DE153376C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE153376C DE153376C DENDAT153376D DE153376DA DE153376C DE 153376 C DE153376 C DE 153376C DE NDAT153376 D DENDAT153376 D DE NDAT153376D DE 153376D A DE153376D A DE 153376DA DE 153376 C DE153376 C DE 153376C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steam
- water
- heat
- liquid
- exhaust
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 14
- 239000003517 fume Substances 0.000 claims description 4
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000001172 regenerating effect Effects 0.000 claims 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K1/00—Steam accumulators
- F01K1/02—Steam accumulators for storing steam otherwise than in a liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVe 153376 KLASSE 14 h.
arbeitender Dampfmaschinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, der die Aufspeicherung und
Regulierung des von Maschinen mit intermittierendem Gange, wie z. B. Bergwerksfördermaschinen,
Reversierwalzenzugmaschinen und anderen, gelieferten Auspuffdampfes bezweckt, also solcher Maschinen, bei denen
der Dampfeinlaß und die Drehung der Kraftwelle
periodisch-* unterbrochen werden.
ίο Ein Apparat dieser Art oder Dampfsammler
besteht immer aus einem Gefäß, welches für das Aufspeichern von Wärme geeignete Stoffe enthält, d. h. Stoffe, die imstande sind,
die bei der Kondensation von unregelmäßig gelieferten Auspuffdämpfen abgegebene Wärme
aufzuspeichern und diese während des Stillstandes der Maschine wieder zurückzugeben,
um hierdurch den kondensierten Dampf zu regenerieren. Die Folge hiervon ist, daß aus
dem Dampf sammler ein regelmäßiger, ununterbrochener Dampfstrom heraustritt, der
unter Einwirkung des Kondensators einer Sekundärmaschine nach dieser hinströmt, die
hierdurch als Niederdruckmaschine ununterbrochen arbeitet. Diese Maschine wird vorzugsweise
eine Turbine sein, die beispielsweise eine Dynamomaschine antreibt, und wird mit einem Druck arbeiten, der zwischen
dem Druck des Auspuffdampfes der Hauptmaschine und dem Vakuum des Kondensators liegt.
Durch eine in dieser Art getroffene Zusammenstellung von Apparaten können die
in den meisten Fällen frei in die Atmosphäre entweichenden Auspuffdämpfe der mit intermittierendem
Gange arbeitenden Maschinen verwertet und eine Energie nutzbar gemacht werden, die bisher verloren ging.
Zur Wärmeaufspeicherung wird im vorliegenden Falle ausschließlich Wasser verwendet.
Mit diesem Wasser mischen sich unmittelbar die von der Hauptmaschine aussetzend
ausströmenden Auspuffdämpfe. Nachdem sie im Wasser kondensiert sind, tritt in regelmäßiger Weise ihre Wiederverdampfung
ein. Die Vorteile, die in gewissen Fällen die Verwendung des Wassers gegenüber anderen
wärmeaufspeichernden Stoffen ergibt, beruhen auf dem Umstände, daß das Wasser
eine sehr große Wärmeaufnahmefähigkeit besitzt und daß seine Verwendung äußerst billig ist. Das Wasser hat aber den Übelstand,
sich zum Wärmeaustausch schlecht zu eignen, so daß man bei Anwendung desselben als Dampf sammler, wo der Wärmeaustausch
sehr rasch erfolgen muß, besondere Anordnungen treffen muß, die zum Zweck haben,
die Anzahl der in Berührung tretenden Teile des ,Wassers und des zu kondensierenden
Dampfes möglichst zu steigern. Der Dampf wird hierzu in dünne Strahlen geteilt, die
man in die Wassermasse einspritzt, wodurch
(2. Auflage, ausgegeben am 22. Dezember sgo4.)
letztere in eine heftige Zirkulation gebracht wird, infolge welcher die in Berührung
tretenden Wasser- und Dampfteile stets wechseln.
Andererseits muß die Wassermenge genügend groß sein, damit sie die Wärme des
zu' sammelnden Dampfes vollständig aufspeichern kann, ohne der Regelmäßigkeit des
Druckes und der Wärmeabgabe zu schaden.
ίο Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die neue Vorrichtung im Querschnitt,
Fig. 2 dieselbe im Längsschnitt,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform derselben.
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform derselben.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, befinden sich im Innern des zum größten Teil
mit Wasser gefüllten zylindrischen Kessels zwei große horizontal angeordnete Rohre 1
und 2 halbkreisförmigen Querschnittes. Diese zwei sich der ganzen Länge des Kessels nach
erstreckenden Rohre lassen zwischen sich einen mittleren, senkrecht verlaufenden Kamin 3,
dessen Breite ungefähr '/6 des Durchmessers
des zylindrischen Körpers beträgt.
Der Dampf wird den Hohlräumen 1 und 2 durch das Rohr 4 zugeführt (Fig. 2). Er
dringt in den mittleren Kamin 3 durch eine große Anzahl kleiner Öffnungen 5 oder auch
durch kleine, nach oben aufgerichtete Düsen 6, die an den Blechen angeordnet sind, welche
die Seitenwandungen des Kamins 3 bilden.
Der von der Hauptmaschine kommende Auspuffdampf gelangt durch das zweiteilige
Rohr 4 in die Räume 1 und 2. Sobald der Druck des Auspuffdampfes den im oberen
Teil des Kessels herrschenden, durch die Höhe der über den Löchern 5 befindlichen Flüssigkeitshöhe
noch vermehrten Druck übersteigt, tritt der Auspuff dampf durch die Öffnungen 5 hindurch und gelangt in den mittleren Kamin,
wo er in Form von mehr oder weniger großen Bläschen aufsteigt. Hierdurch wird die mittlere Dichtigkeit der in dem Kamin
enthaltenen Flüssigkeitssäule geringer als die Dichtigkeit der auf beiden Seiten befindlichen
Säulen 7, 7, die von Bläschen freibleiben, so daß eine Zirkulation entsteht, durch die der
Dampf fortwährend mit neuer Flüssigkeit in Berührung gebracht wird. Die Richtung,
die die Zirkulation des Wassers einschlägt, ist durch die Pfeile der Fig. 1 angedeutet. Der
mit der Flüssigkeit in Berührung tretende Dampf kondensiert zum größten Teile und
erwärmt hierbei die Flüssigkeit mehr und mehr, so daß der im Kessel herrschende
Druck um ein Geringes steigt. Der Teil, welcher nicht kondensiert, begibt sich nach
dem oberen Teil des Kessels und entweicht durch Rohr 9, das an die Niederdruckmaschine
angeschlossen ist.
Oberhalb des Kamins 3 ist ein Blech 8, 8 angeordnet, das die aufsteigende Flüssigkeit
horizontal ableitet und das Mitreißen von Wasser in das Dampfentnahmerohr 9 verhindert.
.
Sobald der Dampfzutritt in die Räume 1 und 2 nicht mehr stattfindet, hört die Zirkulation
auf, und die Flüssigkeit dringt sodann durch die Öffnungen 5, 5 in die Räume 1
und 2 ein, bis in diesen Räumen und im Kesselinnern gleicher Druck herrscht.
Die in dem Kessel enthaltene Flüssigkeitsmenge muß so geregelt werden, daß, nachdem
sich die Wasserspiegel eingestellt haben, der Wasserspiegel in den Rohren 1 und 2
tiefer liegt als das Rohr 4.
Während dieser Periode verdampft die Flüssigkeit zum Teil; sie liefert hierbei selbst
die erforderliche Wärme, und der erzeugte Dampf entspricht dem Bedarfe der Niederdruckmaschine.
Hierbei sinkt im Kessel sowohl die Temperatur als auch der Druck um ein
geringes Maß. Die Verdampfung tritt in der ganzen Masse ein und eine merkliche Zirkulation
der Flüssigkeit ist nicht wahrzunehmen.
Sowie durch das Rohr 4 der Dampf wieder in großen Mengen zugeführt wird, findet zunächst
ein Zurückdrängen der in die Räume 1 und 2 geflossenen Flüssigkeit bis an das
Niveau der Öffnungen 5 statt, und hierauf dringt der Dampf durch diese Öffnungen in
den Kamin 3, wodurch die heftige Zirkulation von neuem stattfindet.
Die Öffnungen 5, 5 (Fig. 2) können eine kreisförmige, eine ovale oder eine andere
Form aufweisen. Wichtig ist, daß dieselben : in gleicher Höhe in die Wandungen der
Räume 1 und 2 gebohrt werden. Die Öffnungen können auch durch kleine Düsen 6
ersetzt werden, deren Austrittsöffnungen nach oben gerichtet sind (Fig. 1).
An dem Apparat sind ein Sicherheitsventil 11 und ein Schiammablaßventil 12 angeordnet.
Letzteres wird durch den Schwimmer 9 angehoben, wenn das Niveau des
Wassers höher steigt als der Punkt, den man sich im voraus markiert hat.
Im übrigen muß dafür Sorge getragen werden, daß das Wasser erhitzt werde, bevor
der Dampf in den Apparat geleitet wird, damit heftige, infolge der raschen Absorption
des Dampfes durch die kalte Flüssigkeit hervorgerufene Wasserstöße beseitigt werden.
Zu diesem Zwecke ist der Kessel mit einem Feuerraum 13 versehen. Dieser Feuerraum
kann auch, wenn es wünschenswert erscheint, in dauernder Weise benutzt werden zur Verdampfung
der Wassermenge, die der Auspuffdampf stets mit sich reißt, wenn er aus dem Motor tritt, in dem er gearbeitet hat.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Hier wird das innige
Mischen des Wassers mit dem Dampf durch horizontal angeordnete Rohre 14 hervorgerufen,
in die der Dampf durch die Düsen 15 geblasen wird. Der Wasserstrom wird in
diesem Falle durch die dynamische Impulsion des Dampfes hervorgerufen. Ein horizontales
Blech 16 zwingt den Strom, von einem Ende des Kessels zum anderen zu laufen. An
dieser Stelle muß bemerkt werden, daß diese Anordnung, bei der nur die dynamische Impulsion
des Dampfes verwendet wird, nicht so wirkungsvoll ist als die erstbeschriebene Anordnung, bei welcher der Gewichtsunterschied
der aufsteigenden und niedergehenden Flüssigkeitssäule benutzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
A^orrichtung zum Sammeln der Auspuffdämpfe intermittierend arbeitender Dampfmaschinen und zum Regenerieren derselben in ununterbrochener und regelmäßiger Weise zwecks weiterer Verwendung in einer mit Kondensator und Niederdruck arbeitenden Nebenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspuffdampf durch eine oder mehrere senkrecht angeordnete Düsen oder auch durch senkrecht oder wagerecht angeordnete Mischrohre in die wärmeaufspeichernde Flüssigkeit eingespritzt wird, um eine heftige Zirkulation des Wassers und dadurch eine schnelle und gleichmäßige Aufnahme der Dampfwärme zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE153376C true DE153376C (de) |
Family
ID=420015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT153376D Active DE153376C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE153376C (de) |
-
0
- DE DENDAT153376D patent/DE153376C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1258358B (de) | Vorrichtung zur Gewinnung von Suesswasser aus Seewasser durch die Waerme und Kaelte eines Kuehlmittelkreislaufes | |
| DE1805652C3 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Frischwasser aus einer wäßrigen Salzlösung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1464693C1 (de) | Verfahren zum Ausbilden eines erzwungenen Umlaufes der Kuehlfluessigkeit innerhalb des Druckgefaesses eines Kernreaktors | |
| EP1871673B1 (de) | Vorrichtung zum schrumpfen von verpackungen | |
| DE153376C (de) | ||
| DE2344428A1 (de) | Waermeuebertragungseinrichtung | |
| DE3037639C2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Abschrecken von Werkstücken aus Stahl in einem Flüssigkeits-, insbesondere Ölbad | |
| DE2425479C3 (de) | Warmebehandlungsvorrichtung für synthetische Filamentgarne | |
| DE476840C (de) | Einrichtung zum Rueckgewinnen der Waerme und des Wasserdampfes aus Gasreaktionen | |
| DE1517385A1 (de) | Vorrichtung zum Verdampfen von Seewasser | |
| DE2718751C2 (de) | ||
| DE1153466B (de) | Wassergekuehlter Kernreaktor mit mindestens einer im direkten Kreislauf arbeitenden Dampfturbine | |
| DE897201C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Foerderung von Kessel- oder Speisewasser mittels Strahlpumpen | |
| CH646068A5 (en) | Drying device with a vaporiser and receiver for drying soaked insulations | |
| DE3935898A1 (de) | Verfahren zur kuehlung von heissen abgasen aus der katalytischen oxidation von ethylenoxid oder von formaldehyd, sowie vorrichtung hierzu | |
| DE2551048A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum haerten von metallblechen | |
| EP0428640B1 (de) | Wärmetauscher zur kühlkreisreinigung | |
| DE3642041C2 (de) | ||
| DE238739C (de) | ||
| DE10347498B4 (de) | Vorrichtung zum Austreiben von Wasser aus einer wässrigen Lösung | |
| DE2702077C2 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Siedewassers- bzw. Druckwasserreaktors | |
| DE185864C (de) | ||
| DE2729186B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abführen von Wasserdampf aus einer Entwicklungseinrichtung einer Diazokopiermaschine | |
| DE499830C (de) | Verfahren zur Kaelteerzeugung | |
| DE2111465A1 (de) | Verdampfungs- und Destillationssystem |