DE166283C - - Google Patents

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DE166283C
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sealing
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DENDAT166283D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

(&i-vicpj?ti«i: bet- Soai-vi-M.i
KAISERLICHES
PATENTAMT.
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Gegenstand der Erfindung bildet eine Dichtung für bewegliche Maschinenteile, wie Kolbenstangen und Ventilspindeln, oder für sich drehende, wie Wellen u. dgl.
Es sind Dichtungen bekannt geworden, bei welchen einesteils der bewegliche Maschinenteil, zum anderen die Stopfbüchse selbst nach außen abgedichtet ist; ferner solche, bei denen die Packung durch Federdruck gegen
ίο die Stirnwände der Stopfbüchse gedrückt wird. Dabei sind die Anordnung der Verpackungsringe und diese selbst bei allen bekannten Dichtungen dieser Art sehr verschieden.
Diesen gegenüber kennzeichnet sich die Erfindung in der Anordnung dadurch, daß der den beweglichen Maschinenteil abdichtende Ring in der Mitte der Stopfbüchse liegt, während auf dem inneren Ende nach außen abdichtende und auf dem äußeren Ende zwei mit kugelförmigen Flächen versehene Dichtungsringe angeordnet sind. Durch diese Anordnung wird den bekannten Packungen gegenüber die technische Wirkung erreicht, daß der Dampf, der unter der ersten, nur radial nach außen wirkenden Packung etwa hindurchkommen kann, nun durch die zweite, durch Federn an die erste gepreßte, nur radial nach innen wirkende Dichtung um so mehr vollständig abgedichtet wird, als die letzte, vorderste Verpackungsart sich in Kugelflächen bewegen kann und somit die ganze Packung nicht starr, sondern derart gelenkig gemacht ist, daß selbst bei einer etwas schlagenden Bewegung des Maschirenteiles 'die Dichtungsringe fest an diesem an-
liegend bleiben und sich nicht etwa, da sie fest gegeneinander gepreßt sind, bei einer derartigen Bewegung ecken können und somit dem Dampf einen Durchlaß bieten.
Der bewegliche Maschinenteil wird somit erfindungsgemäß nicht nur abgedichtet, sondern auch geführt und ihm ein gewisser Spielraum innerhalb der Stopfbüchse gelassen. Die einzelnen Teile der Packung, insbesondere auch die Art der Zusammensetzung der einzelnen Ringe aus mehreren Ringstücken, sind an sich nicht neu und nicht Gegenstand der Erfindung; diese besteht vielmehr lediglich in dem besonderen Zusammenbau der ganzen Packung aus an sich bekannten Teilen, wodurch die oben gekennzeichnete Wirkung erzielt wird.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Dichtung, die
Fig. 2, 3 und 4 sind Ansichten, teilweise im Schnitt, einzelner der die Dichtung bildenden Ringe.
Fig. 5 ist eine Ansicht weiterer Ringe der Dichtung und
Fig. 6 die zugehörige Feder zum Zusammenhalten dieser Ringe.
Fig. 7 bis 10 sind Ansichten der übrigen Ringe der Dichtung und
Fig. 11 bis 14 die zugehörigen Oberansichten, teilweise geschnitten.
Der abzudichtende Maschinenteil, beispielsweise eine hin- und hergehende Kolbenstange, ist mit ι bezeichnet, während 2 eine geeignete Büchse ist, die beispielsweise an dem Zylinderdeckel angebracht sein kann. 4 ist
eine an der Büchse 2 mittels Schrauben 5 und Muttern 6 befestigte Stopfbuchse, die eine Dichtungsscheibe 7 besitzt, die zwischen der Stopfbüchse und dem Zylinderdeckel bezw. der an ihm sitzenden Büchse 2 eingelegt ist. Ein geeigneter Stopfbüchsendeckel 8 greift mit einer Dichtung 9 in eine Ausdehnung der Stopfbüchse 4 hinein.
Unmittelbar neben der Fläche 3 liegt ein Dichtungsring 10, wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, der aus zwei mit einer ringförmigen Rippe 11 versehenen Teilen besteht, die in irgendwelcher geeigneten Weise, beispielsweise durch die Stifte 12, miteinander verbunden -sind. Jeder dieser Stifte 12 ist mit seinem einen Ende in den einen Teil des Ringes 10 eingeschraubt, während das andere Ende ' lose in ein entsprechendes Loch des anderen Teiles eingreift. Neben dem Ring 10 liegt ein anderer Dichtungsring 13, der gleichfalls aus zwei Teilen besteht und eine Eindrehung 14 für die Aufnahme der Rippe 11 besitzt. Die beiden Teile des Ringes 13 werden nach außen gegen die zylindrische Wandung der Büchse 2 mittels Federn 15 gedrückt, die in Löchern des einen Teiles liegen und gegen den anderen Teil drücken. Zweckmäßig greifen die beiden Teile stufenförmig, wie Fig. 3 zeigt, übereinander, so daß sie aufeinander bei Ausdehnung des Ringes geführt werden und ein Entweichen von Dampf verhindern. Dieser Dichtungsring 13 legt sich also dicht gegen die innere Wandung der Büchse 2 an.
Um den Ring 10 dicht gegen die Stirnfläche 3 zu drücken, und um auch auf dem anderen Ende der Dichtung eine entsprechende Abdichtung zu erzielen, ist der Ring 13 mit einer Reihe parallel zur Achse des Teiles 1 gebohrten und gegen den Ring 10 hin offenen Löchern versehen. Die Löcher 16 enthalten gewundene Federn 17, die auf den Flanschteil des Ringes 10 außerhalb seiner ringförmigen Rippe 11 sich auflegen.
Neben dem Ring 13 liegt ein anderer Ausdehnungsring 18 (Fig. 4), der gleichfalls aus zwei stufenförmigen, ineinander greifenden Teilen besteht, die gleichfalls gegen die innere Wandung der Büchse 2 gedruckt werden, und zwar mittels Federn 19, die ähnlich angeordnet sind und wirken wie die Federn 15. Während die Ringe 13 und 18 an ihrem äußeren Umfange einen dichten Abschluß bewirken, ist es bei den Ringen 20, 22, 23 und 28 gerade umgekehrt. Die Ringe 20, 22 und 28 sind, wie aus den Fig. 1, 5 und 6 ersichtlich, von gleicher Bauart; jeder dieser Ringe besteht aus drei Teilen, deren Stoßfugen tangential zur inneren Umfläche des Ringes verlaufen. Jeder dieser Ringe besitzt an seinem Umfange eine Nut zur Aufnahme einer Feder 29, welche die Ringteile gegen den Maschinenteil I drücken. Die Ringe 20 und 22, welche nebeneinander liegen, sind so angeordnet, daß ihre Stoßfugen versetzt sind, wie aus den Fig. 1 und 5 ersichtlich ist.
Zapfen 21 gehen von einem dieser Ringe zum anderen und verhindern, daß beide sich gegeneinander verschieben, so daß sie stets in Verband mit versetzten Fugen verbleiben. Die Enden der Federn 29 sind durch Haken 30 miteinander verbunden, und zwar besitzt jeder Haken einen Kopf 31 innerhalb des gewundenen Endes der Feder, zu welchem Zwecke die Windungen der Feder am Ende kleineren Durchmesser besitzen. Die Federn 29 halten die Ringe 20, 22 und 28 dicht gegen die Kolbenstange 1.
Die beiden Ringe 23 und 24 besitzen die in den Fig. 8 und 12 gezeigte Gestalt und bestehen aus zwei Teilen, welche nicht miteinander verbunden sind, sondern lose in einen Ring 25, der in den Fig. 7 und 11 dargestellt ist, eingesetzt sind; die Ringe 23 und 24 sind kegelförmig gestaltet, und der Ring 25 besitzt eine entsprechende Ausdrehung, die sich von innen nach beiden Stirnflächen des Ringes hin erweitert. Der äußere Teil des Ringes 25 besitzt vier kleine Aussparungen 26, durch die Schrauben eingeschraubt werden, die die Teile des Ringes miteinander verbinden und die Ringe 23 und 24 dicht gegen den Teil I drücken.
Neben dem Ring 28 liegt der Ring 32, der gleichfalls aus zwei durch Schrauben 33 miteinander verbundenen Teilen besteht; dieser Ring ist mit geringem Spiel auf den Maschinenteil ι aufgesetzt. Die vom Ring 28 abgewendete Fläche des Ringes 32 ist kugelförmig ausgebildet und der daneben liegende Ring 34 (Fig. IO und 14) besitzt eine entsprechende hohlkugelförmige Ausdrehung und hat gleichfalls um den Teil 1 genügend Spiel. Die ■ Teile dieses Ringes sind miteinander verzahnt, so daß der Ring sich nicht ausdehnen kann.
Der Ring 32 gestattet also der Stange etwas seitliche Bewegung, während diese Stange von den Ringen 20, 22, 23 und 28 dicht umfaßt wird; die äußeren Flächen der Ringe 13 und 18 stehen in dichter Berührung mit der inneren Wandung der umgebenden Büchse 2, und die Federn 17 üben in der Längsrichtung der Dichtung einen Druck aus und halten den Ring 10 dicht gegen die andere Stirnfläche 3, sowie den Ring 34 dicht gegen die Stopfbüchse 4. Dadurch wird eine äußerst wirksame Dichtung erzielt, welche vor allem auch dampfdicht ist und welche abdichtet, wenn die Bewegung des hin- und hergehenden Teiles 1 eine etwas schlagende sein sollte.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Nach drei Richtungen wirkende Dichtung für bewegliche Maschinenteile, dadurch gekennzeichnet, daß der den beweglichen Maschinenteil abdichtende Ring in der Mitte der umgebenden Büchse zwischen den radial nach innen und nach außen abdichtenden Dichtungsringen einerseits und zwei mit kugelförmigen Flächen versehenen Ringen andererseits liegt, so daß der bewegliche Maschinenteil in der Mitte der Büchse nicht allein abgedichtet, sondern auch geführt und ihm andererseits ein gewisser Spielraum innerhalb der Büchse gelassen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT166283D Active DE166283C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2475550A (en) * 1947-04-24 1949-07-05 Creamery Package Mfg Co Shaft seal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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