DE16659C - Verdampfapparate für Zuckersäfte oder andere Substanzen - Google Patents
Verdampfapparate für Zuckersäfte oder andere SubstanzenInfo
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- DE16659C DE16659C DENDAT16659D DE16659DA DE16659C DE 16659 C DE16659 C DE 16659C DE NDAT16659 D DENDAT16659 D DE NDAT16659D DE 16659D A DE16659D A DE 16659DA DE 16659 C DE16659 C DE 16659C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/002—Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/005—Evaporating or boiling sugar juice using chemicals
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B25/00—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
- C13B25/001—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices with heating tubes or plates
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
- und Stärkefabrikation.
Die Neuerungen an dem Verdampfapparate beziehen sich:
1. auf die Einrichtung des Heizkörpers selbst,
2. auf die Vorrichtung zur Ableitung des Condensationswassers aus dem Heizkörper,
3. auf Aufheburig der zerstörenden Wirkung
des Ammoniaks, welches sich in den Abdämpfen, namentlich von Zuckerfabriken, befindet.
Der Verdampfapparat, wie gezeichnet, besteht in seinen bekannten Constructionstheilen aus
dem Untertheil α mit Saftstutzen b, dem Heizkörper
c, dem Obertheil d mit Mannloch e und Augenglas /. Der Dom g dient zur Ableitung
der beim Kochen sich entwickelnden Wasserdämpfe. Der Heizkörper selbst besteht aus
einer passenden Anzahl möglichst dünnwandiger Rohre, durch welche die einzudickende Flüssigkeit
von α nach d circulirt und um welche herum directer oder indirecter Dampf als heizendes
Medium durch Stuzen h und Heizkammer ι geleitet wird. Bei k sind in die innere Blechwand
der Heizkammer eine Anzahl genügend grofser Oeffnungen angebracht, durch welche der Dampf in den Heizkörper selbst eintreten
kann. Diese letztgenannten Oeffnungen sind der Deutlichkeit wegen nicht gezeichnet.
Bei den bisherigen Ausführungen der Heizkörper lagen die Rohrbündel frei in dem Apparat,
so dafs der eintretende Dampf, ohne an irgend eine Richtung gebunden zu sein, sich sofort
nach allen Richtungen innerhalb des Heizapparates ausdehnen konnte. Bei meinem Verdampfapparate
ist dem eintretenden Dampfe ein ganz genauer Weg vorgeschrieben, den er verfolgen mufs, und zwar derartig, dafs alle
Rohre, welche innerhalb des Apparates liegen, von dem Heizdampf umspült werden. Wie aus
der Zeichnung ersichtlich, ist der Heizkörper innerhalb durch eine eingenietete Blechwand,
die sich an dem Ende, wo der Heizdampf eintritt, an den äufseren Blechmantel anlegt und
dann spiralförmig dem Mittelpunkte des Apparates zuläuft, in Kanäle eingetheilt, die die Heizrohre
enthalten. Der Dampf mufs so dem Wege folgen, welcher ihm durch die Scheidewand vorgeschrieben
ist. In Mitte des Apparates befindet sich ein Rohr /, besonders construirt und angeordnet,
welches das condensirte Wasser zusammen mit dem noch nicht verbrauchten Dampf ableitet. Au'fser den in Fig. 1 und 2 gezeichneten
Constructionen der fraglichen Anordnung meiner Neuerung kann man noch die verschiedensten
Modification en eintreten lassen; Fig. 3 und 4 verdeutlichen einige davon. Vortheile
bei Anwendung meiner Erfindung sind, dafs ein bedeutend kleineres Quantum Dampf gebraucht
wird, oder der gleiche Apparat mit demselben Dampfe bedeutend mehr leistet, wie dies die
Praxis auch bestätigt.
Das im Heizkörper sich bildende Condensationswasser wurde bei den bisherigen Constructionen
der Verdampfapparate durch ein Rohr abgeleitet, welches fest zwischen den unteren Rohrboden m und den Unterboden η
geschraubt oder genietet wurde. Diese Vorrichtung giebt nun zu den unangenehmsten Störungen
Veranlassung, da die ungleichen Ausdehnungen der inneren und äufseren Theile stete Undichtigkeiten
u. dgl. hervorrufen. Meine Anordnung, in Fig. 5 besonders gezeichnet, vermeidet diesen Uebelstand vollständig. Der Apparat
besteht ans einem gedrehten Rohr, welches, im
unteren Rohrboden befestigt, durch den Unterboden ragt und in diesem durch eine Stopfbüchse
abgedichtet ist. Die Stopfbüchse gestattet dem Wasserabflufsrohre freie Ausdehnung, ohne
Undichtigkeiten oder Reparaturen hervorzurufen. Speciell in Zuckerfabriken enthält der Retourdampf,
welcher zum Heizen der Verdampfapparate benutzt wird, eine bedeutende Menge freies Ammoniakgas, und wirkt dieses derartig
zerstörend auf die Heizrohre, dafs ein öfteres Erneuern derselben vorgenommen werden mufs.
Um diese so schädliche Wirkung des Ammoniakgases aufzuheben, leite ich durch Loch ο im
Stutzen h zum Dampfeinlafs ein genügendes Quantum Kohlensäuregas ein, und wird dadurch
das Ammoniak in kohlensaures Ammoniak verwandelt, welches im Condensationswasser
gelöst bleibt und die Apparate nicht angreift. An Stelle der Kohlensäure kann man
auch Salzsäure oder dergleichen anwenden.
Claims (2)
1. Anfertigung und Anwendung von Condensationswasser-Ableitungsröhren
an Verdampfapparaten, welche durch eine Stopfbüchse im Boden frei hindurchgehen.
2. Verfahren zur Verhinderung der zerstörenden Wirkung von ammoniakhaltigem Wasserdampf
auf die Heizkörper durch Zumischen von Kohlensäure oder einer anderen Säure zum Wasserdampf.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16659C true DE16659C (de) |
Family
ID=293643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16659D Active DE16659C (de) | Verdampfapparate für Zuckersäfte oder andere Substanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16659C (de) |
-
0
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