DE153751C - - Google Patents
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- Publication number
- DE153751C DE153751C DENDAT153751D DE153751DA DE153751C DE 153751 C DE153751 C DE 153751C DE NDAT153751 D DENDAT153751 D DE NDAT153751D DE 153751D A DE153751D A DE 153751DA DE 153751 C DE153751 C DE 153751C
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- DE
- Germany
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- bearing
- disks
- rows
- panes
- guide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/22—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
- F16C19/24—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly
- F16C19/28—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly with two or more rows of rollers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/30—Parts of ball or roller bearings
- F16C33/58—Raceways; Race rings
- F16C33/60—Raceways; Race rings divided or split, e.g. comprising two juxtaposed rings
- F16C33/605—Raceways; Race rings divided or split, e.g. comprising two juxtaposed rings with a separate retaining member, e.g. flange, shoulder, guide ring, secured to a race ring, adjacent to the race surface, so as to abut the end of the rolling elements, e.g. rollers, or the cage
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Wenn das durch Patent 135651 geschützte
Scheibenlager zur Aufnahme größerer Kräfte, etwa zur Lagerung von Schwungmassen für
Fördermaschinen, verwendet werden soll, so muß man naturgemäß zur Verwendung zweier
oder mehrerer Reihen von Laufscheiben übergehen, anstatt, wie in der auf der Zeichnung
zum Haupt-Patent dargestellten Ausführungsform, nur eine Scheibenreihe zu verwenden.
Dabei müssen zwischen je zwei Scheibenreihen Führungs\vände vorgesehen werden,
welche die Stirnflächen der Scheiben führen, ebenso wie es in der Ausführungsform des
Haupt-Patentes die Seitendeckel des Lagers bewirken.
Wollte man nun diese mittleren Führungswände, wie bei dem Haupt-Patent die Seitendeckel,
festklemmen oder überhaupt fest anordnen, so würden erhebliche Übelstände entstehen.
Die Stirnflächen der Laufscheiben müssen nämlich ganz genau geführt werden, man muß schon bei der Ausführungsform
des Haupt-Patentes die Seitendeckel, die in der zylindrischen Bohrung des Lagers leicht
parallel zu sich selbst verschiebbar sind, mit einem gewissen, nach dem Gefühl zu bemessenden
Druck gegen die Laufscheiben pressen, um die Führung zu sichern, und dann erst die Seitendeckel festklemmen. Ist
das Lager nun zur Aufnahme großer Kräfte bestimmt, so treten im Betriebe ganz erhebliche
Drücke zwischen den Stirnflächen der Scheiben und den Führungswänden auf, welche von der Tendenz der Scheiben zum
Schränken herrühren. Diese Drücke vergroßem sich selbstverständlich mit dem Lagerdruck.
Zwischen den Stirnflächen der Scheiben und den Führungswänden herrscht somit eine
Pressung, welche sich zusammensetzt erstens - aus dem Druck, mit welchem von vornherein
schon die Führungswand gegen die Stirnfläche gepreßt werden muß (Führungsdruck),
und zweitens aus dem von der Tendenz zur Schränkung hervorgehenden Druck während
des Betriebes. Hierdurch entsteht aber eine gewaltige Reibungsarbeit, die natürlich gegenüber
dem Lager mit einer Scheibenreihe außerordentlich stark zunehmen muß, wenn mehrere Scheibenreihen mit Zwischenwänden
angeordnet werden, an denen überall diese Reibungsverluste auftreten.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, sollen nun nach dieser Anordnung die Führungswände lose und verschiebbar angeordnet wer-
den, eine Anordnung, welche an und für sich bei mehrreihigen Kugellagern bereits bekannt
ist, dort aber anderen Zwecken dient. Hier wirken diese losen Zwischenwände in ganz
besonderer Weise: Zunächst gestatten sie Einstellung des Lagers so, daß auf die Stirnflächen
der Scheiben ein nach dem Gefühl genau zu bemessender leichter Druck ausgeübt wird durch Verschiebung der Seiten-
deckel. Der ausgeübte Druck pflanzt sich durch die einzelnen Scheiben fort, so daß
genau der gleiche Druck an allen Führung'swänden herrscht. Ferner drehen, sich nun
aber diese Führungswände mit, so daß die Verluste an Reibungsarbeit gegenüber festgestellten
Führungswänden sich ganz erheblich vermindern'. Sind sämtliche Führungswände beweglich angeordnet, so ist die Ein-
stellung sogar von einem Seitendeckel her möglich, was unter Umständen, wenn der
andere Deckel nicht gut zugänglich sein sollte, von Nutzen ist.
Selbstverständlich sind die Seitenflächen der Führungswände ganz genau abzudrehen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Lager, und zwar mit zwei Reihen von
Scheiben, dargestellt, α ist die Welle, auf welcher, wie bei dem Haupt-Patent, der
Laufring b sitzt. Auf diesem walzen sich die in zwei Reihen angeordneten Scheiben c
ab, durch Zwischenrollen g in dem richtigen Abstand voneinander, gehalten.
Die Scheiben c werden auf der äußeren Seite durch die ebenen Wände der Seitendeckel
h geführt, die, wie in Patentschrift !35651 erläutert, einfach durch Niederschrauben
des Lagerdeckels i auf den Lagerfuß k festgehalten und vermöge dieser An-Ordnung
auf das Genaueste gegen die Seitenflächen der Scheiben eingestellt werden können,
so daß sie mit sanftem Druck gegen die Scheiben gepreßt werden.
Auf ihren einander zugekehrten Seiten nun werden die Scheiben durch eine Mittelscheibe in
geführt, welche lose bleibt und seitlich verschiebbar eingesetzt ist.
Sollten mehr als zwei Reihen von Scheiben angeordnet werden, so sind natürlich entsprechend
viele lose Zwischenscheiben m, je eine zwischen zwei Reihen von Scheiben c,
vorzusehen. Auch alsdann kann das Lager durch Verschiebung nur des einen Deckels
nachgestellt werden.
Sind mehr als zwei Scheibenreihen vorhanden und ist die Anzahl eine gerade, z. B.
vier — was bei Fördermaschinen häufig der Fall ist —, so kann, falls nicht eine der beiden
Lagerseiten unzugänglich ist, die mittlere Führungsscheibe fest angeordnet werden, z. B.
aus einem Stück mit dem Lagerdeckel oder Lagerkörper bestehen oder durch Versetzung
usw. eingesetzt werden. Die Nachstellung erfolgt dann durch Verschiebung beider Seitendeckel
und der lose anzuordenden Trennungsscheiben zwischen je einer äußeren und je einer
inneren Scheibenreihe. Bei einer derartigen Ausführungsform werden zwar die erläuterten
Vorteile nicht vollständig, aber doch zum entsprechenden Teile erreicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Scheibenlager für Wellenleitungen nach Patent 135651 mit zwei oder mehreren Scheibenreihen und mit Zwischenwänden, dadurch gekennzeichnet,.:,.daß zur Ermöglichung der Nachstellung des Lagers durch einfaches Verstellen des einen oder beider Lagerdeckel sowie zur Verminderung der durch die Reibung der Stirnflächen der Laufscheiben an den Führungswänden herbeigeführten Reibungsverluste alle oder einzelne der die einzelnen Scheibenreihen trennenden Zwischenwände lose und verschiebbar angeordnet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE153751C true DE153751C (de) |
Family
ID=420350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT153751D Active DE153751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE153751C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2792318A (en) * | 1951-01-18 | 1957-05-14 | Backstay Welt Company | Bias cut spliced fabric strip |
-
0
- DE DENDAT153751D patent/DE153751C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2792318A (en) * | 1951-01-18 | 1957-05-14 | Backstay Welt Company | Bias cut spliced fabric strip |
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