DE1275902B - Drehzahlgeregelter Unterwasserpropellerantrieb fuer Aktiv- oder Bugstrahlruder fuer Schiffe - Google Patents

Drehzahlgeregelter Unterwasserpropellerantrieb fuer Aktiv- oder Bugstrahlruder fuer Schiffe

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DE1275902B
DE1275902B DEL54874A DEL0054874A DE1275902B DE 1275902 B DE1275902 B DE 1275902B DE L54874 A DEL54874 A DE L54874A DE L0054874 A DEL0054874 A DE L0054874A DE 1275902 B DE1275902 B DE 1275902B
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DE
Germany
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speed
motor
voltage
drive
ships
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DEL54874A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Manfred Dworski
Dipl-Ing Heinrich Jung
Johann Schneider
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P27/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage
    • H02P27/02Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using supply voltage with constant frequency and variable amplitude
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    • H02P27/026Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using supply voltage with constant frequency and variable amplitude whereby the speed is regulated by measuring the motor speed and comparing it with a given physical value

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Drehzahlgeregelter Unterwasserpropellerantrieb für Aktiv- oder Bugstrahlruder für Schiffe Die Erfindung betrifft einen drehzahlgeregelten Unterwasserpropellerantrieb für Aktiv- oder Bugstrahlruder für Schiffe, wobei der Antrieb aus einem Asynchronmotor besteht, der vom Bordnetz über eine verstellbare Spannungsquelle gespeist und dessen Drehzahl über deren Verstellung eingestellt wird.
  • Elektrische Unterwasserpropellerantriebe für Ak- tivruder und Querstrahlanlagen sind im Schiffbau bereits bekannt. Als Antrieb wird bei Drehstrombordnetzen ein Asynchronmotor mit Käfigläufer verwendet, der im Ruderblatt oder in einem Querkanal des Schiffes so eingebaut ist, daß er von außen durch das ihn umgebende Wasser ständig gekühlt wird. Eine zusätzliche innere Kühlung wird dadurch erreicht, daß der Motor mit Süßwasser gefüllt ist. Die innere Wasserversorgung dient zugleich zur Schmierung der Lager. Aktivruder und Querstrahlanlagen sind als Manövrierhilfen in Handelsschiffen und besonders in Spezialschiffen, wie Kabellegern, Forschungsschiffen usw., vorgesehen. Bei Havarien sind sie auch als Notantriebe zu verwenden. Für ihren Einsatz im besonderen auf Spezialschiffen ist eine feinstufige Drehzahlverstellung des Antriebsmotors erwünscht. Diese Verstellung erfolgt bisher durch Änderung der Frequenz und der Spannung. Die z. B. für eine verminderte Drehzahl erforderliche niedrigere Frequenz wird bislang entweder von rotierenden Frequenzumformern oder auch von bordnetzunabhängigen Diesel-Drehstromaggregaten geliefert. Ein solcher Umformersatz beansprucht ein eigenes Fundament im Schiffsraum. Eine Frequenzänderung ist auch durch statische Frequenzwandler möglich. Eine Drehzahlverstellung des Antriebsmotors läßt sich ebenfalls dadurch erreichen, daß an Stelle der Frequenz die zugeführte Ständerspannung und damit der Motorstrom verändert wird. Diese Verstellung geschieht entweder über Anzapftransformatoren bzw. Drehstromstelltransformatoren oder über steuerbare Halbleiterventile, z. B. Thyristoren. Dabei wird in jeder Motorzuleitung ein antiparalleles Paar von steuerbaren Halbleiterventilen angeordnet, über deren Verstellung des Zündzeitpunktes sich die Motorspannung stetig steuern läßt.
  • Zur Feststellung der Motordrehzahl wird ein Tachogenerator benötigt, da bei Asynchronmotoren durch die Moment-Drehzahl-Kennlinie einem eingestellten Spannungswert nicht eine definierte Motordrehzahl zugeordnet ist. Dieser Tachogenerator ist direkt an den Antriebsmotor angekuppelt. Er muß mit dem Antriebsmotor zusammen im Ruderblatt oder in einem Querkanal am Bug des Schiffes untergebracht werden. Nachteilig ist, daß neben den eigentlichen Motorzuleitungen zusätzliche Meßleitungen des Tachogenerators aus dem Gehäuse, in dem die Antriebseinheit untergebracht ist, herausgeführt werden müssen. Die Wartungsanfälligkeit der Antriebseinheit nimmt durch den benötigten Meßwertumformer zu. Eine häufige Wartung des Unterwasserpropellerantriebs ist im praktischen Betrieb nicht möglich. Damit ist bei dieser Ausführung durch die erhöhte Störanfälligkeit bisher nicht immer ein dauerhafter und zuverlässiger Betrieb gegeben.
  • Bei der Drehzahlverstellung durch Verändern der Motorspannung tritt bei verminderter Drehzahl eine dem Schlupf des Asynchronmotors proportionale Verlustleistung im Läuferkreis auf. Eine Wärmeentwicklung im Läuferkäfig und damit innerhalb der Maschine ist die Folge. Diese entstehende Wärme wird durch das den Motor umgebende Wasser ständig abgeführt. Durch das innere Kühlwasser ist eine zusätzliche Kühlwirkung erreicht. Allerdings hat auch der Motor in der bisherigen Form Nachteile. Auf Grund der Form der Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie steigt je nach eingestelltem Spannungswert der Strom in der Ständerwicklung auf das Zwei- bis Dreifache des Nennstromes. Diese hohe Strombelastung läßt sich auch durch die Wasserkühlung nicht beherrschen. Deshalb können bisher nur ganz bestimmte Spannungswerte und damit Drehzahlwerte eingestellt werden, bei denen die Stromaufnahme des Motors nicht über einen maximal zulässigen Wert hinausgeht. Eine feinfühlige Drehzahlverstellung der Motorspannung ist in diesem Falle also nicht möglich. Zudem ist durch die Kennlinienform des Motors nicht immer ein stabiler Betriebspunkt gegeben. Eine Instabilität tritt vor allem dann auf, wenn die zugeführte Spannung stark vermindert wird. Es ist bekannt, durch besondere Auslegung des Läufers, z. B. als Widerstandsläufer, die Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie des Motors zu verändem. Damit verschwindet mehr oder weniger der ausgeprägte Sattel in der Kennlinie. Durch diese Veränderung nehmen aber die Verluste des Motors zu, so daß eine größere Ausführung und eine verstärkte Kühlung notwendig werden. Außerdem verringert sich der Wirkungsgrad des Motors. Aus diesen Gründen werden Widerstandsläufer im allgemeinen nicht verwendet.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen drehzahlgeregelten Unterwasserpropellerantrieb, der aus einem Asynchronmotor besteht, vorzuschlagen, bei dem eine feinstufige und betriebssichere Drehzahlregelung möglich ist. Die Aufgabe wird bei einem eingangs erwähnten Unterwasserpropellerantrieb dadurch gelöst, daß der Asynchronmotor einen an sich bekannten Widerstandsläufer mit hohem Ankerwiderstand aufweist und daß zu seiner Drehzahlregelung der Istwert der Drehzahl aus dem Istwert der zugeführten Ständerspannung gewonnen wird.
  • Da durch die äußere und innere Wasserkühlung des Unterwasserpropellerantriebs eine wirksame Kühlung gewährleistet ist, läßt sich ein Läufer mit hohem Ankerwiderstand für diesen Antrieb verwenden. Der Motor kann demnach in Baugröße und Gewicht klein gehalten werden. Unterwasserpropellerantriebe sind als Manövrierhilfen nur kurzzeitig eingeschaltet, so daß der verringerte Wirkungsgrad des Antriebsmotors hier keine entscheidende Rolle spielt. Durch den Läufer mit hohem Ankerwiderstand wird die Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie so verändert, daß sich stetig abfallende Kennlinien ergeben. Diese Kennlinien sind in Fig. 1 der Zeichnung gezeigt. Aufgetragen ist das Moment M im Verhältnis zum Nennmoment M" als Funktion der Drehzahl n im Verhältnis zur synchronen Drehzahl n, Als Parameter ist die Motorspannung gewählt. Kurvea entspricht einer Spannung von 10011/o, Kurve b einer solchen von 701/o und Kurve c einer solchen von 50% der Nennspannung. Die Propellerkennlinie zeigt Kennlinied. Die jeweils eingestellten Arbeitspunkte Pl. P2 und P, ergeben sieh durch die Schnittpunkte der Motorkennlinien a. b, c mit der Propellerkennlinie d. Durch den ffachän Kennlinienverlauf ist die Stabilität des Antriebs bei Betrieb gewährleistet. Zur Feststellung des Stromes, den der Motor in den Arbeitspunkten Pl. P#, P, aufnimmt, ist eine Kurvenschar I zu I" als Funktion von n zu n., in F i g. 2 gezeigt. Aufgetragen ist der Strom I im Verhältnis zum Nennstrom I" als Funktion der Drehzahl n im Verhältnis zur synchronen Drehzahl n, Auch hier ist die Motorspannung als Parameter gewählt. Kurve e entspricht einer Spannung von 10011/o, Kurve f einer solchen von 70 0/a und Kurve g einer solchen von 50 % der Nennspannung. Der jeweilige Strom, den der Motor in den Arbeitspunkten Pl, P21 P, in F i g. 1 aufnimmt, wird durch Ermitteln der zugehörigen Drehzahlen aus F i g. 1 gewonnen. Daraus ergeben sich in F i g. 2 die Stromarbeitspunkte P4, Pp PG, Diese werden zur Stromarbeitskurve h miteinander verbunden. Die Kurve h zeigt also an, wie hoch im entsprechenden Arbeitspunkt des Motors der Strom ist, den der Motor aufnimmt. Dieser Antrieb mit Widerstandsläufer nimmt bei einer Spannungsverstellung einen Strom von etwa 130 1/o des Nennstromes auf, bisher bekannte Unterwasserpropellerantriebe hingegen über 200 % des Nennstromes. Für keinen Wert der eingestellten Ständerspannung wird der maximale Strom überschritten. Aus diesem Grunde ist eine stufenlose und selbsttätige Spannungsverstellung des Antriebs möglich. Damit erweist sich die Verwendung des Motors mit Widerstandsläufer für einen Unterwasserpropellerantrieb als besonders vorteilhaft.
  • Durch die besondere Ausbildung des Motorläufers ist nun einer ein(yestellten Motorspannung ein definierter Wert für die Drehzahl des Antriebs zugeordnet. Diese Tatsache macht sich die Erfindung zunutze, indem sie zur Drehzahlregelung die Motorspannung direkt als Regelgröße vorgibt. Der Drehzahl-Istwert wird also erfindungsgemäß aus dem Wert der zugeführten Spannung gewonnen. Diese Maßnahme hat den großen Vorteil, daß der bisher benötigte Meßwertumformer in Form eines Tachogenerators wegfällt. Damit entfällt ein Element für den Regelkreis, welches bisher durch seine besondere Wartungsanfälligkeit Anlaß zu Störungen und Ausfällen gegeben hat. Die Sicherheit der Unterwasserpropellerantriebe als Manövrierhilfen nimmt demnach bedeutend zu. Vorteilhaft ist auch, daß durch die Drehzahlverstellung über die Regelung der zugeführten Ständerspannung der Unterwasserpropellerantrieb von Spannungsschwankungen des Bordnetzes unabhängig ist. Durch die besondere elektrische Auslegung des Unterwassermotors wird bei hohem Anzugsmoment ein kleiner Einschaltstrom erreicht.
  • Der Drehzahlregelkreis für den Unterwasserpropellerantrieb ist in F i g. 3 gezeigt. Ein Drehstromkäfigläufermotor 10 mit einem Propeller 11 ist an die Spannung eines Schiffsbordnetzes 12 gelegt. über einen Motorschutzschalter 13 wird der Antrieb 10 ein- oder ausgeschaltet. In jeder Motorzuleitung ist ein antiparalleles Paar von steuerbaren Halbleiterventilen 14, 15, 16 angeordnet. Eine kontaktlose Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors 10 ist möglich, wenn die Schaltung durch zwei weitere hier nicht gezeigte Paare antiparalleler steuerbarer Halbleiterventile ergänzt wird. Im einfachsten Fall wird die Drehrichtungsumkehr mit zwei ebenfalls nicht dargestellten Wendeschützen erreicht. Erfindungsgemäß wird die Istdrehzahl des Antriebsmotors 10 aus dem Istwert der zugeführten Ständerspannung gewonnen. Dazu wird die der Istdrehzahl entsprechende Spannung zwischen zwei Phasen der Motorzuleitung abgegriffen und über einen Transformator 17 einem Gleichrichter 18 zugeführt. Als Wert für die augenblickliche Motordrehzahl ni,t wird dieser nach dem Ausgang aus dem Gleichrichter 18 auf einen Soll-Ist-Wertvergleich geführt. Die Vorgabe der Solldrehzahl n""l, geschieht von Hand über einen Fahrhebelsteller 19, der auf der Brücke des Schiffes angeordnet ist. Die Abweichung vom Drehzahlsollwert n""l, wird einem Regelverstärker 20 zugeführt, dessen Ausgangsgröße der Stromsollwert I",l, ist. Ein dem Spannungsregelkreis unterlagerter Stromregelkreis ist ständig im Eingriff, da er das überschreiten eines maximalen Stromwertes verhindern soll. Der Istwert des in den Motorzuleitungen fließenden Stromes wird über einen Stromwandler 21 erfaßt, als Spannung an einer Bürde 22 abgegriffen und einem Gleichrichter 23 zugeführt. Aus dem Gleichrichter 23 wird der Stromistwert li,t auf dem Vergleichspunkt zum Soll-Ist-Wertvergleich geführt und die Abweichung vom Stromsollwert I""j, auf einen Stromregelverstärker 24 gegeben. Der Ausgang des Stromregelverstärkers 24 geht direkt auf ein Zündirnpulsgerät 25. Über Steuersignale des Zündimpulsgerätes 25 werden die antiparallelen Halbleiterventilpaare 14, 15, 16 gesteuert. Durch zeitliches Verschieben der Zündzeitpunkte dieser Ventile gegenüber den positiven Nulldurchgängen der drei Phasenspannungen wird der Effektivwert der Motorspannung und damit auch der Motorstrom verstellt. Sind diese Zündzeitpunkte innerhalb des Bereichs von 30 bis 180' (elektrisch) einer Halbwelle verschiebbar, so kann die Motorspannung von Null bis zur vollen Netzspannung stetig geändert werden. Damit ist eine stufenlose Drehzahlregelung von Null bis zur vollen Nenndrehzahl des Antriebsmotors 10 möglich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: DrehzahlgeregelterUnterwasserpropellerantrieb für Aktiv- oder Bugstrahlruder für Schiffe, wobei der Antrieb aus einem Asynchromnotor besteht, der vom Bordnetz über eine verstellbare SpannungsqueHe gespeist und dessen Drehzahl über deren Verstellung eingestellt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Asynchronmotür einen an sich bekannten Widerstandsläufer mit hohem Ankerwiderstand aufweist und daß zu seiner Drehzahlregelung der Istwert der Drehzahl aus dem Istwert der zugeführten Ständerspannung gewonnen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 221612.
DEL54874A 1966-10-21 1966-10-21 Drehzahlgeregelter Unterwasserpropellerantrieb fuer Aktiv- oder Bugstrahlruder fuer Schiffe Pending DE1275902B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2221612A (en) * 1939-06-23 1940-11-12 Westinghouse Electric & Mfg Co Speed regulator

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2221612A (en) * 1939-06-23 1940-11-12 Westinghouse Electric & Mfg Co Speed regulator

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SE338932B (de) 1971-09-20

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