DE1442503C - Wirbelabscheider - Google Patents

Wirbelabscheider

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DE1442503C
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English (en)
Inventor
Theodor Dipl.-Ing.; Müller-Rid Wilhelm Dr.; 7920 Heidenheim Bahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH

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Description

Die Erfindung betrifft einen Wirbelabscheider zum Reinigen und Entgasen von Aufschwemmungen. Solche Wirbelabscheider besitzen eine besondere Bedeutung bei der Aufbereitung von Faseraufschwemmungen für die Herstellung von Papier, Pappe od. dgl., weil diese Faseraufschwemmungen im rohen Zustande nicht nur beträchtliche Mengen an auszuscheidenden schweren Fremdkörpern (Sand, Metallteilchen usw.), sondern auch Luft und andere unerwünschte Gase sowie auch störende leichte Fremd- to körper, beispielsweise Rindenstückchen od. dgl., enthalten. Unter schweren Fremdkörpern sind dabei solche Fremdkörper verstanden, deren spezifisches Gewicht größer ist als das der Aufschwemmung, während Fremdkörper mit einem kleineren spezifisehen Gewicht als dem der Aufschwemmung als leichte Fremdkörper bezeichnet werden. Die von Fremdkörpern befreite Faseraufschwemmung heißt Gutstoff.
Ein bekannter Wirbelabscheider (deutsche Patentschrift 746 910) besitzt eine im wesentlichen rohrförmige Wirbelkammer, welche an ihrem einen Ende eine tangentiale Einlauföffnung für die rohe Aufschwemmung aufweist. Durch die tangentiale Einführung wird der Aufschwemmung eine starke Wirbelbewegung erteilt; die Aufschwemmung strömt zunächst in einem äußeren Wirbel zum anderen Ende der Wirbelkammer hin, wobei die in der Aufschwemmung enthaltenen schweren Fremdkörper nach außen gedrängt und durch eine am anderen Ende der Wirbelkammer angeordnete Abzugsöffnung entfernt werden. Die von den schweren Fremdkörpern befreite, aber in der Regel noch leichte Fremdkörper und Gase enthaltene Aufschwemmung wendet sich dann nach innen zur Längsachse der Wirbelkammer hin und strebt in einem inneren Wirbel wieder dem Einlaufende zu. Dort ist ein mit seiner Eintrittsöffnung zentral in die Wirbelkammer eintauchendes Auslaßrohr (»Gutstoffrohr«) vorgesehen, durch welches die Aufschwemmung nach außen geleitet wird. Die Gase und die leichten Fremdkörper werden also bei dieser Bauweise nicht aus der Aufschwemmung ausgeschieden.
Bei genügender Intensität der Wirbelbewegung bildet sich im Innern der Wirbelkammer ein zentraler Gaskern, der die Wirbelkammer in Längsrichtung durchdringt und sich bis in das Gutstoffrohr hinein fortsetzt. Unter der Einwirkung der Wirbelbewegung sammeln sich die in der Aufschwemmung in Form feiner Bläschen enthaltenen Gase in diesem Gaskern. Ein ebenfalls bekannter Wirbelabscheider (deutsche Auslegeschrift 1069 116) versucht, diese Erscheinung dazu zu benützen, um gleichzeitig mit dem Entfernen schwerer Fremdkörper auch die in der Aufschwemmung enthaltenen Gase auszuscheiden. Zu diesem Zweck ist am unteren, d. h. an dem in bezug auf den Einlauf entgegengesetzten Ende der Wirbelkammer ein mit einer Vakuumpumpe in Verbindung stehendes Rohr vorgesehen, durch das die im Gaskern sich ansammelnden Gase abgesaugt werden sollen. Der Entgasungseffekt dieses bekannten Wirbelabscheiders ist jedoch völlig unzureichend, weil nämlich der in dem inneren Wirbel nach oben aufsteigende Gutstolfstrom einen großen Teil der sich ausscheidenden Gase mitreißt; dieser Teil der Gase verbleibt also in der Aufschwemmung.
Aber auch die weiterhin in der deutschen Auslegeschrift 1069 116 (Fig. 3) vorgeschlagene Bauweise mit einem nach oben sich stark erweiternden, eine tangentiale Auslaßöffnung aufweisenden Gutstoffrohr und mit einem von oben koaxial an dieses angeschlossenen zweiten Gasabsaugrohr, welches ebenfalls mit einer Vakuumpumpe in Verbindung steht, kann der Entgasungseffekt. nicht verbessert werden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei einer solchen Bauweise der Gaskern im oberen Teil des Gutstoffrohres zerflattert und daß somit ein geordnetes Absaugen der Gase durch das obere Gasabsaugrohr unmöglich ist. Vielmehr verbleibt der größte Teil der in das Gutstoffrohr aufsteigenden Gase im. Gutstoff. Gleichzeitig wird durch das obere Gasabsaugrohr ständig eine Teilmenge des Gutstoffes abgezogen, so daß ein unzulässig hoher Verlust an brauchbaren Fasern eintritt. Falls die zu reinigende Suspension auch leichte Fremdkörper enthält, die sich an der Grenzfläche des Gaskernes ansammeln und deren Ausscheidung ebenfalls erwünscht ist, werden auch diese größtenteils zusammen mit dem Gutstoff ab^ geführt.
Das bei dieser Bauweise angewandte Verfahren des Absaugens der Gase aus dem Gaskern bringt auch, abgesehen von dem beträchtlichen Aufwand für die Absaugeeinrichtungen, schwerwiegende betriebliche Nachteile mit sich. Je nach dem Verhältnis der gerade sich im Gaskern ansammelnden Gasmenge zu der zum gleichen Zeitpunkt von der Vakuumpumpe abgesaugten Gasmenge schwankt nämlich im Betrieb der in der Wirbelkammer herrschende Druck beträchtlich. Infolge dieser Druckschwankungen ist die Intensität der Wirbelbewegung erheblichen Schwankungen unterworfen, weshalb die Ausscheidung der schweren Fremdkörper ungleichmäßig erfolgt; d. h., der Reinigungseffekt ist unbefriedigend. Vor allem aber bei zum Reinigen und Entgasen von Faseraufschwemmungen für die Herstellung von Papier, Pappe od. dgl. eingesetzten und dem Stoffauflauf einer Papiermaschine vorgeschalteten Wirbelabscheidern machen sich die Druckschwankungen nachteilig bemerkbar; durch sie werden nämlich im Stoffauflauf Stoffspiegelschwankungen hervorgerufen, was eine ungleichmäßige Blattbildung auf dem Papiermaschinensieb zur Folge hat.
Die Druckschwankungen regen auch starke Schwingungsvorgänge des Gaskernes an; dabei pendelt der Gaskern hin und her und ändert außerdem fortwährend seinen Durchmesser, d. h., er zieht sich abwechselnd zusammen und weitet sich wieder auf. Dadurch wird das Ausscheiden und Abführen der Gase und der leichten Fremdkörper zusätzlich erschwert.
Bei weiterhin bekannten Wirbelabscheidern (USA.-Patentschrift 2 927 693 und schweizerische Patentschrift 348 392), die zwar mit Ausbildung eines zentralen Gaskernes arbeiten, aber keine Vorrichtungen zur Ausscheidung von Gasen aufweisen, ist versucht worden, die Unruhe des Gaskernes dadurch zu vermindern, daß man in der Wirbelkammer Stützflächen anordnet, auf welche sich ,der Gaskern abstützen soll. Vorzugsweise werden hierzu am oberen oder am unteren Ende der Wirbelkammer koaxial zu dieser angeordnete Kegelflächcn mit nach innen ,oder nach außen hinweisender Kegelspitze verwendet. Derartige Stützflächen haben indessen keine wesentliche Verminderung der Unruhe ties Gaskernes erbracht. Sie könnten auch bei Wirbdabscheidern, welche gleichzeitig zum Reinigen und HiUg;isen von
Aufschwemmungen dienen sollen, gar nicht ange- leichte Fremdkörper mit einer Lichtweite ausgebildet wandt werden, weil stets an demjenigen Ende der werden, weiche dem Durchmesser der den Gaskern Wirbelkammer, an dem eine solche Stützfläche vor- unmittelbar umgebenden und die leichten Fremdgesehen ist, nicht gleichzeitig auch ein Abführrohr körper enthaltenden Flüssigkeitsschicht entspricht, für Gase angeordnet werden kann. 5 Der Reinigungs- und Entgasungseffekt des Wirbel-
Ein schließlich noch bekannter Wirbelabscheider abscheiders wird auf diese Weise entscheidend ver-(USA.-Patentschrift 2 981413) weist an seinem Ein- bessert. Da außerdem der Anteil der mit den Gasen laufende zwei zur Wirbelkammer koaxiale Auslauf- und leichten Fremdkörpern ausgeschiedenen Fasern rohre auf, um die in dem inneren Wirbel aufsteigen- gering ist, kann in der Regel auf besondere Maßnahden Feststoffe in grobe und feine Feststoffe zu tren- io men zur Faserrückgewinnung verzichtet werden,
nen. Hierbei ragt das radial innere dieser Auslauf- Der Grad der Ausscheidung der leichten Fremdrohre weiter in die Wirbelkammer hinein als das körper und insbesondere der Gase wird aber auch radial äußere. Die Anwendung dieser Bauweise bei dadurch entscheidend verbessert, daß die Eintritts-Wirbelabscheidern zum Entfernen schwerer und öffnung des Abführrohres für Gase und leichte leichter Fremdkörper und von Gasen aus Auf- 15 Fremdkörper gegenüber der Eintrittsöffnung des schwemmungen, insbesondere Faseraufschwemmun- Gutstoffrohres in Richtung des Gutstoffstromes zügen, müßte aber erfolglos bleiben; denn diejenigen rückgesetzt ist. Dadurch verbleibt nämlich denjenileichten Fremdkörper und Gasblasen, welche schon gen Gasblasen und leichten Fremdkörpern, welche in der Nähe der Eintrittsöffnung des äußeren für den schon im Bereich der Eintrittsöffnung des Gutstoff-Gutstoff bestimmten Auslaufrohres vom äußeren in 20 rohres vom äußeren in den inneren Wirbel übertreden inneren Wirbel übertreten, könnten nicht mehr ten, genügend Zeit, um im Bereich zwischen den in das innere Auslaufrohr gelangen und würden so- beiden genannten Eintrittsöffnungen so weit radial mit im Gutstoff verbleiben. Dies würde in erster nach innen zu gelangen, daß sie nicht im Gutstoff Linie für einen Großteil der Gasblasen zutreffen, verbleiben, sondern von dem Abführrohr für Gase welche auf Grund ihres geringen spezifischen Ge- 25 und leichte Fremdkörper erfaßt werden,
wichtes schon im oberen Bereich der Wirbelkammer Eine weitere Erhöhung der Stabilität des Gasker-
intensiv nach innen gedrängt werden. Deshalb wäre nes kann dadurch erzielt werden, daß der Querbeim Beaufschlagen dieses bekannten Wirbelsichters schnitt des Gutstoffrohres zwischen seiner Eintrittsmit Faseraufschwemmungen der Reinigungs- und öffnung und der Eintrittsöffnung des Abführrohres insbesondere der Entgasungseffekt mangelhaft. 30 — wie aus USA.-Patentschrift 2 098 608 an sich beAufgabe der Erfindung ist, die Nachteile der be- kannt — in Strömungsrichtung abnimmt. Die besten kannten Wirbelabscheider zu vermeiden und einen Resultate erhält man, wenn bei einem Wirbelab-Wirbelabscheider so auszubilden, daß er bei gering- scheider, dessen Gutstoffrohr eine tangential Ausstem baulichen und betrieblichen Aufwand neben trittsöffnung aufweist,, die axiale Eintauchtiefe des dem Entfernen der schweren Fremdkörper auch das 35 Abführrohres in das Gutstoffrohr, gemessen von der Ausscheiden der Gase und gegebenenfalls der leich- der Abzugsöffnung für die ausgeschiedenen schweren ten Fremdkörper aus der zu reinigenden Aufschwem- Fremdkörper zunächst gelegenen Stelle der Austrittsmung ohne nennenswerte Gutstoffverluste gewähr- öffnung des Gutstoffrohres, wenigstens das Zweileistet. Diese Aufgabe wird bei einem Wirbelabschei- fache der Lichtweite der Eintrittsöffnung dieses Abder zum Reinigen und Entgasen von Aufschwem- 40 führrohres beträgt.
mungen, insbesondere Faseraufschwemmungen, mit Darüber hinaus hat es sich als besonders zweck-
einem am Einlaufende der Wirbelkammer koaxial in mäßig erwiesen, wenn ein erfindungsgemäß ausgebildiese eintauchenden Auslaßrohr für den Gutstoff deter Wirbelabscheider derart betrieben wird, daß (»Gutstoffrohr«), an welches koaxial ein weiteres der Druck im Gaskern überatmosphärisch ist. Da-Abführrohr zum getrennten Abführen von Gasen aus 45 durch werden die bei den bekannten und mit Gasdem beim Betrieb sich bildenden Gaskern und gege- absaugung betriebenen Wirbelabscheidern erforderbenenfalls von Fremdkörper mit einem spezifischen liehen Vakuumpumpen od. dgl. entbehrlich. Dies hat Gewicht kleiner als dem der Auf schwemmung (leichte zur Folge, daß die Druckschwankungen im Gaskern Fremdkörper) angeschlossen ist, dadurch gelöst, daß beseitigt und somit die ständigen Änderungen des das Abführrohr in das Gutstoffrohr eintaucht und 50 Gaskerndurchmessers vollends ausgeschaltet werden, mit seiner Eintrittsöffnung gegenüber der Eintritts- wodurch die Ausscheidung der schweren wie der öffnung des Gutstoffrohres in Richtung des Gutstoff- leichten Fremdkörper und der Gase gleichermaßen stromes zurückgesetzt ist, und zwar um wenigstens vervollkommnet wird.
das Zweifache der Lichtweite der Eintrittsöffnung Um im Gaskern eines Wirbelabscheiders über-
des Gutstoffrohres. 55 atmosphärischen Druck zu erzeugen und die gleichen
Bei einem solchen erfindungsgemäß ausgebildeten Geschwindigkeitsverhältnisse und damit den gleichen Wirbelabscheider wird durch den in das Gutstoff- Durchsatz wie mit einem gleich großen, mit Gasrohr eingetauchten Teil des Abführrohres für Gase absaugung betriebenen Wirbelabscheider zu errei- und leichte Fremdkörper der Gaskern in seiner Lage chen, braucht der Druck in der zugeführten Aufrelativ zur Längsachse des Wirbelabscheiders stabili- 60 schwemmung und damit die Antriebsleistung der siert, d. h., das Hin- und Herschwingen und das Zer- Druckerhöhungspumpe für die rohe Aufschwemflattem des Gaskernes wird zumindest im Bereich mung nur geringfügig erhöht zu werden, wobei des Gutstoffrohres unterbunden, also gerade an der gleichzeitig auch der Gegendruck im Gutstoffrohr für eine scharfe Trennung des Gutstoffes vom Gas- erhöht werden muß, beispielsweise durch Verstellen kern und den leichten Fremdkörpern entscheidenden 65 einer dort ohnehin vorhandenen Drosseleinrichtung. Stelle. Da auch die periodischen Durchmesserände- Der dadurch bedingte Mehraufwand an Pumpenergie rungen des Gaskernes stark vermindert werden, kann wird durch den geringeren Platzbedarf des mit überdie Eintrittsöffnung des Abführrohres für Gase und atmosphärischem Druck im Gaskern arbeitenden
5 6
Wirbelabscheiders infolge Fortfalls der Vakuum- Abführrohres 10 für die leichten Fremdkörper zylin-
pumpe und durch Einsparung der hierzu erforder- drisch; daher ist der Querschnitt des Gutstoffrohres 6
liehen Antriebsleistung bei weitem wettgemacht. in diesem Teil konstant. Der Querschnitt könnte in-
Ausführungsbeispiele der Erfindung und weitere dessen auch in diesem Bereich in Strömungsrichtung, vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend an 5 d. h. nach oben, abnehmen. Die Lichtweite des AbHand einer Zeichnung erläutert. Darin zeigt führrohres 10 oder zumindest der Eintrittsöffnung 13
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch dieses Abführrohres muß indessen groß genug sein, einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Wirbelab- um außer den abgesonderten, sich im zentralen Gasscheider und kern ansammelnden Gasen auch die den Gaskern 11
Fig. 2 den oberen Teil einer im Vergleich zu io unmittelbar umgebende, aus den leichten Fremd-
Fig. 1 abgewandelten Bauart eines Wirbelabschei- körpern bestehende fließfähige Schicht 12 aufzuneh-
ders in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab. men, so daß diese zusammen mit den ausgeschiede-
Gleiche oder einander entsprechende Teile sind in nen Gasen vom Gutstoff getrennt und durch die an
beiden Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen. das Abführrohr 10 anschließende Abführleitung 14
Der Wirbelabscheider nach Fig. 1 mit vertikaler 15 abgeführt werden kann.
Längsachse besitzt eine rohrförmige, am oberen Ende Es ist außerdem vorgesehen, das Abführrohr 10 (Einlaufende 2 α) mit einer tangentialen Einlauföff- austauschbar zu machen, so daß in ein und demnung 2 für die rohe Aufschwemmung versehene, im selben Wirbelabscheider Abführrohre 10 mit unteroberen Teil zylindrische und anschließend nach unten schiedlicher Lichtweite der Eintrittsöffnung 13 eingeschwach kegelig sich verjüngende Wirbelkammer 1, 20 baut werden können. Dadurch kann die Lichtweite deren unteres Ende eine Abzugsöffnung 3 zum Ab- der Eintrittsöffnung 13 dem Außendurchmesser der führen der zunächst ausgeschiedenen, an der Innen- jeweils abzuführenden Schicht 12 angepaßt werden, wand der Wirbelkammer 1 nach unten gleitenden Anstatt das ganze Abführrohr 10 austauschbar zu schweren Fremdkörper 4 aufweist. Auf die Darstel- machen, kann auch das die Eintrittsöffnung 13 aufhing der Wirbelströmung im Inneren der Wirbel- 25 weisende Endstück des Abführrohres 10 auswechselkammer 1 sowie der am unteren Ende der Wirbel- bar vorgesehen werden.
kammer an diese angeschlossenen Einrichtung zur Die in F i g. 2 dargestellte Bauweise eines Wirbel-Aufnahme der aus der Abzugsöffnung 3 ausgetrage- abscheiders weicht von F i g. 1 im wesentlichen danen schweren Fremdkörper wurde verzichtet. durch ab, daß, konzentrisch zum Abführrohr 10 und
Durch den die Wirbelkammer 1 nach oben hin 30 in diesem längsverschieblich und einstellbar, ein Gasverschließenden Abschlußdeckel 5 ragt von oben her ableitrohr 15 vorgesehen ist, welches zum getrennten koaxial das Gutstoffrohr 6 in das zylindrische Ober- Ableiten der Gase von den leichten Fremdkörpern teil der Wirbelkammer 1 herein, und zwar über die dient und zugleich hilft, den Gaskern 11 zu stützen axiale Erstreckung der Einlauföffnung 2 für die zu und zu beruhigen. Die Eintrittsöffnung 16 des Gasklärende Aufschwemmung hinaus, so daß sich die 35 ableitrohres 15 besitzt etwa den gleichen Durch-Eintrittsöffnung 7 des Gutstoffrohres 6 näher der am messer wie der Gaskern 11. Erforderlichenfalls kann unteren Ende der Wirbelkammer 1 befindlichen Ab- die Lichtweite der Eintrittsöffnung 16 durch Auszugsöffnung 3 für die schweren Fremdkörper befin- wechseln des Gasableitrohres 15 gegen ein entspredet als die Einlauföffnung 2. An das obere, mit einem chendes Rohr mit geänderter Lichtweite oder durch Abschlußdeckel 8 versehene Ende des Gutstoffroh- 40 Auswechseln des die Eintrittsöffnung 16 aufweisenres 6 ist tangential die Abführleitung 9 angeschlos- den Endstückes des Gasableitrohres 15 durch ein entsen, durch welche der Gutstoff der Verbrauchsstelle sprechendes Teil mit abweichender Lichtweite der zugeführt wird. Eintrittsöffnung verändert werden. Das Gasableitrohr
Durch den Abschlußdeckel 8 hindurch ist zentral 15 ist in einer oberhalb des Abschlußdeckels 22 des in das Innere des Gutstoffrohres 6 ein Abführrohr 10 45 Abführrohres 10 angeordneten Führungsbüchse 17 zum Abführen der ausgeschiedenen Gase und leich- längsgeführt. Die Führungsbüchse 17 ist als Stopften Fremdkörper hereingeführt, und zwar so weit, büchse ausgebildet und mit Mitteln 18 zum Festdaß dessen axiale Eintauchtiefe 13 a, gemessen von stellen des Gasableitrohres 15 in verschiedenen Stelder der Abzugsöffnung 3 für die ausgeschiedenen lungen versehen. Die Eintrittsöffnung 16 des Gasschweren Fremdkörper zunächst gelegenen Stelle der 50 ableitrohres 15 ist von der Eintrittsöffnung 13 des Austrittsöffnung 9 a des Gutstoffrohres 6, wenigstens Abführrohres 10, in Richtung der Längsachse der das Zweifache der Lichtweite der Eintrittsöffnung 13 Wirbelkammer 1 gegen dessen Austrittsöffnung 20 des Abführrohres 10 beträgt. Die Eintrittsöffnung 13 gemessen, um etwa das Doppelte der Lichtweite der des Abführrohres 10 befindet sich aber in jedem Eintrittsöffnung 13 dieses Abführrohres entfernt. Falle innerhalb des Gutstoffrohres 6 und hat von der 55 Ferner ist das Gasabzugsrohr 15 mit einer einstell-Eintrittsöffnung 7 des Gutstoffrohres 6 gegen dessen baren Drosselvorrichtung 19 versehen.
Austrittsöffnung 9 a hin einen in Richtung der Längs- Die unteren Enden des Gutstoffrohres 6, des Abachse der Wirbelkammer 1 gemessenen Abstand von führrohres 10 für leichte Fremdkörper und des Gaszumindest dem Doppelten der Lichtweite der Ein- ableitrohres 15 sind mit zugeschärftem Rand vertrittsöffnung 7. 60 sehen. Dadurch wird einerseits eine saubere Tren-Die Lichtweite des Abführrohres 10 und dessen nung der einzelnen Schichten erreicht, andererseits Außendurchmesser sind wesentlich kleiner als die wird verhindert, daß sich an diesen Enden Ring-Lichtweite des Gutstoffrohres 6, so daß zwischen der wirbel bilden. Diese würden nämlich mit der Strö-Außenfläche des Abführrohres 10 und der Innen- mung fortschreiten und den Gaskern 11 beunruhigen, fläche des Gutstoffrohres 6 ein ausreichender Durch- 65 was eine ungleichmäßige Ausscheidung der Fremdtrittsquerschnitt für den anfallenden Gutstoff ver- körper und Gutstoffverluste zur Folge hätte,
bleibt. Das Gutstoffrohr 6 ist zwischen seiner Ein- Die Lichtweite der Eintrittsöffnung 13 des Abführtrittsöffnunt; 7 und der Eintrittsöffnung 13 des rohres 10 ist etwa um die Dicke der die leichten
Fremdkörper enthaltenden fließfähigen Schicht 12 größer als der Außendurchmesser des Gasabzugsrohres 15. Zur Anpassung dieser Lichtweite an den Außendurchmesser der Schicht 12 ist das Abführrohr 10 oder wenigstens dessen Endstück austauschbar. Daher ist das Abführrohr 10 in einem mit Innengewinde versehenen Ansatz 21 des Abschlußdeckels 8 eingeschraubt. Dieses Schraubgewinde kann gegebenenfalls auch zum Verändern der Eintauchtiefe des Abführrohres 10 in das Gutstoffrohr 6 benutzt werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Wirbelabscheider zum Reinigen und Entgasen von Aufschwemmungen, insbesondere Faseraufschwemmungen, mit einem am Einlaufende der Wirbelkammer koaxial in diese eintauchenden Auslaßrohr für den Gutstoff (»Gutstoffrohr«), an welches koaxial ein weiteres Abführrohr zum getrennten Abführen von Gasen aus dem beim Betrieb sich bildenden Gaskern und gegebenenfalls von Fremdkörpern mit einem spezifischen Gewicht kleiner als dem der Aufschwemmung (leichte Fremdkörper) angeschlossen ist. dadurch gekennzeichnet, daß das Abführrohr (10) in das Gutstoffrohr (6) eintaucht und mit seiner Eintrittsöffnung (13) gegenüber der Eintrittsöffnung (7) des Gutstoffrohres (6) in Richtung des Gutstoff stromes zurückgesetzt ist, und zwar um wenigstens das Zweifache der Lichtweite der Eintrittsöffnung des Gutstoffrohres.
2. Wirbelabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Gut-Stoffrohres (6) zwischen seiner Eintrittsöffnung (7) und der Eintrittsöffnung (13) des Abführrohres (10) — wie an sich bekannt — in Strömungsrichtung abnimmt.
3. Wirbelabscheider nach Anspruch 1 oder 2 mit tangentialer Austrittsöffnung des Gutstoffrohres, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Eintauchtiefe (13 d) des Abführrohres (10) in das Gutstoffrohr (6), gemessen von der der Abzugsöffnung (3) für die ausgeschiedenen schweren Fremdkörper zunächst gelegenen Stelle der Austrittsöffnung (9a) des Gutstoffrohres (6), wenigstens das Zweifache der Lichtweite der Eintrittsöffnung (13) dieses Abführrohres (10) beträgt.
4. Wirbelabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres zum Abführrohr (10) koaxiales und in dieses eintauchendes Ableitrohr [»Gasableitrohr« (15)] angeordnet ist, dessen Eintrittsöffnung (16) gegenüber der Eintrittsöffnung (13) des Abführrohres (10) in Strömungsrichtung um mindestens das Zweifache der Lichtweite der Eintritsöffnung (13) des Abführrohres (10) zurückgesetzt ist.
5. Wirbelabscheider nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasableitrohr (15) in Achsrichtung verschieblich und einstellbar ist.
6. Wirbelabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Wirbelkammer (1) zu gerichteten Enden der oder einzelner Abführrohre (6, 10, 15) mit zugeschärftem Rand ausgebildet sind.
7. Verfahren zum Betreiben eines Wirbelabscheiders nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch überatmosphärischen Druck im Gaskern (11).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 516/173

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3205768A1 (de) * 1982-02-18 1983-08-25 J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim Anlage zur altpapieraufbereitung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3205768A1 (de) * 1982-02-18 1983-08-25 J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim Anlage zur altpapieraufbereitung

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