DE1898528U - Abgleichstift zur induktivitaetsaenderung von elektrischen spulen. - Google Patents
Abgleichstift zur induktivitaetsaenderung von elektrischen spulen.Info
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Description
P 20 593/21g Gm
Philips Patentverwaltung GmbH., Hamburg 1, Mönckebergstr.
Abgleichstift zur Induktivitätsänderung von elektrischen Spulen,
Die !Teuerung bezieht sich auf einen Abgleichstift zur Induktivitätsänderung von elektrischen QJopf- oder
Schalenkernspulen, mit einem zylindrischen Abgleichkern aus ferromagnetischem Material, vorzugsweise aus Ferrit,
der stirnseitig an einem Ende mit einem Gewindebutzen
und am anderen Ende mit einem Kopfteil versehen ist, die beide aus nichtnagnetischem Material, insbesondere aus
einem thermoplastischen Kunststoff, bestehen und durch in einer Längsaussparung des JVbgleichkernes befindliches
nichtmagnetisches Material miteinander verbunden sind.
Es ist bereits bekannt, für Abgleichstifte von lopf- oder Schalenkernspulen zylindrische Rohrkerne zu
verwenden, deren Längsloch zentrisch zur Kernachse ver~
läuft. Diese Rohrkerne werden mit einem thermoplastischen Kunststoff derart umspritzt, daß stirnseitig an einem
Ende des Rohrkernes ein Gewindebutζen und am anderen Ende
PHD - 119
L/8 -, 2 ~
ein Kopfteil zum Angreifen eines Verstellwerkzeuges entsteht, die beide durch einen im Innern des Kohrkemes
liegenden zylindrischen Steg aus thermoplastischem Kunststoff
miteinander verbunden sind. Bei Rohrkernen mit kleinen Durchmessern wird aber deren Wandstärke so gering,
daß die Kerne beim Umspritzen platzen. Ein entsprechend verkleinerter Innendurchmesser der Eohrkerne verbietet
sich jedoch, da dann das Kunststoffmaterial beim Spritzen
nicht mehr durch das Längsloch hindurchfließt. Außerdem würde der in einem so engen Längsloch befindliche Verbindungssteg
zwischen G-e winde but ζ en und Kopfteil nicht mehr
das erforderliche Drehmoment vom Kopfteil zum G-ewindebutzen übertragen können. Der Verbindungssteg wird auf
Torsion beansprucht und würde beim Abgleichen zurückfedern, wenn nicht sogar abgedreht werden.
Dieser Umstand ließe sich vermeiden, wenn anstelle eines Rohrkernes ein Vollkern ohne Längsloch verwendet
würde, der zwecks Anbringung eines Kopfteiles und eines
G-ewindebutzens vollständig in Kunststoff eingebettet wäre. Die kleinste so herstellbare Wandstärke eines derartigen
Kunststoffmantels beträgt aber 0,25 bis 0,30 mm. Da jedoch
bei kleinen Topf- oder Schalenkeriispulen der Luftspalt
zwischen dem Kern des Abgleichstiftes und der Y/andung der Durchff-hrungsöffnung im Topf- oder Schalenkern nicht mehr
als 0,1 mm betragen darf, sind in Kunststoff eingebettete Vollkerne hierfür nicht brauchbar, es sei denn man wählt
sie sehr dünn und dementsprechend lang, was allerdings zur
Folge hat, daß die Abgleichstifte aus dem Topf- oder Schalenkern einschließlich seiner Halterung in unzulässiger
Weise erheblich herausragen.
Diese Nachteile werden gemäß der Heuerung bei einem Abgleich.stift eingangs erwähnter Art dadurch vermieden,
daß im ATdgleichkern zwei einander diametral gegenüberliegende
Aussparungen zur Aufnahme nicht-magnetischer Verbindungsstege vorgesehen sind, die nicht über den
Zylinderumfang des Abgleichkernes hinausragen* Auf diese Weise werden die Verbindungsstege nicht mehr auf Torsion
sondern nur noch auf Scherung beansprucht, wodurch die Gefahr einer Zerstörung praktisch vermieden wird·
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der !Teuerung
liegen die Aussparungen am Kernmantel, insbesondere in
Form achsparalleler Buten.
Die Aussparungen für die Yerbindungsstege können
auch spiralförmig innerhalb des Abgleichkernes oder am Kernmantel verlaufen.
Die !Teuerung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert·*·
In Pig. 1 ist in stark vergrößertem Maßstab und im Schnitt eine Schalenkernspule mit einem Abgleichstift
nach der !Teuerung dargestellt.
Pig. 2 ist eine Draufsicht auf die Schalenkernspule nach Fig. 1«
Pig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie I-I
durch den Abgleichstift der Schalenkernspule nach l?ig.
Die Spule nach Pig. 1 besteht aus zwei schalenförmigen
Kernhälften 1 und 2 aus ferromagnetische!! Material,
vorzugsweise aus Perritj sie schließen eine Wicklung 3 zwischen sich ein, die auf einen Spulenkörper 4
aufgewickelt ist. Die Kernhälften 1 und 2 weisen Kern-
ι— 4 **
"butzen 5 auf, die mit einer DurchftUirungsöffnung 6 verseilen
sind. Die Länge der Kernbutzen 5 ist etwas geringer als die Länge der äußeren Kernmäntel der Kernhälften
I und 2, so daß zwischen den Kernbutzen 5 ein Luftspalt 7
frei "bleibt, wodurch eine Scherung der Hysteresekurve des verwendeten ferromagnetisehen Kernmaterials und damit
eine Verringerung der Terluste und des Temperaturkoeffizient en der gesamten spulenanordnung eintritt.
Innerhalb der Durchfiihrungsöffnung 6 ist ein Abgleichstift
8 zur Induktivitätsänderung verstellbar angeordnet. Dieser ATDgIeichstift 8 besteht aus einem zylindrischen
Abgleichkern 9 aus ferromagnetische!!! Material, z.B. aus Ferrit oder Masseeisen, der gemäß der Neuerung
an seinem Kernmantel zwei einander diametral gegenüberliegende, achsparallele Hüten 10 aufweist. An den Abgleichkern
9 ist stirnseitig an einem jünde ein Kopfteil 11 mit
Schraubenzieherschlitz 12 und am anderen Ende ein G-ev/indebutzen 13, "beide aus thermoplastischem Kunststoff, angespritzt,
der in einer Gewindebuchse 14 geführt ist, die in der Durchführungsöffnung 6 der Kernhälften 1 und 2
sitzt, z.B. eingeklebt ist. Beim Anspritzen des Kopfteiles
II und öes G-ewindebutzens 13 dringt der Kunststoff auch
in die lurfcen 10 des Abgleichkernes 9 und bildet dort Verbindungsstege
15 zwischen Kopfteil 11 und G-ewindebutzen
Beim Drehen des Kopfteiles 11 mit Hilfe eines Schraubenziehers wird die Drehbewegung über die Verbindungsstege 15 auf den G-ewindebutzen 13 übertragen, so daß sich
der gesamte Abgleichstift 8 in der Durchführungsöffnung 6
axial verschiebt und damit eine Induktivitätsänderung der Spule erfolgt. Hierbei werden die Verbindungsstege 15 nur
auf leichte Scherung beansprucht. Die übrige Mantelfläche des Abgleichkernes 9 ist vorzugsweise frei von Kunststoff.
Der Kopfteil 11 kann Ecken 16 aufweisen, die zum
Zentrieren des Äbgleichstiftes 8 in der Öffnung 6 der
Kernnälften 1 und 2 dienen.
Scnutaansprüche
Claims (2)
1. Abgleichstift zur Induktivitätsänderung von
elektrischen ϊορί- oder Schalenkernspule!!, mit einem
zylindrischen Abgleichkern aus ferromagnetischem Material,
vorzugsweise aus Ferrit, der stirnseitig an einem jciide mit einem Gewinde "but ζ en und am anderen Ende mit
einem Kopfteil versehen ist, die beide aus nichtmagnetischem
Material, insbesondere aus einem thermoplastischen Kunststoff, bestehen und durch in einer Längsaussparung
des Abgleichkernes befindliches nichtmagnetisches Material miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß im Abgleichkern (9) zwei einander diametral gegenüberliegende Aussparungen (10) zur Aufnahme nichtmagnetischer
Yerbindungsstege (15) vorgesehen sind, die nicht
über den Zylinderumfang des Abgleichkernes hinausragen.
2. Abgleichstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparungen am Kernmantel liegen, insbesondere in Form achsparalleler Hüten (10).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962P0020593 DE1898528U (de) | 1962-10-02 | 1962-10-02 | Abgleichstift zur induktivitaetsaenderung von elektrischen spulen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1962P0020593 DE1898528U (de) | 1962-10-02 | 1962-10-02 | Abgleichstift zur induktivitaetsaenderung von elektrischen spulen. |
Publications (1)
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| DE1898528U true DE1898528U (de) | 1964-08-13 |
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ID=33178131
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1962P0020593 Expired DE1898528U (de) | 1962-10-02 | 1962-10-02 | Abgleichstift zur induktivitaetsaenderung von elektrischen spulen. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1898528U (de) |
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1962
- 1962-10-02 DE DE1962P0020593 patent/DE1898528U/de not_active Expired
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