DE1908138A1 - Kraftstoff-Einspritzsystem - Google Patents

Kraftstoff-Einspritzsystem

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • F02M69/28Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for cutting-out the fuel supply to the engine or to main injectors during certain operating periods, e.g. deceleration

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Description

1908133
18.2.1969
JOSEPH LUCAS (INDUSTRIES) LIMITED Birmingham (Großbritannien)
Kraftstoff-Einspritzsystem
Die Erfindung betrifft Kraftstoff-Einspritzsysteine für Brennkraftmaschinen in einer Ausfüiirung, die eine Kraftstoff aus einem Behälter saugende Pumpe, mindestens eine zur Anordnung in einem Motor vorgesehene Düse und eine auf Kraftstoffdruck betätigbare Dosiereinrichtung umfaßt, wobei abgemessene Mengen von der Pumpe geförderten Kraftstoffs unter einem bestimmten Druck aus der Düse oder den Düsen herausgespritzt werden, wobei die Dosiereinrichtung entsprechend den Betriebsbe-
- 2 -Br/Th8 009835/1040
dingungen des Motors gesteuert wird.
; Die Erfindung "bezweckt die Schaffung eines Kraftstoff- - ' Einspritzsystems der angegebenen Art in einer Ausführung, bei "I.;■- der die während verschiedener Arbeitsbedingungen des Motors abgegebenen Kraftstoffmengen geregelt werden können.
'·" Erfindungsgemäß hat ein Kraftstoff-Einspritzsystem der , angegebenen Art eine DruckmindereinriGhtung, die zwischen die j Pumpe und die Dosiereinrichtung geschaltet ist und die so aus-I gebildet ist, daß Kraftstoff abgegeben wird» der von der Pumpe über einen Solldruck hinaus gefördert wird, sowie eine der Druckmindereinrichtung zugeordnete Steuereinrichtung, die bei festgelegten Laufbedingungen des Motors so betätigbar ist, daß der .. Druck, bei dem die Druckmindereinrichtung arbeitet, auf einen : Druck gemindert wird, der unter dem Wert liegt, bei dem die-Doj - siereinrichtung Kraftstoff zu der Düse oder zu den Düsen fördern kann.
j. ■ ■ ■ ' ■ :
"-.;...-■ Die Erfindung wird im nachfolgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung sind: -
Eig. 1: eine schematisehe Darstellung eines Kraftstoff- j. - »Einspritzsystems zur Verwendung in einem Brenn-
kraftmofcor mit mehreren Zylindern und
- 3 - ' 009835/1040 -
ο ν ■■■'."■ . 1903138
Pig. 2 ein Punktionsschema eines v/eiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung.
.. ..Das in Pig. 1 gezeigte Kraftstoff-Einspritzsystem um-
faßt einen Behälter 10, aus dem Kraftstoff durch eine elektrisch betriebene Kraftstoffpumpe 11 über ein Filter 12 angesaugt wird. Die Pumpe 11 ist so angeordnet, daß Kraftstoff unter Druck einer Anzahl von Düsen zugeleitet wird» von denen eine bei 13 gezeigt ist; diese Düsen sitzen im eingebauten Zustand in der Ansaugsammelleitung des zugehörigen Motors.
Kraftstoff menge, die die Düsen 13 erreicht, wird durch eine kombinierte Dosier- und Verteileinrichtung 14 dosiert. Die Dosiereinrichtung umfaßt in diesem Ausführungsbeispiel einen Preikolben, der in einer Bohrung frei gleitbar ist, zu deren gegenüberliegenden Enden jeweils abwechselnd Kraftstoff gefördert wird. Mit der Zuleitung von Kraftstoff an das eine Ende dieser Bohrung wird der Preikolben an das gegenüberliegende Ende bewegt, das während dieser Zeit in Verbindung mit einer Leitung steht, die zu einer der Düsen 13 führt. Einer Düse wird jedoch, nur·, dann Kraftetoff zugefördert, wenn der Druck des einströmenden Kraftstoffs einen Sollwert überschreitet, der dem . Druck entspricht, der zum Öffnen eiaes federbelasteten Ventils in'der Düse selbst erforderlich, ist. Wenn der Druck des einströmenden .--Kraftstoffs unter diesem Sollwert" liegt, wird der Freikol "ben nickt verschoben und den Düsen 15 wird kein Kraftstoff zu-
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Zwischen der Pumpe 11 und der Dosier- und Verteilein.- ■ eichtung. 14 ist eine Druckmindereinrichtung 15 vorgesehen. Die Druckmindereinrichtung -15 ist so ausgebildet, daß Kraftstoff abgeleitet wird, der von der' Pumpe 11 kommt, wenn er einen Soll- · druck überschreitet. Der überschüssige Kraftstoff gelangt dabei, durch eine Leitung 16 zum Behälter 12.
Die Druckmindereinrichtung hat jedoch zwei mögliche Einstellungen., In der einen Einstellung fließt Kraftstoff durch.die ■-' Leitung 16 zum Behälter 10 nur dann,- wenn der Druck des -von der Pumpe 11 kommenden Kraftstoffs erlieblich über dem Druck' liegt,, bei dem die Dosier- und Verteileinrichtung 14 arbeitet,, um den Düsen 13 Kraftstoff zuzuleiten. In der anderen Einstellung ge-" ti jdi'c cet die Druckinindereinrichtung. Ϊ5 ein Abfließen von Kraftstoff von der Pumpe 11 bei einem Druck- der unter dem liegt, bei ~ dem die Dosier- und Verteileinrichtung 14 arbeitet.
In der ersten Einstellung gestattet die Druckmindereinrichtung also ein Züfordern von Kraftstoff von der Pumpe 11 zur Dosier- und Verteileinrichtung 14 bei einem Druck, derwiederum eine Zuleitung von Kraftstoff zu den Düsen 13 ermöglicht. In der"-·., zweiten Einstellung jedoch verhindert die Druckmindereinrichtüng 15 ein Arbeiten der -Dosier- und Verteileinrichtung 14, so daß den Düsen 13 in dem zugehörigen Motor kein Krafts'toff zugeleitet. " wird. ' '. . " : , ; _
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Die, Druckmindereinrichtung I5 ist-durch einen Hubmagneten 17 betreibbar, de» nicht in Betrieb ist, wenn die Dosier- und Verteileinrichtung 14· als betriebsfähig vorgesehen ist, der jedoch erregt ist, wenn die Dosier- und Verteileinrichtung 14-nicht betrieben werden soll. Der Hubmagnet 17 ist in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet, der zwei Schalter I9. und 20 umfaßt, die in Reihe mit einer Batterie 21 geschaltet sind.
In diesem Ausführungsbeispiel sind die Schalter 19 und 20 mi"t einer Drossel zur Regelung der zum Motor zugeführten Luft bzw. mit einer Einrichtung verbunden, die auf die Druckminderung in der Ansaugleitung des Motors anspricht. Nur wenn die Drossel geschlossen ist und der Druck in der Ansaugleitung über einen Sollwert liegt, sind beide Schalter geschlossen. Diese Vernältnisse liegen beispielsweise bei Übersteuerung vor, d.h. wenn die Drossel geschlossen ist, die Drehzahl des Hotors jedoch von einer relabiv hohen Drehzahl abfällt. Es ist jedoch wichtig, daß der Schalter 20, der durch die auf die Druckminderung in der Sammelleitung ansprechende Einrichtung gesteuert ist, ,-,e^xxnet wird, ehe die Leerlaufdrehzahl des Motors erreicht ist. Es versteht sich, daß normalerweise die größte Druckminderung oder der geringste Druck dann in der SamneLleitung vorliegt, wenn der Motor sich im Leerlauf befindet. Druck öffnen des Schalters 20 wird der Hubmagnet entregt, so daß die Dosier- und Verteileinrichtung 14- betriebsfähig gemacht wird, um dem Motor Kraftstoff zuzuleiten, damit der Motor mit seiner Leerlaufdrehzahl
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läuft. . ■ ■■-■■-■■ ■.-...- ;■■■■'"'
Der den elektrischen Hubmagneten 17 steuernde Schaltkreis kann gemäß der Darstellung in Fig. 2 abgewandelt werden, indem die Schalter 19 und 20 parallelgeschaltet werden. Der Schalter 19 wird nur dann geschlossen, wenn die-Drossel geschlossen wird, und der Schalter 20 ist nur dann offen, wenn die Druckminderung in der Sammelleitung über dem Sollwert liegt,- In einem weiteren Aüsführungs.beispiel ist nur ein Schalter vorgesehen. Dieser wird.' bei festgelegten Laufbedingungen des Motors betätigt.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt die Druck- ν mindereinrichtunr ein einziges Druckminderventil mit einer Feder, die "den Druck bestimmt, bei dem Kraftstoff durch die'Leitung 16 abfließt,. wobei der elektrische Hubmagnet 16 so angeordnet isu, daß die Stellung eines Anschlags für die Feder eingestellt wird, um damit den Druck- -zu variieren, bei dem der Kraftstoff abfließt. ; .
In einer Alternativausführung sind jedoch zwei Druckminderventile parallel sowie ein Uns teuer ventil vorgesehen., das vom elektrischen Hubmagneten 17 gesteuert, ist, so daß der Kraftstoff von dem einen Druckminderventil zum anderen umgeleitet wird. AnA dere Formen von Druckminderventilen können jedoch stattdessen vorgesehen sein. .. .
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BAD

Claims (6)

  1. 1908133
    Pat entanspräche
    .1 Kraft s toff-Einspritz syst em , g e k e η·η ζ e i c h η et durch eine Druckmindereinrichtung (15)? die zwischen eine Pumpe (11) und eine Dosiereinrichtung (14) geschaltet ist und
    derart angeordnet ist, daß von der Pumpe (11) über einen Solldruck hinaus zugeleiteter Kraftstoff abgeleitet wird, und durch eine der Druckmindereinrichtung (15) zugeordnete Steuereinrichtung (17), die unter gewählten Motor-Laufbedingungen zur Minderung des Drucks, bei dem die Druckmindereinrichtung (15) arbeitet, auf einen Druck unter dem betätigbar ist,- bei dem durch die Dosiereinrichtung (14) einer Düse (1J) oder mehreren Düsen (13) Kraftstoff zuförderbar ist.
  2. 2. Kraftstoff-Einsprit/.systen; nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmindereinrichtung (15) ein Druckminderventil mit zwei Einstellungen umfaßt.
  3. 3· Kraftstoff-Einspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch ge kennz e i ohne t, daß die Druckmindereinrichtung (15) zwei Druckminderventile und ein Umsteuerventil umfaßt, mittels dessen eine Kraftstoffzuleitung mit dem einen oder dem anderen der Druckminderventile in Verbindung bringbar ist.
  4. 4. Kraftstoff-Einspritzsystem nach Anspruch 1 bis 3,
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    dadurch gekennzeichnet, daß di& Stepereinrichtung (17) einen elektrischen Hubmagneten umfaßt, der in einen elektrischen Schaltkreis geschaltet ist, der mindestens einen Schalter (19,20) umfaßt, wobei der Schalter dann betätigbar ist, wenn die gewählten- Laufbedingungen herrschen.
  5. 5. Kraftstoff-Einspritzsystem nach Anspruch 4, da- durch gekennzeichnet, daß einer der Schalter (19,20) mit der Motordrossel verbindbar ist und der andere in Erwiderung auf die Druckminderung in der Sammelleitung im Motor betätigbar ist. ■.".""■■
  6. 6. Kraftstoff-Einspritzsystem nach .Anspruch 5> d a du r ch gekennzeichnet, daß die Schalter X19, 20) in Reihe geschaltet und beide nur dann zum'Erregen des Hubmagneten (17) geschlossen sinu, wenn sich der Motor in einem Übersteuerungszustand befindet. ■ · - - _
    7· Kraftstoff-Einspritzsystem nach Anspruch 5, .da — '" d .u r c h gekennzei c h η e t , daß die Schalter (19, 20) parallelgeschaltet sind. ' " .
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DE3229530A1 (de) * 1982-08-07 1984-02-09 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Einrichtung zum angleichen der kraftstoff-einspritzmenge in abhaengigkeit einer betriebsgroesse bei einspritz-brennkraftmaschinen
EP0574496B1 (de) * 1991-03-05 1994-09-28 Schur Consumer Products A/S Gefrierformbeutel

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