DE140239C - - Google Patents
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- DE140239C DE140239C DENDAT140239D DE140239DA DE140239C DE 140239 C DE140239 C DE 140239C DE NDAT140239 D DENDAT140239 D DE NDAT140239D DE 140239D A DE140239D A DE 140239DA DE 140239 C DE140239 C DE 140239C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F—MECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F1/00—Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
- B31F1/20—Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
- B31F1/205—Corrugating tubes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C53/00—Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
- B29C53/22—Corrugating
- B29C53/30—Corrugating of tubes
- B29C53/305—Corrugating of tubes using a cording process
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54 c. ,
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur. Herstellung gewellter Papierrohre,
die trotz einer verhältnismäßig dünnen Wandung doch eine genügende Festigkeit und
große Biegsamkeit aufweisen.
Bekannt ist das Verfahren der Herstellung von Wellröhren aus Metall. Dabei bewegt
eine mit entsprechenden Übertragungselementen ausgerüstete und mit welligen Schraubengängen
ίο versehene Spindel das mit Wellen zu ver- -.sehende Metallrohr durch eine drehende, geschlossene
und mit Schraubengängen versehene Mutter hindurch, wobei die Schrauben- : !wellen in die Rohrwandung eingedrückt werden.
Auf diese Art, also durch geschlossene .■; Druckorgane, lassen sich Wellrohre aus Papier
nicht herstellen, denn durch diese Vorrichtungen würde das Papierrohr infolge der bei
der Wellenbildung eintretenden eigenen Materialaufstauchung an der Druckstelle abgewürgt
werden.
Zur Herstellung von Wellrohren aus Papier
sind also nur solche Druckorgane verwendbar, die das bei der Wellenbildung sich stauchende
Material entweder verteilen oder ausweichen lassen.
Besonders geeignet hierzu sind Drahtseile
oder groblitzig gedrehte Schnüre, weil die
.Litzenzwischenräume die Faserlagerung regeln
und auch die Drehung des Rohres bei der
Wellenbildung fördern.
Nachstehend sind verschiedene Ausführungsformen des Verfahrens beschrieben, die auf der
Anwendung von Seilen (Schnüren) und auch von Druckrollen beruhen.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen die zugehörigen Vorrichtungen dar. Bei der in
Fig. i, 2 und 3 veranschaulichten Einrichtung wird das Papierrohr d auf das mit Gewinde
versehene Ende des feststehenden Domes a aufgesteckt, die beiden Seile m und ml werden
um das Papierrohr geschlungen und durch Trommeln t und t1 bewegt, die durch Zahn-.
räder s und sl angetrieben werden.
Die ganze Vorrichtung wird durch das Kegelrad p, das mit den Kegelrädern q und ql
in Eingriff steht, in Bewegung gesetzt.
Die Kegelräder q und q1 sitzen auf denselben
Achsen wie die Zahnräder r und r1,
wobei diese wiederum mit den Zahnrädern s und .?' in Eingriff stehen.
Die Seile m und m1, die in Führungsrollen η
und n1 laufen, werden durch das Gewicht der ·
Trommel und Antriebsvorrichtung, wenn nötig noch durch ein Zusatzgewicht iv, gespannt
erhalten. Diese Teile sind auf einer Wippe χ montiert, so daß die Spannung durch den
Hebel u, der durch eine Sperrklinke ν arretiert wird, verändert werden kann.
Durch die Anordnung der verschiedenen Zahnräder werden die Trommeln t und f1 und
mit diesen die Seile m und m1 in entgegengesetzter
Richtung zueinander derart bewegt, daß die Seile m und ml den Dorn a bezw.
das Rohr d im gleichen Drehsinne (Fig. 2) umspannen und so die schraubengangförmigen
Wellen erzeugen. Das fertige Wellrohr, das als glattes Rohr auf den Dorn α aufgeschoben
war, wird in der Richtung des Pfeiles c vom Dorne α herabgedreht. Die Anordnung eines
Seiles hat den Vorzug, daß es infolge der vielen dünnen Adern die Struktur des Papier-
rohres an der Nutstelle insofern in günstiger
Weise beeinflußt, als dadurch das Papier in der Nutung in viele kleine, gleichmäßig verteilte
Falten gelegt wird, wodurch das Papier-•5 rohr bei der Bearbeitung leicht nachgiebig,
geschmeidig und biegsam wird.
Bei der Anordnung nach den Fig. 4 und 5 wird das zylindrische Papierrohr d auf den
Dorn a, der an seinem freien Ende mit Schraubengängen versehen ist, zwischen die
drei Rollenpaare c gebracht, die zum Ausgleich der Drucke um 120°- gegeneinander
...versetzt sind und so die Herstellung des WeIl-
■ rohres wie folgt erzielt.
■ ■15 Der Dorn α ist bei / derart fest gelagert, daß er
sich weder drehen noch in seiner Längsachse verschieben kann und an seinem freien Ende mit
wellenartigen Windungen versehen, in die zwei, drei oder mehr Druckrollen c eingreifen.
Diese Druckrollen sind durch die Achsen b mit je einem Zahnrad e starr verbunden.
Die Zahnräder e, die entsprechend der Anzahl der Druckrollen vorhanden sind, werden
gemeinsam durch die Innenverzahnung eines Zahnrades f angetrieben und haben folglich
alle gleiche Drehrichtung.
Das Zahnrad f wird durch ein Getriebe h,
das seine Bewegung von der Welle i durch die Riemscheibe g erhält, angetrieben.
Wird nun das zylindrische Papierrohr d über den Dorn α zwischen die abgehobenen Rollen c
gebracht und preßt man dann die Rollen c wieder gegen das Papierrohr, so drücken diese
Rollen die Wellenkonturen in das glatte Papierrohr und drehen das dann fertige Wellrohr in
der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Weise vom Dorne α ab. Zur Erhöhung der Mitnahmefähigkeit
sind die Rollen c geriffelt.
Die Drehrichtung der einzelnen Teile sind aus Fig. 5 zu ersehen.
Statt der Rollen c kann man auch wie in Fig. i, 2 und 3 Drahtlitzen verwenden. An
Stelle der Druckrollen c treten dann Drahtseile, die durch Rillenscheiben, die auf b befestigt
sind, angetrieben werden. ,45
Die Antriebsvorrichtung bleibt bestehen, nur müssen die Rillenscheiben, um den Drahtseilen
genügenden Durchzug zu geben, hinreichende Entfernung von der Dornmitte haben. Die
Drahtseile selbst können durch geeignete Vorrichtungen gespannt gehalten werden.
Eine dritte Anordnung ist folgende:
Durch die Riemscheibe g (Fig. 6 und 7) wird die Welle 0, auf der die beiden Kegelräder
q und q1 sowie das Prägerad c sitzen,
angetrieben. . · . .: :
Durch Anordnung der Kegelräder qlt q2 l,
q2, J1 1, die mit den Rädern q und q1 sowie
untereinander-in Eingriff stehen, werden die Wellen o1 und o2 sowie die weiteren zwei
Prägeräder c\ c2, ' die die Gewindekonturen
tragen, mit gleicher Geschwindigkeit und Drehrichtung (Pfeilrichtung) bewegt. Auf diese
Weise wird der Dorn α, der fest aber drehbar
gelagert ist, von den Rädern c, c1, c2 gleichmäßig
gedreht, wobei das glatte Papierrohr d , in das Gewinde des Domes α gepreßt und das
c1, c1 mitgenommen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:fertige Wellrohr in Richtung der Bewegung der Prägeräder c,Verfahren zur Herstellung schraubengangförmig gewundener Wellrohre aus Papier oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrisches Papier- oder' dergl. Rohr auf einen mit Schraubenwindüngen versehenen Dorn gezogen wird, worauf durch eine gleitende Bewegung eines Druckorganes über den Dorn das Papierrohr in die Schraubengänge des Domes gedrückt und gleichzeitig mit der Herstellung vom Dorne herabgedreht wird.'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140239C true DE140239C (de) |
Family
ID=407930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140239D Active DE140239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140239C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0272518B1 (de) * | 1986-12-22 | 1994-04-13 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Analytisches Element für die Vermessung von enzymatischer Aktivität |
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- DE DENDAT140239D patent/DE140239C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0272518B1 (de) * | 1986-12-22 | 1994-04-13 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Analytisches Element für die Vermessung von enzymatischer Aktivität |
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