DE1791235C - Umwandlung einer amplituden in eine frequenzmodulierte Schwingung mittels eines Volumeneffekt Oszilla tors Ausscheidung aus 1466514 - Google Patents
Umwandlung einer amplituden in eine frequenzmodulierte Schwingung mittels eines Volumeneffekt Oszilla tors Ausscheidung aus 1466514Info
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Description
Vb<-Uk<
20 einen kIeineren Wert· aIs dies bei AnIiegen der kl>
2i ·>>
f -> f tischen Spannung der Fall war. Es ';ann demnach
h '"' ^ h ' keine neue Welle an der Kathode ausgelöst werden.
wobei fpr die Laufzeit'requenz ist, und daß die solange noch eine vorher ausgelöste Welle durch (!en
Amplitude der HF-Schwingung so gewählt ist, Halbleiterkörper läuft. Erst nach Ankunft der emen
daß die Spitzenwerte der Gesamtspannung immer 25 Welle an der Anode kann sich der Vorgang [u-ri-
größer sind als der die Auslösung von Mikro- odisch mit der Frequenz f„r (Laufzeitfrequenz) \\κ-
wellenschwingungen bewirkende kritische Wert derholen und in dem im Außenkreis fließend·..·η
(UK) der Vorspannung (UB). Strom in der beschriebenen Art als Mikroweikn-
2. Oszillator nach Anspruch 1, dadurch ge- schwingung bemerkbar machen.
kennzeichnet, daß die HF-SeWingung (/s) direkt 30 In der Fig. 2 ist die Stromspannungscharaku
an den Halbleiterkörper (Pr) angelegt wird. ristik eines derartigen Halbleiterkörpers darm.··
3. Oszillatorschaltung nach Hnem der vorher- stellt. Mit zunehmender Spannung, ausgehend \<
>m gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, Wert 0 Volt, tritt zunächst ein linearer Stromsparidaß
sie aus einem dreiarmigen Zirkulator (Z) be- nungsverlauf auf. Kurz vor Erreichen der kritischen
steht, der an einem Arm mit dem Verbraucher 35 Spannung UK wird die Kennlinie durch Änderung
(Ri), an einem weiteren Arm mit einem HF- der Beweglichkeit der Ladungsträger bei den vor
Generator (G) verbunden ist, und daß an den liegenden Feldstärken nichtiinear. Bei der Spannung
dritten Zirkulatorarm der Halbleiterkörper (Pr) UK (zugehöriger Arbeitspunkt A) setzen die Strommit
der zugehörigen Gleichspannungsquelle (U) schwingungen ein, wobei sich der Strom periodisch
angeschlossen ist. 40 zwischen den Extremwerten Imax und Imin ändert
4. Oszillatorschaltung nach Anspruch I, da- Ziel der Erfindung ist es, einen Volumeneffekt
durch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper Oszillator aufzuzeigen, der eine Umwandlung einer
in einem Resonator angeordnet ist. AM-Schwingung in eine FM-Schwingung erlaubt.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen Um-45 Wandlung wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschla-
gen, daß zur Umwandlung einer Amplitudenmodulation in eine Frequenzmodulation der Halbleiterkörper
so in den Wirkungsbereich einer Hoch-
Die Erfindung befaßt sich mit der Umwandlung frequenzschwingung mit der Frequenz /s gebracht
einer amplituden- in eine frequenzmodulierte 50 wird, daß sich diese der Gleichvorspannung UB überSchwingung
mittels eines Volumeneftekt-Oszillators, lagert und daß folgende Bedingungen gelten:
bei dem ein Körper aus einem Hl-V-Verbindungs-
halbleiier vorgegebener Dimensionierung bei Über- VB<ilJK,
schreiten einer angelegten kritischen Feldstärke zu 2/s
> /„, > /s,
Mikrowellenschwingungen angeregt wird. 55
Vor kurzem ist eine neue Methode zur Erzeugung wobei fpr die Laufzeitfrequenz ist, und daß die Amelektromagnetischer
Schwingungen bekanntgewor- plitude der HF-Schwingung so gewählt ist, daß die
den, die auf einem sogenannten Halbleitervolumen- Spitzenwerte der Gesamtspannung immer größer
effekt (Gunn-Effekt) beruht, wie dies beispielsweise sind als der die Auslösung von Mikrowellenschwinin
der Literaturstelle Solid-State Commun., 1 (1963), 60 gungen bewirkende kritische Wert der Vorspannung.
S. 88 bis 91, »Microwave Oscillations of Current in In der Fig. 3a ist ein derartiger Spannungsverlauf
111-V-Semiconductors« beschrieben wurde. dargestellt. Die Wechselspannpng us vorgegebener
Wenn an einen Halbleiterkörper aus einem n-lei- Amplitude wird einer Gleichspannung Ug übertenden
III-V-Halbleiter geeigneter Abmessungen lagert. Die Amplitude der erwähnten Wechselspan-(Dicke
z. B. K) bis 200 μηι) über ohmsche Kontakte 65 nung wird nun ihrerseits durch eine Modulationsein
elektrisches Feld größer als ein bestimmter kri- spannung beeinflußt, so daß man die dargestellte und
tischer Wert gelegt wird, können im fließenden Strom in ihrer Amplitude schwankende Wechselspannung
Instabilitäten auftreten, die die Form von Mikro- mju erhält. Der Arbeitspunkt wird so gewählt, daß
für die Gleichspannung die Beziehung U < UK gilt
und außerdem die Bedingung
eingehalten wird. Bei Überlagerung der amplitudenmodulierten Schwingung sollen außerdem die Spitzenwerte
der Gesamtspannung stets oberhalb der kritischen Spannung UK liegen. Dadurch wird immer
dann an der Kathode eine Hochfe'.dzone ausgelöst,
wenn die kritische Spannung überschritten wird. Der Einsatzpunkt der Probenschwingung wird nun aber
entsprechend der Größe der HF-Amplitude, also entsprechend der Amplitudenmodulation, verschoben.
Es ergibt sich somit eine Schwingung, deren Frequenz entsprechend dem Betrag der Amplitude
der überlagerten HF-Schwingung gesteuert ist. Dies ist gleichbedeutend mit einer Umwandlung der ampütudenmodulierten
in eine frequenzmodulierte Schwingung. In der Fig. 3b ist der dem tn der
Fiβ 3b gezeigten Spannungsverlauf entsprechende Verlauf des Stromes über der Zeit dargestellt.
Eine mögliche schaltungstechnische Anordnung zur Steuerung der Schwingung ist in der Fig. 4 dar
gestellt Der Halbleiterkörper Pr erhält seme Gleichvorspannung
von der Spannungsquelle U über einen vorgeschalteten Spannungsregler P und die erforderliche
Steuerwechselspannung von dem Wechselspannungsgenerator G über einen dreiarmigen Zirkulator
Z an dessen drittem Arm der Verbraucher R1 angeschlossen ist. Zur Regelung der von dem
Wechselspannungsgenerator G abgegebenen Schwingung ist zwischen Generator und Zirkulator ein
regelbares Dämpfungsglied eingefügt.
Ferner ist es möglich, den Halbleiterkörper direkt in einem resonanzfähigen G' 'ilde anzuordnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Umwandlung einer amplituden- in eine Die Periodendauer der erregten Schwingungen
frequenzmodulierte Schwingung mittels eines 5 steht in einem direkten Verhältnis zur Laufzeit der
VoIumeneffekt-OszJIIator, bei dem ein einkristal- Ladungsträger durch den Kristall. Bisher erzeugte
liner Halbleiterkörper vom N-Leitungstyp, vor- Dauerstrichleistungen liegen in der Größenordnung
zugsweise ein III-V-Verbindungshalbleiter durch von einigen zehn Milliwatt.
Anlagen einer einen kritischen Wert überschrei- Es konnte experimentell nachgewiesen werden,
tenden Gleichvorspannung an den ohmisch kon- io daß beim Erreichen des kritischen Spannungswertes
taktierten Halbleiterkörper zu Mikrowellen- sich an der Kathode des Halbleiterkörpers eine Zone
schwingungen anregbar ist, dadurch ge- überhöhten elektrischen Feldes aufbaut, die beginnt,
kennzeichnet, daß zur Umwandlung einer in Richtung zur Anode zu wandern. In der Fig. 1
Amplitudenmodulation in eine Frequenzmodu- ist dieser Vorgang für den Fall konstanter Span-
lation der Halbleiterkörper (Pr) so in den Wir- 15 nungsspeisung dargestellt. Zum Zeitpunkt /p ist das
kungsbereich einer Hochfrequenzschwingung (fs) kritische Potential Φκ erreicht. Kurze Zeit später
gebracht wird, daß sich diese der Gleichvorspan- (zum Zeitpunkt f = tt) hat sich die Hochfeldzone
nung(i/ß) '"«berlagert und daß folgende Bedin- ausgebildet und wandert zur Anode. Dabei sinkt das
gungen geltest: Potential kathodenseitig von der Wellenfront au'
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