DE187231C - - Google Patents
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- DE187231C DE187231C DENDAT187231D DE187231DA DE187231C DE 187231 C DE187231 C DE 187231C DE NDAT187231 D DENDAT187231 D DE NDAT187231D DE 187231D A DE187231D A DE 187231DA DE 187231 C DE187231 C DE 187231C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/08—Cooling; Heating; Heat-insulation
- F01D25/12—Cooling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Gasturbinen mit Kühlung durch Dampf oder ein anderes
gasförmiges Kühlmittel, das auf die Turbinenschaufeln zusammen mit dem Treibmittel
in gesonderten Zu- und Abführungsräumen wirkt. Um hierbei mit Kondensation des Dampfes arbeiten zu können, ist es erforderlich,
die Gase und den Dampf derart getrennt austreten zu lassen, daß sie sich nicht
ίο miteinander mischen können, denn in diesem
Falle würde eine Kondensation sehr schwierig oder gar unmöglich werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung,· dies zu ermöglichen. Diese besteht
darin, daß zwischen den gesonderten Austrittsräumen des Gases und des Dampfes Zwischenkammern angewendet werden, die
mit einem Raum in Verbindung stehen, in dem eine Luftleere durch irgendwelche Mittel
erzeugt wird. Der dort herrschende Druck ist kleiner als der kleinste in den Austrittskammern herrschende Druck. Hierdurch wird
erreicht, daß das Gas und der Dampf, die in kleiner Menge durch die Spalten zwischen
Turbinenrad und Gehäuse hindurchtreten, sich nicht miteinander mischen können, sondern
abgesaugt werden. Die Zwischenräume werden vorteilhaft mit dem Ringraum verbunden,
in dem in bekannter Weise zur Verminderung der Reibung eine Luftleere für den Umlauf
des Turbinenkörpers aufrecht erhalten wird. Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die
Mitte der Fig. 2,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie X-X der Fig. I,
Fig. 3 ein Längsschnitt des oberen Teiles der Turbine nach Linie Y-Y der Fig. 2.
Das Turbinenrad A sitzt auf der biegsamen Welle B und dreht sich in dem Gehäuse C.
Die aus der Verbrennungskammer D heraustretenden Gase treten, nachdem sie die Schaufeln
α der Turbine beaufschlagt haben, durch den Diffusor E in die ringförmige Austrittsleitung F aus. Der zum Kühlen bestimmte
Dampf-, der durch irgendeinen besonderen Dampferzeuger erzeugt sein kann, etwa mit
Hilfe der Auspuffgase oder durch die Wiedergewinnung der Wärmeverluste mit Hilfe eines
Kühlmantels oder durch beide Mittel zusammen, beaufschlagt das Turbinenrad an einer oder
mehreren Stellen, die gesondert sind von denen, an welchen die Gase die Turbine beaufschlagen.
Der Austrittsraum für den Dampf sei beispielsweise G, derjenige für das Gas H
(Fig. 2). Von hier aus wird der Dampf durch I und das Gas durch J abgeführt.
/ ist durch eine Leitung mit dem Kondensator, J mit der Vorrichtung zur Wiedergewinnung
der Wärmeverluste verbunden.
Beide Räume H und G sind nun getrennt durch Scheidewände b, c mit Öffnungen d,
die sich genau dem Umriß der Turbinenschaufel α anschmiegen.
Die einander sehr nahen Scheidewände b und c umschließen" eine kleine Kammer K.
Das Gehäuse C ist zu beiden Seiten der Turbinenfelge
e mit Rippen/" versehen, die Dichtungsnuten g tragen. Diese Rippen sind, wie
in der Fig. 2 und 3 dargestellt, an den Scheidewänden b, c unterbrochen, so daß der Raum L,
in welchem die Turbine A sich dreht, in unmittelbarer Verbindung mit den kleinen Kammern
K steht.
Eine der Kammern K, beispielsweise die am unteren Teil der Ringleitung G, H gelegene,
ist durch ein Rohr Κλ mit der Vor-■
richtung zur Erzeugung der Luftleere verbunden. Selbstverständlich kann man, wenn
es erforderlich ist, die beiden Kammern K
ίο voneinander getrennt durch besondere Leitungen
mit der Vorrichtung zur Erzeugung der Luftleere verbinden.
Um den luftdichten Abschluß des Raumes L, in welchem das Turbinenrad A läuft, nach
Möglichkeit zu sichern, trägt die biegsame Welle B in bekannter Weise eine größere
Anzahl von Ringen h auf jeder Seite der Nabe, die mit Spiel in kreisförmige Nuten i
eingreifen, die in den Lagern der Welle an-
20. geordnet sind. Diese Labyrinthdichtung soll den Eintritt von Luft in den Raum L verhindern.
Auch die Scheidewände b, c können mit Dichtungsnuten j versehen sein, um den
Durchtritt des Dampfes und des Gases nach der Kammer K möglichst zu verhindern. Die
Zwischenkammern können, auch ohne mit Raum L in Verbindung zu stehen, mit der
Vorrichtung zur Erzeugung der Luftleere verbunden sein; ebenso kann der Raum L
auch vollkommen fortgelassen werden.
Die Zahl der Zwischenkammern K und der Hauptkammern H, G kann irgendeine beliebige
sein; die ganze Einrichtung kann auch bei Stufenturbinen irgendeiner Ausführung angewendet
werden.
Claims (2)
1. Gasturbine mit Kühlung durch Dampf oder durch ein gasförmiges Kühlmittel,
das auf die Turbinenschaufeln zusammen mit dem Treibmittel in gesonderten Zu- und Abführungsräumen wirkt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abführungsräume für das Treibmittel und das Kühlmittel durch Zwischenräume voneinander getrennt
sind, in denen Luftleere erzeugt wird, so daß der in diesen Zwischenräumen herrschende
Druck kleiner ist als der niedrigste in den Abführungsräumen für das Treibmittel
und das Kühlmittel herrschende Druck, um die Vermischung beider in den Abführungsräumen der Turbine zu verhüten
und hierdurch die Kondensation des Dampfes zu ermöglichen, wenn dieser als Kühlmittel benutzt wird.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenräume (K) mit einem Ringraum (L) in Verbindung stehen, in
dem in bekannter Weise zur Verminderung der Reibung Luftleere für den Umlauf des Turbinenkörpers herrscht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187231C true DE187231C (de) |
Family
ID=450941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187231D Active DE187231C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187231C (de) |
-
0
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