DE180997C - - Google Patents

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DE180997C
DE180997C DE1905180997D DE180997DA DE180997C DE 180997 C DE180997 C DE 180997C DE 1905180997 D DE1905180997 D DE 1905180997D DE 180997D A DE180997D A DE 180997DA DE 180997 C DE180997 C DE 180997C
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DE
Germany
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superheater
cylinder
cast iron
wall
tubes
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DE1905180997D
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Publication of DE180997C publication Critical patent/DE180997C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method
    • F22G1/02Steam superheating characterised by heating method with heat supply by hot flue gases from the furnace of the steam boiler

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 180997 KLASSE \%d. GRUPPE
J. MISSONG in HÖCHST a. M.
Bei den bekannten Überhitzern, bei welchen schraubenförmig gewundene Rohren in einen gußeisernen Zylinder eingebettet sind, wird nur die innere Wand geheizt und die Wärmeübertragung und Wärmeausnutzung ist deshalb bei ihnen gering.
Macht man den Zylinder so hoch, daß die Feuergase, mit niedrigerer Temperatur abziehen, so werden die schraubenförmig gewundenen Röhren so lang, daß der Spannungsabfall zu groß wird.
Macht man den lichten Rohrdurchmesser
' der schraubenförmig gewundenen Röhren größer, so wird die Reibung an der inneren Rohrwand bei derselben Geschwindigkeit im Verhältnis des lichten Rohrquerschnitts, also mit dem . Quadrat des Durchmessers, kleiner, so daß bei doppelt so großem Durchmesser die Rohrlänge doppelt so groß werden kann, und dabei wird die Heizfläche viermal so groß. Da die Seitenlänge des gußeisernen Quadrats, welches das Rohr umschließt, annähernd doppelt so groß werden muß als der lichte Rohrdurchmesser, so wird das Gewicht des Überhitzers bei doppelt so großem lichten Rohrdurchmesser pro qm Heizfläche annähernd doppelt so groß und die Vergrößerung des lichten Rohrdurchmessers ist deshalb sehr unwirtschaftlich.
Eine große Überhitzeranlage erfordert eine sehr große Anzahl nebeneinander geschalteter Überhitzerzylinder mit parallel geschalteten Röhren.
Alle diese Mängel werden beseitigt, wenn man in einem oder zwei oder mehreren ineinander gesteckten Überhitzerzylindern die Röhren als mehrgängige schraubenförmig gewundene parallel geschaltete Röhren von beispielsweise je 40 m Länge ausführt und die Feuergase die inneren und die äußeren Wände der Überhitzerzylinder bestreichen läßt und bei mehrzylindrigen Überhitzern in dem inneren Überhitzerzylinder aufwärts, dann abwärts bezw. zwischen der äußeren Wand des inneren Zylinders und der inneren Wand des zweiten Zylinders abwärts, sodann an der äußeren Wand des zweiten Zylinders aufwärts abführt oder zwischen dieser und der inneren Wand des dritten Zylinders aufwärts usw. führt.
Fig. 5 und 6 zeigen einen solchen Überhitzer mit zwei ineinander gesteckten Zylindern und sechsgängiger Rohrschraube.
Die Grundfläche eines derartigen Überhitzers ist ganz erheblich kleiner als die eines Röhrendampfkessels mit derselben Heizfläche.
Ebenso vorteilhaft können auch statt zwei oder mehrerer ineinander gesteckter gußeiserner Zylinder zwei oder mehrere parallel geschaltete gußeiserne Zylinder (Hohlkörper) beliebigen Querschnitts, in welche eine oder mehrere parallel geschaltete, schraubenförmig gewundene Röhren eingebettet sind, verwendet werden, wenn die Feuergase so geleitet werden, daß sie die innere und die äußere gußeiserne Wandfläche bestreichen. Die Feuergase können auch so geleitet werden, daß sie die innere und äußere gußeiserne Wand des Hohlkörpers im Parallelstrom bestreichen. Dabei findet in den Querschnittsebenen senkrecht zur Riehtung der Feuergase eine ganz gleichmäßige Erwärmung des Überhitzers statt.
Die Lebensdauer dieser Überhitzer ist der größeren Feuerbeständigkeit des Gußeisens wegen größer als die schmiedeeiserner und sie kann durch Auskleiden der Zylinder mit Schamotte noch erheblich verlängert werden, dabei wird jedoch der Wärmeleitungskoeffizient geringer und die Feuergase ziehen mit noch höherer Temperatur ab, so daß die Wärmeausnutzung noch mehr verringert wird.
ίο Bei stehender Anordnung besitzen die Zylinder den sehr großen Vorzug, daß sich auf den glatten senkrechten Wänden keine Flugasche ablagern kann und daß der Raumbedarf sehr klein ist.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen Überhitzer der letzteren Art mit zweigängiger Rohrschraube. Die Fig. 4 zeigt eine Überhitzeranordnung im Querschnitt, bei der je drei parallel geschaltete Heizelemente in zwei Gruppen hintereinander geschaltet sind.
Das WärmeaufspeicherungsvermÖgen dieser Überhitzer ist ihrer großen Menge wegen sehr bedeutend. Der Überhitzer kann mit eigener Feuerung oder mit abziehenden Feuergasen beliebigen Ursprungs geheizt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Überhitzer mit Schlangenröhren, welche in einen gußeisernen Zylinder eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei, oder mehrere parallel geschaltete Röhren in Gestalt einer mehrgängigen Schraube angeordnet sind.
2. Ausführung des Überhitzers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug der Feuergase geteilt wird und die beiden Teile desselben in gleicher Strömungsrichtung die beiden Seiten des Überhitzers bestreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905180997D 1905-04-07 1905-04-07 Expired - Lifetime DE180997C (de)

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AT31128D AT31128B (de) 1905-04-07 1907-03-26 Überhitzer.

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ID=445214

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