DE18567C - Maschine zum auftragen von klebstoff und anfeuchten von papier und pappe in bogen - Google Patents

Maschine zum auftragen von klebstoff und anfeuchten von papier und pappe in bogen

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DE18567C
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Germany
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sheets
adhesive
roller
machine
cardboard
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DE188118567D
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Pitzler Heinr
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Pitzler Heinr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/14Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a travelling band

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1881 ab.
Das Auftragen des Klebstoffes oder einer anderen Flüssigkeit auf die Bogen geschieht durch die beiden endlosen Filztücher f und fx.
Das obere Filztuch/ erhält den Klebstoff von der Zinkwalze k. Diese Walze, die in den Klebstoff, welcher sich in dem unter ihr befindlichen Behälter b b befindet, eintaucht, bewegt sich dem Filztuch entgegen und trägt so den an ihr haftenden Klebstoff auf dasselbe.
Zwischen den beiden Prefswalzen w W1 werden die etwa in dem aufgetragenen Klebstoff befindlichen Knoten zerdrückt. Vermittelst des durch Schraube und Mutter verstellbaren Abstreichers α kann man die Menge des Klebstoffes, den das Filztuch mitnimmt, reguliren, und zwar bleibt um so weniger Klebstoff auf dem Filztuche, je höher der Abstreicher gestellt wird.
Der abgestrichene Klebstoff fällt in den Behälter b b zurück. Von hier geht das Filztuch über die Leitwalze /4, die Regulirwalze r, die Leitwalze I1 durch die beiden eisernen, mit Kupfer überzogenen Prefswalzen P und P1, dann weiter um die Spannwalze ί und die Leitwalze 4 zu der Zinkwalze k, die wieder neuen Klebstoff aufträgt, zurück.
Auf das untere endlose Filztuch/1 wird auf dieselbe Weise, wie oben angegeben, durch die Zinkwalze k1, die in den Behälter bb eintaucht, Klebstoff aufgetragen. Auch das Filztuch f1 wird zum Zertheilen der etwa aufgetragenen Klebstoffknoten durch zwei Prefswalzen w' und W1 * geführt und von dort über den verstellbaren Abstreicher a1. Von hier geht das mit der gewünschten Menge Klebstoff versehene Filztuch um die Leitwalze I1 \ durch die. Prefswalzen PP1 und über die Spannwalze j1, die Regulirwalze r1, zu der Zinkwalze k1 zurück.
Die Walze I1 ist auch verstellbar und drückt nur ganz leicht den oberen Filz gegen den unteren.
Die Bogen werden ,an der Stelle H, wo die Leitwalze I1 auf das untere Filztuch drückt, zwischen die beiden mit Klebstoff angestrichenen Filztücher eingeschoben. Diese beiden Filztücher, die sich in der Richtung der Pfeile bewegen, führen die Bogen durch die Prefswalzen PP1 und geben auf diesem Wege schon einen Theil des anhaftenden Klebstoffes an die Bogen ab. Durch den verstellbaren Druck von der Walze P auf P1 kann man nach Bedarf die Menge des Klebstoffes reguliren, welche die Bogen von den Filztüchern erhalten; auch wird durch diesen sanften Druck der Klebstoff ganz gleichmäfsig über die Bogen vertheilt.
An der Stelle Y werden die auf beiden Seiten mit Klebstoff versehenenen Bogen von dem Filztuche weggenommen.
Gleich hinter der Maschine steht ein Tisch K. Auf demselben liegen zwei Winkel, in welche die angestrichenen Bogen mit trockenen oder auch unter einander eingelegt und zusammengeklebt werden können.
Legt man in die Winkel zuerst einen trockenen Bogen, auf diesen einen Bogen, der aus der Maschine kommt, und somit mit Klebstoff auf beiden Seiten bestrichen ist, dann wieder einen trockenen und prefst später das in dieser Weise weiter auf einander gelegte Papier, so erhält man dreifach geklebtes Papier.
Legt man auf einen trockenen Bogen hinter einander mehrere Bogen, welche durch die
Maschine gegangen sind, dann wieder einen trockenen Bogen, prefst später das in dieser Reihenfolge auf einander gelegte Papier, so erhält man je nach der Anzahl der angestrichenen Bogen, die auf einander gelegt worden sind, vier-, fünf- oder mehrfach geklebtes Papier.
Wird in die Behälter b b und b1 b1 eine andere Flüssigkeit gebracht als Klebstoff, so werden die Bogen, welche in die Maschine eingelegt werden, mit dieser bestrichen bezw. angefeuchtet.
Die Maschine wird durch die auf der unteren Prefswalze P1 befindliche grofse Riemscheibe N angetrieben. Zwei auf den Wellen der Prefswalzen sitzende Zahnräder übertragen die Bewegung von der unteren auf die obere. Die obere Zinkwalze k erhält ihren Antrieb durch einen Riemen, der über die Riemscheibchen m η geht. Der Riemen, der die untere Zinkwalze k1 antreibt, geht über die Riemscheibchen m} und n1. In der Zeichnung sind die Riemen durch punktirte Linien dargestellt.
Unter der Prefswalze P1 befindet sich ein Behälter, der den von diesen Prefswalzen ablaufenden Kleister aufnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination zweier endloser Filztücher/ und /' mit den Walzen K und K1, welche beständig Klebstoff auftragen, den Walzen w w\ die dessen Knoten zerdrücken, und den Abstreichern α und a1 zum Reguliren der Klebstoffmenge, welche von den Filzen auf die zwischen ihnen durchgehenden Bogen übertragen werden soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188118567D 1881-11-16 1881-11-16 Maschine zum auftragen von klebstoff und anfeuchten von papier und pappe in bogen Expired DE18567C (de)

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