DE138409C - - Google Patents
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- DE138409C DE138409C DENDAT138409D DE138409DA DE138409C DE 138409 C DE138409 C DE 138409C DE NDAT138409 D DENDAT138409 D DE NDAT138409D DE 138409D A DE138409D A DE 138409DA DE 138409 C DE138409 C DE 138409C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Gas After Treatment (AREA)
Description
KAISERLICHES
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für Explosionskraftmaschinen,
bei welcher die katalytische Eigenschaft der Platinmetalle zur Zündung der Ladung benutzt
■wird.
Es sind bereits derartige Zündvorrichtungen bekannt, bei denen der Platinzünder den einen
Pol der Funkenstrecke bildet und bei denen während der ersten Hübe des Kolbens, also
während des Anlassens, Funken in den Zündraum überspringen, bis durch die nunmehr
auftretenden Verdichtungen der Zünder auf die erforderliche Temperatur erhitzt ist.
Zum Unterschiede hiervon wird bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung die
Zündung während des Anlassens dadurch bewirkt, dafs durch den Platinzünder elektrischer
Strom geschickt wird, wodurch derselbe stark erhitzt wird. Zu diesem Zweck ist der Zünder
in Form eines Drahtes ausgeführt, der in den Stromkreis einer sehr schwachen Elektricitätsquelle
eingeschaltet ist.
Diese Zündvorrichtung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Das Gehäuse α der Zündvorrichtung besitzt auf der einen Seite einen Schraubenstutzen α1,
mittels dessen sie an den Cylinder angeschraubt werden kann. Von dem Gehäuse geht seitlich
ein Rohransatz a2 aus, in dessen Inneres ein mit Schraubengewinde versehener Stöpsel b
eingeschraubt ist. Durch diesen Stöpsel ist der Länge nach ein leitender Stab c hindurchgeschoben,
welcher durch geeignetes unver-• brennbares Material d, z. B. Asbest, Glimmer
o. dergl., isolirt ist. Das innere Ende dieses Stabes ragt in den Zündkanal a3 hinein und
trügt einen Draht e aus Platin oder einem anderen katalytischer! Metall der Platingruppe.
Das andere Ende des Drahtes ist an einem Trägery befestigt, welcher von dem Ende des
Stöpsels b hervorragt und so mit dem Gehäuse der Zündvorrichtung in leitender Verbindung
steht.
Der Stab c ist mit dem einen Pol einer beliebigen Elektricitätsquelle, z.B. einer Batterie,
durch eine Leitung g verbunden, deren Ende zwischen den Muttern // und i des Stabes c
befestigt wird. Das Gehäuse der Zündvorrichtung ist durch die Leitung gl mit dem anderen
Pol der Elektricitätsquelle verbunden. In den Stromkreis ist ein beliebiger Stromschlüssel eingeschaltet.
Um den Abstand von dem Ende des Zündkanals α3 bis zu dem Zünddraht e regeln zu
können, ist der rohrförmige Körper der Zündvorrichtung im Innern mit einem Schraubengewinde
versehen, in welches ein Schraubenbolzen j eingreift. Er trägt an seinem äufseren
Ende eine gerändelte Scheibe_/' oder ein Handrad
und kann mittels einer Gegenmutter β festgestellt werden.
Die Wirkungsweise der Zündvorrichtung ist folgende:
Beim Anlassen der Maschine schickt man
auf ganz kurze Zeitj z. B. 1 5 bis 20 Secunden lang, Strom durch den Platindraht e. Infolge
dessen wird der Draht erhitzt und nimmt so die katalytische Eigenschaft an, welche er im
Claims (1)
- kalten Zustande nicht besafs. Haben im Cylinder einige Explosionen stattgefunden, so wird der dem Zünddraht c zufliefsende Strom gänzlich ausgeschaltet. Infolge der Berührung des Platins mit den frischen Gasen hat der Draht c eine sehr hohe Temperatur angenommen und' wird in diesem Zustande erhalten. Jedesmal wird dabei eine verschwindend geringe Gasmenge in der Form des Platins verdichtet und dadurch die weitere Fortdauer des katalylischen Zustandes bewirkt.Durch Vor- oder Zurückschrauben der ..Schraube/ kann man die Zündung früher oder später eintreten lassen. Hierbei iindert man den Abstand des Endes des Explosionskanals «:t von dem Zünddraht. Je nachdem das Volumen des Explosionskanais grofs oder klein ist, werden die verbrannten Gase bei der Verdichtung schneller, oder langsamer bis über den Zünddraht hinaus geschoben und die neuen Gase kommen so früher oder später mit diesem letzteren in Berührung.Patent-A νspkuch:Aus Platin oder aus einem anderen Metall der Platingruppe bestehender Zünder für Explosienskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, da fs das Metall in Form eines im Zündkanal befestigten Drahtes verwendet wird, welcher in einen Stromkreis eingeschaltet ist, um beim Anlassen der Maschine durch die Stromwärme erhitzt zu werden, während nach erfolgtem Anlassen der Strom ausgeschaltet wird und der Zünddraht dann infolge seiner katalytischen Eigenschaften glühend bleibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138409C true DE138409C (de) |
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ID=406219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT138409D Active DE138409C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138409C (de) |
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