DE175271C - - Google Patents
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- DE175271C DE175271C DENDAT175271D DE175271DA DE175271C DE 175271 C DE175271 C DE 175271C DE NDAT175271 D DENDAT175271 D DE NDAT175271D DE 175271D A DE175271D A DE 175271DA DE 175271 C DE175271 C DE 175271C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N9/00—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
- G01N9/10—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials
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Description
PATE
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung zum Anzeigen
fremder, giftiger- oder explosibler Gase in der atmosphärischen Luft, bei welcher an
einem ausbalancierten Wagebalken ein mit Luft gefüllter Hohlkörper angeordnet ist,
der sich bei einer- Veränderung des spezifischen Gewichtes der ihn umgebenden Luft
hebt oder senkt und hierbei einen elektrischen
ίο Stromkreis schließt, welcher eine Alarmeinrichtung,
oder dergl. in Tätigkeit setzt.
Damit eine solche Sicherheitsvorrichtung aber nicht bei wechselnder Temperatur oder
wechselndem Barometerstand, wobei sich der Druck der Luft ändert, ein Schließen des
elektrischen Stromkreises herbeiführt, muß dafür Sorge getragen sein, daß sich die in
dern Hohlkörper eingeschlossene Luft mit der den Hohlkörper umgebenden atmösphärisehen
Luft, dem jeweilig herrschenden Luftdruck entsprechend, ausgleichen kann.
Einen derartigen Druckausgleich hat man nun bei bekannten Vorrichtungen dieser Art
dadurch zu erreichen versucht, daß man die Wandungen des Hohlkörpers ganz oder teilweise
aus einem leicht nachgiebigen Material ausführte, so daß sich die im Hohlkörper eingeschlossene Luft entsprechend ausdehnen
oder zusammenziehen kann, doch hat dieses den Nachteil, daß sich bei diesen Vorrich-,
tungen der Schwerpunkt des Hohlkörpers fast beständig ändert oder das elastische Material
nach längerer Betriebsdauer verhärtet, wodurch die Wirkungsweise der Vorrichtung
ungünstig beeinflußt wird. ■ .
Bei der vorliegenden Erfindung, wird nun der Druckausgleich der im Hohlkörper eingeschlossenen
Luft mit der ihn umgebenden atmosphärischen Luft dadurch herbeigeführt,
daß auf dem Hohlkörper ein mit dessen Innern in Verbindung stehender, durch eine
mit einer Durchtrittsöffnung versehene Scheidewand in zwei Teile getrennter, oben
offener Trichter angeordnet ist, in welchem sich eine nicht verdunstbare, die öffnung der
Scheidewand verschließende Flüssigkeit befindet, die bei einem Druckunterschied innerhalb
und außerhalb des Hohlkörpers auf der dem höheren Druck entsprechenden Seite der
Scheidewand zurückgedrängt wird, so daß auf dieser Seite die Öffnung freigelegt wird
und ein Teil dieser Luft in Gestalt kleiner Bläschen in die Luft von niederem Druck
übertritt.
Die beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise eine . Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Der aus einem leichten Material bestehende Hohlkörper α ist in bekannter Weise an dem
einen Arm eines Wagebalkens b aufgehängt, welcher durch ein als Gegengewicht dienendes
Quecksilbergefäß c ausbalanciert ist. Auf dem Hohlkörper α ist ein Trichter d angeordnet
, welcher durch eine mit einer Öffnung versehene Scheidewand in zwei Teile
getrennt und mit einer nicht verdunstbaren
Flüssigkeit, ζ. B. Klauenöl, so weit angefüllt ist, daß die Öffnung in der Scheidewand
überdeckt wird, so daß die Verbindung des Innenraumes des Hohlkörpers α mit dem
äußeren Räume unterbrochen ist.
Diese vorerwähnten Teile sind in einem Kasten e untergebracht, welcher allseitig geschlossen
ist und seitlich poröse Platten f aus Sandstein, Ton oder dergl, besitzt, durch
ίο welche Luft und Gas in den Kasten e eintreten
kann, während Verunreinigungen durch die Platten f zurückgehalten werden.
Im Innern des Kastens e ist noch ein Quecksilbergefäß g und ein Kontaktstift h
vorgesehen, die beide mit der negativen Leitung verbunden sind, während die positive
Leitung an den Wagebalken b angeschlossen ist. Dieser ist mit dem Quecksilbergefäß c
und dem Stift i metallisch verbunden, so daß letztere positive Kontakthälften bilden.
Zwei im Kasten e vorgesehene, mit Schwefelsäure angefüllte Schalen k dienen dazu, etwa
auftretende Feuchtigkeitsbildung in der Luft zu beseitigen!· / sind ösen zum Aufhängen
des Kastens e.
Wird durch einen Wechsel in der Temperatur oder dem Barometerstand ein Unterschied
des Luftdruckes innerhalb und außerhalb des Hohlkörpers hervorgerufen, so wird, wenn z. B. der Luftdruck im Innern des
Hohlkörpers größer ist als außen, der Flüssigkeitsspiegel auf der inneren, also bei der gezeichneten
Vorrichtung der links von der Scheidewand befindlichen Seite des Trichters d
abwärts.gedrückt, so daß auf dieser Seite die
Öffnung in der Scheidewand freigelegt und der Druckunterschied durch Übertreten eines
Teiles der eingeschlossenen Luft in Gestalt von kleinen Bläschen in die äußere Luft ausgeglichen
wird. Sobald sich dieser Druckausgleich vollzogen hat, geht die Flüssigkeit im Trichter wieder in ihre Ruhestellung zurück
und verschließt die Öffnung in der Scheidewand wieder vollständig.
Wird nun die den Hohlkörper umgebende Luft mit einem Gas gemischt, welches spezifisch
leichter oder schwerer als die Luft selbst ist, dabei aber die gleiche Dichte bezw. den
gleichen Druck wie diese besitzt, so wird auf den Flüssigkeitsverschluß im Trichter d
in keiner Weise eingewirkt, sondern dieser bleibt relativ in Ruhe, wohl aber wird sich
der Hohlkörper, wenn das ihn umgebende Gemisch spezifisch leichter als die eingeschlossene
Luft ist, senken oder bei spezifisch schwererem Gewicht des Gemisches heben, so daß in beiden Fällen der elektrische
Stromkreis geschlossen und die Alarmeinrichtung oder dergl. in Tätigkeit gesetzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins fremder Gase in der atmosphärischen Luft, bei der durch Hebung oder Senkung eines an einem ausbalancierten Wagebalken hängenden Hohlkörpers ein Alarmstromkreis geschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hohlkörper (a) eine Kompensationseinrichtung (d) angebracht ist, die der eingeschlossenen Luft einen Dichteausgleich mit der Außenluft gestattet, so daß die jeweils vorhandene Luftdichte ohne Einfluß auf die Hebung oder Senkung des Hohlkörpers ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175271C true DE175271C (de) |
Family
ID=439941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175271D Active DE175271C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175271C (de) |
-
0
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