DE1249397B - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1249397B DE1249397B DES82972A DE1249397DA DE1249397B DE 1249397 B DE1249397 B DE 1249397B DE S82972 A DES82972 A DE S82972A DE 1249397D A DE1249397D A DE 1249397DA DE 1249397 B DE1249397 B DE 1249397B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- winding
- core
- voltage winding
- converter according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 48
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 10
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 18
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000002356 single layer Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/20—Instruments transformers
- H01F38/22—Instruments transformers for single phase AC
- H01F38/24—Voltage transformers
- H01F38/26—Constructions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Coils Of Transformers For General Uses (AREA)
- Insulating Of Coils (AREA)
- Transformers For Measuring Instruments (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES VMWW^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
HOIf
Deutsche Kl.: 21d2-49
S 82972 VIII b/21 d2
20. Dezember 1962
7. September 1967
20. Dezember 1962
7. September 1967
Es sind Stumpfkernwandler bekannt, deren offener Eisenkern von einer zylindrischen Niederspannungswicklung und einer kegelstumpfförmigen, aus übereinander
angeordneten Teilspulen bestehenden Hochspannungswicklung mit einer zwischen beiden Wicklungen
vorgesehenen Papierölisolation konzentrisch umgeben ist; in die zwischenliegende Papierölisolation
sind spannungssteuernde Leitbeläge eingelegt, die an die Hochspannungswicklung angelenkt sind.
Bei einer solchen aus lagenweise gewickelten Teilabschnitten bestehenden Hochspannungswicklung
treten zwischen den einzelnen Teilabschnitten ihrer Anzahl entsprechende verhältnismäßig hohe Potentialsprünge
längs dieser Wicklung auf. Diese Potentialsprünge zwischen den Teilabschnitten bedingen es,
daß neben der Lagenisolation in jedem Teilabschnitt auch noch zwischen den Teilabschnitten eine ihrem
Potentialunterschied entsprechend verstärkte Isolation vorhanden sein muß.
Außerdem stellt ein derartiger Wicklungsaufbau im Hinblick auf die Stoßspannungsverteilung insofern
kein homogenes Gebilde dar, als die kapazitive und induktive Kopplung, wenn sie auch innerhalb eines
Teilabschnittes von Lage zu Lage gleichmäßig ist, von Teilabschnitt zu Teilabschnitt einen von
dem Kopplungswert innerhalb eines Teilabschnittes wesentlich abweichenden Wert hat. Damit ist ein derartiger
Aufbau einer Hochspannungswicklung in sich nicht mehr homogen. Es treten zwischen den Teilabschnitten
beim Einziehen einer Stoßspannungswelle Reflexionen ein, die sich ungünstig auf die Stoßspannungsverteilung
auswirken.
Um hier Verbesserungen zu erreichen, besteht gemäß der Erfindung die Hochspannungswicklung in
einem Stück aus fortlaufend im Zuge des Eisenkernes aufeinanderfolgenden, quer zur magnetischen Achse
verlaufenden Lagen, die von innen nach außen oder lagenweise abwechselnd von innen nach außen und
außen nach innen gewickelt sind.
Es ist zwar bereits eine Spule bekannt, bei der die aufeinanderfolgenden Lagen quer zur magnetischen
Achse verlaufen, aber bei dieser Spule handelt es sich um eine aus Teilwicklungen zusammengesetzte Spule,
bei der aufeinanderfolgende Teilwicklungen in jeweils entgegengesetztem Sinn gewickelt sind. Die Teilwicklungen
der bekannten Spule sind nämlich einlagig aus jeweils mehreren übereinander angeordneten
Windungen aus Flachband hergestellt, und zur Gewinnung einer zusammenhängenden Spule sind
jeweils die inneren Enden zweier benachbarter Teilwicklungen untereinander und die äußeren Enden
dieser Teilwicklungen mit den äußeren Enden der Spannungswandler mit Stumpfkern
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Hans Kettler, Berlin
Dipl.-Ing. Hans Kettler, Berlin
darauf jeweils folgenden weiteren Teilwicklungen untereinander elektrisch verbunden.
Bei der bekannten Spule handelt es sich demzufolge nicht um eine fortlaufend gewickelte Wicklung aus
einem Stück, sondern um eine Spule, die in mehreren Fertigungsgängen aus einzelnen Teilwicklungen zusammengesetzt
ist. Die Herstellung der bekannten Spule ist daher verhältnismäßig aufwendig.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung läßt sich eine weitere Verbesserung in der
Stoßspannungsverteilung dadurch erzielen, daß die Dicke der Hochspannungswicklung zur Erdseite hin
zunimmt. Infolge der unvermeidlichen Erdkapazität der Wicklung ergibt sich eine pro Längeneinheit der
Wicklung nicht gleichmäßige Stoßspannungsverteilung, da der Anfang der Wicklung pro Längeneinheit
höher beansprucht ist als die zum erdseitigen Ende hin gesehenen weiteren Längeneinheiten. Dadurch,
daß die Dicke der Hochspannungswicklung zur Erdseite hin zunimmt, ist die Induktivität (Lageninduktivität)
am kritischen hochspannungsseitigen Ende kleiner als am erdseitigen Ende; sie nimmt außerdem
kontinuierlich zu, so daß der Spannungsabfall pro Längeneinheit der Hochspannungswicklung am
hochspannungsseitigen Ende geringer gegenüber dem am erdseitigen Ende ist als bei einer Hochspannungswicklung
mit gleichbleibendem Wicklungsaufbau.
Die Hochspannungswicklung · des erfindungsgemäßen Stromwandlers kann — wie an sich bekannt
— z. B. durch Verwendung von aushärtenden Isolierstoffen (Gießharz) als frei tragende Spule ausgeführt
sein, und zur Isolation zwischen Hochspannungs- und Niederspannungswicklung können in an
sich bekannter Weise eine Papierölisolation oder flüssige oder gasförmige Isoliermittel (elektronegatives
Gas) dienen.
Zur Erläuterung der Erfindung ist bei dem in der F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel nur der offene
Eisenkern 1, die ihn konzentrisch umgebende zylin-
709 640/199
derförmige Niederspannungswicklung 2 und die ebenfalls
konzentrisch um den Eisenkern 1 angeordnete kegelstumpfförmige Hochspannungswicklung 3 dargestellt,
wobei die obere Stirnfläche des Eisenkernes durch die Bauteile 4 und 5 (metallisch) sowie die
Hochspannungswicklung 3 durch die konzentrisch angeordnete metallische Kappe 6 abgedeckt ist. Stützelemente
finden hierbei keine Verwendung. Zur Isolation zwischen der Niederspannungswicklung 2 und
der Hochspannungswicklung 3 kann eine Papierölisolation oder ein flüssiges bzw. gasförmiges Isoliermittel
allein dienen. Die Hochspannungswicklung 3 ist gemäß der Erfindung so gewickelt, daß zunächst
die Lage α von innen nach außen, dann — nach Rückführung des Drahtes nach innen — die Lage b
ebenfalls von innen nach außen usf. gewickelt wird. In diesem Fall ist der Potentialunterschied zwischen
an den Außenseiten der Wicklung benachbart liegenden Drähten höchstens gleich der Lagenspannung.
Man kann aber auch beispielsweise nach dem Wikkein der Lage α von innen nach außen sofort anschließend
die Lage b von außen nach innen, dann die nächste Lage von innen nach außen usf. wickeln.
Dann ist der Potentialunterschied höchstens gleich der doppelten Lagenspannung.
Soll gemäß der weiteren Erfindung die an sich schon durch den in der F i g. 1 beispielsweise gezeigten
Aufbau der Hochspannungswicklung 3 verbesserte Stoßspannungsverteilung noch weiter verbessert
werden, so kann die Dicke der Hochspannungsspule 3, wie in der F i g. 2 beispielsweise gezeigt
ist, zur Erdseite hin zunehmen.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Hochspannungsspule 3 so gewickelt, daß zunächst die Lage a
von innen nach außen, dann sofort anschließend die Lage b von außen nach innen, anschließend die
Lage c von innen nach außen usf. in entsprechender Wiederholung gewickelt ist.
Es sei noch bemerkt, daß die Niederspannungswicklung 2 nicht spiralförmig, wie in den Figuren ge-
zeigt, über den gesamten Eisenkern 1 aufgebracht zu werden braucht; sie kann auch als konzentrierte
Wicklung kleiner Bauhöhe hergestellt werden und auf dem Kern an einer den geeigneten Übersetzungsfehler
ergebenden Stelle, gegebenenfalls verschiebbar, angeordnet sein.
Sofern die Hochspannungswicklung 3 als frei tragende, in sich steife Spule ausgeführt ist und zur
Isolation zwischen Niederspannungswicklung 2 und Hochspannungswicklung 3 ein flüssiges oder insbesondere
gasförmiges Isoliermittel verwendet wird, entfallen besondere Stützelemente, so daß die erfahrungsgemäße
Herabsetzung der Stoß- und Spannungsfestigkeit infolge Verwendung von Stützelementen im
elektrischen Feld zwischen den hoch- und erdspannungsseitigen Bauteilen vermieden ist.
Claims (5)
1. Spannungswandler mit Stumpf kern und einer den Stumpfkern konzentrisch umgebenden Hochspannungswicklung,
deren Abstand vom Kern zur Erdseite hin abnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochspannungswicklung (3) in einem Stück aus fortlaufend im Zuge des Eisenkernes
(1) aufeinanderfolgenden, quer zur magnetischen Achse verlaufenden Lagen (a, b,c . . .) besteht,
die von innen nach außen oder lagenweise abwechselnd von innen nach außen und außen
nach innen gewickelt sind.
2. Spannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Hochspannungswicklung
zur Erdseite hin zunimmt.
3. Spannungswandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochspannungswicklung
frei tragend ist.
4. Spannungswandler nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Isolation
zwischen Niederspannungs- und Hochspannungswicklung flüssige oder gasförmige Isoliermittel
(elektronegative Gase) dienen.
5. Spannungswandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stumpfkern (1)
einerseits und das hochspannungsseitige Ende der Hochspannungswicklung (3) andererseits durch
konzentrisch ohne besondere Stützelemente angeordnete Kappen (4, 5, 6) abgedeckt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1187 725;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 767 896;
schweizerische Patentschriften Nr. 204 606,
526, 257 220, 306 494, 318 589;
USA.-Patentschrift Nr. 2 980 874.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1187 725;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 767 896;
schweizerische Patentschriften Nr. 204 606,
526, 257 220, 306 494, 318 589;
USA.-Patentschrift Nr. 2 980 874.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/199 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249397B true DE1249397B (de) | 1967-09-07 |
Family
ID=603504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES82972A Pending DE1249397B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249397B (de) |
-
0
- DE DES82972A patent/DE1249397B/de active Pending
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE846583C (de) | Eisenkern fuer elektrische Geraete, insbesondere Transformatoren, Drosseln od. dgl. | |
| DE7026843U (de) | Induktives und/oder kapazitives elektrisches bauelement. | |
| DE2628524A1 (de) | Hochspannungswicklung aus mehreren teilspulen fuer spannungswandler, | |
| DE1249397B (de) | ||
| DE1638885A1 (de) | Hochspannungswicklung | |
| AT242233B (de) | Spannungswandler mit Stumpfkern | |
| DE950138C (de) | Transformatorwicklung | |
| DE2024522A1 (de) | Transformator, Meßwandler oder der gletchen | |
| DE2203210A1 (de) | Transduktor | |
| DE361873C (de) | Eisenkern fuer Induktionsspulen | |
| CH403071A (de) | Spannungswandler mit Stumpfkern | |
| DE2652171A1 (de) | Vorschaltgeraet u.dgl. mit e- und i-foermigen kernblechen | |
| DE2937983C2 (de) | Freiluftkondensator | |
| DE526775C (de) | Transformator mit mindestens zwei von einer gemeinsamen Primaerwicklung induzierten Wicklungen, von denen die zweite (und jede weitere) auf das Endpotential der ersten gebracht werden soll | |
| AT231555B (de) | In einen Gießharzkörper eingebettete Hochspannungswicklung für Transformatoren, Wandler od. dgl. | |
| DE430175C (de) | Stromwandler mit stufenweisem UEbergang von der Anfangs- zur Endspannung | |
| AT209983B (de) | Strombegrenzungsdrossel | |
| AT124953B (de) | Hochspannungstransformator, insbesondere Spannungsmeßwandler. | |
| DE126730C (de) | ||
| DE596607C (de) | Hochspannungstransformator oder Drosselspule | |
| DE1152756B (de) | Verfahren zur Herstellung der Lagenisolation aus sich ueberlappenden Papierbaendern fuer Transformatoren, Wandler und Drosselspulen | |
| DE705658C (de) | Kombinierter Strom- und Spannungswandler | |
| DE1155853B (de) | In einen Giessharzkoerper eingebettete Hochspannungswicklung fuer Transformatoren, Wandler od. dgl. | |
| DE761087C (de) | Anordnung der Lagenwicklung von Hochspannungstransformatoren | |
| DE2457631A1 (de) | Hochspannungslagenwicklung mit rechteckigem oder trapezfoermigem querschnitt fuer transformatoren und dergleichen |