Profil in Querrichtung biegungssteifer ist und damit
Patentanspruch: eine größere Sicherheit gegen Herausfallen der Per
len bei höheren Temperaturen gegeben ist.
Elektrischer Heizkörper zum Befestigen an Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
' einer Wand des zu beheizenden Gegenstandes, 5 Zeichnung näher erläutert. Es zeigt :
z.B. einer Backofenmuffel, mit einer Perlwendel Fig. 1 ein rechtwinklig abgebogenes Stück eines :
in einer die Gebrauchsform aufweisenden rinnen- Heizkörpers mit einer erfindungsgemäß ausgebildeförmigen
Tragschiene aus Blech, die den Perlen- ten Tragschiene, j
körper auf mehr als seinem halben Umfang her- F i g. 2 eine Draufsicht auf ein Stück des vorge- ;
ausfallsicher umschließt und in seitlichen Sehen- io formten Blechstreifens in größerem Maßstab, !
kehl einander entgegengerichtete Einbuchtungen F i g. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der ;
aufweist, die eine längs durchgehende Schlitzöff- .Fig.2, , i
nung begrenzen, durch die hindurch die Perlwen- F i g. 4 einen Querschnitt der fertig geformten \
del in den Aufnahmekanal der Tragschiene fe- Tragschiene.
dernd einrastbar ist, nach Patentanmeldung 15 In der Zeichnung sind die Perlwendel mit 1 und ;
1565 544.4-34, dadurch gekennzeich- die Tragschiene aus Blech mit 2 bezeichnet. Die ;
net, daß der die Tragschiene (2) bildende Perlwendel besteht in bekannter Weise aus einer Heiz- j
Blechstreifen (5). eine längs durchgehende WeI- wendel 3 und auf diese aufgereihten Keramikper- \
lung (9) aufweist. len 4, die in der aus F i g. 1 rechts ersichtlichen
20 Weise gelenkig ineinandergreifen. Die rinnenförmige Tragschiene 2 ist aus einem Blechstreifen 5 geformt,
von dem in F i g. 2 und 3 ein vorgeformter Abschnitt -
stark vergrößert dargestellt ist. Der Blechstreifen 5 ' ■' i
hat bei der Vorformung über die ganze Breite eine Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen 25 Wellung 9 erhalten.
Heizkörper zum Befestigen an einer Wand des zu be- Beim Fertigformen zu der rinnenförmigen Tragheizenden
Gegenstandes, z. B. einer Backofenmuffel, schiene (F i g. 4) wird der Blechstreifen 5 in bekannter
mit einer Perlwendel in einer die Gebrauchsform auf- Weise in die verlangte Form gebogen. Dabei bildet er
weisenden rinnenförmigen Tragschiene aus Blech, außer dem zylindrischen Rinnengrund 10 zusammen
die den Perlenkörper auf mehr als seinem halben 30 mit den bei der Vorformung gebildeten seitlichen
Umfang herausfallsicher umschließt und in seitlichen dachförmig geformten Streifen 7 und 8 seitliche
Schenkeln einander entgegengerichtete Einbuchtun- Schenkel 11 und 12, die an einander gegenüberliegen
aufweist, die eine längs durchgehende Schlitzöff- genden Stellen einander ,entgegengerichtete Einnung
begrenzen, durch die hindurch die Perlwendel buchtungen 13 und 14 aufweisen und in auswärts gein
den Aufnahmekanal der Tragschiene federnd ein- 35 richtete Enden 15 und 16 auslaufen,
rastbar ist, nach Patentanmeldung 1 565 544.4-34. Bei dem fertigen Profil (F i g. 4) ist die lichte Wei-
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß die te α der längs durchgehenden Schlitzöffnung 17 zwi-Perlwendel
lediglich in die rinnenförmige Trag- sehen den Einbuchtungen 13 und 14 kleiner als der
schiene hineinzudrücken ist und dann in dieser unver- Durchmesser der Isolierperlen 4, während der dahinlierbar
festliegt, ohne daß die Tragschiene in um- 40 terliegende Rinnenteil einen reichlich weiten Aufständlicher
Weise nach dem Einbringen der Perlwen- nahmekanal 18 für die Perlwendel bildet. Die Perldel
verformt werden muß, wobei zudem Isolierperlen -wendel wird von der offenen Seite her in die Tragzerdrückt
werden können. schiene 2 durch die Schlitzöffnung 17 zwischen den _
In ein Rohr können Perlwendeln kaum eingezo- beiden Einbuchtungen 13 und 14 hineingedrückt,' (_, '\
gen werden, weil beim axialen Einfädeln in das Rohr 45 wobei die Schenkel, llfund 12'auseinandergespreizt
die Heizwendel sich verziehen würde und dann die werden, um dann hinter der Perlwendel wieder zu-Isolationsabstände
nicht mehr gegeben wären. Man rückzufedern, so daß die Perlwendel in den Aufnahmüßte
schon ein sehr weites Rohr verwenden, um mekanal 18 einrastet. Damit ist die Perlwendel in
beim Einschieben der Perlwendel Druckbeanspru- dem. Auf nahmekanal lose gehaltert und gegen Herchungen
zu vermeiden, unter denen die Perlwendel 50 ausfallen gesichert. Die Perlwendel hat nur mit den
verkantet in ihrem Durchmesser vergrößert wird. nach innen gerichteten Wellenbergen Punktberüh-Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das rung.
faltenlose Biegen der Tragschiene in stark gekrümm- Durch die Wellung 9 des die Tragschiene bilden-
ten Abschnitten des, Heizkörpers zu erleichtern. ., . . ,den Blechstreifens ist, wie schon oben dargelegt, ein
Diese Aufgabe wird erfindurigsgemäß dadurch ge- '55"faltenfreies 'Biegen entsprechend der gewünschten
löst, daß der die Tragschiene bildende Blechstreifen Gebrauchsform des Heizkörpers gewährleistet,
eine längs durchgehende Wellung aufweist. Die WeI- Der fertige Heizkörper wird in der aus F i g. 1 er-
lung kann ohne Mehraufwand bei einem ohnehin sichtlichen Weise mit den Kanten der Schenkelenden
notwendigen Vorformen des Blechstreifens durch 15 und 16 der Tragschiene 2 auf die Wand W des zu
Walzen oder Pressen erzeugt werden. An der fertig 60 beheizenden Gegenstandes, z. B. die Außenseite der
geformten rinnenförmigen Tragschiene erleichtert die Ecke oder des Bodens einer Backofenmuffel eines
Wellung das Biegen, indem sie die Schenkel gegen- Elektroherdes, aufgesetzt und in beliebiger Weise,
über den beim Biegen auftretenden Zug- und Druck- beispielsweise mittels Schellen 19, festgelegt. Die
spannungen nachgiebig macht. Schenkelenden 15 und 16 sind bevorzugt so bemes-
Die Wellung hat noch den weiteren Vorteil, daß 65 sen, daß die Perlwendel von der Wand W des zu bedie
Isolierperlen sicher gehaltert werden, weil das heizenden Gegenstandes einen Abstand hat.