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Kompressor mit Umlauf-Zylindern und Kolben
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Es sind bereits Rotations-Kompressoren bekannt, bei denen die Kompressorkolben bezw.
Zylinder auf einem excentrisch angeordneten Zapfen gelagert sind.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Bauweise
von Teilen, die zur Schmierung dieses Rotationskompressors dienen.
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I f ist ein Rotationskörper, der die starr befestigten beiden beiden
Kolben e trägt, a ist ein doppelter Rotationszylinder. b ist ein feststehender Zapfen,
excentrisch zur Welle des Elektro-Motors angeordnet. Die Welle h ist durchbohrt
und trägt einen Bolzen k, der mit Festsitz in der Welle h des Antriebmotors befestigt
ist, und ausserdem mit einem quer durchgehenden Stift gesichert wird. Der Bolzen
k ist ausserdem in dem Rotationskörper f an den beiden Punkten 1 und 1 1 im Gleitsitz
gelagert. Der Rotationskörper f wird von der Welle h des lektrovlotors gedreht.
Der Rotationskörper @ kailn nun in den Lagern 1 und 1 1 sich hinauf- und hinunterbewegen,
und kann sich ausserdem in der Achsialrichtung des Bolzen k hin , und herbewegen.
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Die Förderung des Schmiermittels geschieht nun dadurch, dass der Rotationskörper
f an der Stelle, wo er den Kolben e umschliesst, mit einer Aussparung 11 versehen
ist, welche im Durchmesser einen Ansatz 12, der auf dem Körper a angebracht ist,
entspricht und mit diesem zusammen eine Art Stufenkolben bildet. Durch diese Stufenkolbenwirkung
wird das öl in die Aussparung 11 angesaugt, was durch einen Kanal 13 geschehen kann.
Der Raum 11 kann auch durch Schleuderöl gefüllt werden, wodurch die Ansaugkanäle
entbehrlich werden. Jnfolge der bei der Rotation entstehenden Zentrifugalkraft wird
das angesaugte Öl in der Aussparung 11 auch dann noch
| gehalten, wenn der Ansatz 12 diese Aussparung ganz verlassen
hat. |
| Beim Druckhub wird das Öl in den Kanal 14 gepresst, von wo
aus es |
| weiter zu den Schmierstellen geleitet wird. Die Steuerung des
Kanals |
| 14 erfolgt an der Stelle 15. Durch eine entsprechende Verdrehung |
| des Bolzens b gegenüber dem Zylinder a. Jn einer ähnlichen
Weise |
| wird der Saugkanal 13 an der Stelle 16 gesteuert. Je nachdem, |
| ob die Aussparung länger oder kürzer gehalten wird, wird die
ge- |
| förderte Ölmenge grösser oder kleiner. Man hat es somit in
der |
| Bande durch eine einfache Bemessung der Ausspareung 11 eine
richtige |
| . Schmierung zu erzielen. |
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Das Rohr n 1, durch welches das Kältemittel angesaugt wird, mündet
in einer Aussparung d 1 des Rotationskörpers a, wobei der angesaugte Dampf von dem
durchgehenden Teil a mitgenommen wird und durch
Schleuderwirkung
von seinen ölresten befreit. Durch das Rohr 17 erfolgt dann das Ansaugen des Dampfes
vom Kompressor, was durch den Kanal p geschieht. Durch einen entsprechend bemessenen
Abstand zwischen dem Rohr n 1 und 17, was insbesondere aus der Abbildung deutlich
hervorgeht, kann die Zeit, welche der angesaugte Dampf in der Aussparung des Rotationskörpers
a verbleibt, kürzer oder länger bemessen werden und wodurch die Reinigung des Dampfes
vom Öl In der erforderlichen Weise geschieht.
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Der Körper a ist, wie aus Abbildung 7 und 8 ersichtlich, mit den Kanälen
18 versehen durch welche ein Ausgleich zwischen dem Ansaugraum und dem Jnneren des
Kompressors geschieht. Es wird hierdurch erreicht, dass im Jnneren des Kompressors
kein Überdruck entstehen kann.
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Die äussere Kapselung v ist durch Kanäle 19 mit einem ringförmig um
die Kapselung v herumgelegten Rohr 20 verbunden. Dieses Rohr dient als Vorratsbehälter
für das Schmieröl und gleichzeitig auch als Ölkühler. Natürlich braucht das Rohr
20 keinen geschlossenen Ring zu bilden, sondern kann mit seinen beiden Enden entsprechend
herumgebogen in die Kapselung v hineinragen, wodurch dann besondere Verbindungsstützen
19 sich erübrigen.
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Die Abbildung 9mstellt einen Grundriß der vorgeschlagenen Einrichtung
dar, aus der die Form der einzelnen Teile ersichtlich ist.
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Jnsbesondere sieht man daraus, dass der Kolben e an seinen Enden dem
Bolzen b angepasst ist, damit an dieser Stelle kein zu großer s Tödlicher Raum entsteht.