DE1787634U - Leiter fuer resonanzkreise in geraeten zum empfang oder zur erzeugung ultrakurzer, im uhf-bereich liegender elektrischer wellen. - Google Patents

Leiter fuer resonanzkreise in geraeten zum empfang oder zur erzeugung ultrakurzer, im uhf-bereich liegender elektrischer wellen.

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DE1787634U
DE1787634U DE1958N0008765 DEN0008765U DE1787634U DE 1787634 U DE1787634 U DE 1787634U DE 1958N0008765 DE1958N0008765 DE 1958N0008765 DE N0008765 U DEN0008765 U DE N0008765U DE 1787634 U DE1787634 U DE 1787634U
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metal piece
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Description

  • Leiter für Resonanzkreise in Geräten zum Empfang oder zur Erzeugung ultrakurzer, im X Bereich liegender elektrischer Wellen.
    1
    Die Neuerung bezieht sich auf einen Leiter für Resonanzkreise in Geräten zum Empfang oder zur Erzeugung ultrakurzer, im UHF-Bereich liegender elek-$Trischer Wellen, insbesondere auf einen aus mehreren Kammern bestehenden Außenleiter für in Kanalwählern von Fernsehempfängern angeordnete, kapazitiv belastete Topfkreise, wobei durch mäanderartige Verformung des Leiters mehrere nebeneinanderliegende Topfkammern gebildet sind.
  • Beim Fernsehempfang auf den Bändern IV und V müssen die Geräte zum Empfang ultrakurzer elektrischer Wellen eingerichtet sein, die bereits im WF « Bereich liegen, Da hier aber Frequenzen von mehr als 300 MHz auftreten, werden für die Resonanzkreise anstelle der sonst üblichen Spulen und Kondensatoren geometrische Leiterformen verwendet, wobei die entlang eines solchen Leitergebildes verteilte Induktivität und Kapazität frequenzbestimmend sind. Ein solcher Kreis besteht dann ans einem Innenleiter und einem Außenleiter, die am Ende durch einen Blindwiderstand in Form einer vorzugsweise einstellbaren Kapazität abgeschlossen sind. Bei einem solchen Resonanzkreis ist der Innenleiter meistens als runder Stab ausgebildet und der Aussenleiter als runde oder kastenförmige Kammer, weshalb man einen derart aufgebauten, für sehr hohe Frequenzen bestimmten Resonanzkreis bekanntlich auch als Topfkreis bezeichnet, Ein besonderes Augenmerk gilt nun bei diesen Topfkreisen unter anderem der Ausbildung des Aussenleiters, da sein Aufbau für die elektrischen Eigenschaften des Kreises mitbestimmendist. Ausserdem dient er noch zur Aufnahme und Halterung bestimmter Schaltungselemente In Fernsehempfängern stellt er insbesondere auch das Gehäuse des Kanalwählers dar, was ebenfalls bei der Formgebung mit berücksichtigt werden muß. Kastenförmige Kammern sind nun die gängigste Ausführungsform von Aussenleitern für Topfkreise, vor allem in UBF-Kanalwählern. Sie werden auf verschiedene Art und Weise hergestellt, und zwar als Kästen mit den entsprechenden Kammerwänden in einem Stück gegossen oder aus einem Blechstück zu einem Kasten gedrückt oder gezogen, in den dann die
    Kammerwände eingeschweißt oder eingelötet werden. Beim Gußstück können zwar
    die Kammerwände gleich mit hergestellt werden, aber es ist teuer, zumal es
    auch viel Nacharbeit erfordert. Ausserdem ist Guß in seinem Gefüge nicht mit Sicherheit immer so gleichmäßig zu halten, wie es für konstante elektrische' Eigenschaften notwendig ist. Man greift daher lieber zu dem im Gefüge gleichmässig herstellbaren Messing-oder Stahlblech, dessen Oberfläche später versilbert wird. Wenn man auch mit Blech den ganzen Kasten als solchen aus einem Stück herstellen kann, so müssen doch die Trennwände für die einzelnen Topfkreiskammern eingelötet oder eingeschweißt werden. Aber abgesehen davon, daß diese Art der Verarbeitung auch teuer ist, entstehen dabei insbesondere in Achsrichtung der Topfkreiskammern sehr lange Lot-oder Schweißnähte, die den Nachteil haben, hinsichtlich ihrer Leitfähigkeit schlechter zu sein als das versilberte Blech. Dadurch entstehen Strahlungsschlitze, die die Güte des jeweiligen Kreises bedeutend herabsetzen. Das gleiche gilt aber auch für schlechte, d.h. teilweise unterbrochene Nähte, die sich nicht immer mit Sicherheit vermeiden lassen.
    Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Kammern durch manderartige Verfor-
    mang des Leiters zu. bilden. Dadurch werden zwar lange Lötnähte vermieden, aber zum Abschluß der Topfkammern nach oben und unten müssen wiederum Blechstreifen verwendet und auf die Stirnseiten der Kammern aufgelötet werden.
  • Dieses Verfahren ist fertigungstechnisch sehr umständlich und ergibt eine ganze Reihe schlecht kontrollierbarer und darum elektrisch ungünstiger Lotnähte im Inneren der Topfkammern.
  • Dieser Mangel wird durch die Neuerung dadurch weitgehend vermieden, daß die im wesentlichen aus einem zusammenhängenden Blechstück hergestellten Topfkammern nach oben und unten durch Blechteile abgeschlossen sind, die als Lappen entspreçhender Form und Größe ausgebildet und mit mindestens einer Kante an dem die Längswände der Kammern bildenden Blechstück hängend angeordnet sind. Damit werden für eine Seitenkante die Lötnähte zum Befestigen der Abschlußdeckel gespart, während die verbleibenden Nähte kurz und einwandfrei von aussen zugänglich sind.
  • Da an dem Bauteil noch verschiedene Schaltungselemente, nämlich die Eingangs-und die Oszillatorrohre sowie Trimmerkondensatoren und dergleichen anzubringen sind, müssen an dem ganzen Blechstück noch entsprechende Lochgruppen, beispielsweise für Rgbrensockel, Durchführungen für den Verstellmechanismus Kondensatordurchführungen, Spannungsdurchführungen etc., vorgesehen werden.
  • Gemäß einer Weiterentwicklung der Neuerung werden daher beim Ausstanzen des Blechstückes für die Kammerwände in diese und die anhängenden Abschlußlappen gleichzeitig Lochgruppen für. Röhrenfassungen, zur Befestigung von Schaltungselementen, für Spannungsdurchführungen und dergleichen mit eingebracht. Dadurch werden in erheblichem Maße besondere Arbeitsgänge eingespart.
  • Einzelheiten der Neuerung sind anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
    Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
    In Fig 1 ist gezeigt, in welcher Form aus einem Blechstück nebeneinander lie-
    gende, als Außenleiter für Topfkreise benutzbar, kastenförmige Kammern her-
    gestellt werden können. Das Blechstück 1 wird mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeuges wellenförmig gebogen, so daß langgestreckte, an beiden Schmalseiten und an einer Längsseite offene Kammern 2, 3, 4, 5 und 6 entstehen. In Anwendung auf einen Kanalwähler für Fernsehempfänger bildet beispielsweise die Kammer 2 den Topfkreis-Aussenleiter für den Antennen-oder Vorkreis, die
    Kammern 3 und 4 den Außenleiter für je einen Bandfilterkreis und die Kammer
    5 den Aussenleiter für den Oszillastorkreis, während in der Kammer 6 die Schaltungselemente beispielsweise für einen ZF-Kreis untergebracht werden können.
  • Die Schmalseiten der Kammern 2 bis 6 könnten nun mit je einem durchgehenden, hier nicht mitgezeichneten Blechstreifen geschlossen werden. Jedoch sind dabei schwer zugängliche und deshalb nicht mit Sicherheit lückenlos herstellbare Löst-oder Schweißnähte anzubringen. Das kann aber, wie bereits beschrieben, für die Güte des betreffenden Kreises nachteilig sein. Es ist deshalb vorteilhafter, das Blechstück 1 so auszustanzen, daßseine beiden Längsseiten eine Form erhalten, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Man läßt also an den Stellen der zukünftigen Kammerschmalseiten Lappen 7, 8, 9, 10 und 11 stehen.
  • Diese Lappen werden dann nach dem maanderartigen Verformen des Blechstücke gemäß Fig. 1 jeweils nach oben oder unten gebogen und mit der Stirnseite der dahinter liegenden Kammerwand und dabei auch miteinander verlötet oder verschweißt. Es ist aus der Darstellung gemäß Fig. 3 deutlich erkennbar, daß bei dieser Art der Ausführung nur kurze und einwandfrei zugängliche Nähte 12 entstehen, die leicht in bester Güte herstellbar sind, zumal wenn man die Lappen an den Stoßstellen etwas schmäler hält-siehe dazu Fig. 2 -, so daß das Lot einwandfrei durchfließen kann, Es ist ausserdem aus Fig§ 2 ersichtlich, daß beim Ausstanzen des Blechstückes l ohne weiteres auch gleich Lochgruppen 13 und 1§ mit eingebracht werden können, die für Spannungszuführungen, für die halterung kleiner Schaltungselemente oder, wie hier die Löcher 14, zur Durchfiihrung der Abstimmhülse des betreffenden Topfkreises bestimmt sein können.
  • Die Anordnung einer Lochgruppe 15 mit größerem Durchmesser für Röhrenfassungen auf dem Kopf teil des Aussenleitergehäuses zeigt Fig. 4. Auch diese ttoehgruppe kann selbstverständlich genau wie die Gruppen 13 und 14 gleich beim Ausstanzen des Bleches 1 mit eingebracht werden. Da nun die Fassung für die Röhre des Antennenkreises in die Topfkammer des ersten Bandfilter-
    kreises und die Fassung für die Röhre des Oszillatorkreises in die Topfkammer
    des zweiten Bandfilterkreises übergreifen, sind zur Aufnahme der Röhrenfassungen längere, jeweils zwei benachbarte Topfkammern abdeckende Blechlappen 16 zweokmãssig vorzusehen. Wie das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, sind auch diese verlängerten Blechlappen in einem Stück so mit auszustanzen, daß sie mit einer hier strichliert gezeichneten, kammerbreiten
    Kante am Blechstück 1 hängen, wobei sie später um diese Kante nach oben bezwl
    nach unten zo umgebogen werden, daß sie zwei jeweils benachbarte Topfkammern gleichzeitig abschließen Wie dazu aus Fig. 5 zu ersehen ist, mit der eine Draufsicht auf das nach oben hin abgeschlossene Aussenleitergehause dargestellt wird, sind auch hier nur wenige kurze Löt- oder Schweißnähter 12 erforderlich. Zwischend den durch die Röhrenfassungslöcher 15 sichtbaren Kammerwänden 17 und 18 und den abdeckenden Blchlappen 16 sind danach nur kleine Lötstellen 19 und 20 zur Verbindung erforderlich und keine langen Nähte.

Claims (2)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1. Leiter für Resonanzkreise in Geräten sum Empfang oder zur Erzeugung ultra-
    kurzer im UHF-Bereich liegender elektrischer Wellen, insbesondere aus mehreren Kammern bestehender Außenleiter für in Kanalwählern von Fernsehempfängern angeordnete, kapazitiv belastete Topfkreise, wobei durch mäanderartige Verformung des Leiters mehrere nebeneinanderliegende Topfkammern gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen aus einem zusammenhängenden Blechstück (1) hergestellten Topfka. Etmern (2 bis 6) nach oben und unten durch
    Blechteile abgeschlossen sind, die als Lappen (7 bis 11 und 16) entsprechender Form und Größe ausgebildet und mit mindestens einer Kante an dem die Längswände der Kammern (2 bis 6) bildenden Blechstück (1) hängend angeordnet sind.
  2. 2. Leiter für Resonanzkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausstanzen des Blechstückes (1) für die Kammerwände in diese und die anhängenden Abschlußlappen (7 bis 11 und 16) gleichzeitig Lochgruppen (13, 14e 15) für Rohrenfassungen, zur Befestigung von Schaltungselementen, für Spannungszuführungen und dergleichen mit eingebracht werden.
DE1958N0008765 1958-06-13 1958-06-13 Leiter fuer resonanzkreise in geraeten zum empfang oder zur erzeugung ultrakurzer, im uhf-bereich liegender elektrischer wellen. Expired DE1787634U (de)

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