DE1278211B - Vorrichtung in im Laengsfoerderverfahren arbeitenden Sackmaschinen zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages sowohl von Kreuz- als auch von Klotzbodensaecken - Google Patents

Vorrichtung in im Laengsfoerderverfahren arbeitenden Sackmaschinen zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages sowohl von Kreuz- als auch von Klotzbodensaecken

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Description

  • Vorrichtung in im Längsförderverfahren arbeitenden Sackmaschinen zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages sowohl von Kreuz- als auch von Klotzbodensäcken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung in im Längsförderverfahren arbeitenden Sackmaschinen zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages sowohl von Kreuz- als auch von Klotzbodensäcken, bei der die Umlegeelemente an umlaufenden Ketten befestigt sind.
  • Bisher verwendet man zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages von entsprechend vorbereiteten Sackrohlingen während ihres kontinuierlichen Weitertransportes als Finger oder kleine Rollen Baus ebildete Umlegeelemente, die an zwei parallel zueinander laufenden Ketten befestigt sind, die mit einer konstanten Geschwindigkeit umlaufen, die wesentlich größer als die Transportgeschwindigkeit der Werkstücke ist. Diese große Kettengeschwindigkeit ist erforderlich, weil die Umlegeelemente, welche die nachlaufenden Bodenseitenumschläge relativ zu den Werkstücken in Laufrichtung bewegen müssen, über einen bestimmten Weg auch die längsten Bodenseitenumschläge mit Sicherheit umklappen müssen. Dieser Arbeitsweg der Umlegeelemente läßt sich, um die Geschwindigkeit dieser Elemente niedriger zu halten, nicht beliebig vergrößern, da seine übermäßige Vergrößerung die gesamte Maschine übermäßig vergrößern und einen Aufwand bedeuten würde, der in keinem Verhältnis zum erzielbaren Erfolg steht.
  • Die Länge der Bodenseitenumschläge richtet sich nach den Bodenbreiten der herzustellenden Säcke, und die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Umlegeelementen und den Werkstücken richtet sich bisher nach dem längsten auf der Sackmaschine herzustellendem Bodenseitenumschlag.
  • Hat die Sackmaschine nur einen kleinen Arbeitsbereich, d. h. ist der Unterschied zwischen der größten und der kleinsten Bodenseitenumschlaglänge nicht erheblich, so ergeben sich beim Falten der nachlaufenden Bodenseitenumschläge in der beschriebenen Weise keine besonderen Schwierigkeiten.
  • In der Praxis besteht nun aber der Wunsch nach Sackmaschinen mit einem großen Arbeitsbereich, um den Maschinenpark nicht unnötig groß halten zu müssen und uin die einzelnen Maschinen besser ausnutzen zu können.
  • Eine einfache konstruktive Umgestaltung einer Sackmaschine mit kleinem Arbeitsbereich zu einer Sackmaschine mit großem Arbeitsbereich, bei Übernahme des bekannten Arbeitsprinzips der Umlegeelemente, führte nicht zum gewünschten Erfolg, da es sich zeigte, daß die Geschwindigkeit der Umlegeelemente, die sich, wie weiter oben gesagt, nach der größten herzustellenden Bodenbreite richten muß, zum Umlegen kleiner Bodenseitenumschläge zu groß wird, wenn bei der Herstellung von Säcken finit kleinen Bodenbreiten die Leistung in bekannter Weise durch Erhöhung der Maschinengeschwindigkeit gesteigert werden soll. Die Mittel zum Aufziehen und Legen der offenen Böden gestatten nämlich eine Erhöhung der Maschinengeschwindigkeit bei der Herstellung kleiner Böden, da hierbei kleinere Arbeitswege der Werkzeuge entstehen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum Umfalten der nachlaufenden Bodenseitenumschläge so auszubilden und zu gestalten, daß die Geschwindigkeit der Umlegeelemente derart einstellbar ist, daß sie immer nur um soviel größer als die Geschwindigkeit der Werkstücke ist, daß über den bestimmten Weg die Bodenseitenumschläge in jedem Fall gerade mit Sicherheit umgefaltet werden, so daß zu große Geschwindigkeiten der Umlegeelemente und damit großer Betriebslärm und Verschleiß der sie tragenden Ketten sowie Betriebsstörungen und Ausschußbildung durch zu starkes Auftreffen der Umlegeelemente auf die Bodenseitenumschläge und somit letzten Endes eine Leistungsminderung durch Drosselung der Maschinendrehzahl vermieden werden.
  • Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs gekennzeichneten Art dadurch gelöst, daß das die Umlegeelemente tragende Kettenpaar im Arbeitstakt der Maschine mit einstellbarer, ungleichförmiger Geschwindigkeit umläuft.
  • Diese Maßnahme ermöglicht es, die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Kettenpaar und den Werkstücken während des Tätigseins der Umlegeelemente in jedem Fall so gering wie möglich zu wählen. Bei Säcken mit breiten Böden und damit langen Bodenseitenumschlägen ist unter Zugrundelegung des bestimmten Weges, über den die Bodenseitenumschläge umgeklappt werden, die größte Geschwindigkeitsdifferenz erforderlich. Da aber in diesem Fall die Maschinengeschwindigkeit verhältnismäßig niedrig ist, ist die notwendige Kettengeschwindigkeit nicht unzulässig hoch. Bei Säcken mit schmalen Böden und damit kurzen Bodenseitenumschlägen ist dagegen bei Ausnutzung des ganzen zur Verfügung stehenden Weges zum Umklappen der Bodenseitenumschläge die kleinste Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Ketten und Werkstücken erforderlich. Somit läßt sich in diesem Fall eine größere Maschinenleistung durch Erhöhen der Maschinengeschwindigkeit erreichen, ohne daß damit wie bisher automatisch eine Erhöhung der Kettengeschwindigkeit verbunden ist. Durch die Vorrichtung nach der Erfindung werden somit einerseits zu hohe Kettengeschwindigkeiten vermieden, andererseits wird aber dennoch eine Sackmaschine geschaffen, bei welcher der Unterschied zwischen der größten und der kleinsten Bodenseitenumschlaglänge der herstellbaren Säcke erheblich ist.
  • In Ausgestaltung der Erfindung wird das im Arbeitstakt der Maschine mit einstellbarer, ungleichförmiger Geschwindigkeit erfolgende Umlaufen des Kettenpaares dadurch erreicht, daß der Antrieb des Kettenpaares vom Hauptantrieb der Maschine aus über ein verstellbares, im Arbeitstakt der Maschine ungleichförmig übersetzendes Getriebe erfolgt.
  • Ungleichförmige Antriebe von Werkzeugen in Sackmaschinen sind an -sich bekannt. So zeigt zum Beispiel die USA-Patentschrift 2 839 972 die Möglichkeit, den Antrieb eines Werkzeugs zum Niederhalten des Werkstücks, dessen nachlaufendes Ende umgefaltet werden soll, mit Hilfe von Ellipsenzahnrädern ungleichförmig zu gestalten. Ferner ist es durch die deutsche Patentschrift 912 045 bekannt, bei einer Bodenlegevorrichtung bzw. Bodenaufziehvorrichtung für Kreuzbodenbeutelmaschinen in das Antriebsübertragungsgetriebe für ein umlaufendes sichelartiges Bodenlegeorgan ungleichförmig umlaufendeAntriebsorgane, wie z. B. exzentrische Antriebsräder od. dgl., einzuschalten, durch welche das Bodenlegeorgan an bestimmten Stellen eine beschleunigte Bewegung erfährt.
  • Bei einer einfachen Ausführungsform des verstellbaren, ungleichförmig übersetzenden Getriebes kann nach der Erfindung ein Kurbelschleifengetriebe mit einstellbarer Exzentrizität vorgesehen sein. Hierbei besteht jedoch nicht die Möglichkeit, einen kurzzeitigen Gleichlauf von Werkstück und Umlegeelement nach dem Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages, wie es zum Andrücken des Umschlages erwünscht ist, zu erhalten.
  • Eine Ausführungsförm des Getriebes, die dies ermöglicht, sieht als verstellbares, ungleichförmig übersetzendes Getriebe nach der Erfindung ein Getriebe vor, das wenigstens eiä Zwischenrad besitzt, das unter dem Einfluß eines mit einer gegen andere austauschbaren im Arbeitstakt, der Maschine rotierenden Kurvenscheibe versehenen Kurventriebs zusätzliche, die ungleichförmige über-setzung erzeugende Bewegungen ausführt.
  • An Hand der Zeichnung ist im folgenden ein Ausführungsbeispiel der' Erfindung ausführlich beschrieben. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 schematisch die Seitenansicht einer Vorrichtung zum Umfalten der nachlaufenden Bodenseitenumschläge von Kreuz- und Klotzbodensäcken, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A -L der F i g. 1 und F i g. 3 die Draufsicht auf ein Schlauchstück mit einem offenen Kreuzboden am vorderen Ende, dessen nachlaufender Bodenseitenumschlag umgefaltet werden soll.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung bildet einen Teil einer im Längsförderverfahren arbeitenden Sackmaschine und dient zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages sowohl von Kreuz- als auch von Klotzbodensäcken. Die beispielsweise als Finger 1 ausgebildeten Umlegeelemente sind paarweise an zwei Tragstücken 2 befestigt, deren Enden an zwei parallel zueinander liegenden umlaufenden Ketten 3, 4 befestigt sind und deren Abstand voneinander der halben Kettenlänge entspricht. Jede Kette läuft über ein Kettenräderpaar 5/6, dessen Kettenrad 5 angetrieben wird. Die Kettenräder 5 sind auf einer gemeinsamen Welle 7 befestigt, die in Gestellwänden 8, 9 gelagert ist. Die Kettenräder 6 sind auf einer gemeinsamen ebenfalls in den Gestenwänden 8, 9 gelagerten Welle 10 befestigt.
  • Nach der Erfindung erfolgt der Antrieb der Ketten 3, 4 vom nicht dargestellten Hauptantrieb der Maschine aus und in deren Arbeitstakt ungleichförmig zum Erzeugen einer Relativbewegung zwischen dem in Schlauchlängsrichtung in bekannter und darum nicht dargestellter Weise transportierten Schlauchstück 11 und den Fingern 1 zwecks Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages 12 des offenen Kreuzbodens in Laufrichtung 13 (F i g. 1).
  • Ein Zahnrad 14 wird vom Hauptantrieb der Maschine aus mit gleichförmiger Umfangsgeschwindigkeit angetrieben und treibt selber ein Zahnrad 15 an, das auf einer in den Gestellwänden 8, 9 drehbar gelagerten Welle 16 befestigt ist. Der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 15 ist so gewählt, daß die Welle 16 im Arbeitstakt der Maschine umläuft. Vom Zahnrad 15 aus erfolgt der Antrieb der Kettenradwelle 7 über Zahnräder 17 bis 22. Die Zahnräder 17, 18 liegen koaxial zueinander, sind urdrehbar miteinander verbunden und gemeinsam drehbar auf einem in der Gestenwand 8 gehaltenen Bolzen 23 gelagert. Das Zahnrad 19 ist frei drehbar auf einem in der Gestenwand 8 schwenkbar gelagerten Bolzen 24 gelagert, während die Zahnräder 20, 21 je auf einem Bolzen 25 bzw. 26 frei drehbar gelagert sind. Der Bolzen 25 ist an freien Enden zweier kongruenter Hebel 27, 28 befestigt, die beiderseits des Zahnrades 19 auf dem Bolzen 24 urdrehbar gelagert sind. Der Bolzen 26 ist an den freien Enden zweier kongruenter Hebel 29, 30 befestigt, die beiderseits des Zahnrades 22 auf der Kettenradwelle 7 frei drehbar, aber axial urverschiebbar gelagert sind (siehe F i g. 2).
  • Die zusätzlichen, die Beschleunigung und die Verzögerung der Ketten bewirkenden Drehbewegungen des Zahnrades 22 werden diesem durch Hin- und Herbewegen des Zahnrades 21 auf einem Bogen mit einem dem Achsabstand der Zahnräder 21, 22 entsprechenden Radius erteilt. Diese Hin- und Herbewegung des Zahnrades 21 bewirkt der im folgenden beschriebene Kurventrieb.
  • Der Kurventrieb umfaßt einen Satz Kurvenscheiben 31 bis 34, die auf einem gemeinsamen Tragstück 35 befestigt sind. Das Tragstück ist auf der Welle 16 urdrehbar, aber axial verschiebbar gelagert. An seinem der Bedienungsseite der Maschine zugewendeten Ende besitzt es eine Ringnut 36, in die ein Führungsstück 37 eingreift. Das Führungsstück ist auf einer parallel zur Welle 16 liegenden Stange 38 befestigt, die axial verschiebbar, aber undrehbar einerseits in der Gestellwand 8 und einem auf der Innenseite an diese angeflanschten Lager 39 und andererseits in der Gestellwand 9 gelagert ist. Die Stange 38 besitzt eine der Anzahl der Kurvenscheiben entsprechende Anzahl von Aussparungen 40, die einen dem Abstand der Kurvenscheiben voneinander entsprechenden Abstand voneinander besitzen. Ein von Hand betätigbarer der Außenseite an der Gestenwand 9 gehaltener Sperriegel 41 dient durch Eingreifen in eine der Aussparungen 40 zur Sicherung der Stange 38 und damit der Kurvenscheiben gegen eine ungewollte axiale Verschiebung. Jede Kurvenscheibe ist durch axiale Verschiebung des Tragstückes 35 auf der Welle 16 mittels der Stange 38 in den Wirkbereich eines an seinem freien Ende eine Rolle 42 tragenden Schwenkhebels 43 bringbar, der auf einer Schwenkachse 44 befestigt ist. Die Schwenkachse ist in den Gestellwänden 8 und 9 gelagert und trägt einen weiteren Schwenkhebel 45, dessen freies Ende über eine Koppel 46 mit dem freien Ende eines dritten Schwenkhebels 47 in Verbindung steht. Der Schwenkhebel 47 ist auf dem drehbar in der Gestellwand 8 gelagerten Bolzen 24 befestigt. Das freie Ende des ebenfalls auf dem Bolzen 24 undrehbar befestigten Hebelpaares 27/28 ist mit dem freien Ende des Hebelpaares 29/ 30 durch eine Koppel 48 verbunden, die aus zwei kongruenten, beiderseits der Zahnräder 20, 21 liegenden Teilen besteht.
  • Über die soeben beschriebene kinematische Kette werden die im Ausführungsbeispiel durch die im Arbeitstakt der Maschine rotierende Kurvenscheibe 31 dem Schwenkhebel 43 vorgegebenen Schwenkbewegungen auf das Hebelpaar 29/30 übertragen, das an seinem freien Ende das Zahnrad 21 trägt, das auf diese Weise die obenerwähnte Hin- und Herbewegung ausführt. Die Drehrichtungen der Zahnräder sind in F i g. 1 durch Pfeilspitzen angedeutet. Wird das Hebelpaar 29/30 in Drehrichtung des Zahnrades 22 bewegt, ergibt sich durch die Bewegung des Zahnrades 21 auf dem zur Welle 7 konzentrischen Kreisbogen eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit des Zahnrades 22. Umgekehrt ergibt sich beim Schwenken des Hebelpaares 29/30 entgegen der Drehrichtung des Zahnrades 22 eine kleinere Umfangsgeschwindigkeit dieses Zahnrades als bei Stillstand des Hebelpaares 29/30.
  • Die mittels einer im Arbeitstakt der Maschine rotierenden Kurvenscheibe erzeugte ungleichförmige Übersetzung bietet gegenüber der mit einem Kurbelschleifengetriebe erzeugten ungleichförmigen Übersetzung den Vorteil, daß man durch entsprechende Ausbildung des Umfangs der Kurvenscheibe einen zwischenzeitlichen Gleichlauf von Ketten und Werkstück erreichen kann, der zum Andrücken des umgelegten Bodenseitenumschlages wünschenswert ist. Zweckmäßig wird die mittlere Kettengeschwindigkeit so groß wie die Transportgeschwindigkeit der Werkstücke gewählt. Dadurch ergeben sich einfach herstellbare Kurven, da man in diesem Fall durch Ausdehnung des Kulminationspunktes der Kurvenscheibe zu einem zu ihrer Drehachse konzentrischen Kreisbogen zwischen der Beschleunigung und der anschließenden Verzögerung einen mehr oder weniger langen Stillstand des Hebelpaares 29/30 erreichen kann, währenddessen Gleichlauf besteht. Durch Austauschen der verschieden großen Kurvenstücke 31 bis 34 gegeneinander ergeben sich verschieden große Beschleunigungen der Ketten. Zum Umfalten des längsten Bodenseitenumschlages ist somit mit der größten Kurvenscheibe und zum Umfalten des kürzesten Bodenseitenumschlages mit der kleinsten Kurvenscheibe zu arbeiten.
  • Gegenüber einem Stirn- oder Kegelraddifferentialgetriebe, das ebenfalls benutzt werden kann, dessen Differentialräderträger unter dem Einfluß des Kurventriebs schwenkbar ist, besitzt die beschriebene Ausführung den Vorteil, daß sich mit ihr unter Zugrundelegung einer gleichgroßen Kurvenscheibe eine erheblich größere Beschleunigung der Ketten erzielen läßt. Dieses ergibt sich daher, daß sich auch die durch die Schwenkbewegung des Hebelpaares 27/28 ergebende zusätzliche Drehung des Zahnrades 20 auf das Zahnrad 21 und weiter auf das Zahnrad 22 überträgt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung in im Längsförderverfahren arbeitenden Sackmaschinen zum Umfalten des nachlaufenden Bodenseitenumschlages sowohl von Kreuz- als auch von Klotzbodensäcken, bei der die Umlegeelemente an umlaufenden Ketten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das die Umlegeelemente (1) tragende Kettenpaar (3, 4) im Arbeitstakt der Maschine mit einstellbarer, ungleichförmiger Geschwindigkeit umläuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Kettenpaares (3, 4) vom Hauptantrieb der Maschine aus über ein verstellbares im Arbeitstakt der Maschine in an sich bekannter Weise ungleichförmig übersetzendes Getriebe erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als verstellbares ungleichförmig übersetzendes Getriebe ein Kurbelschleifengetriebe mit einstellbarer Exzentrizität vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als verstellbares ungleichförmig übersetzendes Getriebe ein Getriebe dient, das wenigstens ein Zwischenrad besitzt, das unter dem Einfluß eines mit einer gegen andere austauschbaren, im Arbeitstakt der Maschine rotierenden Kurvenscheibe versehenen Kurventriebs zusätzliche, die ungleichförmige Übersetzung erzeugende Bewegungen ausführt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein Stirn- oder Kegelraddifferentialgetriebe ist, dessen Differentialräderträger unter dem Einfluß des Kurventriebs schwenkbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zwischenräder (20, 21) vorgesehen sind, die in einer Koppel (48) und den Enden von Hebeln (27, 28, 29, 30) gelagert sind und miteinander im Eingriff stehen und die den Antrieb von einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit von der Maschine angetriebenen Zahnrad (19) auf ein auf einer Kettenradwelle (7) befestigtes Zahnrad (22) übertragen, wobei die Hebel mit ihrem anderen Ende koaxial zum angetriebenen (19) und zum treibenden Zahnrad (22) gelagert sind und der koaxial zum angetriebenen Zahnrad (19) gelagerte Hebel (27, 28) unter dem Einfluß des Kurventriebs steht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben (31 bis 34) des Kurventriebs miteinander verbunden und undrehbar, aber axial verschiebbar auf einer im Arbeitstakt der Maschine rotierenden Welle (16) gelagert und einzeln mit einem Schwenkhebel (43) in Wirkverbindung bringbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 912 045, 1028 495; österreichische Patentschrift Nr. 187 413; USA: Patentschriften Nr. 586 866, 2 839 972.
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