DE13327C - Zerlegbares Feldbett - Google Patents

Zerlegbares Feldbett

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Publication number
DE13327C
DE13327C DENDAT13327D DE13327DA DE13327C DE 13327 C DE13327 C DE 13327C DE NDAT13327 D DENDAT13327 D DE NDAT13327D DE 13327D A DE13327D A DE 13327DA DE 13327 C DE13327 C DE 13327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eyelets
dismountable
bars
camp bed
bed
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Active
Application number
DENDAT13327D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. CASSEL in Cöln
Publication of DE13327C publication Critical patent/DE13327C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S3: Hand- und Reisegeräthe.
LEONHARD CASSEL in KÖLN. Zerlegbares Feldbett.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1880 ab.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Einrichtung dar, welche den Zweck hat, für Soldaten, Touristen und Gesundheitspfleger bei deren Lagerung im Freien unter Benutzung eines Militairmantels, einer Reisedecke, eines Segeltuches, Teppichs, Garn-, Seil- oder Hanfnetzes, Leder-, Fournier- oder Drahtgeflechtes nach Art der Hängematten, als Bett zu dienen.
ABCDEF sind sechs senkrecht stehende, aus Rund- oder Hohleisen hergestellte kurze Stäbe, welche zu ihrer Unterstützung je vier Beine abcd haben, welche mit ersteren durch 'eine Schrauben- oder Flügelmutter oder Keilverbindung so fest verbunden sind, dafs dieselben im Stande sind, die Stäbe freistehend zu tragen.
Die Stäbe A D sind bei e und / durch die Stange g, die Stäbe B E bei h i durch die Stange k und die Stäbe CF bei /und in durch die Stange η verbunden; desgleichen sind die Stäbe A B und DE bei 0 O1 und J)J)1 mit den Stangen G und H, die Stäbe B C und E F bei q r und qt T1 mit den Stangen J und K verbunden und zwar vermittelst der an den Enden der Verbindungsstangen befindlichen Haken und der an den Stützen angebrachten Oesen.
An den Stäben AB CDEF befinden sich je vier Haken z. Der zur Lagerung dienende Militairmantel, Reisedecke etc. ist mit sechs gröfseren, in Fig. 4 besonders dargestellten Oesen versehen, und zwar werden in einem Militairmantel zwei derselben bei L und M unter der Achselklappe so angebracht, dafs dieselben von aufsen durch letztere unsichtbar gemacht, von innen jedoch durch einen quer durch den Mantel gehenden Lederstreifenbesatz zur Verstärkung unterstützt werden; zwei weitere Oesen befinden sich bei NO, welche äufserlich durch das Taillenband unsichtbar gemacht, von innen ebenfalls durch einen schmalen Riemenstreifen P zur Tragfähigkeit unterstützt werden; die beiden letzten Oesen Q H t werden am Saume des Mantelssso angebracht, dafs die Mantelenden X Y zum Zudecken nutzbar bleiben und werden gleich den früheren durch einen Riemenstreifen unterstüzt.
Aeufserlich werden die Oesen Q und H durch eine kleine Tuchklappe verdeckt. Sämmtliche Oesen erhalten zur Verstärkung ihrer Haltbarkeit von aufsen noch eine Lederunterlage.
Bei Benutzung des Mantels im Gestell wird die Oese L in die Stütze D, die Oese M in A, Nm. E, O in P, Q in F und die Oese R in C in den bezw. Haken eingehakt und das Bett ist zum Lagern fertig.
Fig. 6 und 7 stellen eine gröfsere Anzahl solcher Gestelle gruppenweise zusammengestellt dar.
In den Füfsen sind kleine Löcher angebracht, damit das Gestell in Sälen oder an Orten mit fester Unterlage mit Nägeln oder Schrauben befestigt werden kann. Bei Benutzung einer Reisedecke oder · Segeltuches oder dergleichen werden diese Gegenstände wie der Militairmantel in entsprechender Weise mit den sechs Oesen versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das in der Zeichnung und Beschreibung dargestellte und beschriebene Hängegestell, bestehend aus sechs senkrecht stehenden eisernen, massiven oder hohlen Stäben AB CDEF, welche vermittelst der Füfse abcd freistehen können, unter sich mit den Spannstangen G H JKg k und η verbunden sind und jeder an seinem oberen Ende Aufhängehaken ζ hat, hi welchen ein mit Oesen versehener und mit Riemen armirter Militairmantel,' Reisedecke, Teppich, Segeltuch, Garn-t_Sjjl-MOJer^Hanfnetz,_ Leder-, Fournier- octer Dfäffigerlecfitnetz aufgehängt werden kann, wodurch ein Lager bezw. Bett für eine Person gebildet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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