DE1784660C3 - Dachunterspannbahn - Google Patents
DachunterspannbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Unterspannbahn für mit Dacheindeckungsplatten eingedeckte Dächer, bestehend
aus einem auf einer Unterfolie angeordneten Maschengitter, über welchem eine eine Aluminiumfolie
tragende Deckfolie aus Kraftpapier angeordnet ist, die in den zwischen den Stäben des Maschengitters
vorhandenen Feldern mit der Unlerfolie verklebt ist.
In der Bautechnik ist es üblich geworden, bei der Erstellung von Dächern, die mit Dachziegeln,
Schieferplatten, Schindeln oder anderen Dachcindekkungsplatten, wie großformatigen Asbestzementplatten,
Asphaltplatten od. dgl., eingedeckt sind, Unterspannbahnen vorzusehen. Es ist notwendig, daß diese
leicht und sehr widerstandsfähig sind und ein Eindringen von Staub, Flugschnee, Zugluft od. dgl., in
den Dachinnenraum verhindern. Auch ist es wünsehenswert, daß diese Unterspannbahnen möglichst
feuerfest sind.
Es ist bereits eine Unterspannbahn bekannt (FR-PS 1435 741), bei der ein Maschengitter zwischen
einer Unterfolie und einer Deckfolic aus Kraftpapier eingebettet ist. Der zwischen den beiden Folien
und dem Maschenwerk verbleibende Zwischenraum ist mit Bitumen ausgefüllt. Außerdem ist die
Deckfolie noch mit einer Aluminiumfolie unter Zwischenfügung einer Bitumenschicht abgedeckt.
Zwar weist diese bekannte Unterspannbahn gute Eigenschaften bezüglich Abdichtung und Wärmeisolation
auf; wegen der zwischen den Folien vorgesehenen Bitumenschichten ist sie jedoch relativ schwer
und schwierig zu verarbeiten. Ferner ist ihre Steifigkeit bei höheren Temperaturen unbefriedigend.
Auch entspricht die Feuerbeständigkeit der bekannten Unterspannbahn nicht den heute an sie gestellten
Anforderungen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Unterspannbahn der eingangs angegebenen Art so auszubilden,
daß sie bei möglichst geringem Gewicht eine verhältnismäßig hohe Steifigkeit, eine gute Feuerbeständigkeit
und eine einfache Ven>rbeitbarkeit aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Unterfolie aus einer Asbestfaserbahn
besteht, in die sich das Maschengitter beim Verbinden der Folien leicht eindrückt und daß sowohl die
Deckfoüe als auch die dai überliegende Aluminiumfolie
in den zwischen den Stäben des Maschengiuers gebildeten Feldern bis auf die Unterfolie durchgedrückt ist.
In der Zeichnung ist ein Teil einer Unterspannbahn
gemäß der Erfindung als Beispiel dargestellt.
Bei der gezeigten Ausführungsform der Erfindung besteht die Unterspannbahn im wesentlichen aus
einer aus einer Asbestfaserbahn gebildeten Unlerfolie 1, aus einem Maschengitter 2, aus einer Deckfoüe 3 aus feuerfestem Kraftpapier und aus einer Aluminiumfolie·*.
Diese verschiedenen Elemente sind übereinander angeordnet und werden durch einen feuerfesten, synthetischen
Klebstoff miteinander verbunden. Dabei werden sie einem Druck ausgesetzt, damit sie eine
zusammenhängende Einheit von hoher Festigkeit bilden. Bei dem Zusammenpressen der Elemente wird
das Ma.ichengitter2 teilweise in die die Unterfolicl
bildende verformbare Asbestfaserbahn eingedrückt, wodurch einerseits eine gute Haftung gewährleistet
ist und andererseits vermieden wird, daß die Elemente sich beim Einbau gegeneinander verschieben.
Die Deckfolie3 aus Kraftpapier und die Aluminiumfolie
4 sind in den zwischen den Stäben des Maschengitters 2 gebildeten Feldern 5 bis auf die Unterfolfe
1 durchgedrückt. Dadurch entsteht eine Vielzahl von umgekehrten kleinen Gewölben, die der
Unterspannbahn eine entsprechende Steifigkeit verleihen. Die so ausgebildete Unterspannbahn ist zugleich
feuerfest und feuchtigkeitsundurchlässig. Zudem weist sie aK eines ihrer wesentlichen Merkmale
ein geringes Gewicht und eine große Festigkeit gegen Dehnung auf.
Die Unterspannbahn kann in einfacher und herkömmlicher
Weise für Lager- und Transportzweckc aufgerollt und auf der Baustelle nach Bedarf wieder
abgerollt werden.
Die einmal eingebaute Unterspannbahn hängt nicht durch, sondern bleibt im wesentlichen eben,
und zwar auf Grund der Kombination des Maschengilters 2 mit den umgekehrten kleinen Gewölben, die
die Steifigkeit in den Feldern 5 zwischen den Stäben des Maschengitters 2 gewährleisten.
Die Deckfoüe 3 aus Kraftpapier hat die Aufgabe,
die Aluminiumfolie 4 zu halten, und ermöglicht es mit verhältnismäßig wenig Klebstoff auszukommen,
wobei jedoch die zwischen den Stäben des Maschengitters 2 gebildeten kleinen Gewölbe zuverlässig in
ihrer Form gehalten werden.
Die eingebaute Unterspannbahn hat eine ebene Unlersicht, weil die durch die Asbestfaserbahn gebildete
Unterfolie 1 dem Inneren des Gebäudes zugekehrt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Unterspannbahn für mit Dacheindcckungsplaitcn eingedeckte Dächer, bestehend aus einem auf einer Unterfolie angeordneten Maschengitter, über welchem eine eine Aluminiumfolie tragende Deckfolie aus Kraftpapier angeordnet ist, die in den zwischen den Stäben des Maschengilters vorhandenen Feldern mit der Unterfolie verklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfolie (1) aus einer Asbestfaserbahn besteht, in die sich das Maschengitter (2) beim Verbinden der Folien (1, 3 und 4) leicht eindrückt und daß sowohl die Deckfolie (3) als iuch die darüberliegende Aluminiumfolie (4) in den zwischen den Stäben des Maschengitters (2) gebildeten Feldern (5) bis auf die Unlerfolie (1) durchgedrückt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE61059 | 1968-07-16 | ||
| BE61059 | 1968-07-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1784660A1 DE1784660A1 (de) | 1971-10-21 |
| DE1784660B2 DE1784660B2 (de) | 1975-01-30 |
| DE1784660C3 true DE1784660C3 (de) | 1976-04-29 |
Family
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