DE1901367C - Flachschloß für Gliederketten - Google Patents

Flachschloß für Gliederketten

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DE1901367C
DE1901367C DE1901367C DE 1901367 C DE1901367 C DE 1901367C DE 1901367 C DE1901367 C DE 1901367C
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flat
flat lock
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Norbert 4354 Datteln. F16j 15-12 Wittlich
Original Assignee
Becker-Prünte GmbH, 4354 Datteln
Publication date

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Description

I 901 367 I
Die Erfindung geht aus von einem Flachschloß für zwischen InnensohenlceJ
Gliederketten, insbesondere Hobelketten, bestehend auch zwischen den WW
aus zwei identisch gleichen SohloßbUlften aus jeweils technische Schwierigkelten. Hier wm ate Erfindung
U-förmlgen BUgeln mit Innenschenkel und Außen- Abhilfe schaffen. Α..!«*· ,noriinriB,
schenke?, wobei die Innenschenkel und Außen- 8 Der Erfindung egt die Aufgabe zugrunde, ein
schenkel beider BUgel eine ineinandergreifende Ver- Flachschloß für Gliederketten zu'schaffen, da* sich
zahnung aufweisen, welche Verzahnung senkrecht zur durch einfachen Aufbau sowie erhöhte· ™.ons-
Schloßmittelebene angeordnet ist. sicherheit auszeichnet, wobei Insbesondere rationelle,
Es sind Flachschlösser bekannt, bei denen die wirtschaftliche Fertigung und hohe Aufbruchsicher-
Innenschenkel der BUgel einen Zapfen besitzen, der »o heit gewahrleistet sind. ,
in eine entsprechende Ausnehmung der Außenseiten- Diese Aufgabe löst die Erfindung dm einem
kel eingreift. Zusätzlich ist als Futter ein Mittelsteg Flachschloß der eingangs beschriebenen Art dadurch,
vorgesehen, der zwischen beiden SchloßhUlften ein- daß bei zusammengebautem Schloß zwischen den
gesetzt und dort mittels eines Schwerspannstiftes ver- Innenschenkeln ein Spalt frei bleitit und in diesen
riegelt wird. Der Mittelsteg weist eine in die Schloß- 15 Spalt zumindest ein beide Schloßhölften gegen Ver-
hUlften eingreifende Verzahnung auf. Verzapfung schieben sichernder Riegel eingesetzt ist, daß ferner
und Mittelsteg sind auf Paßsitz gearbeitet. Bei der- die Breite jeweils eines Innenschenkels zuzüglich
artigen Konstruktionen ist die Fertigung der Schloß- 'der Spaltweite geringfügig größer als die Stärke der
hälften sowie des Mittelsteges aufwendig und korn- zu verbindenden Kettenglieder ist.
pliziert, und zwar wegen der vielen einzuhaltenden ao Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß
Maße und Passungen. Außerdem ist die Aufbruch- dann die im besonderen Maße den auftretenden Bc-
sicherheit verbesserungsbedürftig. anspruchungen ausgesetzten Außenschcnkel der
Man kennt ferner Kettenverbindungsglieder zur Schloßhälften mit verstärktem Querschnitt ausgeführt lösbaren Verbindung von Rundgliederketten unter werden können, wenn die Innenschenkel der Schloß-Verwendung eines zweigeteilten Kettengliedes, des- as hälften entsprechend geringeren Querschnitt besitzen, sen Trennlinien im Bereich der Schenkel und quer Dabei ist die Querschnittsverminderung der Innendazu verlaufen, wobei die Schenkel ineinandergrei- schenkel für die Kraftaufnahme unerheblich, da die fende, sägezahnförmige Hakenteile aufweisen und Innenschenkel im Bereich der Schloßmitte liegen, beide sich gleichenden Kettengliedteile in zusammen- die ohnehin nur allenfalls geringfügigen Beangebautem Zustand durch zwei im Abstand vonein- 30 spruchungen bei Schloßbelastung ausgesetzt ist. ander angeordnete Querspannstifte gesichert sind. Damit aber jederzeit ohne Schwierigkeit die End-Bei dieser Ausführungsform sind die Zähne hinter- glieder der Kette in das erfindungsgemäße Flachschnitten, wobei die Zahnflanken am Übergang der schloß eingeführt werden können, muß zwischen den Trennlinien in den Außenkreis der Beugen nach beiden Innenschenkeln ein Spalt frei bleiben, da bei innen auf den Innenkreis der Beugen gerichtet sind 35 gegeneinander anliegenden Innenschenkeln der durch und mit den Flanken des konformen Gegenschenkels die Schenkel selbst bei gelöstem Schloß vorgegebene eine schwaJbenschwanzförmige Verankerung bilden. und verbleibende Spalt auf Grund der Verbreiterung Derartige Kettenverbindungsglieder sind in mehr- der Außenschenkcl lüdti die ausreichende Breite fächer Hinsicht problematisch. So müssen die nicht zur Einführung der Kettenglieder besitzen würde. nur mit den Außenschenkeln, sondern auch gegen- 40 Der nach Lehre der Erfindung nun selbst bei eingescitig auf Grund der sägeartigen Verzahnung inein- bautem Kettenschloß verbleibende Spalt ermöglicht, ander greifenden Innenschenkel mit einci oiuikv L^ .. die vorzug-weise schräg 2«.. * ?.ngsmitte liegenden Breite ausgeführt werden. ···.'". r :\h die Ausn? Zungen zum hitin'.l■ >::■ üc· Xett»ng!ieder ' ,■'-. ''■'..„ verbindenden Kettenglie- ^'-aneinander bzw. zur Mitte hin zu verlern. κ\> der ist. Berücksichtigt man ferner die Tatsache, daß 45 durch die sonst schmalen Außenschenke! Dreit gedic Gesamtbreite einer Kettengliedverbindung bzw. halten werden können. — Gemäß einer vorteilhaften eines Kettenschlosses nicht größer oder nur gering- Weiterbildung der Erfindung ist der Spalt schräg fügig größer als die Breite der miteinander zu ver- zur Längsmitte angeordnet und die Spaltweite größer bindenden Kettenglieder selbst sein soll, so wird als die Zabnhöhe der Verzahnung, deutlich, daß bei der bekannten Konstruktion die 5° Dadurch können die beiden Schloßhälften sowohl Außenschenkcl auf Grund der vorgegebenen Stärke vertikal als auch horizontal gegeneinander verscho- bzw. Breite der Innenschenkel entsprechend schmal ben und gelöst werden.
ausgeführt werden müssen. Gerade die Außen- Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfin-
schenkel haben jedoch bevorzugt die auftretenden dung sind im folgendem aufgeführt.
Beanspruchungen aufzunehmen. Es treter nämlich 55 So lehrt die Erfindung, daß der Riegel in an sich
im Bereich der Kettenschloßmitte kaum nennens- bekannter Weise aus einem Gewindebolzen besteht,
werte Beanspruchungen auf. Bei der bekannten Aus- der in neuer Weise in ein auf der Innenseite beider
führungsform sind also gerade jene Bereiche ver- Schenke! eingearbeitetes Gewinde von beiden Schloß-
liiiltnismäßig schwach im Querschnitt ausgebildet, . seiten aus einschraubbar ist.
die zur Kraftaufnahme herangezogen werden. Da- 60 Diese einfache Ausführungsform des Riegels ist durch entsteht im Ergebnis ein Kettenschloß, dessen möglich, da der Gewindebolzen praktisch keine an-Aufbruchsicherheit nicht befriedigt. Hinzu kommt, dere Aufgabe hat, als die beiden Schloßhäiften gegen daß außer der Schwächung der Außenschcnkel auf Verschieben zu sichern, also nur geringfügige BeGrund der sägeartigen Verzahnung und der dadurch lastungen aufzunehmen hat.
bedingten Kerbwirkungen besonders gefährdete Quer- 65 Vorzugsweise weist der Gewindebolzen eine Boh-
schnitte gerade im Bereich der beanspruchten Außen- rung zur Aufnahme eines Sicherungsstiftes oder
schenkel gegeben sind. Schließlich bereitet die Fertl· Sicherungsdrahtes auf.
gung einer sägezahnförmigen Verzahnung nicht nur Abgesehen davon besteht die Möglichkeit, daß in
an sich bekannter Weise der Rlogel als in den Spalt einzusetzender Füllkörper ausgebildet und mittels ,eines die Schenkel beider SchloilhUlften und dnc~ Füllkörper durchdringenden Stiftes, z.B. Schwerspannatiftea, gesichert ist.
Der Füllkörper kann auch als wlattes FUllstUck ausgeführt und geneigt zur SpaltlUngsrlchtung angeordnet sein, um den Füllkörper besonders zu sichern.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß ein Flachschloß für Gliederketten verwirklicht wird, welches sich durch besonders einfachen Aufbau auszeichnet und daher ohne Schwierigkeiten rationell hergestellt werden kann. Das ist insbesondere auf die in ihrer Ausbildung 'unkomplizierte Verzahnung selbst zurückzuführen, aber auch darauf, daß eine Konstruktion verwirklicht wird, bei der die Innenseiten der Innenschenkel nicht miteinander verzahnt, sondern durch einen Spalt auf Abstand gehalten sind. Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Flachschloß ist jedoch die Tatsache, daß auf Grund der Gestaltung der Innenschenkel und der Anordnung eines Spaltes im Bereich der Schloßmitte die den eigentlichen Beanspruchungen ausgesetzten Außenschenkel wesentlich breiter als bei den bisherigen Ausführungsformen ausgebildet werden können und es auch sind. Dadurch wird im Ergebnis eine höhere Festigkeit bzw. Aufbruchsicherheit erreicht, es kann also das erfindungsgemäße Flachschloß bevorzugt dort eingesetzt werden, wo extrem hohe Kräfte über die Kette in das Schloß eingeleitet werden und von diesem aufzunehmen sind.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausfuhrungsbeispiel darstellenden Zeihnon^ nSher erläutert·, es 7«*5«f
ι g. 1 viii erfindungsgemäßes Flachschloß in Ansicht von oben,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitei«- uns'cht.
h. der. Figuren ist ein Flachschloß für GlicderkeKCi κ,.Λ>·.;-'O.t:l "e Hobelketten dargestellt. Dics>v·- hiaoi.sCiiioU isi^icht in seinem grunJsätzlicliui Au.-bau aus zwei identisch gleichen Schloßhälften aus jeweils Bügel 1 und Innenschenkel 2 und Außenschenkel 3, wobei die Innenschenkel 2 und die Außenschenkel 3 beider Bügel 1 eine ineinandergreifende Verzahnung 4 aufweisen. Bei zusammengebautem Schloß bleibt zwischen den Innenschenkeln 2 ein Spalt 5 frei. In diesem Spalt 5 ist zumindest ein beide Schloßhälften gegen Verschieben sichernder Riegel6 eingesetzt. Ferner ist die Breite/! jeweils eines Innenschenkels 2 zuzüglich der Spaltweite B größer als die Stärke der zu verbindenden Kettenglieder. Der Spalt 5 ist schräg zur Längsmitte angeordnet, die Spaltweite B größer als die Zahnhöhe C der Verzahnung 4. Die Innenschenkel 2 und Außenschenkel 3 weisen lediglich zwei breite Zähne und Zahnlücken 9 auf. Mehr Zähne 8 sind zur Lastaufnahme nicht erforderlich, da auf Grund der vergrößerten Breite der Außenschenkel 3 eine entsprechende Zahnhöhe C bzw. Zahnlückentiefe vorgesehen werden kann. Die Neigung α der Fußlinien der zahne 8 zur Schloßl»n#mitto ist geringer als dfe durch den RelbungwinkeJ vowbene Notaung. Der Riegel besteht aus «luom Owrtndebotai J, der i^ !ι ft d Innenseite beider üninenechenkel 2 ein-
,. ffSliüw FUnstUck ausgeführt und kann zur Spaltlängsrichtung angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch«:
    1 Flachschloß für Gliederketten, insbesondere Hobelketten, bestehend aus zwei ident.sch Seichen Schloßhälften aus jeweils U-förm.gen Bügeln mit Innenschenkel und Außenschenkd wobei die Innenschenkel imd Außenschenkel beider Bügel eine ineinandergreifende Verzahnung aufweisen, welche Veizahnung senkrecht zur Schloßmittelebene angeordnet ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei zusammengebautem Schloß zwischen den Innenschenkeln (2) ein Spalt (5) frei bleibt und in diesem Spalt (5) zumindest ein beide Schloßlhälften gegen Verschieben sichernder Riegel (6) eingesetzt ist daß ferner die Breite (A) jeweils eines Innenschen kels(2) zuzüglich der Spaltweite (B) großer als die Stärke der zu verbindenden Kettenglieder .st.
    2 Flachschloß nach Anspruch 1, mit schräg anpeordnetc Vcwtn*™?, ^":"* '^kennzeichnet, daß de- Spalt (5) «cbr'iJ tu LtogKsair ^ aeordp-t un.i d.e 8^Λ(γ/ V ·*' a*5 ^'e
    r£U:. V <Λ, ISt.
    ife.-P Am.rwn 1 oder 2, da-
    1 ."rch" twennzeichti-i, dab »Jt» tiegel in an sie· ^vLniutr Weise aus einem Üe*i..ü<;t:>k.cnio) besteht, der in neuer Weise in ein auf der Innenseite beider Innenschenkel (2) eingearbeitetes Gewinde-(14) von beiden Schloßseiten aus einschraubbar !St. .A-Ui
    4 Flachschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (6) eine Bohrung (15) zur Aufnahme eines Sicherungsstiftes oder Sicherungsdrahtes (16) aufweist. -Ul
    5 Flachschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekanntet Weise der Riegel als in den Spalt (5) einzusetzender Füllkörper (117) ausgebildet und mittels eines die Schenkel beider Schloßhalften und des Füllkörpers (17) durchdringenden Stiftes, z. B. Schwerspannstiftes (18), gesichert ist.
    6 Flachschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (17) als glattes Füllstück ausgeführt und geneigt zur Spaltlängsrichtung angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3207629A1 (de) * 1982-02-26 1983-09-15 Rud-Kettenfabrik Rieger & Dietz Gmbh U. Co, 7080 Aalen Kettenschloss fuer gliederketten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3207629A1 (de) * 1982-02-26 1983-09-15 Rud-Kettenfabrik Rieger & Dietz Gmbh U. Co, 7080 Aalen Kettenschloss fuer gliederketten
AT389927B (de) * 1982-02-26 1990-02-26 Rud Ketten Rieger & Dietz Kettenschloss fuer gliederketten

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