Kabel (l5} 1?) und der damit verbindbare, andere, kürzere Gehäuseteil (12 bzw. 12') ein Abschlußstück bildet.
2. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Gehäuseteil (12) mit einem Metallmantelkabel (17) verlötet ist, während der den Aufnahmeraum für den Verbindungsspleiß (19) aufweisende längere Gehäuseteil (ll) die lösbar mit einem Kunststoffmante!kabel (l5) verbundene Dichtung (33) besitzt (Fig. i).
3. Verbindungsmuffe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Gehäuseteile (ll, 12 bzw. 11',12') der Verbindungsmuffe (lO) einen Zwischenstutzen (13 bzw. 13') aufweist, der zugleich den ortsfesten Teil einer an sich bekannten Stopfbuchsendichtung 33 bildet.
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4. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenstutzen (13') einstückig mit dem Gehäuseteil (12·) gehalten ist (Fig. 3).
5. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem einen Metallmantel aufweisenden Kabel (17) zugekehrte Gehäuseteil (12) der Verbindungsmuffe (lO) längsgeschlitzt ist,
6. Verbindungsmuffe nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des einen Gehäuseteils (ll) der Verbindungsmuffe (iO) eine Zugentlastungss.cnelle (23) für das Kabel (15) angeordnet ist (Fig. 2).
7. Verbindungsmuffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugentlastungsschelle (23) dem Zwischenstutzen (13) naehgeschaltet ist.
8. Verbindungsmuffe nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugentlastungsschelle (23) mittels Schrauben (26) am Gehäuseteil (ll) befestigt ist, die durch Löten oder Zwischenschaltung eines Dichtungsmittels, wie Siliconkautschuk, gegen den Gehäuseteil (ll) abgedichtet sind.
9. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (ll1, 12') der Verbindungsmuffe (lO1) aus Kunststoff bestehen (Fig. 3).
10. Verbindungsmuffe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (ll1, 12') durch eine Verschraubung (28) lösbar miteinander verbunden sind.
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3 -
11. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (H5 12) aus Metall bestehen und wenigstens im Bereich der Ränder eine verzinnte Oberfläche besitzen.
12. Verbindungsmuffe nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Gehäuseteile, vorzugsweise der kürzere (12 bzw. 12') eine durch
einen Verschlußstopfen (20) verschließbare Eingußöffnung (21) aufweist.
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