DE1400715B - Befestigung eines Tauchrohres am Ventilgehäuse eines Spruhbehalters - Google Patents

Befestigung eines Tauchrohres am Ventilgehäuse eines Spruhbehalters

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DE1400715B
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valve housing
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housing
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Pending
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Green, Edward Howard, Addison, 111 (VStA)

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung eines Tauchrohres am Ventilgehäuse eines Sprühbehälters mit einem in das Gehäuse eingesetzten Zwischenstück, das das aus elastischem Werkstoff bestehende Tauchrohr reibschlüssig umfaßt.
Bei einer bekannten Befestigung dieser Art wird das Tauchrohr in das zylindrische Zwischenstück eingesetzt, das durch Reibungseingriff am Ventilgehäuse befestigt werden soll. Wie dieser Reibungseingriff erfolgen soll, ist hierbei nicht näher an- gegeben. Diese bekannte Verbindung ist damit in ihrer Haltewirkung sehr fragwürdig und wenig geeignet, eine dauerhafte Befestigung des Tauchrohres an dem Ventilgehäuse zu gewährleisten.
Weiterhin ist es bei der Befestigung eines Zapfens durch Reibeingriff bekannt, daß die Befestigungsteile zunächst einstückig ausgebildet sind, wobei zwischen beiden Teilen eine brechbare Verbindung besteht. Bei dieser Verbindungsart ist jedoch der Innendurchmesser des Gehäuses etwa gleich dem Außendurchmesser der einsetzbaren Spannhülse, so daß im eingesetzten Zustand der Innendurchmesser der Spannhülse nicht erheblich kleiner ist als der Außendurchmesser des zu haltenden Zapfens. Hierdurch ergibt sich der Reibschluß zwischen dem Vollzapfen und der Spannhülse. Zur sicheren Reibschlußverbindung ist also stets ein Vollzapfen erforderlich. Ein Tauchrohr aus weichem Kunststoff läßt sich mit dieser bekannten Verbindung nicht an einem Ventilgehäuse befestigen.
Als Stand der Technik ist weiterhin eine Schlauchkupplung mit einem als Überfangmutter ausgeführten Halterungsorgan bekannt. Hierbei werden keilförmig ausgebildete Hemmkörper über den Schlauch geschoben, welche dann von einem Stutzen und einer Überfangmutter umgeben werden. Aus dieser Konstruktion ergibt sich, daß lediglich unter Ausübung eines Zuges eine Haltewirkung auftritt. Damit ist auch diese Verbindung nicht zur Befestigung eines Tauchrohres am Ventilgehäuse eines Sprühbehälters geeignet. Nachteilig ist bei dieser bekannten Verbindung weiterhin, daß nochmals ein Zwischenstück erforderlich ist, was hinsichtlich der Montage und der Kosten ungünstig ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, auf dem Gebiet der Ventile für Sprühbehälter eine Verbindung zwischen Tauchrohr und Ventilgehäuse zu schaffen, welche schnell herstellbar und sehr dauerhaft ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise das mit einem Längsschlitz versehene Zwischenstück einstückig über eine brechbare Verbindung mit dem Gehäuse ausgebildet ist, wobei das Gehäuse eine umlaufende Schulter zum Verspannen des eingesetzten Zwischen-Stückes aufweist, und daß der kleinste Durchmesser der Schulter kleiner ist als der Außendurchmesser des nicht eingesetzten zylindrischen Stückes. Dadurch ergibt sich der Vorteil einer schnell herstellbaren und sehr sicheren Befestigung zwischen dem Ventilgehäuse und dem Tauchrohr eines Sprühbehälters.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Mittelschnitt durch das Ventilgehäuse und das Ventil eines Sprühbehälters mit einer Befestigung zwischen Ventilgehäuse und Tauchrohr gemäß der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in F i g. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht des elastischen Zwischenstückes zur Befestigung des Tauchrohres innerhalb des Ventilgehäuses,
F i g. 4 einen Mittelschnitt durch das Ventilgehäuse vor dem Zusammenbauen,
F i g. 5 einen Grundriß des Ventilgehäuses nach Fi ο 4
F i g. 6 eine Ansicht ähnlich der nach F i g. 4, kurz vor Befestigung des Tauchrohres an dem Ventilgehäuse.
In F i g. 1 ist ein Ventil 10 für einen Sprühbehälter dargestellt. Hierbei ist über eine äußere Metallkappe 12 mit einem herabhängenden ringförmigen Mantel 14 das Ventilgehäuse mit dem Sprühbehälter verbunden. Das obere Ende des Ventilgehäuses weist einen Scheibenteil 18 auf, welcher mittels einer ringförmigen Sicke 20 in die Kappe 12 eingepreßt ist. Elastische Dichtungen 22 und 24 sind zwischen den Scheibenteil 18 und die oberen ringförmigen Absätze 26 bzw. 28 der Kappe eingeklemmt. Die Kappe besteht aus Blech, während das Ventilgehäuse 16 aus einem starren Kunststoff besteht.
Das Ventil hat die Form eines Stopfens 30, der innerhalb des zylindrischen Teils 32 des Ventilgehäuses 16 gleitet und von einer innerhalb des Gehäuses angeordneten Schraubenfeder 34 beaufschlagt ist. Das obere Ende des Stopfens ist mit einem hohlen Schaft 38 versehen, welcher sich dicht anliegend durch die Dichtungen 22 und 24 über die Kappe 12 erstreckt. Ein zentraler Kanal 42 im Schaft 38 steht über Kanäle in dem Druckstück 44 mit einer Sprühdüse in Verbindung, durch welche das in dem Behälter befindliche Medium abgegeben werden kann.
Der obere Teil des Stopfens 30 ist mit einer Schulter 48 versehen, die sich federbeaufschlagt an den Boden der Dichtung 24 anlegt. Am unteren Ende des Kanals sind eine oder mehrere Bohrungen 50 vorgesehen, über welche der Kanal 42 mit dem Raum 52 über dem Stopfen 30 in Verbindung steht.
Der Stopfen 30 besitzt einen zentralen, axialen Kanal 54, durch welchen das Medium aus der Mischkammer 56 in einen Querkanal 58 und von dort in die Kammer 52 strömt.
Der zylindrische Teil 32 des Ventilgehäuses 16, welcher die Kammer 56 bildet, ist relativ dünn. Am unteren Ende des zylindrischen Teils 32 befindet sich ein verdickter Teil 60, welcher eine Kehle 62 bildet. Diese Kehle erstreckt sich in Axialrichtung auf die volle Länge des verdickten Teils oder kann in zwei Teilen 62 und 64 ausgeführt sein. Der Teil 64 wird gebildet infolge geringer Konizität in dem Inneren der Einschnürung, wodurch eine Schulter 66 entsteht. Der Konus in dem Teil 64 nimmt nach der Schulter 66 zu ab und bildet eine Führung für ein Zwischenstück, wenn dieses in die Kehle 72 hineingetrieben wird.
In F i g. 3 ist das Zwischenstück 68 als Einzelteil dargestellt, d. h. ohne brechbare Verbindung 82. Der Außendurchmesser ist größer als der Innendurchmesser der Kehle 62 an der Schulter 66. Das Zwischenstück hat einen Längsschlitz 70, dessen Breite so bemessen ist, daß beim Eintreiben des Zwischenstückes in die Kehle 62 die sich gegenüberstehenden Seiten des Schlitzes 70 dicht aneinanderlegen, wodurch sich ein durchlaufendes, völlig geschlossenes Zwischenstück ergibt. Im
Inneren ist das Zwischenstück mit einer kreisförmigen Rippe 72 versehen. Ferner ist eine Außennut 74 vorhanden, welche sich in Axialrichtung an der äußeren Oberfläche des Zwischenstückes 68 erstreckt. Beim Einbau des Zwischenstückes in die Kehle 62 verändern sich die Maße der Nut 74 nicht.
Zum Zusammenbau eines Tauchrohres 76 mit dem Ventilgehäuse 16 setzt man ein Ende des Tauchrohres in das untere Ende des Ventilgehäuses ein. Da das einstückig mit dem Ventilgehäuse verbundene Zwischenstück in seinem Innendurchmesser erheblich größer ist als der Außendurchmesser des Tauchrohres, kann das Einsetzen des Tauchrohres leicht erfolgen. Das vordere Ende des Zwischenstückes 68 ist bei 78 innen abgeschrägt, damit es beim Einbau längs des Tauchrohres gleiten kann. Wenn nach Zerstören der brechbaren Verbindung 82 das Zwischenstück in die Einschnürung hineingetrieben wird, legt es sich eng um das Tauchrohr, schließt dabei den Spalt 70 und klemmt das Tauchrohr völlig ein, wobei die Rippe 72 in den Werkstoff des Tauchrohres eindringt.
In seiner endgültigen Form gibt das Zwischenstück 68 den unteren Sitz für die Feder 34 ab, welche zusammen mit den anderen darüber befindliehen Teilen eingebaut werden kann, sobald das Tauchrohr fest eingeklemmt ist.
Die Schulter 66 legt sich nach dem Einbau dicht an das Zwischenstück 68 an, welches seinerseits das obere Ende des Tauchrohres 76 fest umgreift, so daß das Tauchrohr sich nicht aus dem Ventilgehäuse lösen kann.
Für ein wirksames Einklemmen ist es erforderlich, daß der Schlitz 70 sich ganz schließt, wobei die sich gegenüberstehenden Seiten dicht aneinander anstoßen müssen. Falls erforderlich, kann der Schlitz 70 auch infolge einer besonderen Formgebung dicht geschlossen werden. In dem Zwischenstück 68 ist ferner eine Außennut vorgesehen, damit Dämpfe oder Gase über dem Medium innerhalb des Behälters, an den das Ventil angebaut ist, in die Mischkammer gelangen können, um die Zerstäubung wirksamer zu gestalten. Weiterhin sorgt diese Außennut 74 für den Durchtritt des Gases aus dem oberen Teil des Sprühbehälters durch die Kehle 62.
Wie bereits im vorstehenden ausgeführt, ist das Ventilgehäuse 60 einstückig mit dem Zwischenstück 68 ausgebildet, wobei dieses eine Verlängerung des Ventilgehäuses darstellt. Die Konstruktion des Zwischenstückes nach F i g. 4 und 6 weist, wie bereits ausgeführt, eine brechbare Verbindung 82 auf, welche das Zwischenstück 68 mit dem verdickten Teil 60 des zylindrischen Teils 32 verbindet. Diese Verbindung 82 befindet sich gerade an der Stelle, wo der Einschnürungsteil 64 und der Führungskonus 80 aneinanderstoßen. (Da der Werkstoff des Ventilgehäuses und des Zwischenstückes ein Kunststoff ist, kann man die Verbindung 82 so dünn halten, daß das Zwischenstück an dieser Stelle leicht abzubrechen ist.
Zur Befestigung des Tauchrohres am Ventilgehäuse kann das Tauchrohr 76 von oben in das Ventilgehäuse 16 hineingeschoben werden. Hierbei wird das aus dem Gehäuse 16 und Zwischenstück 68 bestehende Bauteil auf eine Vorrichtung 84 gesetzt (F i g. 6). Diese Vorrichtung 84 ist mit einer Bohrung 86 versehen, in welcher das untere Ende des Tauchrohres lagert, wobei es im oberen Bereich hinsichtlich des Ventilgehäuses positionsrichtig angebracht ist. Wenn nun der untere Teil des Zwischenstückes 68 an die Vorrichtung 84 anstößt, genügt ein Druck auf das obere Ende des Ventilgehäuses 16 in der durch die Pfeile 88 angegebenen Richtung, um die Verbindung 82 zu brechen, wodurch das Zwischenstück 68 frei wird und in die Kehle 82 eintritt. Hierdurch erfolgt die Festklemmung des Tauchrohres 76, wie bereits beschrieben.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Befestigung eines Tauchrohres am Ventilgehäuse eines Sprühbehälters mit einem in das Gehäuse eingesetzten Zwischenstück, das das aus elastischem Werkstoff bestehende Tauchrohr reibschlüssig umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das mit einem Längsschlitz (70) versehene Zwischenstück (68) einstückig über eine brechbare Verbindung (82) mit dem Gehäuse (16) ausgebildet ist, wobei das Gehäuse eine umlaufende Schulter (66) zum Verspannen des eingesetzten Zwischenstückes (68) aufweist, und daß der kleinste Durchmesser der Schulter (66) kleiner ist als der Außendurchmesser des nicht eingesetzten zylindrischen Stückes (68).
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (68) an der Innenwand mit einer kreisringförmigen Rippe (72) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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