DE1900923C - Zahnräderschaltgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zahnräderschaltgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE1900923C
DE1900923C DE1900923C DE 1900923 C DE1900923 C DE 1900923C DE 1900923 C DE1900923 C DE 1900923C
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English (en)
Inventor
Konrad Dr.-Ing. 4330 Mülheim Langenbeck
Original Assignee
Rheinstahl Hüttenwerke AG, 4300 Essen
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Description

ι Die Erfindung bezieht sich auf ein ZahnrUderschnltgetricbe, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit großer Antriebsleistung.
Im Nutzfahrzeugbau zeigt sich die deutliche ' Tendenz zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der S Fahrzeuge durch den Einsatz vun Antriebsmaschinen mit immer größerer Leistung. Damit steigen zwangläufig die Anforderungen an die in diesen Fahrzeugen eingesetzten Schaltgetriebe, ohne daß für diese entsprechend mehr Bauraum zur Verfugung steht oder ein größeres Gewicht zulässig ist.
Es ist bereits bekannt, bei derartigen Getrieben die Leistungsverzweigung anzuwenden, durch die die Leistung auf mehrere Leistungswege verteilt wird, die sich konzentriert in einem nur wenig größeren Gehäuse zusammenfassen lassen,
Gemäß der deutschen Auslegeschrift 1178714 erfolgt dies mit Hilfe von Planetengetrieben und Hohlwellen, wobei die Antriebs- und die Abtriebswelle koaxial, mit den einander zugewandten Enden in- so einander eingreifend, angeordnet sind.
Die einwandfreie Funktion solcher Getriebe hängt in erster Linie davon ab, ob es gelingt, die durch das Getriebe fließende Leistung auch gleichmäßig auf die verschiedenen Leistungswege zu verteilen.
Durch die schweizerische Patentschrift 445 992 ist ein Zahnräderschaltgetriebe mit Leistungsverzweigung mit koaxial liegender, ineinander eingreifender Antriebs- und Abtriebswelle und zwei gleich ausgebildeten, diametral einander gegenüberliegenden Vorgelegewellenblöcken bekannt, bei dem zum Zwecke einer gleichmäßigen Verteilung der Leistung auf die Vorgelegewellenblöcke das auf der Antriebswelle befindliche Antriebszahnrad für die Vorgelegewellenblöcke wie auch die auf der Abtriebswelle befindliehen, mit den Rädern der Vorgelege-Räderblöcke im Eingriff stehenden Abtriebszahnräder, die mit der Abtriebswelle durch Schaltkupplungen wahlweise verbindbar sind, gegenüber der Antriebswelle bzw. der Abtriebswelle radial frei beweglich angeordnet sind. Der Nachteil dieser Anordnung ist der, daß die radial frei beweglichen Getriebeteile mit den Wellen in aufwendiger Weise durch gelenkige Kupplungen verbunden werden müssen und daß die Schaltmechanismen auf ungelagerte Getriebeteile einzuwirken haben.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Zahnräderschaltgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, unter Anwendung der Leistungsverzweigung zu schaffen, welches in einfacher Weise die Anforderungen an eine gleichmäßige Lastverteilung erfüllt und die Nachteile der bisherigen Getriebe vermeidet.
Sie geht dabei aus von einem Zahnräderwechselgetriebe mit in einem Getriebegehäuse angeordneter Antriebs- und dazu koaxialer Abtriebswelle, deren einander zugewandte Enden ineinander eingreifend gelagert sind, und einem auf der Antriebswelle festen Antriebszahnrad, das mit je einem Vorgelegczahnrad mehrerer gleich ausgebildeter Vorgelegewellen blöcke im Eingriff st«, lit, wobei die Vorgelegewellen blöcke weitere Vorgelegezahnräder aufweisen, von denen die jeweils gleichen Vorgelegezahnräder je mit einem von auf de;· Abtriebswelle drehbar angeordneten Abtricbs/.ahnrädern kämmen und die auf der Abtricbswcllc sitzenden Abtriebszahnräder und die Antriebswelle mittels Schaltkupplungen mit der Abtricbswcllc kuppelbar sind.
Die Erfindung besteht darin, daß die Vorgelegewellenblücke in einem die Antriebs- und Abtrlobswello umgebenden, frei beweglichen Rüderblocktrüger gelagert sind, der mit dem Getriebegehäuse durch eine zweigelenkige Zahnkupplung verbunden ist, und daß in an sich bekannter Weise drei um jeweils 120° versetzte Vorgelegewellenblücke um die Antriebs- und Abtriebswelle herum angeordnet sind.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das an den Rilderblocktrilgcr und die Vorgelegewellenblöcke angepaßte Getriebegehäuse einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist.
In den Zeichnungen ist ein in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutertes Ausfuhrungsbeispiel des Zahnräderwechselgetriebes nach der Erfindung dargestellt, und zwar in
F i g. 1 im Längsschnitt und in
Fig. 2 im Querschnitt.
Es bezeichnet 1 eine Antriebswelle und 2 eine Abtriebswelle, die in einem Getriebegehäuse 3 kuaxial zueinander gelagert sind, wobei die Abtriebswelle 2 mit einem Ende in die Antriebswelle 1 eingreift. Die Antriebswelle 1 trägt ein zentrales Antriebszahnrad 4. Auf der Abtriebswelle 2 sind drei zentrale Abtriebszahnräder 5, 6 und 7 frei drehbar angeordnet.
Um das Antriebszahnrad 4 und die Abtriebszahnräder 5,6 und 7 herum ist frei beweglich ein mit dem Getriebegehäuse 3 durch eine ballige Zahnkupplung 8 verbundener Räderblockträger 9 angeordnet, der drei gleiche Vorgelegewellenblöcke mit den Vorgelegezahnrädern 10,11,12 und 13 trägt, von denen das Vorgelegezahnrad 10 mit dem zentralen Antriebszahnrad 4 auf der Antriebswelle 1 und Vorgelegezahnräder 11,12 und 13 mit den frei drehbaren Abtriebszahnrädern 5,6 und 7 auf der Abtriebswelle 2 im Eingriff stehen.
Auf der Abtriebswelle 2 sind ferner verschiebbare Schaltkupplungsmuffen 14 und 15 angeordnet, mit deren Hilfe fest auf der Abtriebswelle 2 angeordnete Schaltkupplungsmuffenträger 16 und 17 mit den frei drehbar gelagerten Abtriebszahnrädern 5,6 und 7 und der Schaltkupplungsmuffenträger 16 außerdem noch mit dem Antriebszahnrad 4 (direkter Gang) verbunden werden können.
Die Verschiebung der Schaltkupplungsmuffen 14 und 15 erfolgt in üblicher Weise mit Hilfe von Schaltgabeln 18 und 19.
Das Getriebegehäuse 3 hat in Anpassung an den Räderblockträger 9 und die darin gelagerten Vorgelegewellenblöcke zur Herbeiführung einer kompakten Bauweise einen etwa dreieckförmigen Querschnitt. Der frei bewegliche Räderblockträger 9 stützt sich über die Vorgelegezahnräder 10,11,12 und 13 der Vorgelegewellenblöcke schwimmend auf den Verzahnungen des zentralen Antriebs- und der zentralen Abtriebszahnräder 4, 5, 6 und 7 ab.
Die Zahneingriffe der Vorgelegezahnräder der drei Vorgelegewellenblöcke ergeben ein statisch bestimmtes System. Die Zahnkräfte verschieben den Räderblockträger 9 so lange, bis die je drei Zahnkräfte an den Antriebs- und den Abtriebszahnrädern jeweils gleich groß sind. Damit ist eine gleichmäßige Verteilung der Leistung gewährleistet. Das auf den Räderblockträger 9 wirkende Reaktionsmoment leitet die zweigelenkige Zahnkupplung 8 auf das Getriebegehäuse 3 über.
Die Verzweigung der Leistung auf drei Leistungs-
wogu gestattet Os, oiiio erheblich größere Leistungsdichte »Is bei den bekannten Zahnrliderwechselgctrlebcn zu orzielcn, wobei in einfacher Weise für einen Belastungsausgleich zwischen den drei Leistungswegen gesorgt ist, s

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Zahnrllderwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit in einem Getriebegehäuse angeordneter Antriebs- und dazu koaxialer Abtricbswellc, deren einander zugewundte Enden ineinander eingreifend gelagert sind, und einem auf der Antriebswelle festen Antricbszahnrnd, das mit je einem Vorgelegezahnrad mehrerer gleich ausgebildeter Vorgelegewellenblöcke im Eingriff steht, wobei die Vorgelegewellenblöckc weitere VorgelegezahnrUder aufweisen, von denen die jeweils gleichen Vorgelegezahnräder je mit einem von auf der Abtriebswelle drehbar angeordneten Abtriebszahnrlidern klimmen und diu auf der Abiriobswello sitzenden AbtriebszahnrUder und die Antriebswelle mittels Schaltkupplungen mit der Abtriebswelle kuppelbar sind dadurch gekennzeichnet, clufi die Voruelegewellonblöcke in einem die Antriebsund Abtriebswelle (1 und 2) umgebenden, frei beweglichen RUderblocktriiger (9) gelagert sind, der mit dem Getriebegehäuse (3) durch eine zwciuelenkige Zahnkupplung (8) verbunden ist, und daß in an sich bekannter Weise drei um jeweils 120° versetzte Vorgelegewellenblöcke um die Antriebs- und Ablriebswelle herum angeordnet sind.
2. Zahnradwechselgetriebe nach Anspruch I,
dadurch gekennzeichnet, daß das an den Rliderblocktrüger (9) und die Vorgelegewellenblöcke angepaßte Getriebegehäuse einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2836377A1 (de) * 1978-08-19 1980-02-21 Zahnradfabrik Friedrichshafen Zahnraederwechselgetriebe mit mehreren vorgelegewellen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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