DE1839934U - Vorrichtung zur entnahme des filtrates aus filtern mit gekoernten massen. - Google Patents

Vorrichtung zur entnahme des filtrates aus filtern mit gekoernten massen.

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DE1839934U
DE1839934U DEP18581U DEP0018581U DE1839934U DE 1839934 U DE1839934 U DE 1839934U DE P18581 U DEP18581 U DE P18581U DE P0018581 U DEP0018581 U DE P0018581U DE 1839934 U DE1839934 U DE 1839934U
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DE
Germany
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filtrate
filter
filters
sieve
filter layer
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Expired
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DEP18581U
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PERMUTIT AG
Original Assignee
PERMUTIT AG
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Publication date
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Publication of DE1839934U publication Critical patent/DE1839934U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/50Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
    • B01D29/52Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Permutit Aktiengesellsohaft, Berlin-Sohmergendort,
    Auguste Viktoria Str. 62 Vorrichtung zur Entnahme des Filtrate aus Filtern mit gekörnten Massen.
  • Bei Filtern zur Entfernung von in Wasser vorhandenen Sink-und Schwebestoffen wird die Filterschicht in der Regel von oben nach unten durchströmt. Die Filterschicht ruht hierbei auf einem sogenannten Filterboden oder dergl., unter dem das Filtrat gesammelt und zur Verwendungsstelle geleitet wird. Ebenso sind Filter bekannt. bei denen die zu behandelnde Flüssigkeit die Filterschicht von unten nach oben durchfliesst.
  • Neuerdings sind nun Pilter bekanntgeworden bei denen die filtrierende Schicht in zwei Richtungen von der zu filternden Flüseigkeit durchströmt wird, und zwar im oberen Teil von oben nach unten und im unteren Teil von unten nach oben* Das Filtrat wird dann innerhalb der Filterschicht gesammelt und abgeleitet.
  • Der von unten naoh oben durchströmte Teil der Filterschicht besteht vorteilhaft aus mehreren Schichten, deren Korngrösse von unten nach oben bis zur Entnahmestelle des Filtrates abnimmt.
  • Dadurch wird eine erhöhte Aufnahmefähigkeit für Verunreinigungen erreicht, ohne dass der Filterwiderstand in gleichem Masse
    steigt. ? ur das SaaMln und Ableiten des Filtrats dienen meist
    lochte RohrayetsaB oder dergl., die innerhalb der Filter-
    jsohioht angeordnet sind*
    Diese Filter haben den Vorzug, dass sie bei gleicher Grundfläche eine gesteigerte Filtergeschwindigkeit zulassen, so dass eine wesentlich grössere Filterleistung erzielt werden kann. Die
    Filtersahlebt wird in der üblichen Weise durch RUckeptilung ge.
    reinigt, wobei die zu filternde oder filtrierte Flüssigkeit von
    unten nach oben durch die gesamte Schicht geleitet wird. Die
    RUckspS. lung kann hierbei durch r. inblsaen von aft in bekannter
    Weise unterstützt und beschleunigt werden «
    Bei Filtern dieser Bauart wird üie &inrichtun, g fü. r die
    Entnahme des Filtrate in der Regel im oberen Teil der Filterschicht angeordnet, wo diese eine feine Körnung hat.
  • Lin solches Filter arbeitet vorzugsweise derart, dass die Hauptmenge der zu filternden Flssigkeit von unten nach oben strömt, entsprechend dem geringeren Widerstand des im unteren Teil der Schicht vorhandenen gröberen Materials, während nur ein kleiner Teil den oberen, feinkörnigen Teil der Schicht mit entsprechend geringerer Geschwindigkeit durchströmt.
  • Beim Betrieb derartiger Filter hat sich gezeigt, dass die für die Entnahme den Filtrats dienenden. inrichtungeno die innerhalb der feinen Schicht liegen, sich leicht verstopfen und
    damit den Wasserdurchgaag Mahr und mehr erschweren. Die Reinigung
    ist nicht ohne weiteres möglich, da ja die Rinrichtungen erst
    nach teilweisem Entfernen den Filteraeterials zugänglich sind
    und dieses eine Längere Unterbrechung des Filterbetfiebes voraussetzt. bin weiterer Nachteil der beschriebenen Konstruktion ist
    ihre geringe mechanische Widerstandst'ihlgkelt. Um den Eintritt8-
    widerstand des Filtrats und damit den hydraulischen Widerstand des Filters gering zu halten, müssen die Entnahmevorrichtungen mit einer gzonaen Anzahl der sehr feinen Öffnungen versehen sein.
  • Da aus Gründen der wirtschaftlichen Herstellung die engen Öffnungen der Entnahmeeinrichtungen nur eine geringe Stärke der gelochten Rohre oder dergl* gestatten, sind diese mechanisch
    wenig widertan ähig. Diee lSt bei der beschriebenen Bauart
    der Filter deshalb besondere ungünstig. als diese Vorrichtungen
    innerhalb der sich bei der Spülung bewegenden Filteraohicht
    liegen. Aber auch bßiß ? iltrationsvorgang liegt die Filterschicht
    nicht vollständig test. Durch den bei der Verschmutzung des Filtermaterials auftretenden Druckunterschied wird dieses zusammengepresst. Wenn die Bewegungen des Materials auch hierbei
    gering sind, 80 s1nd andererseits die dabei auftretenden
    Kräfte sehr groBe und können zur Verformung oder sogar zur
    Zerstbrung der Entaah'aevorrichtnagen fahren*
    Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch wer
    milden, das man die in bekannter Weise als SiebkBpfe auBge-
    bildeten Entnahmevorrichtungen als von innen nach aussen duroh-
    tramte Hohlkrper ausbildet und 81e innerhalb der Kanäle an-
    ordnet. die das Filtrat sammeln und ableiten.
    Ein AusfUhrungsbeispiel des Erfindungegegenstandea ist in
    Abb. 1 und 2 dargestellt.
    Die Konstruktion eines geschlossenen Filters der be-
    schriebenen Bauart mit z. B. kreieförmigem Querschnitt zeigt die
    beigefügte Abbildung 1.
    Im Filterbehälter 1 befindet sich die Pilterschioht 29
    die auf dem fHisBigkeitadurohlässigen Filterboden 3 ruht. Die
    zu filtr&rende Flüssigkeit wird des Filter duroh die Leitung 4
    zugetUhrt. die die die beiden Leitungen 5 und 6 gabel*
    Durch die Leitung 5 wird die au filternde Flüssigkeit oben in
    das Filter eingefhrtt durch die Leitung 6 von unten her. Die
    filternde Schicht wird im oberen Teil von oben nach unten, im
    unteren Teil von unten nach oben durohatrömt. Das Filtrat wird
    in den Kanälen 7 gesammelt. Die Kanäle sind durch einen gemein-
    samen Ableitungekanal 8 miteinander verbunden, der beispiels-
    weise aus um Pilter angeordnet sein kann. Das Filtrat wird
    durch die Leitung 9 den Yerbraushsetellen zugefährt. Die ge-
    aamte filtrierende Sohioht ruht auf dem fltieeigkeitadurohläseigen
    Zwiaehenboden 3. wischen diesem und dem Boden des Pilterbehälters
    befindet sich ein Hohlraum 10, der dazu dient, den unten zuge-
    fuhrtlen Teil der zu filtrierenden Flüssigkeit sowie die SpUl.
    mittel aber dea : Filterquereehaitt gleichaässig zu verteilen.
    Durch ein Rohr 11 wird zur Unterata. tzungder Spülung Luft
    in den Filterbehälter eingeleitet, die dann in bekannter Weine
    durch ein Roarayaten ! oder durch Tauchrohre gleichmäaeig Uber den
    Filterquerschnitt verteilt wird.
  • Die Anordnung der viebkSpte 12 für die Entnahme des filtrate innerhalb der Sammelkanäle 7 ist in Abb. 2 dargestellt. Die Sammelkanäle können in beliebiger Weise angeordnet und im Querschnitt beliebig gestaltet sein. In der Abbildung liegen die
    parallel und haben eine ovale Form. Die Siebk8pfe 12 sind ein-
    oder zweiteilig ausgeführt und werden bei der Abführung des
    Filtrates von innen nach Bussen durchströmt. Sie sind in Ihrem
    Mantel mit feinen Schlitzen 13 versehent die den Durchgang des
    Filtrates eraSglichea, aber das bei der Filtration in das Innere
    eintretende Filtermaterial nicht durchlassen. Die beiden Hälften sind durch einen Gewindezapfen 14 verbunden. Dadurch ist ems die Siebköpfehälften von beiden Seiten in die Reinwasserkanäle einzuführen und durch Drehen einer der beiden Hälften in dem
    Sammelkanal 7 zu befestigen. Auf diese Weise aind die SiebkSpfe
    gegen die Einflissa der eich z. B. beim Spulen bewegenden Filter-
    achicht geschätzt* Auaserdem wird dadurch erreicht, dass nicht
    bei jeder Spülung immer wieder anderes Filtermaterial an die feinen Schlitze herangetragen wird, wodurch die Gefahr der Verstopfung verringert wird, weil das in das Innere der Siebköpfe eingedrungene Filtermaterial sich bei der Spülung nicht bewegt, sondern im wesentlichen immer das gleiche Material in dem Hohlraum dee Siebkopfea verbleibt.

Claims (3)

Schutzansprüche.
1. Einrichtung zur Entnahme des Filtrats bei Filtern, bei denen das Filtrat innerhalb der Filterschicht entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daas das Piltrat aus der Filterschicht durch Siebklpfe abgeführt wird, die gegen die Wirkung der Filterschicht geschätzt innerhalb der Sammelkanãle fUr das
Filtrat angeordnet sind
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebköpfe als Hohlkörper mit gelochten oder geschlitzten Wandungen ausgebildet sind, die von innen nach aueeen von dem Filtrat durchströmt werden.
3. Einrichtung bei Filtern nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebköpfe ein- oder zeiteilig ausgefUnrt z. B. paarweise an gegendberliegenden Seiten in den Wandungen der Sammelkanäle fär das Filtrat angeordnet werden.
DEP18581U 1961-07-25 1961-07-25 Vorrichtung zur entnahme des filtrates aus filtern mit gekoernten massen. Expired DE1839934U (de)

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