DE1551935C3 - Rohranordnung an einer zur Anbringung einer Staubbrennereinheit gebildeten Brenneröffnung in der Brennkammerrohrwand - Google Patents
Rohranordnung an einer zur Anbringung einer Staubbrennereinheit gebildeten Brenneröffnung in der BrennkammerrohrwandInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Rohranordnung an einer zur Anbringung einer Staubbrennereinheit gebildeten
Brenneröffnung in der Brennkammerrohrwand eines Dampferzeugers, wobei die Längsachse der Anschlußebene
der Staubbrennereinheit quer zu den Rohren der Brennkammerrohrwand verläuft und wobei die der
Brenneröffnung ausweichenden Rohre der Rohrwand senkrecht zur Brennkammerwand liegende Wände der
Brenneröffnung auskleiden.
Bei der Bildung der Brenneröffnungen der kohlenstaubbefeuerten Zwanglaufkessel mit spiralförmig
gewickelten Rohrsträngen der Brennkammerrohrwände treten bei der Anbringung der Staubbrenner infolge
der großen Höhe der Brennereinheiten und der großen Anzahl der Rohre, die, um die Brenneröffnung zu bilden,
ausgebogen werden müssen, Schwierigkeiten auf.
Bisher wurden in solchen Fällen Vertiefungen von der Größe der Brennereinheit in der Brennkammerrohrwand
gebildet und die auszubiegenden Rohre als innere Auskleidung der Vertiefung angeordnet. Bei einer
bekannten Anordnung dieser Art (DT-Gbm 18 70 026) werden die oberhalb und unterhalb der runden
Brenneröffnung liegenden Brennkammerrohre zunächst nach hinten abgekröpft und dann bogenförmig
um die Brenneröffnung herumgeführt. Die so entständene einlagige Rohranordnung kann jedoch nicht zur
Bildung von Brenneröffnungen für Staubbrennereinheiten gewählt werden, da die Rohre wegen der großen
Höhe der Staubbrennereinheiten zu weit nach hinten ausgebogen werden müßten. Es wird daher nicht
gelingen, mehrere Lagen der ausgebogenen Rohre zu vermeiden.
Es ist weiterhin eine Rohrwandöffnung für die Absaugung von Feuergasen bekannt geworden (DT-PS
9 69 609), bei der die Rohre der Rohrwand quer zur Längsachse der Rohrwandöffnung angeordnet sind und
die ausgebogenen Rohre die Vertiefung innen auskleiden. Ein Teil der ausgebogenen Rohre bildet jedoch
zumindest unerwünschte Doppelschichten in der Brennkammerrohrwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rohranordnung an einer zur Anbringung einer Staubbrennereinheit
gebildeten Brenneröffnung in der Brennkammerrohrwand eines Dampferzeugers so auszubilden,
daß die ausweichenden Rohre einlagig angeordnet werden können und daß gleichzeitig der
Gleitanschluß der Staubbrennereinheit vor Verwerfungen geschützt wird.
Das geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß die den Mittelteil der Brenneröffnung kreuzenden Rohre an
die Außenseite der Brennkammerrohrwand abgebogen sind und eine die Brenneröffnung mit Abstand zur
Brennkammerrohrwand umgebende Rohrplatte bilden.
Ein derart großer Teil der ausgebogenen Rohrwandrohre, der sonst eine unerwünschte doppel- oder
mehrschichtige Lage von Rohren in der Verkleidung der Brennkammer oder Brennkammervertiefung bilden
müßte, kann nach der Erfindung in einschichtiger Lage untergebracht sein und ist somit für Wartung und
Instandsetzung zugänglich. In vorteilhafter Weise verhindert die erfindungsgemäß gebildete Rohrplatte
eine Verwerfung des von der Feuerung angestrahlten Gleitanschlusses, indem dessen Temperatur vergleichmäßigt
wird. Die Rohrplatte ist aus zwei symmetrisch U-förmig gebogenen Rohrsträngen gebildet, die mit
einem Blech abgedeckt sind, um eine glatte Dichtfläche zu formen und die Rohre vor Beschädigung dann zu
schützen, wenn an der Anschlußstelle beim Anheizen des Dampferzeugers die Rohrplatte gegenüber der
feststehenden Brennereinheit durch Wachsen des Dampferzeugers verschoben wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert:
F i g. 1 stellt eine an den Dampferzeuger angeschlossene Staubbrennereinheit dar, die durch die Längsachse
der Brenneröffnung geschnitten ist,
Fig.2 ist eine Draufsicht von außen auf die Rohrplatte und die Brennkammerrohrwände, wobei die
Brennereinheit und die Verkleidung des Dampferzeugers entfernt sind.
Nach F i g. 1 besteht die Staubbrennereinheit aus drei Staubdüsen 2 und zwei Mittelluftdüsen 3, die in die
Kammer 1 münden. Die Kammer wird von einem Blechmantel 4 gebildet, der mit hitzebeständigem
Material 5 ausgefüttert ist und an der Stelle 6 an den Dampferzeuger anschließt.
In Fig. 1 und 2 umschließen die spiralförmig gewickelten Rohrstränge 7 bis 12 den Feuerraum 13. In
der Rohrwand der Stränge 7 bis 12 wird durch Ausbiegen die Öffnung 14 mit der Vertiefung 15
gebildet, die von ausgebogenen Rohren der Stränge 8 bis 11 ausgekleidet ist. Die Vertiefung 15 ist derart
ausgekleidet, daß der Rohrstrang 8 U-förmig gebogen den Boden und der Rohrstrang 11 U-förmig gebogen
die Decke der Vertiefung 15 verkleidet. Die mittleren Rohrstränge 9 und 10 sind so ausgebogen, daß sie auf
der Außenseite der Vertiefung 15 eine Rohrplatte 9a, 10a bilden. Die Rohrplatte ist mit einem rahmenförmigen
Schutzblech 16 abgedeckt. Die gleitbare Abdichtung des Anschlusses 6 wird durch den Dichtring 17
gewährleistet, der zwischen zwei Flacheisen gehalten und von einem Rahmen 18 durch Federdruck an das
Schutzblech 16 angepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Rohranordnung an einer zur Anbringung einer Staubbrennereinheit gebildeten Brenneröffnung in
der Brennkammerrohrwand eines Dampferzeugers, wobei die Längsachse der Anschlußebene der
Staubbrennereinheit quer zu den Rohren der Brennkammerrohrwand verläuft und wobei die der
Brenneröffnung ausweichenden Rohre der Rohrwand senkrecht zur Brennkammerwand liegende
Wände der Brenneröffnung auskleiden, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mittelteil der
Brenneröffnung (14) kreuzenden Rohre (9,10) an die Außenseite der Brennkammerrohrwand abgebogen
sind und eine die Brenneröffnung (14) mit Abstand zur Brennkammerrohrwand umgebende Rohrplatte
(9a, 10a) bilden. ' * "
2. Rohranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrplatte (9a, 10a) mit
einem rahmenförmigen Blech (16) abgedeckt ist.
3. Rohranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das rahmenförmige Abdeckblech
(16) die Gleitfläche für einen mit der Staubbrennereinheit verbundenen feststehenden,
durch Federdruck angepreßten Dichtring (17) ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0053756 | 1967-08-03 | ||
| DED0053756 | 1967-08-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1551935A1 DE1551935A1 (de) | 1970-04-02 |
| DE1551935B2 DE1551935B2 (de) | 1976-02-26 |
| DE1551935C3 true DE1551935C3 (de) | 1976-10-21 |
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