DE1249385B - Steuerschaltung zum Ein- und Ausschalten einer Lampe m Abhängigkeit von der Helligkeit des Umgebungslichtes - Google Patents
Steuerschaltung zum Ein- und Ausschalten einer Lampe m Abhängigkeit von der Helligkeit des UmgebungslichtesInfo
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- H05B47/00—Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
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Description
INDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
(TSCHES
'irculi
PATENTAMT
JSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
I!'
Deutsche KL: 21c-45/10
Nummer: 1 249 385
Aktenzeichen: S 71952 VIII d/21 c
Anmeldetag: 4. Januar 1961
Auslegetag: 7. September 1967
Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung zum Ein- und Ausschalten einer elektrischen Lampe in
Abhängigkeit von der Helligkeit des Lichtes der Umgebung mit einer das Licht der Umgebung in ein elektrisches
Signal umformenden Fotozelle, das über eine bistabile Kippschaltung ein im Lampenstromkreis
liegendes steuerbares Schaltglied öffnet und schließt. Bei einem bekannten Dämmerungsschalter dieser
Art ist ein erstes Schaltglied zum Ein- und Ausschalten der Lampe in Abhängigkeit von der auf eine
Fotozelle einwirkenden Helligkeit vorgesehen, während ein zweites Schaltglied eine Zusatzlichtquelle
zur Belichtung der Fotozelle einschaltet. Die Schwellwerte der Beleuchtungsstärken, bei denen das zweite
Schaltglied die Zusatzlichtquelle ein- bzw. ausschaltet, liegen niedriger bzw. höher als die entsprechenden
Schwellwerte des ersten Schaltgliedes. Mit diesen Maßnahmen soll erreicht werden, daß die zu
steuernde Lampe bei relativ hoher Beleuchtungsstärke eingeschaltet und bei einer niedrigeren Beleuchtungsstärke
ausgeschaltet wird. Mit der Erfindung wird demgegenüber die Aufgabe gelöst, eine
auf die Umgebungshelligkeit ansprechende Steuerschaltung
gegenüber den von der durch sie eingeschalteten Lampe erzeugten Helligkeitswerten unempfindlich
zu machen bzw. zu verhindern, daß die steuernde Fotozelle auf Grund des eingeschalteten
Lampenlichtes oder anderer Lichteinflüsse, die nicht zu einem Auslösen der Steuerschaltung führen sollen,
ein die Schaltung beeinflussendes Signal abgibt. Obwohl es grundsätzlich möglich ist, die Fotozelle einer
Steuerschaltung gegen unbeabsichtigte Einflüsse abzuschirmen, hat sich in der überwiegenden Anzahl
der Anwendungsfälle gezeigt, daß bei einem tragbaren Abschirmungsaufwand eine ausreichendeSicherheit
im Hinblick auf reflektierende Wände nicht gewährleistet ist, insbesondere wenn es sich bei den
einzuschaltenden Lampen um intensiv strahlende Einrichtungen, beispielsweise um Lichtreklamen
handelt.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich eine Steuerschaltung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch aus, daß der Widerstand des Fotozellenstromkreises in Abhängigkeit vom Lampenstrom
in Richtung eines Anhebens der Ansprechschwelle der Fotozelle veränderbar ist.
Vorzugsweise wird die von der Steuerschaltung eingeschaltete Lampenspannung über ein im Lampenstromkreis
liegendes steuerbares Schaltglied stabilisiert. In Weiterbildung der Erfindung kann der Fotozellenstromkreis
eine Verzögerungsschaltung enthalten, in der die auf Grund vorübergehender Lichtein-Steuerschaltung
zum Ein- und Ausschalten einer Lampe in Abhängigkeit von der Helligkeit des Umgebungslichtes
Anmelder:
Robert Leslie Seidler, Whippany, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichet, Patentanwalt, . Frankfurt/M., Parkstr. 13
Als Erfinder benannt:
Robert Leslie Seidler, Whippany, N. J. (V. St. A.)
wirkung erzeugten Signale der Fotozelle absorbiert werden.
Der Gegenstand nach den Ansprüchen wird nachfolgend an Hand eines in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in einer Übersicht die verschiedenen Schaltungsteile der Steuerschaltung;
F i g. 2 zeigt Impulsformen als Ausgang von Multivibratoren
und deren Kombination; F i g. 3 und 4 ergeben zusammengefügt ein Schaltbild für den Gesamtaufbau der Steuerschaltung.
Nach F i g. 1 wird die Steuerschaltung von einer Gleichstromquelle 10 versorgt, von der auch eine
oder mehrere Lampen 11^4, 11B und 11C gespeist
werden. Eine auf die Umgebungshelligkeit ansprechende Fotozelle bestimmt, ob die Lampen 11 eingeschaltet
werden oder nicht. Die Fotozelle ist mit einer Lichtsteuerschaltanordnung 13 verbunden, die
eine Verstärkereinheit sowie einen Schalttransistor zur Beeinflussung weiterer Schaltungen in dem Gesamtaufbau
enthält.
Tn dem Gesamtaufbau sind ferner drei Leuchtsignalschaltungen
14 A, 14B und 14C vorgesehen, wobei die Kombination der Ausgänge der drei Schaltungen
zu einer in F i g. 2 dargestellten Kurz-Lang-Kombination von Signalen führt. Je nachdem, ob
symmetrische oder unsymmetrische Ein- und Ausschaltsignale gewünscht sind, werden ein oder mehrere
Multivibratoren verwendet. Ein Aufleuchten in Impulsgruppen läßt sich beispielsweise durch Kombination
der Schaltungen 14 A und 14Z? nach Fig. 1
entsprechend dem Kurvenzug α + b in Fig. 2 erzielen.
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Die Impulse aus den Leuchtsignalschaltungen 14 werden einem Spannurigsfegelkreis 15 zugeführt, von
dem aus eine der Lampen eine konstante Spannung erhält. Ferner ist eine Lampenwechselschaltung 16
zur Betätigung eines motorgetriebenen Gerätes vorgesehen, um die Lampen zu wechseln, falls eine
Lampe durchgebrannt ist. Ein Lampenwechsler bildet keinen Teil der Erfindung und wird daher noch
näher erläutert.
Die Lichtsteuerschaltanordnung 13 erhält ihren Strom von der Emitterelektrode eines Transistors 21
in Fig. 3, über den auch die drei Multivibratoren 14 Λ, 14 B und 14 C gespeist werden. Der Transistor
21 ist über seinen Kollektor an die positive Klemme der Stromquelle angeschlossen und über seine Basis
in Reihenschaltung mit einer Zenerdiode 22 an Erde gelegt. Wie man sieht, handelt es sich hier um eine
einfache Spannungsregelschaltung, denn der Transistor 21 ist als Emitterfolger geschaltet, bei dem bekanntlich
das Emitterpotential stets etwa gleich dem Basispotential ist. Dieses wird von der Zenerdiode 22
konstant gehalten, denn bekanntlich bleibt die Spannung an einer in Sperrichtung betriebenen Zenerdiode
weitgehend unabhängig von dem sie durchfließenden Strom konstant auf der »Zenerspannung« genannten
Durchbruchspannung. Die in Sperrichtung betriebene Zenerdiode stellt somit sicher, daß dauernd
eine etwa gleichbleibende Speisespannung zur Verfügung steht, die über die Leitung 23 und ein Filter,
bestehend aus Widerstand 24 und Kondensator 25 an die Multivibratoren und über eine Leitung 28 an die
Steuerschaltanordnung 13 gelangt. Beim Ein- und Ausschalten der Lampen eventuell auftretende Spitzenspannungen,
die zu einem unbeabsichtigten Auslösen der Multivibratoren führen könnten, werden in
dem Filter absorbiert.
Die Schaltanordnung 13 ist durch den Widerstand der Fotozelle 12 beeinflußbar; ihre Ausgangsspannung
gelangt über den Leiter 26 an die Basis eines Transistors 27 (F i g. 4), der seinerseits weitere Transistoren
steuert. Die Schaltanordnung 13 enthält die Transistoren 30 und 31, deren Basen an Widerstände
von Spannungsteilern zwischen positivem Leiter 28 und Erdleiter 32 angeschlossen sind. Diese Widerstände
legen die Basen der Transistoren 30 und 31 auf solche Potentiale, daß bei Fehlen von auf die
Fotozelle 12 auftreffendem Licht der Transistor 30 sperrt, der Transistor 31 leitet und der Transistor 27
infolge der von dem Transistor 31 über den Basiswiderstand 33 anliegenden Vorspannung sperrt.
Wenn die auf die Fotozelle 12 auftreffende Lichtmenge zunimmt, verringert sich der Widerstand, und
die Spannung im Leiter 34 steigt an, so daß auch die Spannung an der Basis des Transistors 30 über die
Widerstände 34 α und 35 zunimmt. Im Zuführungsweg dieser Spannung liegt eine nebengeschlossene
Verzögerungsschaltung, die aus Kondensator 36 und Widerstand 37 besteht und einen Fehlbetrieb verhindert.
Kurzzeitig auftretende Lichtmengen, beispielsweise Blitze oder das Licht sich bewegender Autoscheinwerfer
führen zu keiner Beeinträchtigung der Arbeitsweise, weil die damit erzeugten Spannungsimpulse im Kondensator 36 gespeichert werden. Ein
Transistor 46 dient zur Herabsetzung der an der Fotozelle 12 anliegenden Spannung, so daß der Transistor
30 abgeschaltet bleibt.
Wenn der Transistor 30 zu leiten beginnt, sinkt die Spannung an seinem Kollektor, womit auch der über
die Widerstände 40 und 41 fließende Basisstrom des Transistors 31 absinkt. Damit wird der Strom in der
Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 31 verringert und der Basisstrom im Transistor 30 erhöht, so
daß die Basisspannung über Widerstände 42, 43 und 35 ansteigt. Der Widerstand 34 a ist relativ groß, so
daß dieser Vorgang sehr schnell ohne Veränderung des Zustandes des Kondensators 36 fortschreiten
kann. Dioden 44 und 55 in Verbindung mit den
ίο Widerständen 41 und 43 verhindern die Sättigung der
Transistoren 30 und 31 und verbessern deren Schalteigenschaften. In gleicher Weise wird, wenn das auf
die Fotozelle 12 fallende Licht abnimmt, ein Zustand erreicht, bei dem der Transistor 30 zu sperren und
der Transistor 31 zu leiten beginnt. Die Vorgänge kehren sich dann um und der Transistor 27 sperrt,
Die Schaltanordnung 13 enthält zwei weitere Transistoren 46 und 47, deren Basisspannung am Beginn
des Arbeitstaktes ein Leiten des Transistors 46 und ein Sperren des Transistors 47 bewirken. Die Basis
des Transistors 47 ist über einen Widerstand 48 mit dem Kollektor des Transistors 31 verbunden, so daß
bei leitendem Transistor 31 der Transistor 47 sperrt. Der Transistor 47 bildet einen parallel zur Fotozelle
12 und in Reihe mit dem Widerstand 50 und dem Transistor 46 liegenden Widerstand und setzt die der
Basis des Transistors 30 über die Fotozelle 12 zugeführte Spannung herab, wodurch der Unterschied
zwischen den Schwellwerten der Umgebungshelligkeit zum Ein- und Ausschalten der Steuerschaltung
verringert wird.
Der Transistor 46, dessen Emitter-Kollektor-Strecke in Reihe mit der Fotozelle 12 liegt, dient zur
Herabsetzung der Empfindlichkeit der Schaltanordnung, wenn die Lampen 11 angeschaltet sind, damit
sich die Anlage nicht selbst abschaltet. Zu diesem Zweck ist die Basis des Transistors 46 über den in
Reihe mit dem Widerstand 52 liegenden Leiter 51 mit der positiven Klemme 53 (F i g. 4) des Lampenkreises
verbunden. Da während der Einschaltdauer der Lampen der Transistor 46 sperrt und der Widerstand
der Fotozelle 12 den Ruhestand der Schaltanordnung 13 nicht beeinflußt, ist ein Abschalten der Anlage
auf Grund aufleuchtender Lampen verhindert.
Die Leuchtsignale zum An- und Ausschalten der Lampen 11 stammen aus den drei Multivibratorschaltungen
14y4, 145 und 14C. Bei der Schaltung
14,4 handelt es sich um einen selbstschwingenden (astabilen) Multivibrator mit Transistoren 54 und 55
und der üblichen kapazitiven Kopplung zwischen Basis und Kollektor. Die Gleichrichterdioden 100,
111, 112, 113, 114 und 115 sind zur Verhinderung der Sättigung bei der anfänglichen Leistungszufuhr
in die Schaltung eingefügt. Die Ausgangsgröße dieser Schaltung wird vom Punkt 56 über den Leiter 57 der
Basis des Transistors 58 sowie auch über den Leiter 60 der Basis des Transistors 61 zugeführt. Die Form
des erzeugten Impulszuges ist in der Kurve a in F i g. 2 angegeben.
Der Transistor 61 wird durch den Impulszug aus der Schaltung 14 A von seinem volleitenden bis in
seinen sperrenden Zustand gesteuert. Dieser Widerstandswechsel beeinflußt die Basisvorspannung eines
Schalttransistors 62. Die Basischaltung des Transisstors 62 verläuft von der Basis über den Widerstand
63, über die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 64, über den Widerstand 65, über die Emitter-Kollektor-Strecke
des Transistors 61, über die Wider-
Claims (3)
1. Steuerschaltung zum Ein- und Ausschalten einer elektrischen Lampe in Abhängigkeit von der
Helligkeit des Lichtes der Umgebung mit einer das Licht der Umgebung in ein elektrisches Signal
umformenden Fotozelle, das über eine bistabile Kippschaltung ein im Lampenstromkreis
liegendes steuerbares Schaltglied öffnet oder schließt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Widerstand des Fotozellenstromkreises in Abhängigkeit vom Lampenstrom in Richtung eines
Anhebens der Ansprechschwelle der Fotozelle (12) veränderbar ist.
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Lampe
(11) ein zur Konstanthaltung der Lampenspannung steuerbares Schaltglied (83) liegt.
3. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung
von aus der Fotozelle (12) stammenden Signalen auf Grund kurzzeitiger Lichteinwirkungen
der Fotozellenstromkreis eine Verzögerungsschaltung (36, 37) enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 964 967;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 070 727.
Deutsche Patentschrift Nr. 964 967;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 070 727.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/415 8.67 ® Bundesdruckerei Berlin
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| DE1249385B true DE1249385B (de) | 1967-09-07 |
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