DE18670C - Neuerungen an Gaskompressionspumpen für Eismaschinen, unter theilweiser Benutzung der in P. R. 1250 geschützten Konstruktionen - Google Patents

Neuerungen an Gaskompressionspumpen für Eismaschinen, unter theilweiser Benutzung der in P. R. 1250 geschützten Konstruktionen

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DE18670C
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Germany
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gas compression
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DENDAT18670D
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A. OSENBRÜCK in Hemelingen, Prov. Hannover
Publication of DE18670C publication Critical patent/DE18670C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Kolbenstangen der gebräuchlichen doppeltwirkenden Gaspumpen für vorliegenden Zweck, welche abwechselnd mit den Gasen und der atmosphärischen Luft in Berührung treten, ist es unvermeidlich, dafs durch Adhärenz der Gase bei jedem Austritt ein, wenn auch noch so geringer, Gasverlust stattfindet.
Selbst wenn, wie bei der Construction von Karl Linde, D. R. P. No. 1250, in der Stopfbüchse Glycerin unter höherem, wie dem in der Pumpe herrschenden Druck zur Absperrung des Gases gegen die Atmosphäre angewendet wird, ist dieser Verlust dennoch unvermeidlich, weil Glycerin zwar nicht durch Ammoniak, welches hier zur Anwendung kommt, in seiner Zusammensetzung verändert wird, dasselbe dagegen sehr stark absorbirt, was der hohe Druck von 9 bis 12 Atmosphären, unter dem das Ammoniak steht, noch begünstigt.
Wenn nun eine unter 9 bis 12 Atmosphären Druck mit Ammoniakgas gesättigte, dünne Schicht Glycerin der Kolbenstange plötzlich an der Atmosphäre auf Y9 bis Yi2 des Druckes entlastet wird, so wird ein grofser Theil des Ammoniaks entbunden und ist verloren.
Beträgt das verlorene Quantum bei einem Kolbenspiele auch nur wenig, so häuft sich doch der Verlust bei der grofsen Menge der Wiederholungen.
Derartige Verluste unmöglich zu machen und eine einfache Abdichtung der Compressionspumpe zu erzielen, hat zu der folgenden Construction geführt.
Das Princip derselben ist, die ein- und austretende Kolbenstange bei der Pumpe ganz zu vermeiden. Alle beweglichen Theile der Pumpe, als Kolben, Pleuelstangen und Kurbeln, liegen in einer völlig dichten Kammer, in welche die Pumpencylinder einmünden.
Diese Kammer ist vollständig, der darüber liegende und durch eine kleine Oeffnung mit ihr communicirende Druckkessel zum Theil mit einem OeI gefüllt, welches weder durch das betreffende Gas in seiner chemischen Zusammensetzung verändert wird, noch eine Absorptionsfähigkeit für dasselbe hat. ,
Für Ammoniak empfiehlt sich hierfür jede schwere Kohlenwasserstoffverbindung, als Oleonaphta, Peiner OeI, Virginia-Oel etc.
Dieses OeI steht unter dem Maximaldruck der Pumpe; die Kurbelwelle der Pumpe geht durch eine gewöhnliche Stopfbüchse nach aufsen. Etwa durch diese sehr leicht gegen das OeI dicht zu haltende Stopfbüchse dennoch nach aufsen entweichendes OeI verursacht keinen Gasverlust und wird durch eine kleine Druckpumpe in den Druckkessel zurückgefördert.
Alle beweglichen Theile der Pumpe arbeiten in einem Oelbad, erleiden daher die geringste Abnutzung an ihren Reibungsflächen und die Pumpe bedarf durchaus keiner Wartung.
Die Pumpen nach diesem Princip können einen, zwei, drei oder mehr Cylinder erhalten.
Es ist nur darauf zu achten, dafs die Kolbenbewegung derselben so eingerichtet wird, dafs sich ein einfaches Austauschen des Oeles in
der Oelkammer zwischen den verschiedenen Cylindern vollzieht.
Ebenso können die Pumpencylinder neben einander oder gegen einander, über einander oder im Kreise vertheilt angeordnet werden.
In Fig. i, 2, 3 und 4 ist die Construction zweier neben einander liegender Pumpencylinder dargestellt.
Die Kolben arbeiten einseitig, so dafs das Ansaugen und Comprimiren der Gase sich hinter den Kolben vollzieht.
Die Länge der Kolben ist bedeutend gröfser als ihr Durchmesser, so dafs sie sich selbst in den Cylindern führen. In der Mitte werden sie mittelst Kurbelzapfen mit den Pleuelstangen verbunden.
Der Kolbenkörper besteht zu diesem Zweck aus zwei in einander geschraubten Theilen, welche durch eine Sicherungsschraube am Lösen gehindert werden.
Dieselben umkapseln die Pleuelstangenkugel. Um die Pleuelstange durch den vorderen, ringförmigen Kolbenkörper durchbringen zu können, ist dieselbe, wie in Fig. 4 dargestellt, mittelst Gewinde mit dem Pleuelstangenlager verbunden.
Zwischen den beiden Kolbenhälften sind die Kolbenringe eingelagert. Die Saug- und Druckventilkammern liegen neben einander in einem gemeinschaftlichen Gehäuse, welches vor jeden Pumpencylinder geschraubt ist. Geringe Mengen von OeI, welche etwa durch Undichtigkeiten des Kolbens hinter demselben verschleichen, dienen zum Ausfüllen der unvermeidlichen schädlichen Räume und erhöhen den Nutzeffect der Pumpe. Sie werden durch das Compressionsrohr der Pumpe mit den comprimirten Gasen in den Druckkessel zur Vereinigung mit dem hier befindlichen OeI gefördert.
C ist die Oelkammer, A und B die beiden Pumpencylinder, F die Stopfbüchse, G das verzweigte Saugrohr (s. Fig. 3), D der Druckkessel.
In Fig. 5 ist eine complete Eismaschine in Verbindung mit einer solchen Pumpe und einem Luftkühlapparat dargestellt.
A ist die Pumpe, B der Condensator, C der Refrigerator, D der Luftkühlapparat, E der Behälter, in dem sich Ersatzarbeitsflüssigkeit, z. B. wasserfreies Ammoniak, für die Eismaschine befindet.
Für den Gebrauch wird das Innere der Maschine evacuirt und der für dieselbe bestimmte Arbeitskörper, z. B. wasserfreies Ammoniak, durch den Hahn F eingespritzt. Der Hahn G dient bei etwaigen Reparaturen an der Pumpe zum Abstellen der Saugleitung, der Hahn H zum Abstellen der Druckleitung.
Durch den Stellhahn 2 gelangt die im Condensator verdichtete Flüssigkeit in die Verdampfungsröhren des Refrigerators.

Claims (1)

  1. P a tent-Anspruch:
    Die Construction einer Gascompressionspumpe, wie sie durch Zeichnung und Beschreibung festgestellt ist, namentlich die Anwendung einer dichten, mit den Pumpencylindern communicirenden Kammer, in der die Antriebsmechanismen für die Pumpenkolben befindlich sind; hierbei ist diese Kammer und ein Theil des mit derselben communicirenden und darüberliegenden Druckkessels mit einem geeigneten; Schmieröl gefüllt, welches zum reichlichen Schmieren der Antriebsmechanismen dient und dem Gase den Eintritt in die Kammer verwehrt. Das Schmieröl steht bei dieser Construction unter dem Maximaldruck des durch die Pumpe comprimirten Gases.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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