DE1908155U - Kopfschutz fuer boxer. - Google Patents

Kopfschutz fuer boxer.

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DE1908155U
DE1908155U DED29948U DED0029948U DE1908155U DE 1908155 U DE1908155 U DE 1908155U DE D29948 U DED29948 U DE D29948U DE D0029948 U DED0029948 U DE D0029948U DE 1908155 U DE1908155 U DE 1908155U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D44/00Other cosmetic or toiletry articles, e.g. for hairdressers' rooms
    • A45D44/12Ear, face, or lip protectors

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  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

DA 7i r η
J Z I L κ ϊ Z.. ιϋ. i
Kopfschutz für Boxer
Die Neuerung betrifft einen Kopfschutz für Boxer, Bereits bekannte Kopfschutzvorrichtungen bestehen aus einer Wulst, die dem Schutz der Stirn und der Augenbrauenpartie dient. Seitlich sind Ohrenklappen angearbeitet} die mittels eines Riemens unter dem Kinn des Sportlers zusammengehalten werden. Die V/ulst wird am Hinterkopf verschnürt und der Kopfschutz mittels eines Kopfkreuzbandes gehalten. Die Wulst einschließlich der Ohrenklappen besteht aus einer mit Roßhaar oder ähnlichem Material gefüllten Lederhülle.
Die Herstellung solcher Kopfschutzvorrichtungen ist verhältnismäßig teuer. Bei der Anwendung dieses Kopfschutzes zeigen sich Mängel, welche die beabsichtigte" Wirkung weitgehendst einschränken. Jochbein wie auch Kinnpartien des Sportlers sind völlig ungeschützt. Hierdurch treten an diesen Stellen häufig Verletzungen, besonders Unterkieferfrakturen, auf. Auch die Gefahr neurologischer Spätschäden als Folge häufiger harter Schläge gerade auf diese Stellen ist außerordentlich, groß.
Aber selbst bei Schlägen auf die geschützten Teile verspürt der Sportler ein heftiges Dröhnen im Kopf und oft lange Zeit nach dem Kampf noch Kopfschmerzen. Die Ursache liegt darin begründet, daß das verwendete Füllmaterial auf Grund
seiner geringen Elastizität die Heftigkeit der Schläge nur in ungenügender Weise mindert.
Es wurden bereits Kopfschutzvorrichtungen vorgeschlagen, die aus zwei, die Ohren bedeckenden, je eine starre Blecheinlage aufweisenden, Ohrenschutskappen, einem dem Schutz der Augenbrauenpartie dienenden Polsterkissen und einem Kinnschutzpolster bestehen. Die einzelnen Teile werden durch ein System verstellbarer Bänder zusammengehalten. Bei einer solchen Anordnung ist nur ein ungenügend unverrückbar fester Sitz der Schutgteile an den vorbestimmten Kärperstellen gewährleistet. Daneben entsteht durch die Blecheinlagen der Ohrenschutzkappen und die Vielzahl von Schnallen eine hohe Verletzungsgefahr des Sportlers,
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Mangel zu beseitigen und einen wirkungsvollen Kopfschutz für Boxer zu schaffen.
Das wird gelöst, inde/ü ein Kopfschutz kone-truiert v/ird, der alle gefährdeten Kopf- und Gesichtspartien weitgehendat schützt, ohne dabei das Sichtfeld des Sportlers einzuengen. Der Kopfschutz besteht aus einem Stück und ist so ausgebildet, daß er die Stirn, den Ansatz der Schädeldecke, die Jochbeinpartien sowie das Kin.a und die Seitenpartien des Kopfes einschließt, wobei in den Seitenpartien Durchbrüche für die Ohren des Sportlers freigelassen werden.
— 3 ~
Als Material findet ein flexibler Stoff, ζ. Β. Schaumgummi, Verwendung.
Die Durchbrüche für die Ohren werden von einer ringförmigen Wulst umschlossen. lieben dem Schutz der Ohrmuschel vor direkten Schlagen wird hierdurch vor dem Ohr ein vergrößerter Luftraum geschaffen, wodurch erreicht wird, daß bei Schlagen auf diese Stelle nur eine geringfügige Verdichtung der Luft eintritt und Schäden am Trommelfell verhindert werden.
Dariiberhinaus können die Ohrendtirchbrüciie mit durchlöcherten Membranen, die vorzugsweise aus Leder hergestellt sind, ausgestattet sein, die ebenfalls dem Zweck dienen, die Verdichtung der Luft zu verhindern.
Der Kopfschutz kann in bekannter Art und '»'eise vollständig oder teilweise mit einem überzug aus Leder versehen sein. Die Seitenteile werden in bekannter Art und '„'eise am Hinterkopf verschnürt und der sichere Halt des Kopfschutzes mittels Kopfkreuzband und lackenband bewirkt. Die Vorteile des nach der Neuerung hergestellten Kopfschutzes gegenüber den bekannten oder bereits vorgeschlagenen Ausführungen bestehen darin, daß die gefährdeten Gesichts- und Kopfpartien sicher geschützt werden. Der Schutz der Joclibeinpartien sowie des Kinns schalten Verletzungen völlig aus. Durch die Verwendung flexiblen Materials wird erreicht, daß die Wirkung der Schläge wesentlich vermindert wird. Bei den Sportlern treten die Erscheinungen des Dröh- nems im Kopf sowie Kopfschmerzen nach dem Kampf nicht mehr auf.
Die einfache Möglichkeit der Herstellung des Kopfschutzes ■bringt auch eine bedeutende Senkung der Herstellungskosten mit sich.
Die lieber ung wird nachstehend an einem Ausfuhr ung 3b ei spi el näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. 1: die Vorderansicht,
Fig. 2: eine Seitenansicht nach Fig. 1, Fig. 3ϊ eine Abwicklung nach Fig. 1 in die Ebene.
Der Kopfschutz 1 besteht aus einem flexiblen Material, z. B. Schaumgummi, und kann wahlweise mit einem vollständigen oder teilweisen Überzug aus Leder versehen sein, -^r ist aus einem Stück hergestellt und umschließt Stirn, Jochbeinpartien und Kinn sowie die Seitenpartien des Kopfes, In den Seitenpartien befinden sich Durchbräche 2 für* die Ohren des Sportlers. Diese sind von einer ringförmigen Wulst 3 umschlossen.
Die Olirendurchbrüche 2 sind mit einer durchlöcherten Membrane 4 versehen.
Der Kopfschutz ist am Hinterkopf mit einer Verschnürung 5 versehen und wird mittels eines Kopfkreuzbandes 6 und eines Jwackenbandes 7 gehalten.

Claims (2)

Chi /I D I ίέ^ιί.,άυ^ Schutzansprüche
1. Kopfschutz für Boxer, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus flexiblem Material, z. B. Schaumgummi, besteht, wahlweise in bekannter Art und Weise -vollständig oder teilweise mit einem Überzug aus Leder versehen, Lind in einem Stück die Stirn, den Ansatz der Schädeldecke, die Jochbeinpartien, das Kinn und die Seitenpartien des Kopfes eingehüllt, wobei B-Urchbrüche für die Ohren (2^ freigelassen werden.
2. Kopfschutz für Boxer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohrendurchbrüche (2) mit einer durchlöcherten Membrane (4), vorzugsweise aus Leder, versehen werden.
DED29948U 1964-10-12 1964-10-12 Kopfschutz fuer boxer. Expired DE1908155U (de)

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