DE1802152C - Saugbagger und Verfahren zum Fordern von unter einer festen Deckschicht aus Ton od dgl lagern den Sand mit Hilfe des Saugbaggers - Google Patents
Saugbagger und Verfahren zum Fordern von unter einer festen Deckschicht aus Ton od dgl lagern den Sand mit Hilfe des SaugbaggersInfo
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Description
dem Mantelrohr umgeben, dessen unteres Ende das an die Saugöffnung anschließende und den Saugstrom
führende Rohrteil bildet, und ist das Gitter an einem teleskopartig ausschiebbaren Rohrteil des Saugrohres
angeordnet.
In folgendem sind die beiden erfindungsgemäßen Verfahren an Hand der Zeichnung bzw. zwrief in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele des Saugbaggers nach der Erfindung näher erläutert. In
der Zeichnung zeigen
F ι g. 1 bis 3 das untere Ende der Sauganlage des
nach dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildeten Saugbaggers nach der Erfindung in drei verschiedenen
Betriebsstellungen, während der Durchführung des ersten erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig.4 bis 6 das untere Ende der Sauganlage des
nach dem zweiten Ausführungsbeispiel auspebildeten Saugbaggers nach der Erfindung in drei verschiedenen
Betriebsstellungen bei der Durchführung des zweiten Verfahrens nach der Erfindung., "
F i g. 7 A die gesamte Sauganlage nach dem zweiten
Ausführungsbeispiel in Seitenansicht, teilweise geschnitten, und die
Fig.7B bis 7D Schnitte nach den Linien B-B,
C-C und D-D in F i g. 7 A a5
In den Fig. 1 bis 3 ist mit 10 die zu fördernde
Sandschicht, mit 11 eine über der Sandschicht 10 lagernde Deckschicht aus Ton, mit 12 das über der Tonschicht
Il stehende Wasser und mit 13die Sauganlage
eines erfindnngsgemüßen Saugbaggers bezeichnet. Diese Sauganlage 13 umfaßt ein an eine Pumpe angeschlossenes
und an dem nicht dargestellten Bagge:rschiff beweglich befestigtes Saugrohr 14, ein das Saugrohr
14 umgebendes und an dem Saugrohr 14 stairr befestigtes Mantelrohr 15 sowie ein gegenüber dem
Saugrohr 14 teleskopartig ausschiebbares Rohrteil 17, das mittels hydraulischer Zylinder 16 verstellbar und
an seinem unteren Ende ein von einem Saugkorb gebildetes Gitter 18 trägt, welches durch Verstellen des
teleskopartig ausschiebbaren Rohrteils 17 aus einer Stellung, in der es im Bereich der am unteren Ende des
Mantelrohres 15 befindlichen Saugöffnung liegt, in eine Stellung verschiebbar ist, in der es von der Saugöffnung
entfernt im Inneren des an die Säugöffnung anschließenden unci den Saugstrom führenden Rohrteils
des Mantelrohres 15 liegt.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Hilfe der Sauganlage 13 wird zunächst
das Gitter 18 durch Verstellen des teleskopartig ausschiebbaren Rohrteils 17 in den an die Säugöffnung
anschließenden Rohrteil des Mantelrohres 15 zurückgezogen und das Mantelrohr 15, das an der Saugöffnung
mit einer scharfen Unterkante 20 versehen ist, unter Krafteinwirkung in die Tonschicht 11 eingeführt
(Fig. 1). Dabei dringt ein Tonkern 19 in das untere Ende der Sauganlage 13 ein. Die Pfeile 24 in den
F i g. 1 und 3 deuten an, wie das Wasser infolge des Saugstromes außen an (!em Mantelrohr 15 entlang
nach unten strömt und nach Umlenkung um die Unterkante 20 herum zwischen dem Tonkern 19 und der
Innenwandung des Mantelrohres 15 nach oben durch das Gitter 18 in das Saugrohr 14 strömt. Indem man
die Unterkante 20 fortwährend dem Boden 25 des ausgespülten zylindrischen Hohlraums folgen läßt,
bleibt die Spaltweite zwischen der Unterkante 20 und dem Boden 25 sehr klein und damit die örtliche Geschwindigkeit
des Saugstroms sehr groß, so daß der Sauestrom den Tonkern 19 aus der festen Tonschicht
11 unterhalb der Unterkante 20 schnell ausspült. Nachdem der Tonkern 19 weit in die Sauganlage 13
eingedrungen ist, wird die Sauganlage 13 aus der Tonschicht 11 herausgezogen und über eine Stelle neben
dem in der Tonschicht 11 gebildeten Loch 21 gehalten, während gleichzeitig der Tonkern 19 durch Verschieben
des Gitters 18 aus dem an dis Saugöffnung anschließenden Rohrteil des Mantelrohres 15 entfernt
wird.
Der Tonkern 19 wird somit neben dem in der Tonschicht 11 gebildeten Loch 21 abgesetzt (Fig.2).
Hiernach wird die Sauganlage 13.wieder in das Loch 21 eingesetzt und weiter in die Tonschicht 11 eingeführt.
Es ist dabei unerheblich, wenn die Sauganlage 13 nicht wieder genau in das Loch 21 eingesetzt wird.
In Fig.3 ist veranschaulicht, wie in diesem FaIi ein
kleineres Stück Ton 22 zusammen mit dem nächsten Tonkern 23 ausgestochen wird. Der Vorgang wird so
lange wiederholt, bis die Sauganlage 13 die Sandschicht 10 erreicht hat. Sodann wird die Sauganlage
13 zum Aufsaugen des Sandes weiter in der Sandschicht 10 eingeführt.
Während des Ausstechens der Tonkerne 19, 23 wird stets normal gesaugt, damit der in die Sauganlage
13 eingedrungene Tonkern 19 bzw. 23 mit Sicherheit zusammen mit der Sauganlage 13 aus dem Loch 21
herausgezogen wird. Die Sauganlage 13 kann statt vertikal auch schräg in die Tonschicht 11 eingeführt
werden. Bei der Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens ist das Baggerschiff, das die
Sauganlage 13 trägt, mit Verholleinen an Ankern festgelegt. Vorzugsweise weist das Baggerschiff eine Anzeigevorrichtung
zur Anzeige des jeweiligen Standes der Sauganlage 13 auf. Die Sauganlage 13 kann zwar
unmittelbar am Baggerschiff schwenkbar angeordnet sein. Sie ist jedoch vorzugsweise mit einem am Baggerschiff
gelagerten Bauteil schwenkbar verbunden, so daß man beim Einführen der Sauganlage 13 in das
bereits gebildete Loch 21 in der Tonschicht 11 leichter manövrieren kann, ohne das Baggerschiff oft verholen
zu müssen. Beim Einführen der Sauganlage 13 in die Tonschicht 11 werden zur Erzielung einer großen Einpreßkraft
vorteilhaft Verholwinden verwendet.
Im folgenden wird an Hand der Fig.4, 5 und 6
eine weitere Methode der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Hilfe der Sauganlage
33 nach F i g. 7 A beschrieben:
Nach Fig.7 ist die Sauganlage 33 in nicht näher
dargestellter Weise mit einem am Baggerschiff schwenkbar angeordneten Bauteil schwenkbar verbunden.
Die Sauganlage 33 besteht im wesentlichen aus einem an eine Pumpe angeschlossenen Saugrohr
34, einem das Saugrohr 34 umgebenden und an ihm starr befestigten Mantelrohr 35 sowie aus einem gegenüber
dem Saugrohr 34 teleskopartig ausschiebbaren und mittels mehrerer, z. B. dreier hydraulischer
Zylinder 36 verstellbaren, verhältnismäßig langen Rohrteil 37, das an seinem unteren Ende ein als Saugkorb
ausgebildetes Gitter 38 zum Fernhalten von im Boden vorkommenden großen Gegenständen wie
Steine od. dgl. trägt. Das Gitter 38 weist eine sich quer zur Saugöffnung der Sauganlage 33 erstreckende Gitterfläche
44 und eine daran anschließende zylindrische Gitterflächc 41 auf. Der Außendurchmesser
der zylindrischen Gitterfläche 41 stimmt mit dem Innendurchmesser des ein wenig verjüngt ausgebildeten
unteren Endes 39 des Mantelrohres 35 überein; hierdurch wird gewährleistet, daß beim Einziehen des te-
leskopartig ausschiebbaren Rohrteils 37 des Saugrohres
34 in das untere Ende 39 des Mantelrohres 35 die die Saugöffnung der Sauganlage 33 bildende Unterkante
40 des Mantelrohrendes 39 eventuell an der zylindrischen Gitterfläclic 41 haftende größere Gegenstände
von der zylindrischen Gitterfläche 41 abstreift. Die zylindrische Gitterfläche 41 geht an ihrer Innenseite
mittels einer sich in Strömungsrichtung verjüngenden Kehle 42 in den teleskopartig ausschiebbaren
Rohrleil 37 des Saugrohres 34 über, während die Außenseite der zylindrischen G:tterfläche 41 an ein
Führungsrohr 43 anschließt, das in dem unteren Ende 39 des Mantelrohres 35 verschieblich geführt ist. Zwischen
dem unteren Ende des leleskopartig ausschiebbaren Rohrteils 37 und dem Führungsrohr 43 ist ein
zylindrischer Raum 45 vorhanden, der an seinem oberen
Ende mit einem zylindrischen Raum 46 zwischen dem Mantelrohr 35 einerseits und dem Rohrteil 37
bzw. dem Saugrohr 34 andererseits in Verbindung steht; dieser Raum 46 ist mit einer an eine Druckwasserpumpe
angeschlossenen Druckwasserleitung 47 verbunden, deren Druck steuerbar ist. Am unteren
Ende hat die Kehle 42 drei über den Umfang verteilt angeordnete öffnungen, durch die das Druckwasser
aus dem Raum 46 in das Gitter 38 am unteren Ende des teleskopartig ausschiebbaren Rohrteils 37 eintreten
kann.
Das Mantelrohr 35 besitzt einen einen größeren Durchmesser aufweisenden Abschnitt zur Aufnahme
der hydraulischen Zylinder 36. Um die Sauganlage 33 an ihrem unteren Ende möglichst schlank zu halten,
ist das Saugrohr 34 verhältnismäßig kurz, der teleskopartig ausschiebbare Rohrteil 37 dagegen verhältnismäßig
lang ausgebildet, während die Hublänge des Rohrteils 37 nur verhältnismäßig gering ist. Dies hat
den Vorteil, daß das in der festen Deckschicht aus Ton 50 zu bildende Loch wegen des schlanken Teils
der Sauganlage 33 enger ausfällt. Ferner ist beim Nachrutschen des Bodens die Belastung auf den
schlankeren Teil der Sauganlage 33 geringer. Auch ist die Möglichkeit, daß Sand bis zu den verhältnismäßig
langen hydraulischen Zylindern 36 gelangt, bei dieser Ausbildung der Sauganlage 33 gering.
Zum Zweck der Führung des teleskopartig ausschiebbaren Rohrteils 37 gegenüber dem Mantelrohr
35 sind Führungsrippen 49 vorgesehen.
Es sei bemerkt, daß die die Saugöffnung bildende Unterkante 40 der Sauganlage 33 zum Einführen in
die feste Tonschicht 50 scharfkantig ausgebildet ist und infolge der zurückziehbaren Kehle 42 am unteren
Ende des teleskopartig ausschiebbaren Rohrteils 37 der Widerstand beim Einströmen in das Saugrohr 34
gering ist, weil der Strömungsquerschnitt dort verhältnismäßig groß ist. Zum Einführen der Sauganlage 33
(F i g. 4) in die feste Tonschicht 50 wird die Druckwasserleitung 47 abgesperrt, der teleskopartig ausschiebbare
Rohrteil 37 des Saugrohres 34 mit dem daran befindlichen Gitter 38 zurückgezogen und das
untere Ende 39 des Mantelrohres 35 in die Tonschicht 50 eingedrückt, während mittels der Pumpe Wasser
angesaugt wird. Hierdurch entsteht ein starker Wasserstrom um das untere Ende 39 des Mantelrohres 35
herum, wobei die Strömungsgeschwindigkeit an der Unterkante 40 besonders groJ ist, wie bereits an Hand
der F i g. 1 beschrieben wurde. Der in das untere Ende der Sauganlage 33 eingedrungene Tonkern 51
xo (Fi g. 4) wird an seinen Seilen ausgespült, so daß der
Durchmesser des Tonkerns 51 kleiner wird als der Innendurchmesser des unteren Endes 39 des Mantelrohres
35. Dann wird der Tonkern 51 gestaucht, indem durch Ausschieben des Rohrteils 37 mit dem Gitter 38
ein nach unten gerichteter Druck auf den Tonkern Sl ausgeübt wird (Fi g. 5). Dadurch wird die Strömungsgeschwindigkeit
zwischen dem zusammengestauchten Tonkern 51 und dem unteren Ende 39 des Mantelrohres
35'größer und die Erosion an der Außenfläche des
ao Tonkerns 51 verstärkt. Ferner wird die Kohäsion des Tonkerns 51 durch das Zusammenstauchen stark vermindert.
Bei diesem bevorzugten Verfahren nach der Erfindung wird die Unterkante 40 der Sauganlage 33
fortwährend tiefer in die feste Tonschicht 50 einge-
a5 führt, so daß die Strömungsgeschwindigkeit an der
Unterkante 40 ständig groß bleibt, während der in das untere Ende 39 des Mantelrohres 35 eingedrungene
Tonkern 51 fortwährend, d. h. mit nur kurzen Zwischenpausen, zusammengestaucht wird. Auf diese
Weise läßt sich die für den eigentlichen Saugbaggervorgang unproduktive Zeit der Durchdringung der
Tonschicht 50 erheblich abkürzen. Bei dem beschriebenen Verfahren kann die Sauganlage 33 ebenfalls
statt in vertikaler Richtung auch schräg in die Tonschicht 50 eingeführt werden.
Sobald sich das untere Ende 39 des Mantelrohres 35 im Sand unterhalb der festen Tonschichl 50 befindet,
wird die Stellung des Gitters 38 im unteren Ende 39 des Mnatelrohres 35 in Abhängigkeit von der jcweiligen
Höhe der über der Saugöffnung befindlichen Bodcnsäulc sowie in Abhängigkeit von dem Druck
des Wassers, das über die drei Öffnungen in der Kehle 42 dem Saugrohr 34 zugeführt wird, gesteuert. Auf
diese Weise läßt sich die Sandkonzentration in der aufgesaugten Suspension wirksam beeinflussen.
Falls sich im Verlauf des Saugbaggerbetriebes zu viele große Gegenstände unterhalb des Gitters 38 im
unteren Ende 39 des Mantelrohres 35 angesammelt haben, wird das Gitter 38 durch Ausschieben des
Rohrteils 37 nach außen getrieben, so daß dann Wasser und Sand durch die zylindrische Gitterfläche 41 des
Gitters 38 eintreten kann (Fig.6). Dadurch wird der
Saugdruck auf die sich quer erstreckende Gitterfläche 44 stark vermindert, und die größeren Gegenstände
können infolge der Bewegungen der Sauganlage 33 von der sich quer erstreckenden Gitterfläche 44 abfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Saugbagger zum Fördern von unter einer festen Deckschicht aus Ton od. dgl. lagerndem
Sand, bei dem im Bereich der Saugöffnung am unteren Ende der das Saugrohr umfassenden Sauganlage
ein zum Fernhalten von großen Steinen od.dgl. dienendes Gitter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter
(18; 38) innerhalb eines an die Saugöffnung anschließenden und den Saugstrora führenden Rohrteils
der Sauganlage (13; 33) aus einer Stellung im Bereich der Saugöffnung in eine Stellung verschiebbar
ist, in der es von der Saugöffnung entfernt
im Inneren des Rohrteils liegt.
2. Saugbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Bereich der Saugöffnung
der Sauganlage (13; 33) angeordnete Gitter (18; 38) außer der sich quer zur Saugöffnung erstreckenden
Gitterfläche eine zylindrische Gitterfläche aufweist.
3. Saugbagger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (14; 34) der
Sauganlage (13; 33) von einem der Zuführung von Wasser dienenden Mantelrohr (15; 35) umgeben
ist, dessen unteres Ende das an die Saugöffnung anschließende und den Saugstrom führende Rohrteil
bildet, und daß das Gitter (18; 38) an einem teleskopartig ausschiebbaren Rohrteil (17; 37) des
Saugrohres (14; 34) angeordnet ist.
4. Verfahren zum Fördern von unter einer festen Deckschicht aus Ton od. dgl. lagerndem Sand
mit Hilfe des Saugbaggers nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst
die Sauganlage (13) mit ihrem an die Saugöffnung anschließenden und aen Saugstrom führenden
Rohrteil bei in zurückgezogener Stellung befindlichem Gitter (18) in die Deckschicht (U)
eingeführt wird und dadurch ein Materialkern (19) in der Deckschicht (11) gelöst und von dem
Rohrteil aufgenommen wird, der anschließend durch Zurückziehen der Sauganlage (13) aus der
Deckschicht (U) herausgezogen, dann durch Verschieben des Gitters (18) aus dem Rohrteil der
Sauganlage (13) entfernt und neben dem in der Deckschicht (11) gebildeten Loch (21) abgesetzt
wird, und daß hierauf die Sauganlage (13) wieder in das Loch (21) in der Deckschicht (11) eingesetzt
wird und nach dem Durchdringen der Deckschicht (11) schließlich der unter der Deckschicht
(11) lagernde Sand gefördert wird.
5. Verfahren zum Fördern von unter einer festen Deckschicht aus Ton od. dgl. lagerndem Sand
mit Hilfe des Saugbaggers nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei
gleichzeitigem Saugen zunächst die Sauganlage (33) mit ihrem an die Säugöffnung anschließenden
und den Saugstrom führenden Rohrteil bei in zurückgezogener Stellung befindlichem Gitter (38)
in die Deckschicht (50) eingeführt und anschließend der dadurch in der Deckschicht (50) gelöste
und von dem Rohrteil aufgenommene Materialkern (51) durch Vorschieben des Gitters (38) zusammengestaucht
wird und daß nach dem Durchdringen der Deckschicht (50) der unter der Deckschicht
(50) lagernde Sand gefördert wird.
Die Erfindung betrifft einen Saugbagger zum For dem von unter einer festen Deckschicht aus Toi
od. dgl. lagerndem Sand, bei dem im Bereich der Saug öffnung am unteren Ende der das Saugrohr umfas
senden Sauganlage ein zum Fernhalten von großer Steinen" od. dgl. dienendes Gitter angeordnet ist. Du
Erfindung betrifft ferner zwei verschiedene Verfahrer zum Fördern von unter einer festen Deckschicht au;
Ton od. dgl. lagerndem Sand mit Hilfe des Saugbag
ίο gers nach der Erfindung.
Bei den bekannten Saugbaggern der genannten Ar: ist das Gitter am unteren Ende der Sauganlage unmittelbar
in bzw. an der Saugöffnung fest angeordnet. Infolgedessen ist das Durchdringen der festen Deck-
schicht zu Beginn des, Baggerbetriebes, insbesondere,
wenn die Deckschicht eine große Dicke besitzt, mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, da das Gitter
ein Einführen des'an die Saugöffnung anschließenden
Rohrteils der Sauganlage in die Deckschicht verhinden und das Durchdringen der Deckschicht daher nur
mit großem Zeitaufwand allein unter der Wirkung des an der Saugöffnung erzeugten Saugstromes möglich
ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden, und besteht darin, daß das Gitter innerhalb
eines an die Saugöffnung anschließenden und den Saugstrom führenden Rohrteils der Sauganlage aus
einer Stellung im Bereich der Saugöffnung in eine Stellung verschiebbar ist, in der es von der Saugöffnung
entfernt im Inneren des Rohrteils liegt. Hierdurch wird erreicht, daß mit Hilfe des Saugbaggers
das Durchdringen der festen Deckschicht leicht und mit verhältnismäßig geringem Zeitaufwand durch Anwendung
eines der beiden erfindungsgemäßen Verfahren möglich ist, von denen das eine Verfahren
darin besteht, daß zunächst die Sauganlage mit ihrem an die Saugöffnung anschließenden und den Saugstrom
führenden Rohrteil bei in zurückgezogener Stellung befindlichem Gitter in die Deckschicht eingeführt
wird und dadurch ein Materialkern in der Deckschicht gelöst und von dem Rohrteil aufgenommen
wird, der anschließend durch Zurückziehen der Sauganlage aus der Deckschicht herausgezogen, dann
durch Verschieben des Gitters auf dem Rohrteil der Sauganlage entfernt und neben dem in der Deckschicht
gebildeten Loch abgesetzt wird, und daß hierauf die Sauganlage wieder in das Loch in der Deckschicht
eingesetzt wird und nach dem Durchdringen der Deckschicht schließlich der unter der Deckschicht
lagernde Sand gefördert wird, während bei dem zweiten Verfahren bei gleichzeitigem Saugen zunächst die
Sauganlage mit ihrem an die Saugöffnung anschließenden und den Saugstrom führenden Rohrteil bei in
zurückgezogener Stellung befindlichem Gitter in die Deckschicht eingeführt und anschließend der dadurch
in der Deckschicht gelöste und von dem Rohrteil aufgenommene Materialkern durch Vorschieben des Gitters
zusammengestaucht wird und daß nach dem Durchdringen der Deckschicht der unter der Deckschicht
lagernde Sand gefördert wird.
Das beim Saugbagger nach der Erfindung im Bereich der Saugöffnung der Sauganlage angeordnete
Gitter weist zweckmäßig außer der sich quer zur Saugöffnung erstreckenden Gitterfläche noch eine zy-
lindrjsche Gitterfläche auf.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Saugbaggers nach der Erfindung ist das Saugrohr der Sauganlage
von einem der Zuführung von Wasser dienen-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6714007A NL6714007A (de) | 1967-10-16 | 1967-10-16 | |
| NL6714007 | 1967-10-16 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1802152A1 DE1802152A1 (de) | 1969-05-29 |
| DE1802152C true DE1802152C (de) | 1973-05-10 |
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