DE1298552B - Verfahren zur Demodulation einer phasensprungmodulierten Traegerschwingung mit Taktgewinnung - Google Patents

Verfahren zur Demodulation einer phasensprungmodulierten Traegerschwingung mit Taktgewinnung

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DE1298552B
DE1298552B DE1967S0110574 DES0110574A DE1298552B DE 1298552 B DE1298552 B DE 1298552B DE 1967S0110574 DE1967S0110574 DE 1967S0110574 DE S0110574 A DES0110574 A DE S0110574A DE 1298552 B DE1298552 B DE 1298552B
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DE1967S0110574
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Inventor
Rudolph Hans
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/18Phase-modulated carrier systems, i.e. using phase-shift keying
    • H04L27/22Demodulator circuits; Receiver circuits
    • H04L27/233Demodulator circuits; Receiver circuits using non-coherent demodulation
    • H04L27/2331Demodulator circuits; Receiver circuits using non-coherent demodulation wherein the received signal is demodulated using one or more delayed versions of itself

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Demodulaiion einer in höherer Form codierten phasensprungmodulierten Trägerschwingung mit Hilfe von Produktmodulatoren sowie Aufteilung in zwei Teilsignale und Bildung von Taktsignalen für die Synchronisierung des Taktgebers auf der Empfangsseite.
  • Zur übertragung von Nachrichtensignalen ist die Phasenmodulation einer Trägerfrequenz bekannt. Um eine Erhöhung der übertragungskapazität zu erreichen, bedient man sich an Stelle der binären einer ternären, quaternären oder höhenwertigeren Tastung.
  • Da das zu übertragende Signal im allgemeinen in binärer Form vorliegt und in gleicher Form auch wieder abgegeben werden muß, sind sende- und empfangsseitig Umcodierungen erforderlich. Bei der quaternären Codierung werden zweckmäßig je zwei aufeinanderfolgende binäre Schritte zu einem Dibit zusammengefaßt, wodurch die Telegrafiergeschwindigkeit auf die Hälfte reduziert wird. Bei phasenmodulierter übertragung benutzt man die vier Phasenlagen 0, 90, 180 und 270° und um die Vieldeutigkeit des demodulierten Signals zu vermeiden, verwendet man die Phasendifferentialmodulation und kennzeichnet beispielsweise das Schrittpaar TZ als Phasensprung -I--90°, das Schrittpaar ZT als Phasensprung von -90°, das Schrittpaar TT als Phasensprung von 180° und das Schrittpaar ZZ als »kein Phasensprung«. Bei der ternären Phasenmodulation werden drei vorzugsweise um 120° gegeneinander versetzte Phasenlagen der Trägerschwingung benutzt. Die Information wird nur durch die Phasensprünge von -I-120° bzw. von -120° und durch »kein Phasensprung« gekennzeichnet. Demgemäß werden außerdem Ruhezustand, der beispielsweise dem Trennstromzustand T des binären Signals entspricht, nur zwei Arten von Schrittpaarinformationen gebildet. So kennzeichnet beispielsweise ein Phasensprung von -I-120° das SchrittpaarZT und ein Phasensprung von -120° das Schrittpaar ZZ.
  • Sende- und Empfangsschaltungen für diese Arten der Phasensprungmodulation sind in ausreichendem Maße bereits bekannt.
  • Zur Demodulation eines phasenmodulierten Trägerfrequenzsignals ist der Phasenvergleich der Trägerphase eines empfangenen Schrittes mit der Trägerphase des zuvor empfangenen Schrittes mit Hilfe von zwei Produktmodulatoren bekannt (deutsche Patentschriften 1165 657, 1198 869 und 1142 898).
  • Bei diesen Demodulationsverfahren erfolgt der Vergleich der Trägerphase in einem empfangenen Dibit-Intervall mit der Trägerphase im zuvor empfangenen Intervall. Der im Signal enthaltene Phasensprung wird aus dem Unterschied der Trägerphasen in den aufeinanderfolgenden Intervallen erkannt. Praktisch wird das empfangene Signal um die Dauer eines Dibit-Intervalls in einem Laufzeitglied verzögert und beispielsweise um -I-45° und um -45° in der Phase gedreht. Sowohl das voreilend phasengedrehte als auch das nacheilend phasengedrehte Signal werden je einem Eingangsklemmenpaar von zwei Produktmodulatoren zugeführt, die über ihre zweiten Eingangsklemmpaare außerdem das unmittelbar empfangene, also unverzögerte Signal erhalten. Die von den beiden Modulatoren abgegebenen Basisband-Teilsignale werden dann zur Entzerrung in der Intervallmitte abgetastet und zu einem binären Ausgangssignal decodiert. Sowohl zur Mittenabtastung als auch zur Decodierung ist ein Takt (Dibit- bzw. Schrittakt) erforderlich, der mit Hilfe der von den Signalflanken abgeleiteten Taktinformation synchronisiert wird. In den Basisband-Teilsignalen am Ausgang der Modulatoren ist bei Aufeinanderfolge gleichartiger Dibits keine Taktinformation enthalten. Da eine solche zur Synchronisierung des Taktgebers der Empfangsseite notwendig ist, muß dafür ein dritter Modulator mit entsprechenden Zusatzeinrichtungen vorgesehen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt einen Weg auf, wie dieser dritte Modulator eingespart werden kann.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß in bekannter Weise das phasensprungmodulierte Signal einer Demodulatorschaltung zugeführt wird, die zwei Modulatoren aufweist, denen das phasensprungmodulierte Trägerfrequenzsignal über einen ersten Eingang unmittelbar und über einen zweiten Eingang über ein Verzögerungsglied und in der Phase gedreht zugeführt wird, daß die Verzögerungszeit im Verzögerungsglied gleich der halben Schrittdauer der codiert übertragenen binären Signale (Dibit-Intervall) ist, daß mindestens in einem der beiden Ausgänge der Modulatoren bei jedem Phasensprung im empfangenen Signal eine Taktinformation gewonnen wird und daß aus den am Ausgang der Modulatoren auftretenden Signale durch eine einstellbare Schwellwertschaltung Impulse abgeleitet werden, mit denen der örtliche Taktgeber synchronisiert wird.
  • Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, daß durch Herabsetzung der Verzögerungszeit auf eine halbe Schrittdauer (halbes Dibit-Intervall) in mindestens einem der beiden Teilsignale am Ausgang der Modulatoren eine Taktinformation enthalten ist. Durch die Verringerung der Verzögerungszeit auf die Hälfte eines Dibit-Intervalls wird der Verzerrungsspielraum bei Schrittmittenabtastung auf theoretisch ± 25 % der Dibit-Dauer eingeengt, gegenüber ± 50 0/a bei einer Verzögerungszeit in der Größe des Dibit-Intervalls. Durch eine geeignete Art der Signalentzerrung am Ausgang der beiden Produktmodulatoren läßt sich dieser Nachteil auf einfache Art und Weise wieder beseitigen.
  • Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels und einiger Zeitdiagramme dargestellt: F i g. 1 zeigt das Blockschaltbild eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren unter Anwendung der quaternären Modulation; F i g. 2 zeigt das zugehörige Zeitdiagramm zu Fig. 1.
  • In F i g. 1 ist das Blockschaltbild einer Empfangsschaltung für quaternäre Phasenmodulation aufgezeigt. Im Zeitdiagramm in - F i g. -2 ist in Zeile a das binäre Signal im Sender dargestellt, wobei das Signal die beiden binären Werte Trennstromzustand T oder Zeichenstromzustand Z annehmen kann. Jeweils zwei aufeinanderfolgende binäre Schritte werden zu einem Dibit-Intervall zusammengefaßt und jedem dieser Dibits wird ein Phasensprung zugeordnet. Die Zeile b zeigt den im Sender dem binären Signal zugeordneten Phasenverlauf. Daraus ist zu sehen, daß dem Schrittpaar (Dibit) TZ ein -90° Phasensprung, dem Schrittpaar ZT ein -I-90° Phasensprung, dem Schirttpaar ZZ ein 180° Phasensprung und dem Schrittpaar TT »kein Phasensprung« zugeordnet ist.
  • Die ausgezogene Kurve in Zeile c zeigt den Phasenverlauf am Empfängereingang E (F i g. 1). Am Eingang des Empfängers befindet sich ein Bandpaß BP, dem ein Begrenzerverstärker BV nachgeschaltet ist, in dem das unmittelbar empfangene oder in eine höhere Frequenzlage umgesetzte Trägerfrequenzsignal verstärkt und amplitudenbegrenzt wird. Anschließend wird das Trägerfrequenzsignal auf zwei verschiedene Wege verzweigt. Dies erfolgt über einfache Verstärker V 1 bzw. V4, die einerseits ebenfalls eine amplitudenbegrenzende Eigenschaft besitzen, andererseits als Trennstufe wirken und damit Rückwirkungen auf den Eingang verhindern. Das trägerfrequente Signal wird den beiden Produktmodulatoren M1, M2 zugeführt. Dabei wird das Signal über ein Verzögerungsglied VG, das eine Laufzeit gleich der halben Dibit-Dauer bewirkt, und nach einer Phasendrehung um .z/4 in einem Phasendrehglied P 1 und entsprechender Verstärkung (V 2) dem einen Eingang des Modulators M1 zugeführt. Nach derselben Laufzeit, aber um -'/4.-1 in einem Phasendrehglied P 2 gedreht und im Verstärker V 3 verstärkt, liegt das trägerfrequente Signal an dem einen Eingang des Modulators M2. Die zweiten Eingänge der Modulatoren M1 und M2 werden vom unverzögerten und in der Phase nicht gedrehten Trägerfrequenzsignal nach einer Verstärkung (V1, V4) gesteuert.
  • In F i g. 2 ist in den Zeilen c und d in den ausgezogenen Kurven der Phasenverlauf des Trägerfrequenzsignals dargestellt, das unverzögert und in der Phase nicht gedreht ist. Dieser Phasenverlauf entspricht somit dem Signal, das über die Verstärker V 1 und V 4 an den zweiten Eingängen der Modulatoren M 1 und M 2 anliegt. In Zeile c zeigt die gestrichelte Phasenkurve den Phasenverlauf des im Verzögerungsglied VG verzögerten und in der Phase um #T/4 (-I-45°) gedrehten Signals, das über den Verstärker V2 dem einen Eingang des Modulators M1 zugeführt wird. Das Modulationsprodukt verläuft nach Beseitigung der Anteile höherer Frequenz in einem Tiefpaß TP 1 entsprechend dem Signal in Zeile e.
  • In entsprechender Darstellung zeigt der gestrichelt eingetragene Phasenverlauf in Zeile d das in der Phase um -1/4 a (-45°) gedrehte und im Verzögerungsglied verzögerte Signal, das über den Verstärker V3 an dem einen Eingang des Modulators M2 anliegt. Das im Modulator M2 entstehende Produkt ist nach Beseitigung der Anteile höherer Frequenz am Ausgang des Tiefpasses TP 2 in Zeile f dargestellt.
  • Mit Hilfe geeigneter Einrichtungen z. B. Schmitt-Triggern (S1, S2) oder Multiarschaltungen werden insbesondere die negativen Flanken der in den Zeilen c und f dargestellten Teilsignale so versteilert, daß zu den Zeitpunkten der Nulldurchgänge Impulse abgeleitet werden können (Zeilen g und h in F i g. 2), die zum Umlegen der Kippschaltungen K 1 bzw. K 2 ausreichen. Durch die am Ausgang der Schmitt-Triggerschaltungen S1 und S2 entstehenden Impulse werden die beiden Kippstufen K 1 und K 2 aus ihrer Ruhelage in die Arbeitslage gelegt. Die Kippschaltungen werden jeweils durch den nächstfolgenden Impuls des Dibit-Taktes, der vom Taktgeber TG am Ausgang a abgegeben wird, wieder in die Ruhestellung zurückgelegt (Zeilen k und 4. Den am Ausgang a des Taktgebers TG auftretenden Takt zeigt Zeile i, während der am Ausgang b des Taktgebers auftretende Schrittakt in Zeile m dargestellt ist. Die von den Kippvorgängen der Kippschaltungen K1 und K2 abgeleiteten negativen Impulse, die mit den Nulldurchgängen der Teilsignale in den Zeilen e und f zeitlich übereinstimmen, werden in einem Gatter G1 zusammengefaßt und dienen als Synchronisierimpulse für den örtlichen Taktgeber TG. Die von den Kippvorgängen derselben Kippschaltungen (Zeilen k und l) abgeleiteten positiven Impulse kennzeichnen die Information der beiden Teilsignale in entzerrter Form und betätigen die aus den Kippschaltungen K3, K4, K5 bestehende Decodiereinrichtung, deren Wirkungsweise ohne Schwierigkeiten aus den Zeilen n, o und p der F i g. 2 ersehen werden kann. Am Ausgang A der Kippschaltung K5 (Zeile p) stehen die binären Signale wieder zur Verfügung, so wie sie Zeile a zeigt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Demodulation einer in höherer Form codierten phasensprungmodulierten Trägerschwingung mit Hilfe von Produktmodulatoren sowie Aufteilung in zwei Teilsignale und Bildung von Taktsignalen für die Synchronisierung des Taktgebers auf der Empfangsseite, d adurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise das phasensprungmodulierte Signal einer Demodulatorschaltung zugeführt wird, die zwei Produktmodulatoren (M1, M2) aufweist, denen das phasensprungmodulierte Trägerfrequenzsignal über einen ersten Eingang unmittelbar und über einen zweiten Eingang über ein Verzögerungsglied (VG) und in der Phase gedreht (P1, P2) zugeführt wird, daß die Verzögerungszeit im Verzögerungsglied gleich der halben Zeitdauer der codiert übertragenen binären Signale (Dibit-Intervall) ist, daß mindestens in einem der beiden Ausgänge der Produktmodulatoren (M 1, M2) bei jedem Phasensprung im empfangenen Signal eine Taktinformation gewonnen wird, daß aus den am Ausgang (TP 1, TP 2) der Produktmodulatoren (M1, M2) auftretenden Signale durch eine einstellbare Schwellwertschaltung (S1, S2) Impulse abgeleitet werden, mit denen der örtliche Taktgeber (TG) synchronisiert wird und daß aus den am Ausgang der Schwellwertschaltung auftretenden Impulsen und der gewonnenen Taktinformation die ursprüngliche Nachricht gebildet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der einstellbaren Schwellwertschaltung (S1, S2) abgegebenen Impulse je eine Kippstufe (K1, K2) in die Arbeitslage steuern, daß durch den vom örtlichen Taktgeber (TG) nicht bei jedem Schritt abgegebenen ersten Takt (Dibit-Takt) die Kippstufen (K1, K2) in die Ruhelage gesteuert werden und daß die Ausgangssignale der Kippstufen (K1, K2) über eine Gatteranordnung (G 1) als Synchronisiersignale für den örtlichen Taktgeber (TG) wirken.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale der beiden Kippstufen (K1, K2) zwei weitere Kippstufen (K3, K4) steuern, daß vom Taktgeber (TG) ein Schrittakt an die beiden Kippstufen (K3, K4) angelegt wird, der ebenfalls eine weitere Kippstufe (K5) steuert, und daß am Ausgang (A) der Kippstufe (K5) die binären Signale abgegeben werden.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142898B (de) * 1961-09-14 1963-01-31 Siemens Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zur Umwandlung von quaternaer phasen-modulierten Start-Stop-Telegrafiezeichen in binaer codierte Telegrafiezeichen
DE1165657B (de) * 1962-06-28 1964-03-19 Siemens Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erhoehung der UEbertragungsleistung von Nachrichtenkanaelen, insbesondere durch ternaere Phasenmodulation
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