DE143309C - - Google Patents
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- DE143309C DE143309C DENDAT143309D DE143309DA DE143309C DE 143309 C DE143309 C DE 143309C DE NDAT143309 D DENDAT143309 D DE NDAT143309D DE 143309D A DE143309D A DE 143309DA DE 143309 C DE143309 C DE 143309C
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Classifications
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- B22C1/00—Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds
- B22C1/16—Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds characterised by the use of binding agents; Mixtures of binding agents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 143309 KLASSE 31 c.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Gußform aus Sepiaschale und ein Verfahren zur Herstellung
derselben zum Gießen edler Metalle, wie Gold, Silber oder dergl., insbesondere
behufs Herstellung von Schmucksachen, wie Ringe, Medaillons oder ähnlicher Gegenstände.
Der Hauptzweck der Erfindung liegt darin, die an sich bekannte Gußform aus Sepiaschale
widerstandsfähiger zu gestalten, und zwar in der Weise, daß die Sepiaschale mit einem
Schutzmantel aus harter Masse, wie z. B. Gips oder anderem plastischen und erhärtenden Stoff,
umgeben wird, um mit größerer Sicherheit den Druck auszuhalten, dem die Schale beim
starken Einpressen des Formstempels in ihre weichen Teile ausgesetzt wird.
Bei der gegenwärtigen Herstellung von Schmucksachen durch Guß wendet man gewöhnlich
die Schale oder Schulpe des Tintenfisches als Gußform so an, daß man zwei
Sepiastücke von den rauhen Außenteilen durch Beschneiden säubert und die Stücke dann,
nachdem die Gußform in ihnen hergestellt worden ist, aufeinander legt. Dabei wird der
Formstempel kräftig in den weichen Teil der Schale hineingedrückt, um den gewünschten
Hohlraum zu erzeugen; da aber die Schale häufig nicht stark genug ist, um einen stärkeren
Druck auszuhalten, so bricht sie sehr leicht und wird unbrauchbar. Die vorliegende Neuerung
beseitigt diesen Übelstand.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Tintenfischschale mit äußerer Verstärkungshülle in senkrechtem Schnitt.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt zweier nach der punktierten Linie der Fig. 1 eben
geschnittener, zusammengefügter Schalenteile.
α ist die gewöhnliche Tintenfischschale mit
weicher Masse b und harter Haut c, welche beide gewölbte Form im rohen Zustande besitzen.
Auf der Außenseite der Haut c wird gemäß vorliegender Erfindung eine Lage d
einer plastischen Masse, wie gebranntem Gips, die in erhärtetem Zustande eine starke, dauerhafte
Hülle bildet, aufgebracht. Diese Hülle verstärkt die Schale α und verhindert ein
Brechen derselben bei Ausübung eines Druckes.
In diesem Zustande sollen die Schalen auf den Markt gebracht werden. Mit einer Säge
oder einem anderen Werkzeuge wird nun in bekannter Weise ein genügender Teil der
weichen Masse b nach der gestrichelten Linie in Fig. ι der Zeichnung entfernt, um eine
ebene Fläche zu erzielen.
Um die Gußform weiter auszubilden, wird der Stempel (Patrize) z. B. in Gestalt eines
Fingerringes in die weiche Masse b zweier verstärkter Schalen gepreßt, um zwei einander
entsprechende Eindrücke f (Fig. 2) von der halben Gestalt des Gußkörpers zu erhalten.
Nachdem diese Eindrücke f in dem weichen Teil hervorgerufen sind, werden die Gußrinnen
g, wie bekannt, ausgehoben, die Schalen in geeigneter Weise beschnitten und in der in
Fig. 2 dargestellten Weise aufeinander .gelegt
und miteinander derart verbunden, daß die Eindrücke f gehörig übereinander liegen. Die
beiden Rinnen g liegen dann ebenfalls übereinander und bilden das Gießloch.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Gußformen aus Sepiaschale, dadurch gekennzeichnet, daß die Sepiaschale (c) an der Außenseite mit einer sie gegen Druck widerstandsfähig machenden Verkleidung (d) aus fester Masse überzogen wird.
- 2. AusfUhrungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung (d) aus gebranntem Gips oder einer ähnlichen plastischen, erhärtenden Masse besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reiChsdruCkereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143309C true DE143309C (de) |
Family
ID=410811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143309D Active DE143309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143309C (de) |
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