DE185166C - - Google Patents

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DE185166C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F9/00Shop, bar, bank or like counters

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185166 KLASSE 54g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1905 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Thekenaufsatz, dessen Verschlußdeckel von der Rückseite aus mittels einer Kurbel bewegt werden kann, zum Schutz gegen Diebstahl, Fliegenplage usw. Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι die Vorderansicht mit teilweisem Längsschnitt, Fig. 2 die Hinteransicht vom Verkäuferstande aus gesehen mit geöffnetem Deckel, Fig. 3 die Seitenansicht und Fig. 4
ίο den Querschnitt des Aufsatzes.
Der Aufsatz besteht aus mehreren Abteilungen a, in denen die verschiedenen Sorten Back-, Fleischwaren usw. aufbewahrt werden und die durch kleine Zwischenkammern b, in denen die Hebele und Federn d, welche das Heben der Deckel besorgen, untergebracht sind, voneinander getrennt werden. In dem unteren zusammenhängenden Raum c befinden sich die Wellen f mit den Kegelräderpaaren g, welche von der Rückseite aus durch die Handkurbeln h in Drehung versetzt werden können. Die Wellen sind ihrerseits in kleinen Lagerböcken i gelagert, welche entweder an der Rückwand oder am Boden der Zwischenkammern angeschraubt werden. Der Boden der verschiedenen Abteilungen, worin die Eßwaren aufbewahrt werden, besteht aus poliertem Zinkblech. ■ Die. Vorderseiten der einzelnen Räume bestehen aus Glasscheiben, wie auch die Seiten- und Vorderwände der Zwischenkammern b mit Spiegelglas versehen sind, zum Zweck, den Aufsatz als einen in sich zusammenhängenden großen Raum erscheinen zu lassen. Die Kurbelachsen sind
35. in Büchsen gelagert, welche in die Hinterwand eingelassen und mittels Schrauben befestigt sind. Die Deckel sind in entsprechenden Scharnieren drehbar und erhalten ebenfalls eine Glasscheibe, um die Eßwaren auch von oben besehen zu können. An den Seiten der Deckel befinden sich, wie bereits bekannt, Segmente aus dünnem Zinkblech, um auch nach dieser Seite einen Abschluß zu bewirken. Es ist somit nur vom Verkäuferstand aus ermöglicht, bequem die Waren aus den einzelnen Abteilungen α zum Verkauf herauszunehmen, so daß von den Verkäufern die Waren weder berührt noch ungesehen entfernt werden können.
Die Anwendungsweise dieser Aufsätze ist bei allen vorhandenen Theken zulässig, indem dieselben einfach mittels Schrauben auf letztere aufgeschraubt werden. Zum Öffnen der einzelnen Räume des Thekenaufsätzes braucht man also nicht wie bisher mit den Händen den Deckel zu berühren, so daß durch diese Konstruktion auch eine Infektion durch das bedienende Personal leichter ausgeschlossen werden kann. Durch einfaches Drehen an den Kurbeln setzen sich die Kegelräderpaare g und mithin auch die Wellen f, an denen die in geeigneter Weise mit dem Deckel verbundenen Hebel c angebracht sind, in Drehung, wodurch sich die Deckel auf ein bestimmtes Maß heben, so daß man bequem die Waren den Aufsätzen entnehmen kann. Die Federn d gleichen hierbei das Gewicht der Deckel aus, um die Bewegung derselben zu erleichtern.
Es ist somit diese Erfindung für offene Eßwarengeschäfte wie Bäckereien und Konditoreien, Fleischwarengeschäfte usw. . von
Sehr großem Vorteil, indem die ausgestellten Waren vor Verschmutzung, Berührung seitens der Käufer usw. geschützt sind, wie auch ein Austrocknen der Waren und Krankheitsüberträgungen hierdurch leicht verhütet werden können. Der automatische Verschluß geschieht durch eine Sperrklinke am Kurbelhandgriff.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Thekenaufsatz mit Kurbelverschluß für Eßwarengeschafte, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel der zur Aufnahme der Eßwaren bestimmten Räume (a) nur vom Verkäufer mittels am Verkäufer-Stande angebrachter Handkurbeln (h), die auf eine Anordnung von Kegelrädern (g), Wellen ff) und Hebeln (c) einwirken, geöffnet werden können, wobei die Hebelvorrichtung und die zum Ausgleich des Deckelgewichtes dienenden Federn (d) in Zwischenkammern (b), die gleichzeitig die Räume (a) voneinander trennen, geschützt untergebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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