DE1648748B2 - Verfahren zum pruefen eines stueckes aus gleichmaessig vorgespannten glas - Google Patents

Verfahren zum pruefen eines stueckes aus gleichmaessig vorgespannten glas

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DE1648748B2 DE19671648748 DE1648748A DE1648748B2 DE 1648748 B2 DE1648748 B2 DE 1648748B2 DE 19671648748 DE19671648748 DE 19671648748 DE 1648748 A DE1648748 A DE 1648748A DE 1648748 B2 DE1648748 B2 DE 1648748B2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prüfen eines Stückes aus gleichmäßig vorgespanntem Glas, das im wesentlichen aus einem flachen Streifen besteht, der an seinem einen Ende eine Kantenfläche aufweist, mittels eines Lichtstrahls, der in Längsrichtung durch den Glasstreifen längs einer Bahn gerichtet wird, die in einem kleinen Winkel zu einer der Hauptflächen des Glasstreifens geneigt ist, die nach Durchlaufen eines unmittelbar an der Hauptfläche anliegenden lichtdurchlässigen Elementes durch die Hauptfläche in den Glasstreifen eintritt, wobei der Lichtstrahl eine erste Komponente besitzt, die in einer Richtung parallel zu der erwähnten einen Hauptfläche polarisiert ist und eine zweite Komponente, die in einer Richtung senkrecht zur ersten Komponente polarisiert ist, und der aus dem Glasstreifen austretende Lichtstrahl durch einen Analysator gerichtet ist, von dem eine Ausgangsgröße abgeleitet wird, deren Wert von der relativen Verzögerung der erwähnten Komponenten infolge der inneren Spannungen im Glas abhängt.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Meßeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Das eingangs bezeichnete Verfahren wird insbe-
sondere für das Prüfen von Windschutzscheiben und anderer Fenster für Aufbauten verwendet, die aus Sicherheitsglas hergestellt sind und zur Verwendung in Wasser- und Landfahrzeugen sowie in Flugzeugen bestimmt sind.
Sicherheitsglas bzw. vorgespanntes Glas wird so hergestellt, daß in ihm innere Spannungen bestehen, in der Weise, daß der Mittelteil des Glases unter Zugspannung steht und der äußere Teil unter Druckspannung. Gemäß einem Herstellungsverfahren wird das Glas durchgehend so erhitzt, daß es sich ausdehnt, worauf seine Oberfläche rasch abgeschreckt wird, so daß der äußere Teil erhärtet und in diesem Druckspannungen entstehen, wenn der Mittelteil sich nachfolgend abkühlt und zusammenzieht.
Entsprechend einem anderen Herstellungsverfahren wird die Oberfläche des Glases chemisch in der Weise behandelt, daß Druckspannungen in der äußersten Schicht oder in der »Haut« des Glases erzeugt werden. Die Erfindung ist zur Anwendung für die Prüfung beider Arten von Sicherheitsglas bzw. vorgespanntem Glas geeignet.
Im Sicherheitsglas sind die Zug- und Druckkräfte natürlich ausgeglichen. Trotzdem ist die Druckkraft
. Oberfläche nicht unbedingt gleich und entge- *" °Z Zugkraft in der Mitte, da die Dicke SeBSclSht, die unter Druckspanaungen l pShnlich geringer als die DicU der damnsteht, 8en hnScht ist in welcher Zugspannungen terlief" im S onderen ist die Oberflächenschicht Es ist weiterhin ^^^
möglicht, die Spannungen
des gearteten Glasstucke^zue
polarisiertes Licht in einem EIaU 5 Oberfläche des zu unterf
richtet. Streulicht ^ ^te
«Αε Tiefen verse ^
e^tt^ ^
Glasstückes geTiefen wird ^ Die
grö-
und dami. auch im Verhältnis Nachteile zu vemeKkn
analysier.
TW-k anzugeben, welche aus einem gegebenen SdSch etre,ht, da ^^ϊ^die Kantenfläche an einem
beabsichtigten Art.
Fläche zur Anlage an eine Kantenfläche des Glas- seiner Längsrichtung enthält eine Wolframfadenstreifens aufweisen, wobei diese ebene Fläche einen lampe 11, eine Blende 12 mit einem feinen Loch, rechten Winkel mit der Anlagefläche des Hauptele- durch welches Licht von der Lampe 11 gerichtet mentes bildet, die zur Anlage an die Hauptfläche des wird, eine Kollimationslinse 13, die einen parallelen Glasstreifens kommt. Eines oder beide Elemente 5 Strahl erzeugt, und einen Zirkular-Polarisator 14.
können mit einer Fläche geformt werden, die so an- Die Prismeneinheit umfaßt zwei Prismen 15 und geordnet ist, daß eine innere Reflexion des Strahls 16, von denen jedes aus klarem Glas hergestellt ist. während seines Weges durch das Element stattfindet. Der Brechungsindex der Prismen ist vorzugsweise Eine solche reflektierende Fläche kann zur Verbesse- im wesentlichen der gleiche wie der des zu prüfenden rung ihres Reflexionsvermögens versilbert sein. io Sicherheitsglases bzw. vorgespannten Glases, was je-
Der Lichtstrahl wird vorzugsweise zirkulär oder doch nicht absolut wesentlich ist, wenn monochroelliptisch polarisiert, obwohl linear polarisiertes matisches Licht verwendet wird. Das erste Prisma 15 Licht verwendet werden kann. Bekanntlich kann ein hat eine längliche Form und ist im Querschnitt recht-Strahl von zirkularpolarisiertem Licht als durch zwei eckig. Seine Länge kann beispielsweise etwa 17,5 cm Komponenten gebildet betrachtet werden, von denen 15 (etwa 7") betragen. Das eine Ende 17 des Prismas ist jede aus einem Strahl linear polarisierten Lichtes be- zur Längsachse des Prismas senkrecht, während das steht, wobei die Strahlen untereinander eine Anipli- andere Ende 18 mit einem Winkel von 45° zu der tude haben, die Ebenen der beiden Komponenten im erwähnten Achse so abgeschrägt ist, daß zwei der gerechten Winkel zueinander stehen und die beiden genüberliegenden länglichen Flächen des Prismas Komponenten zueinander um 90° phasenversetzt 20 rechteckig sind, und zwar die eine langer als die ansind. Daher kann, wenn ein Strahl zirkularpolarisier- dere, während die beiden anderen gegenüberliegenten Lichtes zur Durchführung der Erfindung verwen- den länglichen Flächen trapezförmig sind. Bei der det wird, dieser als eine in einer Richtung parallel zu dargestellten besonderen Ausrichtung sind die rechtder einen Hauptfläche des Glasstreifens polarisierte eckigen Flächen horizontal, und zwar befindet sich die Komponente aufweisend betrachtet werden, während 25 größere oben und die kürzere unten, während sich seine andere Komponente in einer Richtung im rech- die trapezförmigen Flächen vertikal zwischen ihnen ten Winkel zu dieser polarisiert ist. Wenn linearpola- erstrecken. Das zweite Prisma 16 ist in seiner Form risiertes Licht verwendet wird, muß jedoch sicherge- dem ersten Prisma 15 etwas ähnlich, jedoch in seiner stellt werden, daß die Polarisationsrichtung sowohl Länge wesentlich kürzer. Die Prismen sind mit der zu der Hauptebene des Glasstreifens als auch zu der 30 Längsachse des ersten Prismas 15 waagerecht und zu dieser senkrechten Ebene geneigt ist, wobei die mit der des zweiten Prismas 16 vertikal angeordnet. Neigung vorzugsweise 45° zu jeder dieser Ebenen Die längere rechteckige Fläche des ersten Prismas beträgt. Daher ist es, wenn linearpolarisiertes Licht befindet sich oben, so daß die geneigte Fläche 18 benutzt wird, im allgemeinen erforderlich, Mittel zur nach unten gerichtet ist. Die längere rechteckige Einstellung der Polarisationsrichtung vorzusehen, 35 Fläche 19 des zweiten Prismas 16 liegt gegen das welche Notwendigkeit bei der Verwendung von zir- nicht geneigte Ende 17 des ersten Prismas an, und die kularpolarisiertem Licht vermieden wird. geneigte Fläche 20 des zweiten Prismas 16 befindet
Der Analysator kann von beliebiger geeigneter Art sich unterhalb der Höhe des ersten Prismas 15 und
sein und vorzugsweise einen Kompensator in Verbin- ist von diesem weggerichtet.
dung mit einem zirkularpolarisierenden Okular auf- 40 Der Analysator besitzt ein rohrförmiges Gehäuse
weisen. 21. das in seiner Längsrichtung der Reihe nach ent-
Es kann weißes Licht oder monochromatisches hält eine abbildende Linse 22. einen Babinet-
Licht verwendet werden. Kompensator 23 und ein zirkularpolarisierendes
Nachfolgend wird die Erfindung in Verbindung Okular 24 zur Betrachtung der durch die Linse 22
mit den Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt 45 erhaltenen Abbildung, wobei das Okular 24 eine
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines erfin- feine Linie 25 (F i g. 2) enthält, die drehbar ist und
dungsgemäßen Gerätes, deren Winkelstellung mit Hilfe einer geeigneten
Fig.2 das was ein Betrachter durch das Okular Skala und eines Zeigers (nicht gezeigt) am Okular
des in F i g. 1 dargestellten Gerätes sieht, wenn das bestimmt werden kann.
Gerät zur Untersuchung der Eigenschaften eines ty- 50 Im Gebrauch wird eine zu prüfende Platte 26 aus
pischen Stückes gleichmäßig vorgespannten Glases gleichmäßig vorgespanntem Glas so angeordnet, daß
verwendet wird und wenn das Gerät mit monochro- ein Streifen derselben unter dem ersten Prisma 15
matischem Licht statt mit weisem Licht benutzt wird, liegt, wobei ihre Kantenfläche gegen die längere
F i g. 3. eine schematische Darstellung einer ande- rechteckige Fläche 19 des zweiten Prismas 16 an-
ren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gera- 55 liegt Ein Flüssigkeitsfilm, beispielsweise Dimet-
tes und hylphthalat oder Zedernholzöl von einem im wesent-
F i g. 4 eine schematische Darstellung in vergrö- liehen gleichen Brechungsindex wie das Glas, iss zwi-
ßertem Maßstab und im Schnitt des einen Endteils sehen jedem Prisma und dem Glas vorgesehen. Die
des in Fig. 1 gezeigten Stücks aus gleichmäßig vor- Strahlerzeugungsvorrichtung ist in einer stehenden
gespanntem Glas während der Prüfung mit einer An- 60 Stellung oberhalb des ersten Prismas 16 angeordnet
zeige der neutralen oder spannungsfreien Zone im und richtet einen Strahl 27 zirkularpolarisierten
Glas. Lichtes in das erste Prisma 15, so daß er von der ge-
Das in F i g. 1 dargestellte Gerät besitzt drei neigten Fläche 18 desselben eine innere Reflexion er-
Hauptteile, nämlich eine Vorrichtung zur Erzeugung Fährt. Der Strahl 27 tritt in das Prisma 15 mit einem
eines Strahls zirkularpolarisierten Lichtes, eine Pns- 65 kleinen Winkel zur Vertikalen ein und die Anord-
meneinheit und einen Analysator. nung ist so getroffen, daß nach der Reflexion der
Die Strahlerzeugungsvorrichtung besitzt ein rohr- Strahl fast waagerecht längs des ersten Prismas in
formiges Gehäuse 10, welches aufeinanderfolgend in Richtung zum zweiten Prisma 16 wandert, jedoch
das erste Prisma bald verläßt und durch den zu prüfenden Glasstreifen 26 wandert. Der Strahl 27 hat dabei einen kleinen Winkel zur Hauptflache des Streifens, die das erste Prisma 15 berührt, welcher Winkel gewöhnlich etwa 5° oder etwas mehr beträgt. Es ist vorzuziehen, einen möglichst kleinen Winkel zu verwenden, jedoch läßt sich feststellen, daß infolge der Unterschiede im Brechungsindex des Prismas 15, des Glases 26 und der flüssigen Zwischenschicht es normalerweise nicht möglich ist. einen Winkel vorzusehen, der viel kleiner als 5 ist Bei einem Winkel von mehr als etwa l(l· sind aie erhaltenen Ergebnisse weniger genau als bei kleineren Winkeln, so daß es vorzuziehen ist, Winkel zu benutzen, die nicht größer als 10° sind. Der Strahl verläßt den Glasstreifen durch dessen Kantenfläche. die gegen das zweite Prisma 16 anliegt, und tritt durch das zweite Prisma hindurch, worauf er von der geneigten Fläche 20 nach oben reflektiert wird und"die waagerechte obere Endflache des Prismas in fast vertikaler Richtung verlaßt Der Strah tritt dann in den Analysator ein, der oberhalb des zweiten Prismas gleichachsig zum Strahl angeordnet ist.
Streifen von S-förmigen Interferenzstreifen, die durch das Licht erzeugt werden, das durch die Glasplatte hindurchtritt und durch deren Endfläche austritt. Diese Bedingungen treffen jedoch natürlich in der Praxis nicht zu, da der Teil des Glasstreifens in der Nähe der Kantenfläche, der oft als »Rinde« bezeichnet wird, unter Druckspannung statt unter Zugspannung steht. Nichtsdestoweniger können die Wirkungen, welche durch das Vorhandensein der Rinde ίο verursacht werden, hingenommen werden und sind in jedem Falle im allgemeinen klein, besonders in der Nähe der Mitte der Kantenfläche.
F i g. 4 zeigt in schematischer Darstellung eine Schnittansicht durch einen Endteil des Glasstücks 26 und zeigt den Lichtstrahl 27 durch das Glas mit einem kleinen Winkel zu den Hauptflächen 29 und 30 des Glases hindurchtretend. Der äußere Teil 31 des Glases steht unter Druckspannung, während der innere Teil 32 unter Zugspannung steht und die beiao den Teile durch eine neutrale oder spannungsfreie Zone getrennt sind, welche durch die Linie 33 angegeben ist. Der größte Teil der Mittelebene, welche durch die Linie 34 gekennzeichnet ist, steht unter maximaler Zugspannung, jedoch ist die Spannung an
■y* ■ . λ angeordnet 25 der Kantenfläche 35 des Glases geringer, und ist die-
Der Babinet-Kompensator 23 ist so angeoiui , ^ ^^ ^^ weniger hohen Spannung stehende
daß das horizontale Band des Lichtstrams i1, ^^ ^ ^ ^ Fläche 35 unmittelbar benachbarte
das Glas an einer besonderen Tiefe unternaiD u ^^ wekhe a]s die >>Rinde<< bezeichnet werden. Oberseite des Glases verläßt, sich recn^vmlce"g· , E's kann gezeigt werden, daß die Veränderungsge-
Nullinie des Kondensators erstreckt 'd h. ζ"^ schwindigkeit der relativen Verzögerung mit Bezug linie-längs welcher der Kompensator keine wirkung ^ ^ ^^.^ und wdche dne Funktion des
auf ,!as durch ihn hindurchtretende Licnt nai.. u* Winkeis λ jst, mit welchem der mittige dunkle Interwiirdc. wenn ein spannungsfreies Olasstuck an ferenzstreifen die Nullinie des Kompensators kreuzt.
des zu prüfenden vorgespannten bzw. bicnernc=, Co1 cot Θ ist, wobei C der spannungsoptische
ses 26 gesetzt wird ^n gerader dunkler lntertere ^oeffizient ist, o, die Zugspannung in der Mitte des
streifen längs der Nullinie des Kondensators m ^ ^ ^ ^.^ WJnkd .^ mU wdchem der
lar sichtbar sein (vorausgesetzt, daß die relame a richiuna der Zirkular-Polarisatoren 14 und 24 richtig ist). Das eine Ende des ^terferenzstreifens wirde einen Punkt am oberen Ende ^r Kantenflache des Glasstreifens darstellen, während das andere Ende des Interferenzstreifens einen Punkt am unteren Ende der Kantenfläche darstellen^^urde^Das ^r-
handensein eines einzigen umm- e--trc ^ __ ^ __ _
fens würde durch die Vervendung von *™e^^ ;rhahen Zm Bestim:mung des Winkels, mit
bedingt sein. Bei der Verwendung von to' welcher dieser die Nullinie des Kompensators kreuzt,
tischem Licht würde eine Vielzahl von paraue ^ ^ ^^ frden Glases in das Gerät
terferenzstreifen mit gleichmaßigen Abstanden ern eingesetzt und die drehbare Linie 25 im Okular mit
ten werden. , Sicher- dem geraden dunklen Interferenzstreifen ausgerichtet
Wenn ein Streifen vorgesparm tes uiab »f^^^ 5O und seine Winkelstellung notiert. Das spannungsfreie
Glas wird durch die Platte 26 aus Sicherheitsglas ersetzt, und die Linie wird gedreht, bis sie mit dem Mittelteil der S-förmigen Kurve ausgerichtet ist, worauf wiederum ihre Winkelstellung notiert wird. Ein ähnliches Verfahren wird angewendet, wenn monochromatisches Licht verwendet wird, jedoch kann in diesem Falle die drehbare Linie 25 so eingestellt werden, daß sie zu der Gruppe von Linien parallel ist, die sichtbar wird, statt zu einer besonderen Linie. In
Glases und (-) der kleine Winkel ist, mit welchem der Strahl das Glas durchquert. Wenn angenommen C und θ bekannt sind, ist es möglich, o, aus einer Messung des Winkels zu bestimmen, mit welchem der mittige dunkle Interferenzstreifen die Nullinie des Kompensators kreuzt, welcher Winkel sich leicht mit Hilfe der drehbaren Linie 25 im Okular 24 des Analysators bestimmten läßt. Wenn weißes Licht verwendet wird, wird nur ein einziger dunkler Interferenz-
Wenn ein Stre g
heitsglas verwendet wird, ^«f^s streifen verzerrt Vorausgesetzt, daß die spann einer Ebene in irgendeiner Hohe.™ V_ T "terferenz_ ganze Ebene gleichmäßig ist, wirαι aer 1^ streifen S-förmig verzerrt, wobei kerne ^ ^
des Interferenzstreifens an d^nJemgtr Ende und tritt, die dem oberen Ende, dem untere^
der Mitte der Κ3η^η^*%^ρ^Γ^ΐτεϊίεΐΐ5 nach während der obere Teil des ««n*™1^" d der un_ der einen Seite· der Nullinie gf>°&f 1J \™α
tfens
während der obere ^ d der un_ die sichtbar wird, statt zu einer besonde
der einen Seite· der Nullinie gf>°&f 1J \™α deren 6o iedem Falle braucht nur die Winkelstellung der dreh-
tere Teil des Interferenzstreifens nacn α ^ ^^ u^ ^ ^^ ^ ^ dem geradeQ Interfe.
Seite derselben gebogen ist. H g-/ ™Sh eezeieten renzstreifen bzw. mit den geraden Interferenzstreifen trachter durch das Okular des mi· ^g- J^ ausgerichtet ist, bestimmt und gelegentlich nachged Gat ™l m° det ^0, ρΓΟίί m werden. Da es schwierig ist, Θ genau durch
^ streifen 28 65 direkte Beobachtung zu bestimmen, ist es vorzuae- ^^ ^ ^n ^n aus Messungen der Verzerrung des
ober- dunklen Interferenzstreifens zu berechnen, wenn ein spannungsfreier Glasstreifen von bekannter Dicke an r 6 309520/144
trachter durch das
Gerätes sieht, wenn das Gerat
schem Licht statt mit ^f^
Das Gesichtsfeld umfaßt einen
am oberen Rand, der durch ^
ches durch die Prismen ««J»™ breiten
halb der Glasplatte 26 hmdurcntntt, erneu
Stelle des vorgespannten Streifens gesetzt und einer bestimmten Biegebeanspruchung unterzogen wird.
Gegebenenfalls können andere entsprechende Messungen des Interferenzstreifens bzw. der Interferenzstreifen vorgenommen werden und diese Messungen zur Bestimmung der Zugspannung in der Mitte des Glases verwendet werden. Ferner ist es, wie erwähnt, möglich, die Teilchenzahl des Glases beispielsweise für irgendeine besondere Glasart zu schätzen, welche lediglich eine Funktion der Zugspannung in der Mitte des Glases und der Dicke des Glases zu sein scheint. Da der Winkel, mit welchem der dunkle Interferenzstreifen die Nullinie des Kompensators kreuzt, ebenfalls eine Funktion der Zugspannung ist, ist es möglich, das Gerät so zu eichen, daß für jede besondere Glasart und Glasdicke die Winkelskala durch eine Skala ersetzt wird, an der die Teüchenzah1 unmittelbar abgelesen werden kann.
Eine weitsre Ausführungsform der Meßeinrichtung ist in F i g. 3 dargestellt. Die Strahlerzeugungsvorrichtung besitzt hier eine Quelle für monochromatisches Licht, nämlich eine Quecksilberdampflampe 40, von der eine kleine Quelle bildenden Art, eine Kollimationslinse 41, einen an seiner Oberfläche beschichteten Spiegel 42 und einen Zirkular-Polarisator
43. Die Prismeneinheit umfaßt zwei Prismen 44 und 45, welche den Prismen IS und 16 ähnlich, jedoch umgekehrt sind. Der Analysator besitzt eine abbildende Linse 46, einen an seiner Oberfläche beschichteten Spiegel 47, einen Babinet-Kompensator 48, ein Ramsden-Okular 49 mit einem weiteren Zirkular-Polarisator und einen Schirm SO. Im Gebrauch tritt ein Lichtstrahl durch das Gerät hindurch, wobei er der angegebenen Linie folgt,, und ein Bild der Interferenzstreifen wird auf den Schirm 50 projiziert. Ein besonderer Vorteil dieses Gerätes besteht darin, daß die zu prüfende Glasplatte 52 leicht auf die Oberseite des Prismas 44 aufgelegt und in Kontakt mit dem Prisma 45 geschoben werden kann.
In der vorangehenden Beschreibung wurde angenommen, daß der zu prüfende Glasstreifen völlig flach ist. Praktisch ist es jedoch nicht wesentlich, daß völlig flach ist und das einzige Erfordernis besteht darin, daß jeder Spalt zwischen dem Glasstreifen und dem längeren Prisma mit einer Flüssigkeit gefüllt werden kann, welche im wesentlichen den gleichen Brechungsindex wie das Glas und das Prisma hat. Das Gerät kann daher zur Prüfung gekrümmter Windschutzscheiben oder Rückfenster benutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Prüfen eines Stückes aus gleichmäßig vorgespanntem Glas, das im wesentlichen aus einem flachen Streifen besteht, der an seinem einen Ende eine Kantenfläche aufweist, mittels eines Lichtstrahls, der in Längsrichtung durch den Glasstreifen längs einer Bahn gerichtet wird, die in einem kleinen Winkel zu einer der Hauptflächen des Glasstreifens geneigt ist, die nach Durchlaufen eines unmittelbar an der Hauptfläche anliegenden lichtdurchlässigen Elementes durch die Hauptfläche in den Glasstreifen eintritt, wobei der Lichtstrahl eine erste Komponente besitzt, die in einer Richtung parallel zu der erwähnten eine Hauptfläche polarisiert ist und eine zweite Komponente, die in einer Richtung senkrecht zur ersten Komponente polarisiert ist, und der aus dem Glasstreifen austretende Lichtstrahl durch einen Analysator gerichtet ist, von dem eine Ausgangsgröße abgeleitet wird, deren Wert von der relativen Verzögerung der erwähnten Komponenten infolge der inneren Spannungen im Glas abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl durch die Kantenfläche an einem Ende des Glasstreifens hindurchläuft und den Analysator unmittelbar beaufschlagt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl nach dem Austritt aus der Kantenfläche in ein weiteres lichtdurchlässiges Element mit dem Brechungsindex des Glasstreifens eintritt, das unmittelbar an der Kantenfläche anliegt, und daß bei nicht ebener Kantenfläche die optische Kontinuität zwischen dem Glasstreifen und dem Element durch eine Flüssigkeitsschicht mit dem Brechungsindex des Glasstreifens zwischen Glasstreifen und Element hergestellt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Lichtbahn zur Hauptfläche des Glasstreifens zwischen 5 und 10° beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl während seines Durchgangs durch die lichtdurchlässigen Elemente, die unmittelbar an der Hauptfläche bzw. an der Kantenfläche anliegen, eine innere Reflexion erfährt.
5. Meßeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Prüfung eines Stükkes gleichmäßig vorgespannten Glases, mit einer Lichtquelle zur Erzeugung polarisierten Lichtes, sowie zwei lichtdurchlässigen Elementen mit dem Brechungsindex des Glasstreifens, wobei eines dieser Elemente, das Hauptelement, mit einer Oberfläche an der einen Hauptfläche des Glasstreifens anliegt, daß ferner ein Strahl polarisierten Lichtes das Hauptelement und den Glasstreifen unter einem kleinen Winkel zur Hauptfläche des Glasstreifens durchdringt, wobei der Lichtstrahl eine erste Komponente besitzt, die in einer Richtung parallel zu der Hauptfläche polarisiert ist, sowie eine zweite Komponente, die im rechten Winkel zur ersten Komponente polarisiert ist, und einen Analysator beaufschlagt, dessen Ausgangsgröße von der relativen Verzögerung der erwähnten Komponenten durch die inneren Spannungen im Glas abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptelement mit einer Fläche an einer der Hauptflächen des Glasstreifens (26) aufliegt und das andere Element (16) mit der Fläche (17) an der Kantenfläche des Glasstreifens anliegt, so daß der Lichtstrahl die Kantenfläche und das Endelement (16) durchdringt.
6. Meßeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptelement (15) am Endelement (16) anliegt und das Endelement (16) mit einer ebenen Fläche (19) an einer Kantenfläche des Glasstreifens anliegt, und die ebene Räche (19) des Endelementes mit der Anlagefläche des Hauptelementes einen rechten Winkel bildet, die an der Hauptfläche des Glasstreifens aufliegt.
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DE1648748B2 true DE1648748B2 (de) 1973-05-17
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