DE1663011B1 - Numerisches Steuersystem fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Numerisches Steuersystem fuer Werkzeugmaschinen

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DE1663011B1
DE1663011B1 DE19631663011D DE1663011DA DE1663011B1 DE 1663011 B1 DE1663011 B1 DE 1663011B1 DE 19631663011 D DE19631663011 D DE 19631663011D DE 1663011D A DE1663011D A DE 1663011DA DE 1663011 B1 DE1663011 B1 DE 1663011B1
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Yuichiro Oya
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/418Total factory control, i.e. centrally controlling a plurality of machines, e.g. direct or distributed numerical control [DNC], flexible manufacturing systems [FMS], integrated manufacturing systems [IMS] or computer integrated manufacturing [CIM]
    • G05B19/4181Total factory control, i.e. centrally controlling a plurality of machines, e.g. direct or distributed numerical control [DNC], flexible manufacturing systems [FMS], integrated manufacturing systems [IMS] or computer integrated manufacturing [CIM] characterised by direct numerical control [DNC]
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein numerisches Steuersystem für Werkzeugmaschinen nach Maßgabe von auf einem Informationsträger blockweise aufgezeichneten Ortssignalen für mehrere Koordinaten und Zeitsignalen mit mehreren Zifferstellen, bestehend aus einer die Signale des Informationsträgers in elektrische Signale umsetzenden Eingabevorrichtung, aus an diese angekoppelte Zwischenspeicher für die Orts- und Zeitsignale, einem Befehlsverteiler, der die Ortssignale des Zwischenspeichers interpoliert und zeitabhängig auf die verschiedenen Maschinenkoordinaten verteilt, ferner aus einem Erkennungskreis und einem Zeitsignalverteiler, welche den Befehlsverteiler abhängig von den Zeitsignalwerten des Zeitsignal-Zwischenspeichers steuern.
  • Ein derartiges Steuersystem ist aus der USA.-Patentschrift 3 002 115 bekannt'. Die Ortssignale legen die jeweiligen Koordinatenendpunkte eines Verschiebungsschrittes fest. Das Zeitsteuersignal steuert den zeitlichen Vorschub im wesentlichen durch Teilung einer Grundtaktimpulsfolge. In einer solchen Steuerung hat der Befehlsverteiler die Funktion, die räumliche Bahnkurve des Werkzeugs durch Interpolation der durch die Ortssignale vorgegebenen Stützpunkte zu errechnen und die Lagesollwerte zeitgerecht auf die einzelnen Maschinenkoordinaten zu verteilen. Dieser Befehlsverteiler ist eine sehr umfangreiche und aufwendige Einrichtung, da er zahlreiche logische Kreise und Speicherkreise enthält. Die Kapazität eines solchen Befehlsverteilers ist bei der Steuerung einer Werkzeugmaschine nur ungenügend ausgenutzt.
  • Die Zeitmultiplextechnik ist bekannt, ebenso die Anwendung der Zeitmultiplextechnik zur gleichzeitigen Verarbeitung von Signalen in nur einer Regel- oder Rechenanlage (0 p p e 1 t, Kleines Handbuch technischer Regplvorgänge, 3. Auflage, 1960, S. 564 und-592).
  • Aufgabe der Erfindung ist die mehrfache Ausnutzung eines Befehlsverteilers zur Steuerung mehrerer Werkzeugmaschinen. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: C a) An den Befehlsverteiler sind mehrere Werkzeugmaschinen angeschlossen, b) jeder Maschine ist eine besondere Eingabeeinrichtung zugeordnet, c) die Orts- und Zeitsignale sowie Hilfssignale der Eingabeeinrichtungen werden mittels getrennter Synchronisierkreise in Zeitmultiplexsignale umgeformt-, d) aus den Zeitmultiplexsignalen werden in einem Trennkreis Zeitmultiplex-Steuersignale für eine Ortssignaltorschaltung und solche für eine Zeitsignaltorschaltung erzeugt; e) die Ortssignaltorschaltung befindet sich im Ausgang eines weiteren, die Orts- und Zeitsignale der Eingabeeinrichtungen in Zeitmultiplexsignale gemeinsam umformenden Synchronisierkreises und erzeugt ein Zeitmultiplex-Ortssignal; das Zeitmultiplex-Ortssignal wird über einen mehrkanaligen Ortssignal-Speicherkreis auf den Befehlsverteiler gegeben; g) die Zeitsignaltorschaltung dient der Gewinnung von Zeitmultiplex-Zeitsignalen aus den Zeit-'len der erstgenannten Synchronimultiplexsigna sierkreise, h) die Zeitmultiplex-Zeitsignale werden nach Koordinatenziffern getrennt über diesen zugeordnete Speicherkreise auf den Erkennungskreis gegeben; i) das Ausgangssignal des Befehlsverteilers wird in einem weiteren Trennkreis in die Steuersignale für die einzelnen Maschinen aufgespalten.
  • Die Zeitsignale legen mit Hilfe der in dem Erkennungskreis abgeleiteten Impulse die jeweilige Vorschubgeschwindigkeit fest. Infolgedessen müssen diese Zeitsignale am Eingang des Erkennungskreises in Parallelform zur Verfügung stehen. Deshalb geht es nicht an, sämtliche Signalkomponenten (Ortssignale und Zeitsignale) in einer Zeitmultiplexfolge einzuordnen, so daß die Erfindung nicht nach Art der Mehrfachausnutzung einer Regel- oder Rechenanlage vorgehen kann. Es müssen vielmehr an dem Befehlsverteiler jeweils die für die verschiedenen Koordinatenwerte entsprechenden Zeitgabesignale anliegen.
  • Die Erfindung ermöglicht die mehrfache Ausnutzung des Befehlsverteilers und des Erkennungskreises sowie des Zeitsignalverteilers, also der aufwendigsten Teile des Steuersystems. Zwar sind entsprechend der Vielzahl der angeschlossenen Maschinen zusätzliche Torschaltungen erforderlich, doch fällt dieser Schaltungsaufwand gegenüber dem Befehlsverteiler nicht ins Gewicht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Prinzips eines üblichen Systems zur numerischen Steuerung, F i g. 2 ein Blockschaltbild zur Erläuterung der Zeitmultiplextechnik, F i g. 3 ein Blockschaltbild der im System nach F i g. 1 verwendeten Kreise, F i g. 4 eine Teilaufsicht auf eine Lochkarte, F i g. 5 ein Blockschaltbild des Systems der Erfindung und F i g. 6 ein Zeitimpulsdiagramm für das System der F ig. 5.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, besteht ein übliches numerisches Steuersystein aus einer Eingabeeinrichtung I zum Umsetzen von auf einem Band oder einer Karte kodierten und gespeicherten Eingangsdaten (Orts- und Zeitsignale) in elektrische Signale, einem Befehlsverteiler PT zur Gewinnung von Lagesollwerten nach MaßgabeMer Orts- und Zeitsignale und aus einer Werkzeugmaschine M, die abhängig von den Lagesollwerten gesteuert werden soll. Bei einem derartigen System besteht der Befehlsverteiler PT aus verschiedenen Arten von logischen Kreisen und Speicherkreisen. Die Frequenz der in diesen Digitalkreisen verarbeiteten Signale ist klein, z. B. in der Größenordnung von 1 kHz, im Vergleich zu Impulssignalen in Digitalkreisen anderer Geräte, z. B. elektronischen Rechengeräten. Die Digitalkreise in einem System gemäß F i g. 1 sind jedoch im allgemeinen so ausgebildet, daß sie Impulssignale verarbeiten können, die wesentlich höhere Frequenzen haben, z. B. in der Größenordnung von 100 kI-1z. Der Impulsverteiler ist in einem solchen Falle bezüglich seiner Kapazität nicht ausgenutzt und weist eine beträchtliche Uberschußkapazität auf.
  • Eine verbesserte Ausnutzung des Befehlsverteilers ist durch Anwendung der Zeitmultiplextechnik nach F i g. 2 möglich. Danach sind mehrere Eingabeeinrichtungen 1" 12 ... I" einem Befehlsverteiler PTa zugeordnet, an den die zu steuernden Maschinen Ml, M2 ... M" angeschlossen sind.
  • Zum erleichterten Verständnis der Erfindung soll vor einer ausführlichen Beschreibung des numerischen Zeitmultiplex-Steuersystems zuerst der grundsätzliche Aufbau eines üblichen numerischen Steuersystems einer Werkzeugmaschine beschrieben werden.
  • F i g. 3 zeigt den allgemeinen Aufbau der Steuerung eines Schneidwerkzeugs für die numerische Steuerung eines Maschinenwerkzeugs in drei Koordinaten X, Y und Z. Bei diesem Beispiel wird als Informationsträger eine Lochkarte verwendet. Die Aufzeichnung soll etwa gemäß F i g. 4 vorgenommen sein, wobei Folgen von Eingabedaten a, b, e, d und e in Parallelspuren auf einem Lochstreifen t. angeordnet sind. Es sind Ortssignale x, y, z für die betreffenden Koordinaten mit K Zifferwerten an den Eingabestellen A, B und C der Spuren a, b, c aufgezeichnet. Diese Ortssignale legen die Wegstrecken für einen jeden Arbeitsschritt fest. Ferner ist ein Zeitsignal t, das sich aus den Binärstellen t", ty und t- zusammensetzt und die Schneidzeit der Schneidwerkzeuge bezüglich der Ortssignale x, y und z festlegt, als (K + 1)-Zifferwert dieser drei Spuren aufgezeichnet. Hilfsinformationen D und E der Spuren d und e sind zur Codewahl, zum Codefehlernachweis und zur Fehlerberichtigung vorgesehen. Derartige Blöcke- sind nacheinander aufgezeichnet und durch entsprechende Blocksignale Br eingeleitet.
  • Die Signale A, B, C, D und E der Signalfolgen werden in der Eingabeeinrichtung I in elektrische Signale umgesetzt, und die entsprechenden Ausgangssignale der Eingabeeinrichtung I werden zu Speicherkreisen Rx, Ry und Rz geleitet, und zwar über Torschaltkreise Gx, Gy und Gz, die den Durchgang der obigen Signale steuern. Außerdem ist ein Zeit- und Ortssignaltrennkreis CL vorgesehen, welcher die parallel anliegenden Signale A, B, C, D und E der entsprechenden Spuren entschlüsselt. Wenn die Signale beliebiger, gleichstelliger Zifferwerte der Spuren A, B und C Ortssignalwerte für x, y oder z oder ein Zeitsignal darstellen, so erzeugt der Kreis CL ein Torsignal G, das die Torschaltkreise Gx, Gy und Gz öffnet und dadurch erreicht, daß die obigen Signale parallel in die entsprechenden Stellen der Speicherkreise Rx, Ry und Rz eint -eten. So wird in jedem dieser Speicherkreise z. B. in der ersten Stelle ein Signal für die Zeitsteuerung aufgezeichnet und Ortssignale x, y und z in den weiteren Stellen. Der Kreis CL erzeugt ein Haltsignal P, wenn ein Blocksignal Br durch die Eingabeeinrichtung I ausgelesen wird, und beendigt damit den Auslesevorgang der Eingabevorrichtung I. Der Kreis CL erzeugt außerdem ein weiteres Betriebssignal F.
  • Ein Zeitsignal-Erkennungskreis TL wertet die Zeitsignalwerte tx, ty und tz aus und erzeugt daraus ein einziges Zeitgabesignal t", das im wesentlichen eine Teilfolge nicht dargestellter Taktimpulse darstellt. Das Zeitgabesignal wird in einem Zeitsignalverteiler PC weiterverarbeitet. Die Zeitimpulse laufen durch Zeitgabesteuertore und gelangen an entsprechende Ziffereingänge des Verteilers. Der jeweilige Ziffereingang ist durch das Offnen des entsprechenden Zeitgabetorkreises durch das obige Zeitgabesignal festgelegt. Durch diesen Vorgang wird die Arbeitszeit des Schneidwerkzeugs festgelegt. Der Ausgang des Zeitsignalverteilers PC wird zu einem Befehlsverteiler PL geführt, der dieAusgangsimpulse der verschiedenen Zifferwerte gemäß den Signalen x, y und z der entsprechenden Speicherkreise derart steuert, daß die crforderlichen Lagesollwerte x0, yo und zo für die Festlegung des Schneidweges erzeugt werden. Die in digitaler Form erzeugten Lagesollwerte werden üblicherweise durch einen Digital-Analog-Wandler in analoge elektrische Signale umgesetzt und außerdem verstärkt, wonach sie eine gesteuerte Bewegung des zu bewegenden Schneidwerkzeugs der Maschine M hervorrufen.
  • Wenn ein Signalblock verarbeitet ist, schreitet die Eingabeeinrichtung I zur Verarbeitung des nächsten Blockes weiter. Durch die fortschreitende Wiederholung dieses Vorgangs wird das Schneidwerkzeug der zu steuernden Maschine fortlaufend längs des Schneidweges (Bahnkurve) bewegt.
  • Bei einem System mit obigem Aufbau soll nun gemäß der Erfindung für eine Vielzahl von Eingabeeinrichtungen und zu steuernden Maschinen ein Befehlsverteiler im Zeitmultiplexbetrieb verwendet werden. Die Ortssignale aller Dimensionen können unmittelbar nach der Zeitmultiplextechnik verarbeitet werden. Andererseits ist in dem Teil -1#,>r logische Operationen durch Feststellung von Koinzidenz und Antikoinzidenz zwischen den verschiedenen Ausgängen der Eingabeeinrichtungen feststellt, ein Zeitmultiplexbetrieb nur zwischen den Ausgängen äquivalenter Werte der verschiedenen Eingabeeinrichtungen möglich.
  • Ein numerisches Steuersystem mit Zeitmultiplexschaltung gemäß den obigen Ausführungen ist in F i g. 5 dargestellt. Diese Ausführungsform stellt ein Beispiel eines Zeitmultiplexsystems im Fall einer dreidimensionalen Steuerung des Maschinenwerkzeugs nach F i g. 3 dar, wobei zur Vereinfachung nur zwei Eingabeeinrichtungen und zwei zu steuernde Maschinen dargestellt sind.
  • Informationsträger in den Eingabeeinrichtungen I, und 12 von F i g. 5 sollen ebenfalls Lochstreifen sein, deren Spuren mit A" Bl, CI, Dl, EI bzw. A2, B2, C2, D2, E2 bezeichnet werden.
  • Die Ortssignale der verschiedenen Koordinaten und die Zeitsignalwerte in den Spuren A" B, und C, sowie A2, B2 und C2 der obigen Signalblöcke werden mit x" yl, z, bzw. t, und x2, y2, z2 bzw. t2 bezeichnet. Die binären Ziffersignale der aus K Ziffersignalen bestehenden Ortssignale x" y, und z, bzw. x2, y2, z2 werden Mit Xll, X12 ... Xlk, Yll, Y12 ... Ylk, ZU, Z12 - - - Zl k und x21, X22 ... X2k, Y22 ... y2k und z21, Z22 ... Zlk bezeichnet. Weiterhin sollen die Ziffersignale der Hilfssignale Dl, EI und D2, E2 mit D,1, D12 ... D, j, Ell, E12 - - - Ei i und D.1, D22 ... D.2 j, E2 mit D,1, D12 ... Dli, El% E12 ... Elj und D21, D22 ... ki, E21, E22 ... E2j ezeichnet sein. Ferner werden die Zeitsignale t, und t2 aus tl x, tly, tj., bzw. t2.1 t2" t2z gebildet. Diese Signale werden in den Eingabeeinrichtungen II und 12 als elektrische Signale A" Bl, CI, Dl, E, und A2, B2, C2, D2, E2 erzeugt.
  • Die Bezugszeichen SY, SYb, SY" SYd, SY, bezeichnen Synchronisierkreise zum jeweiligen Verarbeitender Signale der jeweils gleichen Spuren der Eingabeeinrichtungen I, und 1,2 auf Zeitmultiplexbasis, und zwar unter Verwendung von im einzelnen nicht erläuterten Synchronimpulsen. Man erhält so Zeitmultiplexsignale A,Ä,-, YlB--2, C1C2, DD, und E1E2:
    -41 Al = ..... . X11X21X12X22 ..... tlxt2x
    Bi B2 = ..... Y1lY2lY12Y22 ..... tlyt2Y
    Ci C7 = - - - - - Z11Z21Z12Z22 ..... tlzt2z
    D, D, = ..... DI1D21D12D22 ..... D,jD2j
    Ei E2 = ..... El 1 E21 El 2 42.2 ..... EliE2i io
    Die Zeitmultiplexsignale mit je einem Signalanteil für beide Maschinen treten in den Zeit- und Ortssignaltrennkreis CL ein, an dessen Ausgang ein Steuersignal G, G2 fiLr eine Ortssignaltorschaltung G, ein Betriebssignal F F2, ein Haltesignal PP2 und ein 15 Steuersignal T, T2 für eine Zeitsignaltorschaltung G, Gty, G" erzeugt werden. Während also im oben beschriebenenüblichenSystem,wenndieOrtssignalex, - y und z der drei Koordinaten und das Zeitsignal t an dem Trennkreis CL eintreffen, ein Torsteuer- 20 signal G erzeugt wird, werden beim System nach der Erfindung,wenn Ortssignale(x1,yl, z1 undx2,y2,z2) der Eingabeeinrichtung an dem Kreis CL eintreffen, ein MultipIex-Steuersignal G1G2 für eine Ortssignaltorschaltung und, wenn Zeitsignale eintreffen, ein 25 Multiplex- Steuersignal T, T, für die Zeitsignaltorschaltung erzeugt.
  • Die von den beiden Eingabeeinrichtungen erzeugten Signale A" Bl, C, und A2, B2, C2 werden außerdem zu einem Synchronisierkreis SY geleitet, der diese Signale 30 unter Verwendung von Synchronisierimpulsen zu Zeitmultiplexsignalen umformt. Die Zeitmultiplex-Ausgangssignale dieses Synchronisierkreises SY werden in der Ortssignaltorschaltung G gemäß dem Steuersignal G1G2- gesteuert. Im Ausgang der Tor- 35 schaltung G erscheint das Zeitmultiplex-Ortssignal U der sechs Koordinatensignale, welches durch )cll, x2" Yll, Y21, Z11, Z21, )Cl2, X22, Y12, Y221 Z12, Z22 - - - -Xik-, X2k, Ylk, Y2k, Zlk, z2k- dargestellt werden kann. Ein sechskanaliger Zeitmultiplex-Speicherkreis R-6 nimmt dann 4o das obige Zeitmultiplex-Ortssignal auf.
  • Torschaltkreise Gtx, G,y und G,- für die Zeitsteuerung werden durch das Multiplex-Steuersignal T, T2 betrieben, das nur den Durchgang derjenigen Zeitsignale tl" tly und tj, (= tj) bzw. t2x, t2y und t2z 45 (= t2) ermöglicht, weiche in den Signalen A, Bl, C, bzw. A2, B2, C, enthalten sind. Demgemäß sind die durch diese Torschaltkreise für die Zeitsteuerung hin-durchgehenden Impulse Zweifach-Zeitmultiplex-Signale -Cl.t2x, tlyt" und tl t2.. Diese ZeitmultipleX- 50 signale für die Zeitsteuerung werden in entsprechenden Zeitmultiplexspeicherkreisen R#,-2, Ry-2 und Rz-2 gespeichert und zu geeigneten Zeitpunkten ausgelesen und in einen Erkennufigskreis TL eingeführt, in dem eine logische Operation mit den kombinierten Si- 55 gnalen t, , t, , und t, z durchgeführt wird, um ein resultierendes Zeitsteuersignal tl" für die Zeitsignalwerte der Eingabeeinrichtung I, zu erhalten, dann eine logische Operation mit den kombinierten Signalen t2, t2y und t2z durchgeführt wird, um ein resultierendes 6o Zeitsteuersignal t2" für die Zeitsignalwerte der Eingabeeinrichtung 12 zu erhalten. Diese Signale werden als Zeitmultiplexsigna17,-jt-2" für die Zeitsteuerung zu dem Zeitsignalverteiler PCa ausgesendet.
  • Der Zeitsignalverteiler PCa leitet ZeitgabeimpulSe, 65 die für jede Maschine synchronisiert sind, in den Eingang geeigneter Zählerstellen, und zwar für jede Maschine entsprechend dem Zeitsteuerungs-Multiplexsignal Fl#t-2, Die nicht durchgelassenen Impulse jeder Zifferstelle einer jeden Koordinatenimpulsfolge werden durch die Ortssignale gesteuert, die in dem Speicherkreis R-6 gespeichert sind, wodurch das gewünschte Multiplex-Impulssignal V für die Bewegungssteuerung des Schneidvorgangs erhalten wird. Dieses Signal V wird gemäß der jeweiligen Koordinate in einem Trennkreis DC mit Hilfe von Synchronisierimpulsen aufgespalten, wodurch Lagesollwertsignale xo, y10, z10 und x20, y20, --20 für die Maschinen M, und U2 erhältlich sind. Diese Signale werden in die beiden Maschinen eingegeben, um den Schneidweg des Schneidwerkzeugs jeder Maschine zu steuern.
  • Das zeitliche Auftreten der einzelnen Synchronisierimpulse zueinander ist in F i g. 6 dargestellt. Die mit CP, bis CP6 bezeichneten Impulse stellen Sechsfach-Synchronisierimpulse einer Wiederholungsperiode H dar, die in dem Synchronisierkreis SY, dem Speicherkreis R-6 und dem Trennkreis DC eine entsprechende gegenseitige Versetzung der Einzelimpulse um H16 steuern. Die mit CPI, bezeichneten Impulse sind Synchronisierimpulse der Periode HI6, welche die Signalimpulsbreite jeder der obigen Phasen festlegen. Die mit CP(i) und CP(2) bezeichneten Impulse sind Zweifach-Synchronisierimpulse mit einer Wiederholungsfrequenz H13, die in den Synchronisierkreisen SY" SYb, SY" SYd und SY, den Zeitmultiplexpeicherkreisen RX-2, RY-2 und RZ-2 sowie dem Zweifach-Zeitmultiplexzähler PC" verwehdet werden, wobei die beiden Phasen gegeneinander um H/6 versetzt sind. Die mit CP,lj bezeichneten Impulse sind Synchronisierimpulse mit einer Wiederholungsfrequenz H/6, welche die Signalimpulsbreite jeder der obigen Phasen festlegen.
  • Die in dem Befehlsverteiler PL verwendeten Speicherkreise bestehen im wesentlichen aus Eingangsregistern für eine zeitweise Speicherung und Ausgangsregistern zur Durchführung logischer Operationen. Nach der Erfindung arbeitet jedes dieser Register auf Zeitmultiplexbasis.
  • Das an Hand von F i g. 5 beschriebene Steuersystem- weist zwei Eingabevorrichtungen und zwei Arten von Zeitmultiplexsignalwegen auf, und zwar einen sechskanaligen und einen zweikanaligen Weg, um zwei Maschinen gleichzeitig steuern zu können. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt, es können vielmehr entsprechend der Leistungsfähigkeit des Befehlsverteilers auch eine größere Anzahl von Maschinen - bei entsprechender Zeitmultiplexkanalzahl - gesteuert werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Numerisches Steuersystem für Werkzeugmaschineu nach Maßgabe von auf einem Informationsträger blockweise aufgezeichneten Ortssignalen für mehrere Koordinaten und Zeitsignalen mit mehreren Zifferstellen, bestehend aus einer die Signale des Informationsträgers in elektrische Signale umsetzenden Eingabevorrichtung, aus an diese angekoppelte Zwischenspeicher für die Orts- und Zeitsignale, einem Befehlsverteiler, der die Ortssignale des Zwischenspeichers interpoliert und zeitabhängig auf die verschiedenen Maschinenkoordinaten verteilt, ferner aus einem Erkennungskreis und einem Zeitsignalverteiler, welche den Befehlsverteiler abhängig von den Zeitsignalwerten des Zeitsignal-Zwischenspeichers steuern. (7 c - kennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) An den Befehlsverteiler (PL) sind mehrere Werkzeugmaschinen (M1, Al#,) angeschlossen-. b) jeder Maschine ist eine besondere Eingabe- einrichtung (I, bzw. I,) zugeordnet: c) die Orts-undZeitsignitle(A1.B1, C[;A,B, C,) sowie Hilfssignale (Ei, Ei. D"E,)derÜin(-Fabe-- einrichtungen werden mittils getrennter -- Syn- chronisierkreis# #SY" ##isSY,) in Zeitmultiplex- signale (,4,A" BI&" CI(::#" DID, Ei&,) um- geformt; d) aus den Zeitmultiplexsignalen (AIA, BB" C,C#) werden in einem Trennkreis «fL) Zei-t- multiplex-Steuersignale (G,G,) für eine Orts- sianaltorschaltuna (G) und solche (T, 7#) für eine Zeitsignaltorschaltung (G,." G,y. GJ er- zeugt. e) die Ortssignaltorschaltung (G) befindet sich im Ausgang eines weiteren. die Orts- und Zeitsignale (A, B, C,; .4" B, C,) der Ein-
    -abeeinrichtungen (1" 1,) in Zeitmultiplex- signale gemeinsam umformenden Synchroni- sierkreises (SY) und erzeugt ein Zeitmultiplex- Ortssignal (U); das Zeitmultiplex-Ortssignal (U) wird über einen mehrkanaligen Ortssignal-Speicherkreis (R-6) auf den Befehlsverteiler (PL) gegeben; C die Zeitsi-naltorschaltung (G, G, G,=) dient der Gewinnung von Zeitmultiplex-Zeitsi,-,na- len tL-_t,-) aus den Zeitmultiplex- signalen (A, A, B, B, C, C#,) der erstgenannten Synchronisierkreise (SY" bis SY,); t"t", h) die Zeitmultiplex-Zeitsignale werden nach Koordinatenziffern _i#- trennt über diesen zugeordnete Speicherkreise (R.,_, R,-:!, R,-,) auf den Erkennungskreis (7L) gegeben; C i) das Ausgangssignal (V) des Befehlsverteilers (PL) wird in einem weiteren Trennkreis (DC) in die Steuersignale (.x", ylo, ::10, x,0, y20, ::,0) für die einzelnen Maschinen aufgespalten.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3002115A (en) * 1957-08-22 1961-09-26 Bendix Corp Electrical system for controlling movement of objects

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