DE1552182A1 - Verfahren zum Anformen von Zaehnen am Aussenumfang eines Werkstueckes sowie Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Anformen von Zaehnen am Aussenumfang eines Werkstueckes sowie Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE1552182A1
DE1552182A1 DE19661552182 DE1552182A DE1552182A1 DE 1552182 A1 DE1552182 A1 DE 1552182A1 DE 19661552182 DE19661552182 DE 19661552182 DE 1552182 A DE1552182 A DE 1552182A DE 1552182 A1 DE1552182 A1 DE 1552182A1
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    • B21H5/00Making gear wheels, racks, spline shafts or worms
    • B21H5/02Making gear wheels, racks, spline shafts or worms with cylindrical outline, e.g. by means of die rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21K1/28Making machine elements wheels; discs
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    • B21K1/54Making machine elements bolts, studs, or the like with grooves or notches

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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
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Description

OH..IN·. PH»L,-IN·. Μ··Ο. OIPt.-FHV·. DM. HOQER - STELURECHT - QRIESSBACH - HAECKER FATINTANWALTC IN |Τ«ΤΤβ*«Τ
A 34 9o5 b
L "iuli 1966 155 Z*t 8 2
Mlohigen Tool Corporation, Detroit 12, Michigan, U.S.A.
Verfahren bus Anformen yon
Zähnen aa Auseenumfäng eines Werketückes, βowiθ Einrichtung zur Durchführung des Verfahrene -
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Einrichtung, um bei spanloser Werkstückbearbeitung verschiedene Typen von Zähnen an zylindrischen oder konischen Aueaenflächen von Werkstücken anzuformen.
Die Erfindung zielt darauf ab, ohne das übliche Abwälzen von Werk-Mug und Werkstück eine Aueeenversahnung herzustellen. Erfindungegenäss wird dies durch ein Verfahren bewerkstelligt, bei de» eine
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der Ansahl der ansuforaenden Zähne entsprechende Anzahl γοη ait formenden versehenen, in gleichen Winkelabstand um eine Beeugsaohse und in gleicher radialer Entfernung ku dieser angeordneten Zahnformwerkseugen in eine Bereitsohaftsstellung gesteuert wird, wonach ein Werkstttok Bit seinem »u versahnenden Teil koaxial eur -Bezugsachse »wischen die Formenden der Zahnformwerkzeuge eingesetzt wird und hierauf sämtliche Zahnforswerkseuge zur Bildung der Zähne durch Verdrängen des Werkstückaaterials gleichzeitig in Berührung mit dem Werkstück gebracht und in radialer Richtung/dasselbe hineinbewegt werden. Bas Anformen der Zähne wird demgemäss durch eine entsprechende Materialverdrängung am Werkstück bewirkt. Besonders genaue Arbeitsergebnisse lassen sich hierbei erzielen, wenn die Zahnformwerkzeuge zum Hineinbewegen in das Werkstück in Längsrichtung des zu verzahnenden Werkstückes aus einer oberen Bereitsohaftsstellung in eine gemeinsame untere Arbeitsstellung geschwenkt werden. Durch diese Kassnahme wird die Formung der Zähne über die gesamte Länge des zu verzahnenden Werkstückes progressiv gestaltet. Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens entsteht hierbei eine Verzahnung, in dem durch jeweils ein in US.B betreffende Werkstück radial hineinbewegtes Werkzeug die gegenüberliegenden Flächen bzw. Flanken jeweils zweier nebeneinanderliegender Keil- oder Stirnzähne gebildet werden bzw. die - zwischen zwei Zähnen entsteht.
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Weiterer Gegenstand der Erfindung iet eine Vorrichtung sur Durchführung des erfindungegeaässen Verfahren·. Sie seiohnet sich durch einen frager aus, in den in gegenseitige* Abstand in radialer Anordnung und auf eine* Kreis verteilt. eine der An*ahl der ancufomenden Zähne entsprechende Ansahl von Sahnfomrerkseugen vorgesehen ist» we lohe sur Herstellung der Zähne durch ein Betätigungeglied radial in das su versahnende Verkstückteil des swisohen den Zahnforsnrerkseugen angeordneten Werkstückes hinein-und vorsugeweiee aus dieses heraus-bewegbar sind.
Nach dea erfindungsgenKeeen Verfahren und alt Hilfe der erfindungegeaäeeen Einrichtung lassen .sich Keil-,Rund-, Stirn- und Kegelradversahnungen herstellen, wobei das su verfornende Werkstück entweder kalt bearbeitet oder zuvor auf eine geeignete Temperatur gebracht werden kann. )
In der Zeichnung ist eine bevorsugte Aueführungofoni eirter'■ . . '
dungsgeaässen Einrichtung sur Durchführung des Verfahrens veran» «ahauliphti aue der weitere erfindungeweeentliohe Merkaale eu en nehaen sind. Ea seigern . .
Pig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der Zahnforavorriohtung dieser Einrioh
der ?ig. 1 tung, entsprechend Linie 2-2,/ohne eingesetstes Werkstück,
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Fig. 3 «inen Längsschnitt durch die Zahnfomvorriohtung
ohend Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt der Zahnformvorriohtung entsprechend
Linie 4-4 der Fig. 3« ohne eingesetztes Werkstück, Fig. 5 einen Teilquerschnitt der Zahnforsnrorriohtung entsprechend
Linie 5-5 der Fig. 3» ohne eingesetetes Werkstück» Flg. 6 einen Teilquersohnitt der Zahnforavorriohtung,entspreohani
Linie 6-6 der Fig. 3, but Veransohaulichung der Rückseite
der die Zahnfonswerkeeuge betätigenden Druckplatte, Fig. 7 einen Teilquersohnltt der Zahnfoxwrorriohtung entsprechest
Linie 7-7 der Fig. 3, wobei die alt der Druckplatte au-
esjBMnwirkenden Zahnf orawerkeeuge evr Teransohauliehung der Vorderseite des Rttokftthrringes und der Druckplatte
nicht geseigt sind, Fig· 8 einen Teilquersohnitt der Zahnformvorrichtung entsprechend
Linie 8-8 der Fig. 3, Fig. 9 eine Seitenansicht eines ersten Aueführung*»iepieIb eines in der Zahnfonarorriohtung sur Verwendung kommenden Zahn-.
forawerkseugea, Flg.Io eine Seitenansicht des ZahnfomwerkBeuges genäse Fig. 9»
entsprechend Linie lo-lo, Flg.11 einen Tellquersohnitt nach Linie 11-11 der Fig. 3t in
grOsaersM Masstab als Fig. 3, Fig.12 einen Querschnitt entsprechend Linie. 12-12 durch den ver-
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sahnten Teil eines in die Zahnforayorriohtung eingesetzten, strichpunktiert angedeuteten Werkstückes, in gröeserea Nasstab als in Fig. 3,
fig. 19 einen Teillängeechnitt des Forakopf as der Zehnfornvor riohtung in gröueerea Maeetab als in Fig· 3,
Fig. 14 ein/Querschnitt entsprechend Fig* 12 sur Veranßchaulichung • einer weiteren möglichen Vereahnungsart, die alt Hilfe einer erfindungsgemäeeen Einrichtung angefertigt werden
kann, . ., ■ .. -: ■ ' -." ';'..-.. .: ·:.;. Fig. 15 eine Seitenansicht eines »weiten AuBführungebeiepiele einee Zahnfornverkseugea, wie es in der Z*hnforpvoiriehtung
Verwendung finden kann, Pig, 16 eine Draufsicht auf das in Fig· 15 abgebildete Zabjif^til·- ;.
werk«eug entepreohend Linie 16-16 der Fig. X5» V Fig. 17 eine Draufsicht auf einen Rundeahn, der »it Zahnforjiwjrk seugen, entsprechend der in Fig* 16 gezeigten Konetrülgtion^
hergestellt wurde» . ■:)
Fig. 18 eine Teilaeitenaneicht eines dritten Austührungebeispiela
eines Zahnforewerkxeuges» Fig. 19 eine Draufsicht auf das in Fig. 18 gezeigte Zahnfomwerk^ saug, entsprechend Linie 19-19 der Fig. 18, ein EndβtUok eines mit einer Kegelradver*afcnung auege* ■ statteten Werkstückes., die »it Hilfe einer Vieleshl von '
♦■ Zahnfomwerkeeugen gemäae Fig.UB und 19 gefon* wurde.
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fig. 1 zeigt ein Gehäuse in das eine als Ganges mit 11 bezeichnete, erfindungsgemäsee abwälzfreie Zahnformvorrichtung in betriebsfähige» Zustand eingebaut ist* Aussen ist eine Auflagevorrichtung 13 für das Werkstück angebracht, auf der das Werkstück während der Bearbeitung durch die Zahnformvorrichtung 11 aufliegt, was weiter unten ausführlicher erklärt wird« Das Gehäuse Io hat einen unteren, kastenförmigen XeIl mit Vorderwand 13, Rückwand 14> im Abstand voneinander angeordnete Seitenwände 15 und eine Oberwand 16.
Di« Vorrichtung 11 ist tetriebebereit im oberen Seil des Gehäuses Io montiert, das ait einer Grundplatte 17 versehen ist, die mit Hilfe von geeignten Mitteln, beispielsweise Schrauben 18, an der Oberwand 16 des unteren Gehäuses, wie in Pig. 2 gezeigt, befestigt ist, Wi· in Fig· 3 geeeigt ist» Bind i» oberen Gehäuseteil ferner quer und/ ia Abetand «ueinander angeordnete vertikale Montageplatten 19 und 2 ο vorgesehen, die in geeigneter Weis·, beiep ie lew· iee durch - ■·'' Vereohw*ie»en, *n der Grundplatte 17 befestigt Bind. Wi* in Pig. 2 festigt» Bind ia Abstand voneinander swel Seitenwandplatten 21 und 22 angebracht, die in geeignter Weise, beispielweise durch Vereohweiesen, seitlich an der Auesenf lache der vorderen Montageplatte 19 und an d*r Grundplatte 17 btfeetigt uind.
Vie in den 71g. 1 und 3 gegeigt, sind ia oberen Gehäuseteil welterhin Bwei vertikale Seitenplatten 23 angebracht, die an den Gehäusewänden «ontiert und an den äueeeren Seiten der Hontageplatten 19
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und 2o befestigt sind. Wie in Fig. 3 gezeigt» ist im oberen Teil: dee Gehäuseβ Io auseerdem eine dritte, vertikal angeordnete Geetellplatte 24 angebracht, die an der Grundplatte 17 befestigt ist und rückwärts im Abstand von der Montageplatte 2o angeordnet ist„ Die Gestellplatte 24 endet dicht oberhalb der Grundplatte 17. Der Raum zwischen den Platten 2o und 24 ist seitlich durch im Abstand angebrachte Seitenplatten 25 geschlossene Die Rückseite des oberen Gehäuseteils ist durch eine abnehmbare Haube 26 geschlossen, die durch geeignete Mittel, beispielsweise Schrauben 27, abnehmbar an der Gestellplatte 24 befestigt ist.
Wie am besten aus Pig. 3 ersichtlich, ist die Zahnformvorrichtung mit einem Formkopf 2Θ ausgestattet, der mittels eines durch ein Druckmedium betätigten Zyliäeraggregates ßg^etrieben wird. Dessen Plüssigkeitssylinder kann jede geeigräe Konstruktion aufweisen, und er kann mit einem geeignten Druckmittel wie Druckluft oder Hydrauliköl betätigt werden. In der geze igten Zahnformvorrichtung ist der Plüssigkeitszylinder ein Hydraulikzylinders, dem, wie in Abb. 1 gezeigt, mittels einer Pumpe aus einem Tank.Hydrauliköl zugeführt wird.
Wie in ?ig. 3 gezeigt, ist der Plüssigkeitszylinder des Zylinderaggregates 29 mit den Üblichen Gehäuse 3o versehen, an dessen vorderem Ende ein Anbauflansch 31 sitzt. Der Flansch 31 ist in
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einer Aussparung 32 an der Rückseite der hinteren Montageplsifce 2o angeordnet und hier mit geeignten Mitteln, beispielsweise mit einer Vielzahl von Schrauben 33» befestigt· Die Kolbenstange 34 des Flüesiglceitszylinders 29 ist naoh vorn durch den Flansch 31 und durch die Bohrung 35 in der Montageplatte 2o geführte Die Kolbenstange 34 ist am äusseren Ende mit einem nach innen ragenden, axial angeordneten Gewindeloch 36 versehen, in welchem ein Gewindebolzen 37j der an einer Zylinderzwischenplatte 38 befestigt ißt, montiert ist.
Wie aus Pig. 3 ersichtlich, ist ein axial angeordneter Zylinder 39 fluchtend in einer Reihe mit der Kolbenstange 34 angobracht und an dem hinteren Ende mit einer nach innen ragenden Axial!) owning 4o versehen. Die Zylinderzwischenplatte 38 ist in der Bohrung 4o des Zylinders angeordnet und am Zylinder 39 mit geeigrafcen-Mitteln, beispielsweise mit einer Vielzahl von Schrauben 41»' befestigte Der Zylinder 39 ist verschiebbar in einem «ylinörisehen lager oder einer Buchse 42 montiert, die in der Bohrung 43 eines rohrförmigen Aufnahmestücke 44 angeordnet iet. Die Buchse 42 ist am vorderen Ende mit einem Anbauflansch 45 versehen. Der Flansch 45 ißt in einer Aussparung 46 in der vorderen Fläch«» dfcf» vorderen Endes des AufnahmeStücks 44 angeordnet und am Aufnahmeοtück
44 mit geeignten Mitteln, beispielsweise mit einer Vielzahl von Schrauben 47, abnehmbar befestigt. Das Aufnahmestück 44 ist in
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Bohrungen 55 der Montageplatten 19 und 2o montiert und
ist mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit Druckschrauben mit am Ende angedrehten Druckaapfen oder durch Verschweissen, befestigt.
Wie aua den Figo 3 und 11 ersichtlich, kann der Zylinder 39 in der
einer
Buchse 42 hin und her pendeln, kann sich aber wegen - Keilschraube 5o nicht drehen. Die Keilschraube 5o ist am äusseren Ende mit
eine
einem Gewinde 51 versehen, das in radial durch das Aufnahmestück 44 geführte ßewindeloch 52 geschraubt ist. Das innere Ende 53 der Keilschraube 5o hat einen kleineren Durchmesser und eine glatte zylindrische Oberfläche, die durch · Bohrung 54 in der
einen
Buchse 42 geführt ist und in länglichen Schlitz 55 am äusseren Umfang des .Zylinders 39 eingreift» Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Zylinder 39 mit einer Axialbohrung 56 versehen, in die eine Zentrierspitze^ gesahraul3t latf mit deren einem Ende ein Werkstück 58, das mit einer Verzahnung versehen werden soll, aufgenommen wird.
Wie aus Pig. 3 ersichtlich, besitat die Zahnformvorrichtung 28 ein ringförmiges Gehäuse 61, das in einer Aussparung 62 in der Vorderseite der Montageplatte 19 angeordnet ist. Das Gehäuse 61 ist mit einer axialen, stufenweise einen kleineren Durchmesser aufweisenden Bohrung versehen, deren Bohrungsteil 63 einen Innen·
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durchmesser hat, der mit dem Innendui'chmestjer der Bohrung 35 in den Montageplatten 19 und 2o identisch ist. Der Bohrung»toil 64 der abgesetzten Bohrung im Gehäuse 61 hat einen grösseren Durch messer als der innere Bohrungeteil 63. Der äussere Bohrungsteil 65 dieser Gehäusebohrung verfügt über einen grösoeren Durchmesser" als der Bohrungsteil 64. Das Gehäuse 61 ist an der Montageplatte 19 mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit einer Vielzahl von Schrauben 66, befestigt. Die Zahnformvorrichtung besitzt ferher einen Haltering 68, der in dem abgesetzten Bohrungsteil des Gehäuses mit geeignten Mitteln, beispielsweise mit Schrauben 69, befestigt ist.
Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, ist der Pormkopf ?B mit einem zylindrischen Teil 7o versehen, der in dem äusseren Teil 65 tier abgesetzten Bohrung im Gehäuse 61 angeordnet und am Haltering 68 mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit einer Vielzahl von Schrauben 71, befestigt ist. Teil 7o irt mit einer Axialbohrung 72 versehen, die mit dem Innenumfang 73 des Halterings 68 und dem
61
Teil 63 der Bohrung im Gehäuse/ komiauniaiert« Das äussere Έηάβ <?er Bohrung 72 ist vergrössert und öffnet sich nach außsen,wie es bei 74 zu ersehen ist. Das äussere Ende 74 <2er Bohrung ist mit der Bohrung 75 der Stirnplatte 76 verbunden, die am Teil 7o mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit einer Vielzahl von Schrauben 77, befestigt ist.
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Wie am betten aus Pig. 4 ersichtlich, ist flor- zylindrische Foriakopfteil 7o anseinem Umfang mit einer Vielaahl von in gleichem Ab stand angeordneten axialen und radialen schlitzförmigen Ausnehmun gen 8o versehen, in denen jeweils ein Gleitstück öl aus einem geeigneten Material,, beispielsweise aus Bronze, montiert ist. Jedes Gleitstück 81 ist am Formkopfteil 7o mit geeigneten Mitteln, beispielsweise Schrauben 82, befestigt. Jede schlitzförmige Ausnehmung 8o mündet mit ihrem inneren Ende in einen radial angeordnet ton Führungssohlita 83» in dem schwenkbar ein Zahnformwerkgeug 84 montiert ist. Die Anzahl der Werkzeuge 84 und der Ausnehmungen 8o uns 33 bangt jeweils von der Anzahl der auf dem Werkstück 58 i\n forvienüen Kähne- ab.
Wie in den Pig. 3 und 4 geaeigtr erstrecken sich die radialen
schlitzförmigen Ausnehmungen 83 nach innen und stehen mit der
Axialbohrung 72 des Porakopfteile 7o in Verbindung. Die ersten
sind untereinander
der gezeigten Zahnformwerkseuge 84 / identisch. Eines dieser
Werkzeuge ist in allen Einzelheiten in den .'Fig. 9 und Io dargestellt. Jedes Zahnformwerkaeug hat einen verlängerten Schaft 85» der jeden beliebigen Querschnitt haben kann, v/ie beispielsweise
eine kleinere Stärke als Höheo Das Zahnformwerkzeug 84 ist am
hinteren Ende seines Schafts 85 mit einem schwalbeneehwansförmigen Verbindungsglied 86 versehen, das in einer Schwalbenschwanzführung 87 eines Schv/enkbolaens 88 in geeigneter Weise, beispiels-
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weise durch Verlöten, befestigt ist.
Wie am besten aus Pig. 4 ersichtlich, ist jeder Schwenkbolzen 83 in einem konkaven Lager 89 in dem zugeordneten Zapfen oder Gleitstück 81 gelagert. Der Schwenkbolzen 88 ragt nach innen in eine ringförmige Umfangsnut 9o hinein, die mit den Ausnehmungen 8o und den FührungsschTLtzen 83 verbunden ist. Bas innere Ende 91 der Umfangsnut 9o bildet eine Schulter, an der die Schwenkbolzen 88 anliegen. Der Formkopfteil 7o hat am hinteren Ende einen Umfangsteil 92 kleineren Durchmessers. Wie in Pig. 3 gezeigt, werden die Schwenkbolzenlager 89 durch den la Formkopfteil 7o vorgesehenen Schmierkanal 93 gefettet. Der Kanal 93 ißt am äusseren Ende mit einem üblichen Schmiernippel 94 ^ersehen.
Wie am besten aus den Fig. 9 und Io ersichtlich, ist das vordere Ende des Schafts 85 eines jeden Zahnformwerkzeuges 84 mit einem von oben oder unten gesehen dre;lecksförmigen Endstück versehen. Das eine Schneidspitze bildende Endstück hat flache, zusammenlaufende Seiten 95 und 96, die in dem geformten vorderen Endstück 97 auslaufen, das genau die Kontur des Abstandes zwischen zwei nebeneinanderliegenden, am Werkstück 58 abzuformenden Zähne aufweist. Das geformte vordere Endstück 97 formt den Zahngrund und die beiden Flanken von zwei nebeneinanderliegeuden Zähnen und es ist entlang einer zur Längeachse 98 dee Schafte 65 senkrechten Achse angeordnet. Die Achse 98 des Schafte 85 ist senkrecht
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zur Längsachse 9,9 des Schwenkbolsens 88 angeordnet. Wie in Fig. 9 gezeigt, ist das vordere Ende oder die Hauptschneide loo des Werkzeugs abgeschrägt und formt mit seinem geformten vorderen Endstück 97 den Ansatz lol. Der Ansatz lol liegt in der Ebene der Längsachse 98 des Schafts 85 und der Längsachse 99 des Schwenkbolzens
Wie aus den Pigo 3,9 und Io ersichtlich, ist das Zahnformwerkzeug 84 mit Mitteln sum Schwenken des Schafts 85 um den Schwenkbolzen 88 versehen, die aus der Kombination eines Vorschubkopfes mit Eückführsaitteln bestellen, einschliesslich eines nach aussen ragenden Hebels Io2, der am Schaft 85 des Formwerkzeugs neben und unmittelbar hinter dem vorderen Endstück 97 angeformt ist. Der Hebel Io2 ragt seitlich aus dem Schaft 85 heraus und ist zu diesem senk» recht bzw» parallel au dem geformten vorderen Endstück 97. Ber Hebel ist am äusseren Ende mit einem nasenförmigen Aneata Io5 ausgestattet. Der Ansatz Io3 erstreckt sioh in Richtung des Schwenk» : bolzens 88 und ist im Abstand vom Schaft 85 vorgesehen. Seine Innenfläche Io4 ist so ausgelegt» dass sie mit einer Eückführvor~ richtung zusammenwirken kann, so dass das geformte vordere Sisostück 97 von eineis, fertigen VTerkattiol? aurUokgego^cn weräen.kcnn, wie es ausführlich-weiter imte». beschrieben ist. Sein© Aust?e-Kfläche Io5 wirkt forESiiclilüiaEig mit einer I)r>j5,ckpl&ttG Io9
Das vordere ■ Endstück 97 des ZahnfGraswerkzeugee wiir-d entsprechend dei gewünschten Verzahnung und «3em au bearbeitenden Werkstück geformt.
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Die Zahnformwerkzeuge 84 werden satzweise hergestellt und verwendet. Das geformte vordere Endstück 97 ist für die Herstellung eines geraden Zahngrundes gedacht. Bs können natürlich auch andere Zahngrundformen hergestellt werden, beispielsweise kegelförmige Zahngrundformen für Kegelradverssahnung, gekrümmte Zahngrundformen für Rundverzahnung usw. Das erfindungsgemässe !Formwerkzeug 84 ist in der deutschen Patentanmeldung (amtl. Aktenzeichen ........... meine Akte: A 34 9o6b) beschrieben.
Wie in Pig. 3 gezeigt, ist die orfindungegemässe Zahnformvorrichtung für die Formung von äusseren Keil·* octer Stirnzähnen auf einer zylindrischen Fläche Io7 ausgelegt. Die Fig. 12 und 14 sseigen Querschnitte von Werkstücken, die mit der erfindungsemäs- Ββη Zahnformvorrichtung bearbeitet wurden.
Wie in Fig. 3 gezeigt, kann jedes Zahnformwerkzeug 84 zwischen einer rückwärtigen Stellung Io8 - gestrichelte Linie - und einer vorgeschwenkten Stellung - ausgezogene Linie - bewegt werden. Die ausgezogene Linie zeigt die Stellung, die es am Ende eines Formhubs einnimmt. Die Formwerkzeuge 84 werden zwischen den beiden Stellungen geschwenkt, wie es im Folgenden beschrieben wird.
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Wie in den Pig. 3 und 6 gezeigt, ist die Druckplatte Io9 auf dem vorderen Ende dee Zylinders 39 montiert. Die Druckplatte Io9 verfügt über einen nach rückwärts ragenden Axialflansch Ho, der in einer Axialauseparung 111 am vorderen Ende des Zylinders 39 sitzt. Die Druckplatte Io9 ist mit einer Axialbohrung versehen,, die eich äuroh den Plansch Ho hindurch erstreckt, und durch welche die Zentrierspitze57 geführt werden coil. Die Druckplatte Io9 kann mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit geeigneten Maschinenschrauben s an dem Zylinder 39 befestigt werden. Das vordere Ende der Druckplatte Io9 drückt auf die Auseenflache Io5 eines jeden Ansatzes Io3» und die Formschneiden 84 schwingen bzw. schwenken sich aus ihrer rückwärtigen Stellung Io8 und führen den Formhub aus. Die Formwerkzeuge 84 werden gleidise it ig durch einen Eückf Ohrring 112 in ihre strichpunktiert angedeutete Stellung Io8 zurückgeführt; der Rückführring ist an der Vorderseite der Druckplatte Io9 befestigt und bewegt sich mit der Platte Io9 vorwärts und rückwärts.
Wie am besten aus den Fig. 3 und 6 und 7 ersichtlich, ist der Rückführring 112 mit einem in axialer Richtung nach vorn über den Ansatz Io3 der Formschneide ragenden Ringteil 113 versehen. Am vorderen Ende des axialen Ringteils 113 sitzt ein radial nach innen ragender Flansch 114, der mit einer Vielzahl von im Abstand voneinander angeordneten Hüten 115 versehen ist, durch welche die Ansätze Io3 hindurchtreten können, wenn der Formkopf 28 in dem
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Gehäuse 11 montiert wird. Der Formkopf 28 wird dann leicht gedreht, ro dass die zwischen den Nuten 115 vorhandenen Zungen bzw. Ansätze 116 axial zu den Ansätzen Io3 der Formwerkzeuge ausgerichtet sind. Der Rückführring 112 ist mit der Vorschub·» oder Druckplatte Io9 mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit Schrauben 117, verbunden. Wenn die Druckplatte Io9, wie in Fig. 3 gezeigt„ zurückgezogen ist oder nach rechts geführt ist, legen sich die Rückführzungen 116 an den inneren Kantenfläche Io4 an und schwenken die Zahnformwerkzeuge 84 in die durch gestrichelte Linien dargestellte Stellung Io8 zurück.'
Wie in Fig. 3 gezeigt, wirkt auf jedes Formwerkzeug 84 ein durch Federkraft betätigter Kolben 118 ein, der die Schneiden gegen die Durckplatte Io9 drückt. Jeder Kolben 118 ist verschiebbar in einer axial angeordneten öffnung 119 montiert, die mit dem dane~ benliegenden Formwerkzeugführungsschlitz 83 verbunden ist. Jeder Kolben 118 steht normalerweise unter der Wirkung einer Feder l?ov die versucht, denselben nach innen, deho in Richtung des Formwerkzeugsführungsechlitzes 83 zu bewegen.
Die Kontaktfläöhe zwischen den Formwerkzeugen 84 und der Vorderseite der Druckplatte Io9 wird wie folgt geschmiert„ Gemäss Fig. 11 ist eine Schmiermittel-Zuführleitung 121 durch einen Anschluss ·· nippel 122 an das aussere Ende eines Flüssigkeitskanals 123 im
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Aufnahmestüek 44 angeschlossen. Das innere Ende des Kanals 123 ist mit dem radial naoh innen ragendenKanal 124 durch die Buchse 42 und de» Längskanal 125 im Zylinder 39 verbunden. Der Kanal 125 führt das unter Druck stehende Schmiermittel in einen ringförmigen Kanal 126 auf der Rückseite der Druckplatte Io9» wie in den Fig. 3 und 6 gezeigt„ An jeder Stelle, wo die Druckplatte mit einem Formwerkzeug zusammenwirkt, ist an dieser eine doppelte Reihe von Axialkanälen 127 vorgesehen, um das unter Druck stehende flüssige Schmiermittel von dem ringförmigen Kanal 126 an die Kontaktfläche zwischen der Druckplatte Io9 und den Aussenflächen Io5 der Fprmwerkaeugansätsse Io3 zu leiten.
Wie in Figo "3 geneigt, ist das Gehäuse 61 ndfc einer Luftöffnung 13o versehen, die mit einem radial nach innen ragenden und mit dem Innern dee Gehäuses 61 in Verbindung stehenden Kanal 131 verbunden ist. An die öffnung 13o kann eine geeignete Druckluftquelle angeschlossen v/erden, um Schmuta aus dem Innern des Formkopfes 28 heraus sublasen.
Der TiHüssigkeitszylincier 29 bewegt die Druckplatte Io9 vorwärts und rückwärts und wird durch unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit aus einer geeigneten Quelle» beispielsweise aua ÜJailc 132 in Fig. 1, betätigt. Eine geeignete Hydraulilcpumpe 135 ist am Tank 132 montiert und durch eine Zuführleitung 134 mit diesem verbunden. Die Pumpe 135 ist an einen Elektro-Antrisbsmotor 136 angeschlossen. Unter
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Druck; stehende Flüssigkeit wird von der Pumpe 135 in die Ausflussleitung 137 und von dort zu einem geeigneten Hegulierventil 139 (Fig. 3) geleitet. Das Ventil 139 ist durch
die Absaugleitung 138 mit dem Plüseigkeitstank 132 verbunden« Daa Ventil 139 kann ein beliebiges Vierweg-Umschaltventil sein, das die Flüssigkeit durch die leitungen 14o und 141 zu den gegenüberliegenden Enden des Fltissigkeitsaylinders 29 leitet. In Fig. 3 befindet sich das Ventil 139 in mittlerer oder neutraler Stellung,
Das Regulierventil 139 zur Regelung des Zuflusses wird durch Federkraft in der mittleren Stellung gehalten und durch Elektromagnet" spulen 143 und 144 nach rechts oder links verstellt. Die Magnetspulen 143 und 144 werden vorzugsweise wie im Folgenden beschrieben betätigt· Wie am besten aus Fig. 11 ersichtlich, gehören zu den Mitteln, welche die Magnetspule betätigen, Mikrosehalter 145 und 146, die auf einer geeigneten Haltelaoche 147 befestigt Bind, di?* ihrerseits an der linken Seite des Aufnahmestücks 44 mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit Schrauben 148, befestigt ist. Me Betätigungshebel der Mikro schalter 145 und 146 wirken mit einem horizontalen Betätigungsstift 149 zusammen, «Je? naoh innen duroh einen verlängerten Längsschlitz 15o ragt und in eine Öffnung 151 seitlich im Zylinder 39 eingeschraubt ist. Die Mikroachali.fu* 145 und 146 und die Magnotapulen 143 und 144 gehören «au einen g«eigneten Schaltkreis (nicht geseilt), der wahlweise von einer Schalttafel 154 in Fig. 1 oder einem geeigneten Fusspedal (nicht; gen
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betätigt wird. Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, ist der Mikroschal« •fcer 145 in dem Schaltkreis durch die Leitungen 152 mit der Magnetspule 144 verbunden. Der Mikroschalter 146 ist durch die Leitungen 153 in dem Schaltkreis mit der Magnetspule 143 verbunden. Der Schaltkreis gehört nicht zu dieser Erfindung, und es kann ,isder beliebige, geeignete Schaltkreis gewählt werden.
Bei Beginn des Arbeitsgänge verharrt das Ventil 139 in ssiner mittleren Stellung, wie in Fig. 3 gezeigt« Di© Zahnformvorrichtung wird hierbei vorzugsweise, wie im Folgenden beschrieben, betätigt. Bas Werkstück 58 wird in die Vorrichtung eingesetzt und die Bedienungsperson drückt ein Fusspedal oder einen an den beschriebenen Schaltkreis angeschlossenen Druckschalter, um die Magnetspule 143 unter Strom zu setzen. Ist die Magnetspule 143 erregt, bewegt sich das Ventil 139 nach links, wie in Fig. 3 gezeigt, so dass Druckflüssigkeit aus der Leitung 13t in die Leitung 141 und zum hinteren Ende des Flüssigkeitezylinders 29 flieset, wodurch die Druckplatte Io9» wie in Fig. 3 gezeigt, nach links bewegt wird. Während dieser zuletzt beschriebenen Bewegung der Druckplatte Io9 führen die Formwerkzeuge 84 einen Formarbeitsgeng aus. Die Druckplatte Io9 bewegt sich dabei solange nach links, wie in Fig. 3 gezeigt, bis der Betätigungsstift 149 den Schalter 146 berührt und denselben betätigt·, wobei die Magnetspule 143 ausgeschaltet wird und äas Ventil 139 durch Federkraft in seine normale Mittelstel-
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lung zurückgebracht wird. Gleichzeitig vrirä ein betätigt, das nach wenigen Sekunden ein Signal an die Magnetopule 144 gibt, diet© erregt und das Ventil 139 t wie in Fig. 3 gezeigt» nach rechts bewegt,, wobei der Zylinder 29 in entgegengesetzter Richtung arbeitet. Die Druckflüssigkeit wird nun von Leitung 137 in die Leitung 14o geleitet, und die Flüssigkeit wird aus der Leitung 141 über die Leitung 138 abgezogen. Die Druckplatte Io9 wird, wie in Pigc 3 gezeigt» nach rechte bewegt, und die Formwerkiieuge werden zurückgeführt , bis der Betätigungsstift 149 den MSJeroachalter 145 betätigt, der die Magnetspule 144 abschaltet, so dass das Ventil 139 durch Federkraft in seine mittlere Stellung zurückkehrt. Der Zylinder 29 befindet sich dann ebenfalls in der rückwärtigen Stellung Io8, die durch die gestrichelte Linie dargestellt ist* Das fertige Werkstück wird aus der Vorrichtung herausgenommen, und ein neues Werkstück kann eingesetzt werden. T±e Werkstücke können der Zahnformvorriohtung von Hand oder mit einer geeigneten automatischen Vorrichtung vorgelegt werden.
Wie in Pig, 1 gezeigt, ist die Auflagevorrichtung 12 mit einer geeigneten Führung 156 versehen, auf der ein Schlitten 157 geführt ist, der die äusseren Enden von längeren Werkstücken 58 hält. Auch ein normaler Reitstock, auf dem die Werkstücke während des Formens aufliegen, kann verschiebbar auf der Führung lf,6 montiert sein, falls das wegen der Grosse oder Form der Werkstücke erforderlich
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Sie verschiedenen Werkstückgrössen, die bearbeitet werden können, werden von der betreffenden GrOsee der Maschine und der Formachneiden 84- bestimmt. In einer erfindungsgemäseen Ausführung wurden Werkstücke mit Durchmessern bis zu 3,8 om bearbeitet, wobei die Länge der Verzahnung bis zn 5 cm betrug. Die Bearbeitungszeit belief sich dabei auf etwa drei Sekunden.
Wie in Fig. 3 gezeigt, wirkt zunächst die Zentrierspitze 57 auf das innere Ende des Werkstückes 58 ein und nimmt es auf und sie begrenzt die Bewegung des Werkstücks 58 nach innen. Die Verwendung der Zentrierspitze 57 hängt von dem zu bearbeitenden Werkstück ab, und ihre Anwendung ist nicht in allen Fällen notwendig, weil die zylindrische Fläche Io7 des Werkstückes auch automatisch zentriert werden kann, wenn es zwischen die inneren Enden der gezeigten Formwerkzeuge <34 eingesetzt wird, da diese radial um die Achse der Vorrichtung abgebracht sind. Es ist .so eine Zentriermöglichkeit für das Werkstück gegeben , wenn es in die Vorrichtung eingesetzt wird.
Der Formkopfteil 7o kann herausgenommen werden und durch einen anderen Formkopf mit einer anderen Anzahl von Formwerkzeugen 84 ersetzt werden. Der Rückführring 112 besitzt eine gewisse Anzahl von Mitnehmeransätzen 116, denen eine gleiche Anzahl von Formwerkzeugen 84 auf dem entsprechenden Formkopfteil 7o zugeordnet ist.
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Während dee Betriebe werden die Zahnformwerkzeuge 84 in ihre durch die geetriohelten Linien dargestellten Stellungen Io8 zurückgezogen und das Werkstück 56 kann dann in die Zahnformvorrichtung ein-
fläche gesetzt werden, so dass die zyllndrisohqdoT zwischen die äusseren gefomten Enden 97 der Formwerkzeuge zu liegen kommt. Bei'der gezeigten Aueführungefora liegt das Werkstückteil an der Zentrier* spitze 57 an und ist in der durch die gestrichelte Linie gezeigten Stellung 162 in Pig. 13 angeordnet. Sie Zahl 163 bezeichnet die zurückgezogene Stellung der Druckplatte Io9.
Wie am besten aus FLg. 9 ersichtlich, ist das geformte Ende 97 der gezeigten Formwerkzeuge 84 mit einer Formkante 161 versehen, die senkrecht zur Längeachse 98 eines jeden Zahnformwerkzeuges angeordnet ist. Jede Achse 98 liegt auf einer Badluelinie senkrecht zur Achse 99 des entsprechenden Schwenkbolsene 38. Bas Torderende 158 einer jeden Pormkante 161 ist theoretisch auf der Längsachse 98 der Schneide angeordnet und ist, wie in den Fig. 9 und 13 gezeigt, aus praktischen Gründen leicht abgerundet. Die Formkante 161 eines jeden Zahnformwerkzeugs 84 ist auf einer Tangente 16o zu dem Bogen angeordnet, den das Vorderende 158 der Formkante 161 ausführt, wenn das entsprechende Formwerkzeug 84, wie in den Fig. 3 und 13 gezeigt, aus der gestrichelt gezeichneten rückwärtigen Stellung IcB nach vorn in die durch e.lnen durchgezogenen Strich gezeichnete StaJ lung gef li&rt wird. Λ
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Aue Pip. 13 i3i; ersichtlich, dass, wenn sich die Formwerkzeuge :r <3en rückwärtigen Stellungen Io8 befinden,, das Voreäerende 158 des geformten Werfcseugencles 97 auf den zylindrischen oder konischen Flächen, Io7 dee Werkstückes · gleitet, während des Hinterenäe '■p-n Werkstück nicht beruhte Der flüssigkeitszylinder wird dsnn, wie in Figc 3 g^seigt und v^ie oben beschriebene nach links bewegt9 und die Druckplatte bewegt sich aus der gestrichelt gezeichneten Stellung 163 nftöh links in die Stellung, die durch die durchgezogene j
ϊ Linie dargestellt ist, wobei der vorhandene Satz Formwerkzeuge gleichzeitig in die ßurch die durchgezogenen Linien dargestellten Stellungen geschwenkt wird.Bei änv Bewegung der Formwerkzeuge 84 "us *&n gestrichelt geseichneten Stellungen Io8 in die durch durchzogene Linien gezeichneten Stellungen werden die Vorderenden l'-iti •j^r WerkKeugendst-öeke 97 radial in das Werlcfltückt-eil ' hineinbewegt jum cas Werkstückmsterial su verarängen und den Zahngrunä l^A und je eine Seite von zwei benachbarten. Zähnen zu formen. Die Formkente 161 \vird progressiv in das Werkstück hineinbewegt, während sich die Formiierkseuge 84 von der Ausgangsstellung in die End" stellung drehen. Es die Formwerkzeuge 84 sich während des Pormvorgnngs verschwenken, bewegt sich des Werkstück 58 axial mit den Pormeo^neiden 84 nach links bis der Pormvoigang beendet"ist.
Per Pormvorgang wird fortleget st» sis üas Yor^erende 158 *»®r Form
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werkzeuge 84 aich in der in den I?ig. 3 und 13 durch die durchgezogenen Linien dargestellten Stellung befinden, und Ms die Längsachse 98 eines jeden Formwerkzeugs senkrecht zur Längsachse des Werkstücks 58 steht»
Die Länge der auf dem Werkstück mit uen gezeigten Werks^ugen 84 geformten Verzahnung hängt von der Länge des geformten vorderen Endstückes 97 una insbesondere von der Länge der lormkante 161 ah. In einer Ausführung wurden 5 cm lange ZäVme auf einem Werkstück geformt, wobei die Druckplatte Io9 einen axialen Hub von 2i5 cm hatte. Die erfindungsgeaässe Vorrichtung soli eine ^ielsahl von äucseran Keil- oder Stirnzähnen formers *;!*> axe in den 5ig. 1? vnü 14 geneigt sind. Der Zahngrund 164 öer auf dem Werkstück geformten Zähne ist gerade und axial angeordnet,. Mit .}p.m gezeigten, ben on (5 er en Vferk»eug wurden. v?ie in Fig» Iv' gepeigtt konkave Zahnseitenflächen geformt, wobei die äussere Vov ^eden Zahnes axial sum Werkstück liegt. Die Erfahrung dass die erfindungegesväsoe Vorrichtung eir»e wirtp.cHaftlicb Bclinell arbeitende und leistungsstarke Vorrichtung bue· formen von Zähnen ohne Abwälzen auf längeren Werkstücken ist.
Bie Fig.. 15 und 16 zeigen einen zweiten Werkseugtyp zum Formen von Ru-"azähnenT wie sie Pig. 17 seigt. Die Seile der in den Fig. 15 und 16 gezeigten ZshnformvierkzeugeF die oen Teilen der in den Fig. 3»9»lo und 13 gezeigten Zahnfors^erksieugen ähnlich sinö«wurden
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mit den gleichen Ziffern und nachgestelltem kleinen Buchstaben "al! gekennzeichnet. Wie am besten aus Fig. 16 ersichtlich, ist das geformte vordere Endstück 97a mit konkaven Seitenflächen 17o und 171 zum Formen von konvexen Flächen auf jeder Seite von jeweils zwei benachbarten Hundzähnen versehen» Ein Rund sahn 172 mit den konvexen Seitenflächen 173 und 174» wie er mit der in den Fig. 15 und 16 gezeigten Formschneide geformt werden kann, ist in Fig. 17 gezeigt. Wie in Fig. 15 gezeigt, ist die Formkante 161a des geformten vorderen Werkzeugendstückes 97a senkrecht zu der Werkseuglängsachse angeordnet, die sich durch den Ansatz lola und die Achse des Schwenkbolzens der Schneide, ähnlich der Achse 9ö in Figo 9 erstreckt,,
Bas in den Fig» 15 und 16 gegeigte Zahnformwerkzeug wird von der erfindungsgemässen Vorrichtung in gleicher Weise betätigt-., wie bereits oben für das Werkzeug 84 beschrieben» Da jedoch die geformten vorderen Bndstücke 97a einen anderen Querschnitt haben, wird das Werkstück gemeinsam mit dem Satz Formwerkzeugen 84a zurückgezogen, so dass die geformten vorderen Endstücke 97a vom Werkstück abgesogen werden können, ohne dass die beim Formvorgang auf dem Wenc stück geformten Zähne beschädigt werden. Der ursprüngliche Burchmaeser eines Werkstückes, das zwischen einen ί.ξΐΐζ von Formwerkzeugen ö4& eingesetzt ist, sollte von einer solchen Grüsse sein, dass die geformten vorderen Endstücke 9?a der Formwerkzeuge 84a über den Aus^endurchmesser des Werk-
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heraus ziehen zu können, un das fertige Werkstück stückea/aus der Vorrichtung herausnehmen zu können. Es können auch andere geeignete Vorrichtung zum Schwenken der Formwerkzeuge 84a verwendet werden., wobei diese nach einem Formvorgsng rriiel leicht nach aussen gesogen x*erden können, bevor eie Ib ihre Aus·- gangsstellung zurückgeschwenkt werden, um eine Entrahme äe& bearbeiteten Werkstückes zu ermöglichen.
üie Fig. 16 und 19 zeigen einen dritten Werkzeugtyp zur Formung einer Kegelradverzahnung auf einer konischen Oberfläche. Die Teile der Formwerkzeugausführung in den Pig. 18 und 19» die den Teilen des ersten Werkzeugs ähnlich sind, sind mit den gleichen Ziffern und nachgestelltem kleinen Buchetabe wb" gekennzeichnet. Fig. Co zeigt ein Werkstück 58b, auf dem eine Kegelradverzahnung 175 hergestellt wurde, und da3 eine Vielzahl von Kegelrad»ahnen 176 besitzt, die von einem Satz Zahnformwerkzeugen, wie sie in den Fig» 18 und 19 gezeigt sind? geformt wurden«
Wie aus Pig. 19 ersichtlich, hat das dritte Zahnformwerkzeug ein geformtes vorderes Bndstück oder eine Spitze 97b mit zusammenlaufenden Seitenflächen 177 und 178 zur Formung von je einer Seite τοη zwei benachbarten Kegelradsännen. Wie in Fig. 18 gezeigt, ist die Formkante 161 b des geformten vorderen Endstückes 97b in einer Linie angeordnet, die nicht su der Längsachse des Formwc*rk^üiiges ähnlich der Achse 98 in Fig. 9 senkrecht steht. Pie Formwerkzeug -
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selten 177 und 178 laufen nach hinten zusammen. Das Formwerkzeug in den Fig. 18 und 19 wird in der gleichen Weise eingesetzt wie dan in den Fig« 9 und Io gezeigte. Ein Satz Formwerkzeuge 84b würde in der gleichen Weise zurückgezogen wie die Ausftihrungsform, die in den Fig. 15 und 16 gezeigt ist.
Die Erfindung sehliesst des weiteren ein Verfahren in eich ein zur abwälzfreien Formung einer äusseren Keil- oder Stirnverzahnung auf einem Werkstück mit folgenden Arbeitsgängen: Anordnung einer Vielzahl von Zahnformwerkzeugen mit geformten, im Abstand zueinander radial angeordneten inneren Endstücken, wobei die äusseren Enden schwenkbar auf einer gemeinsamen Ebene konzentrisch im Kreis su einer Bezugsachse angeordnet sind; Schwenken der geformten inneren Endstücke der Formwerkzeuge entlang der Bezugsachse in Stellungen, die axial von der erwähnten Ebene entfernt liegen; Einsetzen einesViTerkstücks zwischen die inneren geformten Endstücke der Formwerkzeuge fluchtend aur Hauptachse; gleichzeitiges Schwenken der Formwerkzeuge* so dass sich die geformten inneren Endstücke der Schneiden radial nach innen in das Werkstück hineinbewegen und das Werkstückmaterial verdrängen, viobei eine Vielzahl von Zähnen auf dem Werkstück entsteht; und schliesslich Zurückführen der geformten inneren Endstücke in die zuerst erwähnte Stellung.
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Claims (1)

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Patentansprüche :
1. Verfahren zum Anformen von Zähnen am AuBsenumfang eines Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Anzahl der anzuformenden Zähne entsprechende Anzahl von mit Formenden versehenen, in gleichem Winkelabstand um eine Bezugeachse und in gleicher radialer Entfernungen dieser angeordneten Zahnformwerkzeugen in eine Bereitschaftsstellung gesteuert wird, wonach ein Werkstück mit seinem zu verzahnenden Teil koaxial zur Bezugsachse zwischen die Formenden der Zahnformwerkzeuge eingesetzt wird und hierauf sämtliche Zahnformwerkzeuge zur Bildung der
Zähne durch Verdrängen des Werkstückmaterials gleichzeitig in -*
Berührung mit dem Werkstück gebracht und in radialer Richtung in dasselbe hineinbewegt werden,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum
Einsetzen des zu verzahnenden Werkstückes die Zahnformwerkzeuge
aus einer gemeinsamen Ebene entlang der Bezugsechse in eine -
Schrägstellung geschwenkt werden, in der sich deren Zahnformenden in einem axialen Abstand von der gemeinsamen Ausgangsebene befinden, und dass nach Einsetzen des Werkstückes zwischen die
diese
Zahnformwerkzeuge /gemeinsam aus ihrer Schrägstellung gleichzeitig in ihre Ausgangsebene zurückbewegt werden, ι
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3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Verzahnung des Werkstückes die Zahnformwerkzeuge erneut in die Schrägstellung zur Entnahme und zum Einsetzen · eines Werkstückes geschwenkt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
eines jeden
der vordere Teil des Formendes /' Zahnformwerkzeuge beim Verschwenken auf einer bogenförmigen Bahn bewegt wird und die Stirnkanten der Formenden zum progressiven radialen Hineinbewegen in das zu verzahnende Werkstück tangential zu dieser Bahn verlagert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkanten der Formenden beim Verschwenken entlang einer bogenförmigen Bahn " zu dieser Bahn nicht
tangential verlagert werden.
6„ Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück beim Verschwenken der Zahnformwerkzeuge in Arbeitsrichtung synchron zu diesen in
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gleicher Richtung axial verschoben wird.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Träger (61), in dem relativ zu einer Bezugsachse, in radialer Anordnung und auf einem Kreis verteilt eine der Anzahl der am Werkstück anzuformenden Zähne entsprechende Anzahl von Zahnformwerkzeugen (84) vorgesehen ist, die zur Herstellung der Zähne durch Verdrängen des Werkstückmateriala durch ein Betätigungsglied (Io9) radial in das zu verzahnende Werkstückteil des zwischen den Zahnformwerkzeugen angeordneten Werkstückes hinein- und vorzugsweise
wieder
aus diesem/herausbewegbar sind.
ö. Einrichtung nach Anspruch 7f dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnformwerkzeuge (84) am Träger (61) schwenkbar angeordnet und mit Hilfe dee Betätigungsgliedes (Io9) zum Anformen der Zähne am Werkstück aus einer Schrägstellung in eine zweite zur Bezugsachse im wesentlichen senkrechte Stellung und vorzugs-
zurück weise nach erfolgter WerkstückverzahnungΛη die Schrägstellung
.-schwenkbar sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils
die Zahnformwerkzeuge (84) /hit ihrem vom Werkstück abgekehrten Endstück (86) im Träger (61) in einer gemeinsamen Ebene (98)
dass
t sind, und/derer
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dass
schwenkbar angeordnet sind, und/deren Schwenkachse (99) aenk
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recht zu dieser Ebene ist, wobei das innere, dem Werkstück zugekehrten Endstück (97) zum Anformen von Zähnen der gewünschten Verzahnungsart entsprechend geformt ist.
10. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Werkstück zugekehrte Formende (97) der Zahnformwerkzeuge (84) eine Stirnkante (161) aufweist, die senkrecht zu einer Achse (98) ist, die βich längs des Zahnformwerkzeuges und durch dessen Schwenkachse (99) er-
• streckt.
11. Einrichtung nach eimern der vorstehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Formende (97b)der Zahnformwerkfseuge eine Stirnkante (161b) aufweist, die zu einer sich längs* durch das Zahnformwerkseug und durch dessen Schwenkachse (99) erstreckenden Achse schräg ist.
12c Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch ge~ 3cennseichnet, dass die Zahnformwerkzeuge (84) ein Übertragungsglied (Io2a - lojja) aufweisen, das zum Verschwenken der ZahniOrmwerkzeuge mit dem Betätlgungsglied( Io9) zusammenwirkt.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dans üsle Übertragungsglied (lo2a-lo?i*) duroh einen sich oeitlicli -vom
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Schaft der Zahnformwerkzeugs wegerstreckenden Arm (Io2a),· gebildet ist, an clem eine mit dem Betätigungsglied (Io9) zusammenwirkende, sich in Längsrichtung des Schafts (85a) und in Richtung seiner Schwenkachse gerichtete Hase (lo3a) angeformt ißt.
14. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Formende (97) der Zahnform., werkzeuge ein Vorder- und Hinterende (158,159) aufweist, wobei die Vorderenden (I5ö) der einzelnen Zahnforiawerkzeuge auf einem Kreis verteilt derart angeordnet sind, aase das ssu bearbeitende Werkstück mit seinem zu versahnenden Teil in der Schrägstellung der Zahnformwerkzeuge in seine Bearbeitungslage zwischen die Zahnformwerkzeuge hineinschiebbar ist und in der Schrägstellung der Zahnformwerkzeuge deren Vorderenden (158) bei der anfänglichen Schwenkbewegung in Arbeiterichtung am Werkstückumfang anliegen.
15. Einrichtung nach einem der vorstehenden Anspruch* 8 bis 14» dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Gehäuse ( 61) bildet, in dem ein ringförmiger Formkopf (7o) auswechselbar vorgesehen ißt, in welchem die Zahnformwerkzeuge schwenkbar angeordnet sind·
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16. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 8 bis 15» dadurch gekennzeichnet., dass das Betätigungsglied (Io9) im Sehäuse (61) entlang der Bezugsachse in beiden Richtungen mit einemZylinderaggregat (29) bewegbar ist und zur Durchführung der Arbeitsschwenkbewegung der Zahnformwerkzeuge eine an deren Übertragungsgliedern (Io2a-lo3a) anliegende Druckplatte und zur Rückführung derselben in ihre Bersitschafts~ bzw. Schrägstellung im Abstand von der Anlagefläche der Druckplatte ein Ringstück (113) aufweist, das die Nase (Io3a) der Übertragungsglieder hintergreift.
17* Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, daduroh gekennzeichnet, dass der die Zahnforiawerkzeuge tragende Formkopf (7o) zur Aufnahme derselben mit einer der Anzahl der Zahnformwerkzeuge entsprechenden Anzahl von radialen Führungsschlitzen (83) ausgestattet ist, in welchen die Zahnformwerkzeuge beweglich angeordnet sind.
lö. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Farmkopf (7o) an seinem TJsafang eine die radialen Führungsschlitze (83) durchkreuzende Nut (9o) aufweist und jedes Zahnformwerkzeug an seinem äusseren Ride einen Schwenkzapfen (88) trägt, der in der Umfangsnut (9o) angeordnet ist und am Nutgrund aufliegt.
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19« Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 17 οήβτ 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Pormkopf (7o) je PUhrungseehlits (83) einen sich in axialer Richtung erstreckenden, von der Umfangenut (9o) äurohquerten Aufnahmeeohlita (8o) aufweist, in dem ein Lagerstück (81) angeordnet ißt» in weichem der Schwenkzapfen (86) öes betreffenden ZahnformwerkssDugeB schwenk» bar gelagert ist.
2o. Einrichtung nach einem der vorstehenden Aneprüohe 16 bio 19, dadurch gekennzeichnet, daßs das an ö*r Druckplatte (lo9) des Betätigungegliedee vorgeoehene BingstUck (113) an seinem Innenuafang eine der Anzahl der vorhangauan Zahnforiawerkzeuge entsprechende Anzahl von in gegensaitignst Abataiid angeordneten Zungen (126) aufweist, die zum 3urUoksahw©n3ren der Zahnformwerkaeuge an der dem WerkBeugechaft zugekehrten Fläche der am Übertragungsglied der Zahnfcmiwerkzeuge angeformten Nase (Io3a) anliefen.
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DE1552182A 1965-08-11 1966-07-29 Vorrichtung zum Radialpressen von Verzahnungen Expired DE1552182C3 (de)

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DE1552182B2 DE1552182B2 (de) 1974-07-04
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