DE1552257B2 - Als spanndorn oder spannfutter ausgebildete hydraulische spannvorrichtung fuer werkzeuge oder werkstuecke - Google Patents
Als spanndorn oder spannfutter ausgebildete hydraulische spannvorrichtung fuer werkzeuge oder werkstueckeInfo
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Description
3 4
flansch einstückig mit der Spannhülse ausgebildet ist, form der Erfindung hat die Spannhülse 7 einen mit
und der Ringflansch mit dem Haltekörper ver- ihr einstückigen Ringflansch 17, der an das Ende des
schraubt ist. Auch kann die Innenfläche des der Haltekörpers 1 angeschraubt ist. Die Spannhülse 7
Werkzeug- bzw. Werkstückeinführseite anliegenden erstreckt sich im wesentlichen über die ganze Länge
Bundringes konisch ausgebildet sowie am Haltekör- 5 der Bohrung 4 des Haltekörpers 1, so daß ihre Endper
sich radial erstreckende Keile angeordnet sein, teile dicht an den Dichtungsringen 5 und 6 anliegen,
die in Längskeilnuten eines in der Spannhülse ein- In einer Ansenkung am anderen Ende des Haltekör-
oder auf ihr aufgespannten Werkstückes oder Werk- pers 1 sitzt ein an diesem angeschraubter Bundring
zeuges eingreifen. 18, der einen abgeschrägten Bund 19 mit einem Kein den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele io gelwinkel von vorzugsweise 60° aufweist, der zu
dargestellt. Es zeigt dem einwärts entsprechend abgeschrägten oder ange-F
i g. 1 ein Spannfutter im Längsschnitt nach der senkten, dem Dichtungsring 5 axial benachbarten
Linie 1-1 in F i g. 2, Ende 20 der Spannhülse komplementär ist. Um die
F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Einführung des Werkstückes oder Werkzeuges A in
F i g. 1, 15 die Spannhülse 7 zu erleichtern, kann die Eintrittsöff-
F i g. 3 stark vergrößert in einem Radialschnitt, nung bei 22 leicht konisch sein.
wie sich die Spannhülse verformt, wenn ein Druck In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat das
auf das hydrostatisch wirksame Medium ausgeübt Werkstück oder Werkzeug ,4 einen langgestreckten
wird, das in der Ringkammer des Spannfutters einge- Schaft 21, der satt in der Bohrung 23 der Spannschlossen
ist, 20 hülse 7 sitzt^und so lang ist, daß er sich im wesentli-F
i g. 4 in einem Radialschnitt eine andere Form chen über die ganze Länge der Spannhülse 7 erder
Hülsenbefestigung, streckt. Daran anschließend weist er eine Keilverzah-F i g. 5 in einem Querschnitt eine abgeänderte nung mit einer Schulter 25 auf, mit der sie sich an
Form eines Kolbens zum Ausüben von Druck auf das Ende der Spannhülse 7 anlegt. Zum Verhindern
das hydrostatisch wirksame Medium, 25 eines Drehens des Werkstückes oder Werkzeuges A
F i g. 6 in einem Radialschnitt eine andere Ausfüh- in dem Spannfutter ist auf dem Haltekörper 1 ein
rungsform einer Spannhülse, Ringbund 26 montiert, der innen einen Keil 27 auf-F
i g. 7 eine weitere Ausführungsform eines Spann- weist, welcher der Keilverzahnung des einzuspannenfutters
in einem Längsschnitt nach der Linie 8-8 der den Werkstückes oder Werkzeuges A entspricht und
F i g. 8, 30 in diese eingreift.
F i g. 8 das Spannfutter nach F i g. 7 in einem Wenn das Werkstück oder das Werkzeug A gemäß
Querschnitt nach der Linie 9-9 in F i g. 7 und F i g. 1 eingesetzt worden ist, braucht man zum festen
F i g. 9 in einem Radialschnitt eine weitere Aus- einspannen desselben nur die Innensechskantführungsform
der Hülsenbefestigung. schraube 16 so zu verdrehen, daß sich der Kolben 14 In der Zeichnung ist mit 1 der Haltekörper des 35 in F i g. 2 nach rechts bewegt und auf das hydrostati-Spannfutters
bezeichnet. Dieser Körper ist mit einem sehe Medium einen Druck ausübt. Der Druck des
Führungszapfen 2 und einem Befestigungsflansch 3 hydrostatisch wirksamen Mediums bewirkt dann eine
versehen. Mit diesem Flansch kann der Körper an radial einwärtsgerichtete Verformung der Wandung
der nicht gezeigten Spindel einer Werkzeugmaschine der Spannhülse 7, so daß der Schaft 21 des Werkbefestigt werden. Der Haltekörper 1 ist von einer 40 Stückes oder Werkzeuges A an seinem ganzen UmBohrung
4 durchsetzt, die im Bereich ihrer Enden fang über den größten Teil seiner Länge eingespannt
mit Innennuten versehen ist, die Dichtungsringe wird.
od. dgl. aus einem gummiartigen Material aufneh- Damit der Druck in dem hydrostatisch wirksamen
men, das vorzugsweise mit Teflon überzogen ist. Medium nicht zu stark ansteigen kann, ist die Innen-
Zwischen den Dichtungsringen 5 und 6 ist der Halte- 45 Sechskantschraube 16 in dem Querkanal nur be-
körperl hinterschnitten, so daß er mit der Spann- grenzt bewegbar.
hülse 7 einen Druckraum 8 bildet, der mit Öl oder Es hat sich gezeigt, daß bei Verwendung einer
Fett oder einem ähnlichen, hydrostatisch wirksamen Spannhülse 7 aus Stahl, die beispielsweise eine Wand-Medium
gefüllt werden kann, beispielsweise durch stärke von etwa 1,8 mm und eine Bohrung 23 mit
den in den Druckraum 8 führenden Kanal 9. 50 einem Durchmesser von etwa 54 mm hat, die AusWenn der Druckraum 8 mit dem hydrostatischen übung eines Druckes von 211 kg/cm2 auf das hydro-Medium
gefüllt ist, kann der Kanal 9 beispielsweise statisch wirksame Medium nicht zu einer meßbaren
mit dem Schraubstöpsel 10 verschlossen werden. Herabsetzung des Durchmessers der Spannhülse zwi-Zum
Ausüben eines hydrostatischen Druckes auf das sehen den Dichtungsringen 5 und 6 führt, die in diegenannte
Medium ist in dem Haltekörper 1 ein weite- 55 sem Ausführungsbeispiel einen Abstand von etwa
rer Kanal 11 ausgebildet, der vom Druckraum 8 zu 67 mm haben. Wenn dagegen kein Werkstück oder
dem Querkanal 12 führt. In diesem ist ein Kolben 14 Werkzeug A in der Spannhülse 7 angeordnet ist, wird
axial verschiebbar, der mit Dichtungsringen 15 diese in der Mitte zwischen den Dichtungsringen 5
od. dgl. versehen ist. Das Ende des Querkanals 12 ist und 6 über etwa zwei Drittel ihrer Länge auf einen
mit einem Innengewinde versehen, in das eine Innen- 60 einheitlichen Durchmesser von etwa 54 mm versechskantschraube
16 eingeschraubt ist, die so ge- formt. Dies geht deutlich aus der Fig. 3 hervor, die
dreht werden kann, daß sie in dem axial äußeren zeigt, daß der Durchmesser der Spannhülse 7 bei B
Ende des Kolbens 14 angreift, so daß auf das hydro- und C den Wert von etwa 53,99 mm beibehält, und
statisch wirksame Medium eine Druckkraft ausgeübt über die ganze Länge D auf etwa 53,89 mm abwird,
welche eine Verformung der Spannhülse 7 in 65 nimmt, wenn der Druck des Mediums im Druckder
nachstehend ausführlich beschriebenen Weise be- raum 8 211 kg/cm2 beträgt.
wirkt. Bei einer Verformung der Spannhülse 7 in der vor-
In der in Fig. 1,2 und3 gezeigten Ausführungs- stehend angegebenen Weise wird die Spannhülse 7,
5 6
auch wenn sich kein Werkstück oder WerkzeugA in In der Ausführungsform nach Fig.7 und8 wird
ihr befindet, innerhalb der Dichtungsringes und6 der Druckraum 35 für das Medium von einer langen
nicht verformt, so daß kein hydrostatisch wirksames Umfangsnut 36 in der Spannhülse 37 gebildet,
Medium an der Stoßstelle zwischen dem Haltekör- ebenso wie in der Ausführungsform nach F i g. 6,
per 1 und der Spannhülse 7 entweichen kann. Wenn 5 und hat die Spannhülse 37 am einen Ende ein abgeder
Schaft 21, der einen Durchmesser von etwa schrägtes Ende zur Anlage an dem abgeschrägten
54 mm hat, in der Spannhülse 7 eingesetzt ist, wird Bund des Bundringes 18, der in einer Aussenkung 39
der Schaft von der Spannhülse fest, gleichmäßig und in dem benachbarten Ende des Haltekörpers 38 anstabil
über die relativ große axiale Länge D einge- geordnet und an diesem angeschraubt ist. An ihrem
spannt, selbst wenn der Druck auf das hydrostatisch io anderen Ende 43 ist die Spannhülse 37 radial verwirksame
Medium niedriger ist als der in dem vorste- dickt und mit einem Außengewinde versehen, das in
hend angegebenen Beispiel angewendete Druck von eine mit einem Gewinde versehene Aussenkung 44
211 kg/cm2. des Haltekörpers 38 eingeschraubt ist. In diesen Aus-
Zur Freigabe des Werkstückes oder Werkzeuges A Senkungen 44 und 39 sind die Dichtungsringe 5 und 6
wird die Innensechskantschraube 16 in Fig. 2 nach 15 enthalten, die dicht an der Spannhülse anliegen,
links geschraubt, worauf die Spannhülse 7 auf den ur- Diese Verschraubung der Spannhülse mit dem Haltesprünglichen
Durchmesser der Bohrung 4 zurückfe- körper ist ein wichtiges Merkmal, weil die Spanndert
und sich das hydrostatisch wirksame Medium hülse in den Haltekörper mit einem Schraubenausdehnt
und den Kolben 14 nach links bewegt. schlüssel od. dgl. eingeschraubt werden kann, der in
Gemäß F i g. 4 ist die Spannhülse 7' an beiden En- 20 die Ausnehmungen 60 eingesetzt wird, so daß autoden
bei 20 innen abgeschrägt, und zwar komplemen- matisch etwaige Toleranzabweichungen zwischen der
tär zu den abgeschrägten Bünden 19 der Bundringe Länge der Spannhülse und der Länge der Bohrung
18. die mit dem Bundring 18 in F i g. 1 und 3 iden- 61 ausgeglichen werden. Dadurch wird eine einwandtisch
sein können. Die Bundringe 18 bestehen vor- freie Anlage zwischen dem abgeschrägten Ende 20
zugsweise aus hartem, aufgekohltem Stahl oder aus 25 und dem abgeschrägten Bund 19 gewährleistet. Zum
einem anderen Metall, das härter ist als die Spann- Festhalten der Spannhülse 37 in jeder gewünschten
hülse 7', so daß feste, nicht verformbare Bundringe Einstellung kann eine Klemmschraube 62 vorgesehen
18 vorhanden sind, die beim Einführen und Heraus- sein.
ziehen von Werkstücken keinem Verschleiß und kei- Vorzugsweise ist der verdickte, gewindetragende
ner Verformung unterliegen. 30 Teil 43 mit der Spannhülse 37 einstückig. Der ver-
F i g. 5 und 8 zeigen eine andere Anordnung eines dickte Teil kann aber auch ein eigener Teil sein, wie
Kolbentriebes zur Unterstützung des Füllens des es in der Ausführungsform nach F i g. 9 gezeigt ist.
Spannfutters mit dem hydrostatisch wirksamen Me- Hier hat er eine konische Randfläche 63 zur Anlage
dium. Wenn der Kolben 30 und die Schraube 31 an einem entsprechenden abgeschrägten Ende 20 der
ganz zurückgezogen sind und die Schraube 32 her- 35 Spannhülse. Außerdem kann die Bohrung 61' eine
ausgenommen ist, kann hier das Spannfutter durch Innennut aufweisen und die Spannhülse 37' glatt
den Kanal 9 (s. F i g. 1) gefüllt werden, wobei das sein, so daß zwischen der Bohrung 61' und der
überschüssige Medium, was sich jenseits des Sitzes Spannhülse 37' der Druckraum 35' vorhanden ist.
34 befindet, durch den Füllkanal 9 verdrängt wird, F i g. 7 zeigt, daß der auf dem Haltekörper 38 vor-
wenn die Schraube 32 am Sitz 34 in Anlage gebracht 40 gesehene Bundring 18 nicht mit einer Innenkeilver-
wird. Um den Austritt des Mediums zu ermöglichen, zahnung versehen zu sein braucht, welche mit der
ist der Stöpsel 10 nur lose eingeschraubt. Nach dem Keilverzahnung des Werkzeuges A' zusammenwirkt,
Einfüllen wird der Stöpsel 10 festgezogen, so daß das um dieses drehfest zu halten, wie dies in F i g. 1 ge-
Medium in dem Spannfutter dicht eingeschlossen ist. zeigt ist; er kann auch mit mehreren radial sich er-
Fig. 6 ähnelt der Fig. 1, doch sind hier die Dich- 45 streckenden Keilen 64 wie in der Ausführungsform
tungsringe 5 und 6 in Nuten angeordnet, die auf der nach F i g. 1 im Bereich eines der Enden des Halte-
Außenseite der Spannhülse 40 ausgebildet sind, so körpers versehen sein, die in axiale Keilnuten 65 des
daß ein Hinterschneiden des Körpers 41 nicht erfor- Werkstückes eingreifen.
derlich ist. Ferner wird die Fett- oder Ölkammer 42 Bei den Ausführungen nach F i g. 1 bis 9 bewirkt
von einer langen Umfangsnut in der Spannhülse 40 50 der Druck auf das Fett oder das Öl, daß der Durchgebildet.
Der Bundring 18 greift mit seinem abge- messer der dünnwandigen Spannhülse verringert
schrägten Bund 19 an dem abgeschrägten Ende 20 wird. Es versteht sich aber, daß die Spannhülsen
der Spannhülse an und stützt diese daher ab. Die auch so angeordnet werden können, daß sie durch
Spannhülse 40 ist durch radiale Verdickungen im den Druck dieses Mediums radial ausgedehnt wer-Bereich
der Nuten für die Dichtungsringe versteift. 55 den.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Als Spanndorn oder Spannfutter ausgebil- stellung kompliziert und kostspielig macht (USA.-Padete
hydraulische Spannvorrichtung für Werk- 5 tentschrift 2 797 604). Der aus der USA.-Patentzeuge
oder Werkstücke mit einem starren Halte- schrift 2 744 756 bekannte Spanndorn hat den Nachkörper
und einer am Haltekörper angeordneten teil, daß sich die Hülse nicht in ihrer ganzen Länge
elastischen Spannhülse, die einen zwischen zwischen den Dichtungsringen erstrecken kann, wo-Spannhülse
und Haltekörper ausgesparten und bei hinzukommt, daß sich die Vorrichtung nicht gegenüber dem Haltekörper durch Dichtungs- io montieren läßt. Bei den bekannten Vorrichtungen
ringe abgedichteten Druckraum umgibt, und mit sind die das Werkstück gegen Verdrehen sichernden
einem im Haltekörper vorgesehenen und mit dem Keile Teile der Spannvorrichtungen selbst, so daß
Druckraum über Bohrungen verbundenen Druck- eine Anpassung an unterschiedliche Werkstücke
mittelzylinder, dessen Kolben mittels einer nicht möglich ist.
Schraube verschiebbar ist, dadurch ge- 15 Aufgabe der Erfindung ist es, eine hydrostatische
kennzeichnet, daß zur Festlegung der Halterung mit einer leicht montierbaren, kostenspa-
Spannhülse (7; 7'; 37; 40) zumindest an einem ih- renden und den hydrostatischen Druckraum gut ab-
rer Enden (20) ein Bundring (18) mit einem axial dichtenden Spannhülse von hoher Lebensdauer zu
sich erstreckenden abgeschrägten Bund (19) vor- schaffen.
gesehen ist, der das entsprechend abgeschrägte 20 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zur Fest-Ende
(20) der Spannhülse (7; 7'; 37; 40) unter- legung der Spannhülse zumindest an einem ihrer Engreift,
den ein Bundring mit einem axial sich erstreckenden
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch abgeschrägten Bund vorgesehen ist, der das entspregekennzeichnet,
daß die Spannhülse (T; 37') an chend abgeschrägte Ende der Spannhülse untergreift,
beiden Enden (20) im Bereich der Dichtungsringe 25 Hierdurch wird ein die Materialstruktur ver-(5;
6) innen abgeschrägt ist, und zwei Bundringe änderndes und spannungserzeugendes Verschweißen
(18) am Haltekörper (1;38) im Bereich der En- nicht erforderlich und die Spannhülse durch einseitig
den der Spannhülse (T; 37') befestigt sind. oder beidseitig der Halterung aufgeschraubte Bund-
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, ringe in ihrer Lage gesichert. Es brauchen keine gedadurch
gekennzeichnet, daß die Spannhülse (37) 30 nauen Toleranzen eingehalten zu werden, was die
am einen Ende einstückig mit einem radial ver- Herstellung vereinfacht und verbilligt. Berm Montiedickten,
gewindetragenden Teil (43) ausgebildet ren passen sich die Bundringe und die Spannhülse
ist, der in eine Aussenkung (44) des Haltekörpers von selbst mit ihren konischen Flächen an. Die Dich-(38)
eingeschraubt ist. tungsringe sind so in dem Körper der hydrostatischen
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch 35 Halterung untergebracht, daß sie weder unmittelbar
gekennzeichnet, daß der zweite Bundring als noch über die Spannhülse von dem hydrostatischen
Ringflansch (17) einstückig mit der Spannhülse Druck des Arbeitsmediums beaufschlagt werden.
(7) ausgebildet ist, und der Ringflansch (17) mit Eine Verformung der Spannhülse außerhalb des
dem Haltekörper (1) verschraubt ist. Druckraumes an den gegen Verformungen besonders
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch 40 gefährdeten Enden wird durch das Untergreifen des
gekennzeichnet, daß die Innenfläche des der Bundringes mit den entsprechend abgeschrägten En-Werkzeug-
bzw. Werkstückeinführseite anliegen- den unter die Spannhülse vermieden. Durch diese
den Bundringes konisch ausgebildet ist. Ausbildung der hydrostatischen Halterung ist eine
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch nahezu unbegrenzte Lebensdauer der Vorrichtung
gekennzeichnet, daß am Haltekörper (1; 38) sich 45 gewährleistet. Es kommt noch hinzu, daß die erfinradial
erstreckende Keile (27; 64) angeordnet dungsgemäße Vorrichtung äußerst einfach und komsind,
die in Längskeilnuten eines in der Spann- pakt ist sowie ein Minimum an Bohrvorgängen und
hülse (7; 7'; 37; 40) ein-oder auf ihr aufgespann- sonstigen Bearbeitungsvorgängen benötigt. Darüber
ten Werkstückes oder Werkzeuges (A;A') ein- hinaus weist das hydraulische Spannfutter einfache
greifen. 50 Ringverschlüsse auf, wobei diese von gleichem
Durchmesser sind, so daß kein übermäßiger Druck auf die Befestigungsschraube ausgeübt wird, die den
Flansch der Spannhülse und den Bundring sichert.
Von großem Vorteil ist ferner, daß der Durchmesser
Die Erfindung bezieht sich auf eine als Spanndorn 55 der Spannhülse sich nicht verändert, wenn sich im
oder Spannfutter ausgebildete hydraulische Spann- Druckraum, unter hohem Druck Flüssigkeit befindet,
vorrichtung für Werkzeuge oder Werkstücke mit mit der Folge, daß auf diese Weise Leckagen verhineinem
starren Haltekörper und einer am Haltekörper dert werden.
angeordneten elastischen Spannhülse, die einen zwi- In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
sehen Spannhülse und Haltekörper ausgesparten und 60 Spannvorrichtung ist vorgesehen, daß die Spannhülse
gegenüber dem Haltekörper durch Dichtungsringe an beiden Enden im Bereich der Dichtungsringe inabgedichteten
Druckraum umgibt, und mit einem im nen abgeschrägt ist und zwei Bundringe am Halte-Haltekörper
vorgesehenen und mit dem Druckraum körper im Bereich der Enden der Spannhülse befeüber
Bohrungen verbundenen Druckmittelzylinder, stigt sind. Ferner kann die Spannhülse am einen
dessen Kolben mittels einer Schraube verschiebbar 65 Ende einstückig mit einem radial verdickten, gewinist.
detragenden Teil ausgebildet sein, der in eine Aus-
Es sind bereits Spanndorne bekannt, bei denen Senkung des Haltekörpers eingeschraubt ist. Weiterwegen
der Verschweißung von Spannhülse und Hai- hin ist vorgesehen, daß der zweite Bundring als Ring-
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE29614727U1 (de) | 1996-08-23 | 1996-10-02 | Fritz Schunk GmbH Fabrik für Spann- und Greifwerkzeuge, 74348 Lauffen | Dehnspannfutter |
-
1966
- 1966-04-12 DE DE19661552257 patent/DE1552257C3/de not_active Expired
Also Published As
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| DE1552257C3 (de) | 1973-11-29 |
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