DE185192C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H7/00—Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Agronomy & Crop Science (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Untergestellrahmen für Fahrzeuge wurden bisher durch Zusammennieten oder Zusammenschrauben
mehrerer gerader oder entsprechend gebogener Profileisen hergestellt. Abgesehen
von den höheren Material- und Arbeitskosten solcher Verbindungen schwächen die Niet- bezw. Schraubenlöcher den Rahmen
erheblich; außerdem lösen sich die Verbindungen während des Betriebes zuweilen unter
dem Einflüsse von Stößen und Erschütterungen.
Diesen Nachteilen hilft die vorliegende Erfindung ab, indem der Rahmen endlos aus
einem einzigen Stück hergestellt, und zwar
*5 zunächst» nach Art des bekannten Bandagenwalzvorganges
gewalzt und dann durch Pressen in die unrunde, längliche Form des Gestelles gebracht wird.
Die Ausführung des neuen Verfahrens kann für Profile verschiedenster Art, z. B. Winkel-,
U-, T-Profile vorgenommen werden, wobei die Stellung des Profils gegen eine durch die
Rahmenmitte gedachte senkrechte Ebene nach Bedarf frei wählbar ist.
Der Vorkörper zu dem nachstehend beschriebenen Verfahren ist ein Stahl- oder
Flußeisenring gleichen Gewichts wie der zu fertigende Rahmen. Die Herstellung des
Ringes kann in beliebiger Weise erfolgen, etwa durch Ausstanzen des Kerns aus einem
vollen Körper, durch Aufdornen und nachheriges Aufweiten oder durch Gießen des
fertigen Ringes in Koquillen oder Masseformen.
Auf der Zeichnung sind die aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstufen des Werkstückes
für zwei Ausführungsformen des neuen Verfahrens dargestellt.
Der Querschnitt der, Fig. ι und der Grundriß der Fig. 2 zeigen die in beliebiger
bekannter Art erzeugte Vorform eines starken scheibenförmigen Körpers a mit einer
Bohrung b in der Mitte. Dieses Stück wird · durch Walzen aufgeweitet, so daß der weitere
und dünnere Querschnitt der Fig. 3 entsteht, während zugleich der Grundriß eine unregelmäßige,
ellipsenartige Form der Fig. 4 zeigt. Aus dieser Form wird durch einen Preßvorgang
die genaue Fertigform des Rahmens der Fig. 5 hervorgebracht.
Die Fig. 6 bis 9 stellen den Verlauf des Verfahrens für den Fall dar, daß der Rahmen
U-Form erhalten soll. Das Stück α wird dann im Querschnitt zunächst so gestaltet,
wie Fig. 6 zur Anschauung bringt, nämlictr innen mit Kerben c, c und außen mit Rippen
d, d. Hieraus entsteht im Walzwerk die Form der Fig. 7 mit halb, die der Fig. 8 mit
ganz umgebogenen Flanschen, während gleichzeitig eine ellipsenartige Grundrißgestalt nach
Art der Fig. 4 erzeugt wird. Schließlich bringt wieder ein Preßvorgang die Rahmenfertigform
der Fig. 9 hervor.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Untergestellrahmen für Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gestellrahmen aus Profileisen endlos in einem Stück gewalzt und durch Pressen in die längliche Fertigform des Gestelles getrieben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185192C true DE185192C (de) |
Family
ID=449059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185192D Active DE185192C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185192C (de) |
-
0
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