DE1237814B - Zuordner zum Erkennen von Zeichen - Google Patents
Zuordner zum Erkennen von ZeichenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6- 9/06
Nummer: 1237 814
Aktenzeichen: S 83103 IX c/42 m6
Anmeldetag: 29. Dezember 1962
Auslegetag: 30. März 1967
Die Erfindung betrifft einen Zuordner für datenverarbeitende Anlagen, insbesondere zum Erkennen
von in einer Matrix dargestellten Zeichen in einer Einrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung.
Bei vielen elektronischen datenverarbeitenden Anlagen werden Informationen in Form von Bits in
Registerketten und zwei- oder dreidimensionale Matrizes aus Relais, Flip-Flop-Stufen, Magnetkernen
oder anderen bistabilen Signalelementen eingegeben. Die Information wird sodann von diesen Registern
und Matrizes decodiert, um Signalschaltungen zu betätigen oder andere zweckentsprechende Funktionen
vorzunehmen. Ein typisches Beispiel sind automatisierte Vorrichtungen zum Erkennen alpha-numerischer
Zeichen. Es wurden zahlreiche Systeme vorgeschlagen und entwickelt, bei denen ein zu erkennendes
Zeichen mit einer Vorrichtung zum Umsetzen eines optischen in ein elektronisches Signal, beispielsweise
einem Lichtpunktabtaster, abgetastet wird, der das abgetastete Zeichen innerhalb einer zweckentsprechenden
zweidimensionalen Matrix aus bistabilen Elementen erfaßt und die einzelnen Elemente der
Matrix, abhängig davon, ob ein Teil des abgetasteten Zeichens oder eine kontrastierende Hintergrund-
fläche getroffen wird, in einem entsprechenden EIe- 25 2
mentarbereich des Abtastrasters »einstellt« oder
»rückstellt«. Der sich ergebende Datengehalt der Schaltzeit für den Erkennungsvorgang zu sehr verMatrix
wird dann decodiert, um dann durch Impuls- längert und erhebliche Treiberleistungen erfordert,
gäbe an einen entsprechenden Signalkreis das abge- Weitere Probleme ergeben sich bei dieser Art Antastete
Zeichen zu identifizieren. Die vorliegende 30 Ordnungen aus induktiver und kapazitiver Kopplung
Erfindung befaßt sich insbesondere mit Zuordnern und Übersprechen zwischen den Leitern, Streusignalzum
Decodieren des Datengehaltes einer derartigen
Matrix.
Matrix.
Es wurden schon Versuche unternommen, mittels
Zuordner zum Erkennen von Zeichen
Anmelder:
Sylvania Electric Products Inc., New York, N. Y. (V. St. A.) Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt, Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Als Erfinder benannt:
George Gideon Pick, Middlesex, Mass. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. Januar 1962 (163 451)
aufnahme usw.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zuordner für datenverarbeitende Ankompliziert
verdrahteter Magnetkernmatrizes die er- 35 lagen, insbesondere zum Erkennen von in einer Maforderlichen
Signalzuordnungen durchzuführen. Bei trix dargestellten bzw. gespeicherten Zeichen bei der
Zeichenerkennung, zu schaffen, der auf einfache und wenig kritische Weise hergestellt werden kann.
Wie bei den bekannten Zuordnern sind eine Viel-40 zahl von ersten Wicklungen und eine Vielzahl von
zweiten Wicklungen, die entsprechend dem Verknüpfungsschema mit den ersten Wicklungen induktiv
gekoppelt sind, vorgesehen. Der Aufbau des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet,
45 daß eine Vielzahl von langgestreckten ersten Wicklungen und eine Vielzahl von übereinander gestapelten
Leiterplatten mit zueinander ausgerichteten Öffnungen zur Aufnahme der ersten Wicklungen vorgesehen
sind und daß jede der Leiterplatten auf ihrer hältnismäßig wenige Leseausgänge erhalten (und da- 50 Oberfläche ein anderes, zweite Wicklungen darstelmit
wenige Zeichen erkennen), weil sonst die Kerne lendes Leitungsmuster enthält, derart, daß diese
der Matrix zu groß sein müßten, was wiederum die zweiten Wicklungen verschiedener Leiterplatten in-
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diesen Anordnungen ist für jedes Zeichen eine gesonderte Leseleitung in einer speziellen Bahn durch
die Kerne geführt. Es versteht sich jedoch, daß dies zu erheblichen Herstellungsschwierigkeiten führt.
Jede Leseleitung hat ihre eigene, eigentümliche Ausbildung und muß, falls eine Bewertung erfolgen soll,
verschiedene Male um einige Kerne herumgeschlungen sein. Infolgedessen ist die Herstellung zeitraubend
und kompliziert und erfordert ein äußerst kritisches Durchfädeln verhältnismäßig steifer Drahtlängen
durch die Kerne. Ferner kann, da eine gesonderte Leseleitung für jedes zu erkennende Zeichen
erforderlich ist, eine bestimmte Kernmatrix nur ver-
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duktiv mit verschiedenen Gruppen der ersten Wick- F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines
lungen entsprechend den verschiedenen Mustern des Ausschnittes des erfindungsgemäßen Zuordners und
gewählten Schemas gekoppelt sind. einem zur Datenspeicherung verwendeten Magnet-
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist kern,
dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungsmuster auf 5 F i g. 3 eine perspektivische Darstellung des als
jeder der Leiterplatten eine Signalleitung mit Schlei- Matrix aufgebauten Zuordners entsprechend Fig. 2,
fen enthält, die mit bestimmten ersten Wicklungen Fig. 4A und 4B schematische Darstellungen
gekoppelt sind. Vorzugsweise umschließen bei min- zweier verschiedener Arten von als Logikebenen auf-
destens einigen der Leiterplatten die Schleifen die gebauten Leiterplatten, die sich für den Zuordner
ersten Wicklungen in verschiedenem Richtungssinn. io der Fig. 3 eignen,
Zweckmäßig ist es auch, bei einigen Leiterplatten Fig. 4C eine schematische Darstellung des Zei-
einzelne Schleifen die ersten Wicklungen mindestens chens »/« und seiner Bewertung zur Herstellung der
zweimal umschließen zu lassen. Logikebene nach Fig.4B,
Eine sehr günstige konstruktive Lösung des Zu- Fig. 4D eine weitere Art einer als Logikebene
ordners ist dadurch gekennzeichnet, daß die Lei- 15 dienenden Leiterplatte, die sich zur praktischen
tungsmuster auf die Leiterplatten in der Form von Durchführung der Erfindung eignet,
miteinander verbundenen, um jede der Öffnungen F i g. 5 eine schematische Darstellung der numeliegenden leitfähigen Kreisen aufgeätzt oder auf- rischen Zeichen 1 bis 0 in einem als Beispiel gewählgedruckt sind und daß diese Kreise entweder in das ten, von der Vorrichtung nach Fig. 1 lesbaren Leitungsmuster eingeschlossen oder aus dem Lei- 20 Schriftsatz mit entsprechender Bewertung von EIetungsmuster ausgeschlossen werden können, indem mentarflächen des Zeichenformates, die die Erkensie entweder in der Nähe der Verbindungspunkte mit nung unterstützt,
miteinander verbundenen, um jede der Öffnungen F i g. 5 eine schematische Darstellung der numeliegenden leitfähigen Kreisen aufgeätzt oder auf- rischen Zeichen 1 bis 0 in einem als Beispiel gewählgedruckt sind und daß diese Kreise entweder in das ten, von der Vorrichtung nach Fig. 1 lesbaren Leitungsmuster eingeschlossen oder aus dem Lei- 20 Schriftsatz mit entsprechender Bewertung von EIetungsmuster ausgeschlossen werden können, indem mentarflächen des Zeichenformates, die die Erkensie entweder in der Nähe der Verbindungspunkte mit nung unterstützt,
den übrigen Teilen des Leitungsmusters oder an F i g. 6 eine Reihe schematischer Darstellungen des
einem dem ersten etwa gegenüberliegenden Punkt Signalansprechverhaltens für die Zeichen nach
aufgetrennt werden. 25 F i g. 5 bei der Anordnung nach Fig. 1,
Dadurch, daß die beiden Enden der ersten Wick- F i g. 7 ein detailliertes Blockschaltbild der Zulungen
auf einer Seite herausgeführt und beispiels- ordnungs-, Vergleichs-, Decodier- und Ausgangsweise
mit der Lesewickhmg eines das zu erkennende kreise der Vorrichtung der F i g. 1 und
Zeichen in der Matrix der Zeichenerkennungseinrich- F i g. 8 ein Prinzipschaltbild einer für die Anordtung darstellenden Magnetkerne od. dgl. verbunden 30 nung der F i g. 7 geeigneten Signalvergleichsschalsind, ergibt sich ein sehr einfacher und anpassungs- tung.
Zeichen in der Matrix der Zeichenerkennungseinrich- F i g. 8 ein Prinzipschaltbild einer für die Anordtung darstellenden Magnetkerne od. dgl. verbunden 30 nung der F i g. 7 geeigneten Signalvergleichsschalsind, ergibt sich ein sehr einfacher und anpassungs- tung.
fähiger Zusammenbau des Zuordners. Die betreffen- Die Zeichenerkennungseinrichtung nach F i g. 1
den Leiterplatten, die beispielsweise je ein alpha- weist einen Lichtpunktabtaster 10 auf, der einzelne
numerisches Zeichen darstellen, können an Ort und Zeichen auf einem Dokument 13 abtastet und mittels
Stelle gebracht oder ersetzt werden, ohne daß der 35 eines Photovervielfachers 14 Videoausgangssignaie
Stapel beeinträchtigt wird, oder — mit Ausnahme je erzeugt, die für den Hell- oder Dunkelzustand jeder
eines Ausgangsanschlusses für zusätzlich eingefügte Elementarfläche, innerhalb deren das abgetastete
Leiterplatten — elektrische Stromkreise geschlossen Zeichen von dem Abtastraster erfaßt wird, kenn-
oder unterbrochen werden müssen. Der lang- zeichnend sind. Die Videosignale des Photovervielgestreckte,
dünne Aufbau der ersten Wicklungen 40 fachers 14 werden über Impulsverstärker- und -forliefert
ferner eine gleichförmige Feldstärke an den merschaltungen 16 an eine Einheit 18 gegeben, die
entlang der Gesamtlänge der ersten Wicklungen an- als Serien-Parallel-Wandler für die Zeichen sowie als
geordneten zweiten Wicklungen, eventuell mit Aus- Pufferspeicher dient. Die Daten der zu erkennenden
nähme des unmittelbar an die Enden der ersten Wick- Zeichen werden anschließend von der Pufferspeicherlungen
angrenzenden Bereiches. Außerdem ist die 45 einheit 18 einer Reihe von ersten Wicklungen eines
Ausrichtung der zweiten Wicklungen mit Bezug auf Zuordners 20 zugeleitet, und eine Amplituden-Verdie
Achsen der ersten Wicklungen nicht kritisch, und gleichsschaltung 22 liefert an eine Ausgabe- oder
die Durchmesser der Wicklungen und ihre Exzentri- Speichervorrichtung 24 ein Identifizierungssignal für
zität mit Bezug auf die Achse der ersten Wicklungen die zu erkennenden Zeichen.
lassen sich innerhalb weiter Grenzen ändern, ohne 50 Aufbau und Wirkungsweise des Lichtpunktdaß
die in den zweiten Wicklungen induzierten abtasters nach F i g. 1 von der Kathodenstrahlanord-Signale
ernsthaft beeinflußt werden. Infolgedessen nung 10 über den Reihen-Parallelwandler für die zu
liefert der erfindungsgemäße Zuordner sehr geeignete erkennenden Zeichen bis zum Pufferspeicher 18 sind
Eingangssignale für eine große Anzahl von Ver- in der einschlägigen elektronischen Datenverarbeigleichsschaltungen,
was gegenüber den bisher ver- 55 tungstechnik bekannt und bilden keinen Teil der
fügbaren Anordnungen eine verläßlichere, anpas- vorliegenden Erfindung. Der Lichtpunktabtaster für
sungsfähigere, weniger komplizierte und kosten- die Zeichen dient als Anwendungsbeispiel, um die
sparendere Matrixentschlüsselung, wie sie für Er- Vorteile der Erfindung anschaulich zu erläutern,
kennungssysteme für alpha-numerische und andere Auf eine detaillierte Erläuterung des Lichtpunkt-Muster
erforderlich ist, bedeutet. 60 abtasters und der zugehörigen Umsetzungs- und
Weitere Merkmale ergeben sich aus den Patent- Matrixeingabevorrichtung kann daher verzichtet
ansprüchen. In der folgenden Beschreibung sind Aus- werden. Bei der Anordnung nach F i g. 1 weist der
führungsbeispiele im Zusammenhang mit den Zeich- Abtaster 10 eine Kathodenstrahlröhre 26 auf, die mit
nungen erläutert. Es zeigt Hilfe einer entsprechenden Abtast- und Rastersteuer-
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur 65 schaltung28 über die Sammellinse30 einen kleinen
Erkennung alpha-numerischer Zeichen, bei der der Lichtfleck erzeugt, der die Nachricht auf dem Doku-
erfindungsgemäße Zuordner mit großem Vorteil an- ment 12 zeichenweise mit einem Abtastraster erfaßt,
gewendet werden kann, Das Licht des Rasters wird von der Oberfläche des
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Dokumentes 12 zu einem Photovervielfacher 14 re- 38„ des Zuordners 20 der F i g. 3 einzeln hergestellt
flektiert, der ein Videoausgangssignal erzeugt, das und mit einem bestimmten durchgehenden Muster
für den relativen Hell- oder Dunkelzustand jeder von zweiten Wicklungen 40 versehen ist, wie dies
Elementarfläche kennzeichnend ist, die von dem weiter unten im einzelnen erläutert wird, um ein
Lichtfleck überquert wird, wenn dieser entsprechend 5 einzelnes gegebenes Vergleichszeichen der von der
seinem Raster über das gedruckte oder geschriebene beschriebenen Anlage zu erkennenden Art darzu-Zeichen
und die Hintergrundfläche läuft, auf die das stellen, wird, sobald ein zu erkennendes Zeichen (das
Zeichen aufgebracht ist. Dieser Impulszug wird über in elektrische Signale umgesetzt ist, die in der Maherkömmliche,
durch den Block 16 dargestellte gnetkernmatrix 44 gespeichert sind) über den ZuSchaltungen
mit Schwellwertverhalten zur Impuls- io ordner 20 durch Parallelübertragung des Datengehalverstärkung
und -formung usw. verarbeitet, um einen tes aller Kerne der Matrix 44 an die betreffenden,
binären Signalzug zu erzeugen, der in Abhängigkeit damit verbundenen ersten Wicklungen gegeben wird,
davon, ob der Lichtpunkt beim Überqueren jeder die Logikebene bzw. Leiterplatte des Vergleichs-Elementarfläche
des Rasters auf einen hellen oder zeichens, die den größten Anteil von Eingangseinen
dunklen Fleck trifft, aus »1«-oder» 0 «-Signal en 15 Signalen erhält, das zu erkennende Zeichen identifibesteht.
zieren.
Der Binärsignalzug umfaßt für jedes Zeichen eine Die Fig. 4A, 4B und 4D zeigen, wie die Logik-Anzahl
von Datenbits entsprechend der Anzahl der ebenen bzw. Leiterplatten 38 des Zuordners 20 ge-Elementarflächen,
in die der das Zeichen erfassende fertigt werden können, um ein einwandfreies Erken-Raster
für die nachfolgende Analyse unterteilt ist. 20 nen und Bewerten der Signale zu gewährleisten.
Die Serien-Parallel-Wandler- und Pufferspeichervor- F i g. 5 zeigt für eine repräsentative Zeichengruppe
richtung des Blockes 18 weist eine gleiche Anzahl mit den Ziffern 1 bis 0 die Analyse für einen beibistabiler
Speicherelemente auf, so daß der Puffer- spielsweise gewählten Schriftsatz und eine beispielsspeicher
nach Abtastung eines bestimmten Zeichens weise gewählte Bewertung. F i g. 6 ist eine Darsteleine
binäre Impulsfolge enthält, die das abgetastete 25 lung von Vergleichssignalen, wie sie bei der Identifi-Zeichen
kennzeichnet. Die Anzahl der Bits in dieser zierung jeder der zehn Ziffern der Fig. 5 bei Ver-Folge
hängt von der erforderlichen Auflösung der Wendung der gezeigten 9 · 5-Matrizes und der beAnlage
ab. Bei der beschriebenen Anlage wurden zu- treffenden Bewertung erhalten werden. F i g. 7 stellt
friedenstellende Ergebnisse mit dem in Fig.5 ge- in Blockform dar, wie die betreffende Logikebene
zeigten Zeichenformaten erhalten, die in einer 30 38, die am stärksten auf die Signale anspricht, mittels
9 · 5-Matrix aus 45 Elementarflächen analysiert wur- einer Vergleichseinrichtung 22 des Zuordners das zu
den. Die Art und Weise, in der diese Analyse er- erkennende Zeichen identifiziert und ein entsprechenfolgt,
wird im folgenden näher beschrieben. des Anzeigesignal an eine Ausgabeeinrichtung 24,
Es sei angenommen, daß jedes Bit der binären beispielsweise einen Drucker, ein optisches Wieder-
Signalfolge, die ein zu erkennendes Zeichen darstellt, 35 gabegerät od. dgl. abgibt. Die Art und Weise, wie
in einem bistabilen Magnetkern 32 der in F i g. 2 ver- diese Einheiten aufgebaut sind und arbeiten, wird im
anschaulichten Art gespeichert ist. Diese Kerne kön- folgenden näher beschrieben.
nen als die Ausgangsstufen der Puffereinheit 18 der Bevor ein Zeichen mittels des Abtasters 10
Fig. 1 betrachtet werden. Entsprechend Fig. 2 ist (Fig. 1, 2 und 3) abgetastet wird, wird die Kerndie
Leseleitung 34 jedes Magnetkernes 32 als Ein- 40 matrix 44 der Pufferspeichereinheit 18 (die auch als
gangssignalquelle mit einer langgestreckten ersten Eingangsstufe für den Zuordner dient) gelöscht, inWicklung
36 verbunden. Diese erste Wicklung, die dem ein entsprechender Rückstellimpuls auf die
auf einem Papierrohr, eine Stange aus keramischem »Lösch«-Leitung 46 gegeben wird, die mit allen Ker-
oder plastischem Material oder einem anderen stab- nen 32 der Matrix 44 gekoppelt ist. Bei der gezeigten
ähnlichen nicht magnetischen Bauteil aufgebracht 45 Anordnung kann dieser Löschimpuls gleichzeitig der
sein kann, und an die Leseleitung 34 angeschlossen Leseimpuls für das vorhergehende Zeichen sein,
ist, reicht durch eine Anzahl von als Logikebenen Wenn der Lichtpunkt das abzutastende Zeichen entausgebildeten
Leiterplatten 38j bis 38n. Als Auf- sprechend dem Videoimpulsraster überstreicht, wird
nahmespulen ausgebildete zweite Wicklungen 40 um- jedem Kern 32 der Matrix 44 nacheinander zum Eingeben
die ersten Wicklungen an der Schnittstelle 50 schreiben ein Halbstrom- oder F-Einstellimpuls über
jeder Ebene. Auf diese Weise kann die Wicklung 40 die betreffende Y-Koordinatenleitung 48 zugeführt,
jeder Ebene von Leiterplatten über eine Leitung 42 Gleichzeitig gelangt der Impulszug, der die vom
ein Ausgangssignal abgeben, wenn in die Leseleitung Photovervielfacher 14 erhaltenen und in Binärsignale
34 eines Kernes 32 ein Signal induziert und induktiv umgewandelten Videodaten enthält, in Serie an die
über die entsprechende erste Wicklung 36 an die 55 Z-Koordinatenleitung 50 jedes Kernes. Wenn die
Wicklungen 40 der Leiterplatten weitergegeben wird. Videodaten eine binäre »1« anzeigen, erhält die
Die erste Wicklung 36 kann ausgehend vom Kern 32 Z-Leitung einen Halbstrom-Schreibimpuls, der beim
aufwärts sowie zurück zu diesem doppelt gewickelt Zusammentreffen mit dem Halbstrom-Schreibimpuls
sein. Die Rückleitung kann auch weggelassen sein in der durch denselben Kern laufenden 7-Leitung
und eine unmittelbare Verbindung entweder außer- 60 eine Flußumkehr des Kernes bewirkt, so daß eine
halb oder innerhalb der Wicklung zurück zum Kern binäre »1« gespeichert wird. Wenn jedoch das in
erfolgen. Serie dargestellte Signal anzeigt, daß in einem be-
Fig. 3 zeigt, wie eine Matrix aus Pufferspeicher- stimmten Kern eine binäre »0« zu speichern ist,
kernen 44 einzeln mit einer Mehrzahl von ersten wenn der Kern durch Impulsgabe an der Y-Leitung
Wicklungen 36 verbunden werden kann, die eine 65 erregt wird, wird kein Signal an die X-Leitung des
Anzahl von Leiterplatten 38 schneiden, die zur BiI- adressierten Kernes gegeben, so daß keine Flußdung
des Zuordners 20 der Fig. 1 aufeinander- umkehr stattfindet und der Kern im »0«-Zustand
gestapelt sind. Wenn jede der Leiterplatten 3S1 bis bleibt.
Sollen die in der Matrix 44 dargestellten Daten eines zu bestimmenden Zeichens ausgelesen werden,
so kehrt ein Löschimpuls, der in Pfeilrichtung durch die Leitung 46 aller Kerne 32 fließt, den Magnetzustand
aller derjenigen Kerne um, die vorher in den einer binären »1« entsprechenden Zustand überführt
worden waren. Auf diese Weise übermitteln die ersten Wicklungen 36 ein Eingangssignal an den Zuordner
20, wenn der betreffende Schaltkern 32 eine binäre »1« gespeichert hatte, jedoch kein Signal, falls
sich der Kern im »O«-Zustand befand. Diese auf die Anschlüsse 34 der Wicklungen 36 gegebenen Signale
werden auf die zweiten Wicklungen 40 der Leiterplatten 38 übertragen, wobei diese zweiten Wicklungen
als Sekundärwicklungen eines Transformators wirken, dessen Primärwicklung die erste Wicklung
36 bildet.
Ein Beispiel einer solchen Leiterplatte ist zur besseren Erläuterung in Fig. 4A wiedergegeben.
Bei dieser Anordnung sind mehrere erste Wicklungen 36a bis 3O1 in einer 3 · 4-Matrix angeordnet. Der von
der betreffenden Leiterplatte 38 getragene Leiter 42 verläuft von dem Anschluß 42 über einen Weg, der
keine, eine oder mehrere Schleifen um die einzelnen ersten Wicklungen 36a bis 3O1 enthält, und führt
schließlich zum Anschluß 52 zurück. In die Leitung 42 wird auf diese Weise insgesamt ein positives oder
negatives Signal induziert, das von den Eingangssignalen der verschiedenen ersten Wicklungen 36a
bis 3O1 herrührt, wobei sich die Bewertung aus der
Anzahl und Richtung der die einzelnen ersten Wicklungen umschließenden Windungen der Leitung 42
ergibt. Beispielsweise führen wie gezeigt zwei Windungen im Uhrzeigersinn um die Wicklung 36Ö zu
einer »+!«-Bewertung, während zwei Windungen entgegen dem Uhrzeigersinn um die Wicklung 36;· eine
»2«-Bewertung bewirken. Das in die Leitung 42 induzierte Gesamtsignal wird an den Anschlüssen 52
und 54 abgenommen und in der Spannungsvergleichseinrichtung 22 verarbeitet, wo es mit den Ausgangssignalen
anderer Leiterplatten 38, die andere Vergleichszeichen darstellen, verglichen wird. Dieser
Vergleich stellt einen Teil der Identifizierung des zu bestimmenden Zeichens dar, indem die Logikebene
ermittelt wird, die das größte Signal erzeugt.
Fig.4B zeigt eine abgewandelte Form einer Leiterplatte bzw. Logikebene 38. Pro Bit werden vier
erste Wicklungen 36 verwendet, um für jeden der Elementarbereiche des abgetasteten Rasters eine bestimmte
Bewertung zu erhalten. Zur Veranschaulichung ist die Ebene der Fig. 4B zum Erkennen
des Zeichens »I« entsprechend der Bewertung in der 5-3-Matrix der Fig.4C ausgebildet. Aus Fig.4C
folgt, daß ein optisch-elektronischer Wandler, der das Zeichen »I« in einer drei Elemente breiten und
einer fünf Elemente hohen Matrix abtastet, an der Ober- und Unterseite je drei Elementarbereiche und
in den fünf Elementarbereichen entlang der senkrechten Mittellinie der Matrix positive Signale (die
die dunklen Flächen des Zeichens darstellen) antrifft. Im Gegensatz hierzu tritt der Untergrund, auf
den der Buchstabe aufgebracht ist, in Form negativer Signale in den drei mittleren Elementarflächen
an beiden Seitenrändern der Matrix auf. Um die Erkennung dieses Zeichens zu unterstützen, sind sämtliche
Elementarflächen, die das gedruckte Zeichen voraussichtlich einnimmt, mit einer positiven Bewertung
codiert, während sämtliche Flächen, in denen sich für diese speziellen Zeichen kein Aufdruck finden
sollte, mit negativen Signalen bewertet sind. Da bei dem speziell verwendeten Schriftsatz außerdem
ein »I« mit der Ziffer »1« verwechselt werden könnte, ist der oberen rechten Ecke der Matrix, die einen
Aufdruck enthalten sollte, wenn das ausgelesene Zeichen ein »I« ist, und keinen Aufdruck, falls eine
»1« abgetastet wird, eine besondere Bewertung +6 zugeordnet. Da in ähnlicher Weise andere Buchstäben
ebenfalls die Mittellinie der Elementarflächen der Matrix einnehmen könnten, sind die beiden unteren
Ecken mit einem Signalwert von +3 bewertet, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, daß eines
derselben irrtümlich mit »I« verwechselt wird.
Die in der Matrix nach F i g. 4 C angedeutete Bewertung
erfolgt in der Leiterplatte der Fig. 4B dadurch,
daß jedem Datenbit vier Primärwicklungen zugeordnet sind, wobei jedem Bit eine der interessierenden
fünfzehn Elementarflächen zugeordnet sind.
so Um bei der gezeigten Anordnung die gewünschte Bewertung
zu erhalten, besteht jede Gruppe von vier Primärwicklungen aus einer ersten Primärwicklung
36X, die in gleicher Richtung, jedoch mit doppelter
Dichte gewickelt ist und ein Signal +2 abgibt, einer dritten Primärwicklung 36y, die ebenfalls in der gleichen
Richtung, jedoch mit der doppelten Dichte der Primärwicklung 36X gewickelt ist und ein Signal +4
erzeugt, und schließlich einer vierten Primärwicklung 362, die gegenüber den anderen drei Primärwicklungen
in entgegengesetzter Richtung und mit doppelter Dichte der Primärwicklung 36y gewickelt ist, und auf
diese Weise an die Leitung 42 ein Signal — 8 abgibt. Durch Anwendung verschiedener Kombinationen
dieser vier Primärwicklungen für jedes Datenbit ist es möglich, einen Bewertungsbereich von —8 bis
+7 zu überstreichen. Andere gewünschte Bereiche können mit anderen Wicklungskombinationen je
Datenbit verwirklicht werden. In abgewandelter Ausbildung kann eine ähnliche Bewertung erfolgen, ohne
daß verschiedene Wicklungen (Primärwicklungen) erforderlich sind, indem Reihen-Parallelkombinationen
von ersten Wicklungen verwendet werden, so daß durch bestimmte Wicklungen ein größerer
Strom als durch andere fließt, wodurch in den zweiten Wicklungen (Sekundärwicklungen) größere
Signale induziert werden.
Zusätzlich zur Bewertung der verschiedenen EIementarflächen der Matrix ist bei dieser Logikebene
bzw. Leiterplatte ein Vorspannungssignal vorgesehen, um die Ausgangssignale aller Ebenen, die mit dem
zu bestimmenden Zeichen zu vergleichen sind, auf den gleichen Wert zu bringen. Beispielsweise liefert
ein »c« nur verhältnismäßig wenig Eingangssignale an die Elemente der Matrix, während ein »W« möglicherweise
die doppelte Anzahl von Eingangssignalen bewirkt. Um sicherzustellen, daß das Erkennungssignal
für jedes Zeichen im wesentlichen gleich ist, werden durch die Vorspannung bei dieser Logikebene die entsprechenden Anzahlen an Signal-
einheiten addiert bzw. subtrahiert, um den Überschuß oder den Mangel an Eingangssignalen von
großen bzw. kleinen Zeichen zu kompensieren. Die Wirkung dieser Bewertung ergibt sich deutlich aus
der Analyse der den zehn Ziffern der F i g. 5 zugeordneten Bewertung. Ein Studium der Bewertung und
Vorspannung dieser Ziffern zeigt, daß sich für jede Ziffer nach der Vorspannung dreißig positive Einheiten
ergeben. Das Eingangssignal für die Vorspan-
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nung der ersten Wicklungen wird von einem geson- licher Zeichenidentifizierungen zu erweitern, ein er-
derten Kern 32 der Matrix 44 abgeleitet. Für jedes heblicher Vorteil.
in der Matrix verarbeitete Zeichen wird stets ein Als anschauliches Beispiel einer Verschlüsselung
»1«-Signal in diesen Kern eingelesen. in einer 9 · 5-Matrix zur Erkennung der Ziffern 1
Die Ausgangsanschlüsse 52 und 54 der Logik- 5 bis 0 ist in F i g. 5 dargestellt. Es versteht sich, daß
ebene bzw. Leiterplatte der Fig. 4B sind so ange- die Vorrichtung nach der Erfindung nicht auf die
ordnet, daß einer, z. B. 52, für alle Ebenen 38 des Erkennung von in der gezeigten Matrix dargestellten
Stapels 20 der F i g. 3 als Massenanschluß an der Zeichen beschränkt ist. Vielmehr stellt diese Bewer-
gleichen Stelle liegt. Die Lage der anderen An- tung mit einer rechteckigen Matrix nur eine von
Schlüsse 54 kann aus einer Anzahl möglicher Stellun- io vielen Lösungen dar. Selbstverständlich ist es mög-
gen ausgewählt werden, indem (in Fig. 4B ge- lieh, im Gegensatz zu der gezeigten Anordnung von
strichelt gezeichnet) nicht erwünschte Anschlüsse rechtwinklig aneinandergefügten Quadraten die Ma-
ausgebrochen werden. Hierdurch ergibt sich ein ge- trix solchen Zeichen anzupassen, bei denen die ein-
nügender Abstand zwischen den Ausgangsanschlüs- zelnen Elementenbereiche auf einer glatten und ab-
sen benachbarter Ebenen. 15 gerundeten Bahn angeordnet sind.
Eine dritte Art von Leiterplatten ist in der Fig. 6 zeigt die Oszillographenaufnahmen der
F i g. 4 d gezeigt. Bei dieser Ausbildung sind an Stelle Ausgangssignale an den zehn Ausgangsleitungen des
einer einzigen Leiterplatte der oben erörterten An- Zuordners 20, wobei zehn Logikebenen bzw. Leiterordnung
zwei geätzte Leiterplatten vorgesehen. Pro platten 38 vorgesehen sind, um die zehn in F i g. 5
Bit (A1, A2, Bi usw.) sind zwei erste Wicklungen zo gezeigten Ziffern in den 9 · 5- Matrizes mit der anvorgesehen.
Eine erste Wicklung 36m ist mit einer gegebenen Bewertung und Vorspannung darzustellen.
+ 1-Bewertung und die andere 36„ mit einer +3- Für jede der Ziffern 1 bis 0 sind die sich bei einem
Bewertung gewickelt, und eine geätzte Schaltung um- Auslesevorgang aus dem Pufferspeicher 18 über den
faßt beide ersten Wicklungen jedes Bits jeder Ebene. Zuordner ergebenden Ausgangssignale an den ein-Da
die Ebenen so gegenüber den ersten Wicklungen 25 zelnen Ausgängen der Leiterplatten gezeigt,
angeordnet sind, daß eine Verbindung 42 b einen F i g. 7 zeigt in Blockform, wie die mit je einer elektrischen Zusammenhang zwischen beiden Platten gesonderten Logikebene 38X bis 38„ der Symbole A herstellt, wird in der gezeigten Weise ein leitender bis Z, 1 bis 0 usw. des Zuordners 20 in Verbindung Weg von dem Anschluß 52 über die geätzte Leitung stehenden Ausgangsleitungen mit einer Amplituden-42 a in Vorwärtsrichtung mit Bezug auf die ersten 30 Vergleichseinrichtung 22 verbunden sind, die auf Wicklungen der Platte 56 und in Rückwärtsrichtung Grund ihres Schwellwertverhaltens die Ebene und mit Bezug auf die ersten Wicklungen der Platte 58 folglich das Zeichen, Symbol usw. identifiziert, die zum Anschluß 54 gebildet. Auf diese Weise ist eine das größte Ausgangssignal liefert. Diese Identifiziepositive und negative Bewertung in Schritten zu rung wird dann einer Ausgabevorrichtung 24 zugeeiner und drei Stufen möglich, so daß ein Bereich 35 leitet, die das identifizierte Zeichen ausdruckt, opvon — 4 bis +4 entsteht. tisch wiedergibt u. dgl.
angeordnet sind, daß eine Verbindung 42 b einen F i g. 7 zeigt in Blockform, wie die mit je einer elektrischen Zusammenhang zwischen beiden Platten gesonderten Logikebene 38X bis 38„ der Symbole A herstellt, wird in der gezeigten Weise ein leitender bis Z, 1 bis 0 usw. des Zuordners 20 in Verbindung Weg von dem Anschluß 52 über die geätzte Leitung stehenden Ausgangsleitungen mit einer Amplituden-42 a in Vorwärtsrichtung mit Bezug auf die ersten 30 Vergleichseinrichtung 22 verbunden sind, die auf Wicklungen der Platte 56 und in Rückwärtsrichtung Grund ihres Schwellwertverhaltens die Ebene und mit Bezug auf die ersten Wicklungen der Platte 58 folglich das Zeichen, Symbol usw. identifiziert, die zum Anschluß 54 gebildet. Auf diese Weise ist eine das größte Ausgangssignal liefert. Diese Identifiziepositive und negative Bewertung in Schritten zu rung wird dann einer Ausgabevorrichtung 24 zugeeiner und drei Stufen möglich, so daß ein Bereich 35 leitet, die das identifizierte Zeichen ausdruckt, opvon — 4 bis +4 entsteht. tisch wiedergibt u. dgl.
Da die geätzte Leitung 42 jede erste Wicklung Das Prinzipschaltbild einer solchen Schwellwertjeder
Leiterplatte umfaßt, wird die induktive Kopp- und Amplitudenvergleichsschaltung, die in den
lung der zweiten Wicklungen der Platten mit den F i g. 1 und 7 durch den Block 22 dargestellt ist, ist
gewünschten ersten Wicklungen dadurch erreicht, 40 in der F i g. 8 gezeigt. Bei dieser Schaltungsanorddaß
bei jeder Schleife der zweiten Wicklungen ent- nung ist jedem der an die einzelnen Logikebenen 3S1
weder der an die Verbindungsleitungen angrenzende bis 38„ angeschlossenen Eingänge des Blockes 22 ein
Teil des Kreises aufgetrennt, so daß diese Schleife in gesonderter Transistor 60 zugeordnet. Derjenige
den Leitungszug einbezogen wird, oder es wird dem Transistor, an dessen Basis das höchste Eingangsersten
Teil etwa gegenüberliegende Teil des Kreises 45 Spannungssignal steht, wird leitend und spannt über
aufgetrennt, so daß diese Schleife nicht im elektri- seine Basis-Emitter-Strecke alle anderen Transistoschen
Weg der Leitung 42 a liegt. Die gewünschte ren in Sperrichtung vor, so daß diese nichtleitend geUnterbrechung
43 in den Schleifen kann durch macht werden. Nur der eine leitende Transistor gibt
Lochen, Feilen, Ausradieren usw. mit entsprechen- an seinem Kollektoranschluß 62 ein Ausgangssignal
den handbetriebenen, automatischen oder halbauto- 50 ab. Bei der gezeigten Anordnung identifiziert die
matischen Werkzeugen oder Verfahren erfolgen. Schaltung das Zeichen »A«. Um für einen Minimal-
Aus der vorhergehenden Beschreibung versteht schwellwert zu sorgen, der überschritten werden muß,
sich, daß bei der praktischen Durchführung der Er- bevor die Ausgangssignale der Logikebenen 38 zu-
findung verschiedene Arten von Logikebenen bzw. verlässig als ein Zeichen identifiziert werden, erhält
Leiterplatten verwendet werden können. In ähnlicher 55 der Transistor 66 über den Anschluß 64 eine Schwell-
Weise läßt sich eine erhebliche Anzahl einzelner wertspannung. Diese Spannung hält den Transistor
Ebenen 38 in dem Zuordner 20 verwenden, um einen 66 in leitendem Zustand und dieser legt über seine
weiten Bereich einzelner alpha-numerischer Zeichen, Basis-Emitter-Strecke die Schwellwertspannung der
Symbole usw. in verschiedenen Schriftarten erkennen Klemme 64 an die Emitter aller Transistoren 60, so
zu können. Das Erkennungsvermögen einer gegebe- 60 daß das Eingangssignal an die Basen dieser übrigen
nen Anordnung dieser Art läßt sich durch einfache Transistoren diesen Schwellwert übersteigen muß,
Zufügung zusätzlicher Logikebenen, die algebraische bevor einer dieser Transistoren leitend werden und
Symbole, zusätzliche Schriftarten u. dgl. darstellen, ein Zeichenidentifizierungs-Ausgangssignal abgeben
erhöhen. Dies ist gegenüber bekannten Anordnungen kann.
zur Zeichenerkennung, die auf bestimmte Schrift- 65 An Stelle der bei dem Erfindungsgegenstand ver-
arten beschränkt sind oder komplizierte Rechner wendeten Magnetkerne als bistabile Elemente kön-
oder andere Anlagen erfordern, um das Erkennungs- nen auch andere, nicht unbedingt bistabile Elemente,
vermögen um eine sehr beschränkte Anzahl mög- wie z. B. Photozellen, verwendet werden. Die Kom-
11 12
bination von Magnetkernen mit den Transformator- Es wurde experimentell gefunden, daß, solange
wicklungen gemäß der Erfindung besitzt jedoch er- das Verhältnis des Abstandes zwischen den Windunhebliche
Vorteile. Beispielsweise wird durch Ver- gen zum Wicklungsdurchmesser in vernünftigen
wendung von auf Papierrohr od. dgl. als Luftspulen Grenzen gehalten wird, das Feld entlang des Magewickelten
ersten Wicklungen ein einfacher, billiger 5 gneten gleichförmig bleibt. Beispielsweise ergeben 20
und doch extrem gleichförmiger und verläßlicher Zu- bis 60 Windungen pro 25 mm bei einem Wicklungsordner gebildet. Da ferner jede erste Wicklung auf durchmesser von 6,35 mm über den gesamten Bebeiden
Enden mit der Lesewicklung des zugehörigen reich zufriedenstellende Signale, obwohl hierbei
Eingangskernes verbunden und mit den Logikebenen geringfügige Änderungen der Ausgangsimpedanz
nur induktiv gekoppelt ist, besteht keine elektrisch io auftreten. Die geringen Widerstände der Lesewickleitende
Verdrahtung zwischen den Ebenen und den lung der Magnetkerne und der ersten Wicklungen
Eingangskreisen, so daß jederzeit zusätzliche Ebenen ergeben zusammen mit der Induktivität der ersten
angeordnet oder bestehende durch andere ersetzt Wicklung eine verhältnismäßig große Zeitkonstante,
werden können, um die Zuordnungsfähigkeit einer während der der Strom weiterfließt, nachdem der
gegebenen Reihe mit einem Minimum an Schwierig- 15 Schaltimpuls am Magnetkern beendet ist. Obwohl
keiten zu steigern oder zu ändern. dies wenig Einfluß auf den Ausgang der Aufnahme-
Das Übertragungsverhalten des beschriebenen Zu- schleifen hat, ist es vorteilhaft, diese Zeitkonstante
Ordners ist sehr zufriedenstellend. Ein extrem gleich- so zu vermindern, daß der Übergangsstrom zu fiie-
förmiges Feld entlang der gesamten Länge der ersten ßen aufgehört hat, bevor der nächste Impuls beginnt.
Wicklung (bis zu einem Abstand von näherungsweise ao Um dies zu erreichen, kann gewöhnlicher Wider-
dem zweifachen Durchmesser vom Ende) macht es Standsdraht verwendet werden, um das L//?-Verhält-
möglich, eine große Anzahl von Leiterplatten bzw. nis und damit die Zeitkonstante zu verkleinern. Zwei
Logikebenen (und folglich Schriftzeichenarten) mit oder drei Ohm erweisen sich als ausreichend, um ein
kleinen, schnell schaltenden Ferritkernen zu steuern. vernünftiges Abklingen des Stromes in der Größen-
Infolgedessen können die Inhalte der Matrix für das 25 Ordnung einer Mikrosekunde für Wicklungen von
zu bestimmende Zeichen mit sehr vielen Vergleichs- 10,2 cm Länge und 6,35 mm Durchmesser zu ver-
zeichen in einem einzigen Arbeitsvorgang verglichen Ursachen.
werden. Beispielsweise können mit ersten Wicklun- Da das Magnetfeld der ersten Wicklung in jedem
gen von 6,35 mm Durchmesser und 15,2 cm Länge Bereich von dem Strom abhängt, der in dem jeweidie
Durchmesser der Aufnahmeschleifen bzw. zwei- 30 !igen Teil der Wicklung fließt, ist es erforderlich, die
ten Wicklungen zwischen 6,35 und 25,4 mm geändert Laufzeit des Stromes durch die Wicklung zu berück-
und entweder genau konzentrisch oder exzentrisch sichtigen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt,
angeordnet werden, ohne daß eine Änderung des daß bei dem Zuordner 20 alle Ausgangssignale der
Ausgangssignales in mehr als vernachlässigbarer Ebenen 38 amplitudenmäßig verglichen werden, um
Größe erfolgt. Selbst bei Schleifen von 50,8 mm 35 die größte Amplitude zu ermitteln. Folglich muß eine
Durchmesser fällt das Ausgangssignal um weniger Gleichzeitigkeit der Ausgangssignale an den einzelals
25 °/o ab. Diese Merkmale machen es möglich, die nen Ausgangsschleifen entlang der ersten Wickmn-Aufnahmespulen
auf geätzten Leiterplatten vorzu- gen angenähert werden. Es ist möglich, diese Laufsehen,
ohne daß eine kritische mechanische Zentrie- zeiten von außen auszugleichen, doch ist dies bei
rung um die ersten Wicklungen herum erfolgen muß, 40 richtiger Auslegung nicht erforderlich. Beispielsweise
und die Signalbewertung kann in einfacher Weise ist die Verzögerung bei einer 15,2 cm langen Wickdadurch
erfolgen, daß auf einer bestimmten Leiter- lung und einem Schaltzyklus unterhalb 7 MHz so
platte Schleifen konzentrisch um dieselben ersten gering, daß mit einem Oszillographen keine Phasen-Wicklungen
geätzt werden. Obwohl die Ausgangs- verschiebung zwischen den Signalen der Ausgangsimpedanz
der Aufnahmeschleifen um die ersten 45 schleifen an entgegengesetzten Enden der ersten
Wicklungen mit ungefähr 2,54 bis 6,35 cm Durch- Wicklung feststellbar ist. Die geschätzte Verzögerung
messer weniger als 0,2 Ohm beträgt, nehmen die einer 15,2 cm langen Wicklung mit 40 Windungen
LeseleJtungen der Kerne 32 nur einen niedrigen pro 25,4 mm beträgt etwa 20 Nanosekunden. Da je-Strom
auf, weil die Logikebenen 38 auf sehr hohe doch der Spitzenwert des Impulses für einen Kern 32
Impedanzen arbeiten, so daß eine große Anzahl von 50 mit 2,0 mm Außendurchmesser und 1,27 mm Innen-Ebenen
38 bei einer einzigen Reihe von ersten durchmesser, der mit einem Strom von 1 Ampere
Wicklungen 36 mit vernachlässigbarer Belastung und ausgesteuert wird, bei einer gesamten Schaltzeit von
vernachlässigbarer Wechselwirkung vorgesehen wer- 200 Nanosekunden während 50 Nanosekunden hinden
können. reichend gleichförmig ist, ist diese auftretende Ver-
Zusätzlich zu den ausgezeichneten Signalübertra- 55 zögerung nicht kritisch. Falls sehr viele längere erste
gungseigenschaften bietet die Induktivität der ersten Wicklungen verwendet werden, sind langsamere
Wicklungen 36 weitere Vorteile. Bei der beschriebe- Schaltkerne (beispielsweise mit 3,8 mm Außendurch-
nen Vorrichtung begrenzt sie den Strom, der von der messer, 2,2 mm Innendurchmesser und 1 bis 5 Mi-
mit den Magnetkernen 32 verketteten Vorrichtung krosekunden Schaltzeit) verfügbar,
aufgenommen wird. Folglich bleibt, da die aufge- 60 Das Ausgangssignal der Leiterplatten 38 ist eine
nommenen Ströme verhältnismäßig klein sind, die Funktion der Windungszahl der Schleifen 40 um die
Rechteckcharakteristik des Magnetkernes unbeein- erste Wicklung und der Anzahl von Windungen, mit
flußt. Dieses Merkmal ist dem Magnetaufbau eigen der die an die erste Wicklung angeschlossene Lese-
und macht Zwischenglieder überflüssig. Die Induk- wicklung den Kern 32 umfaßt, sowie der Induktivität
tivität kann in üblicher Weise zum Teil dadurch ver- 65 der ersten Wicklung (d. h. Wicklungsdurchmesser,
ändert werden, daß der Durchmesser und die Win- Länge und Windungszahl) und der Geschwindigkeit
dungszahl entsprechend abgeändert werden, um die und Größe des Schaltimpulses des Magnetkernes,
gewünschte Impedanz zu erhalten. Typische Ausgangssignalgrößen für eine Windung
der ersten Wicklung und einer Lesewicklung des Magnetkernes mit vier Windungen, einer 10,2 cm
langen ersten Wicklung mit 6,35 mm Durchmesser liegen zwischen 10 und 20 Millivolt. Dieser Wert der
Ausgangsspannung ist für den Zuordner 20, bei dem viele Dutzende oder Hunderte von Ausgangssignalen
in Serie summiert werden, sehr zufriedenstellend.
Eine Wechselwirkung zwischen den ersten Wicklungen wird klein gehalten, wenn die ersten Wicklungen
36 als Luftspulen ausgebildet sind. Bei einem derartigen Aufbau nehmen Schleifen, die eine bestimmte
erste Wicklung nicht umfassen, selbst wenn sie diese berühren, keine Übersprechsignale auf, die
stark genug wären, die Arbeitsweise der Anlage zu stören.
Claims (18)
1. Zuordner zum Erkennen von Zeichen mit einer Vielzahl von ersten Wicklungen und einer
Vielzahl von zweiten Wicklungen, die entsprechend dem Verknüpfungsschema mit den ersten
Wicklungen induktiv gekoppelt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von langgestreckten ersten Wicklungen (36) und eine
Vielzahl von übereinandergestapelten Leiterplatten (38j bis 38„) mit zueinander ausgerichteten
öffnungen zur Aufnahme der ersten Wicklungen vorgesehen sind und daß jede der Leiterplatten
auf ihrer Oberfläche ein anderes, zweite Wicklungen (40) darstellendes Leitungsmuster enthält,
derart, daß diese zweiten Wicklungen (40) verschiedener Leiterplatten (38X bis 38n) induktiv
mit verschiedenen Gruppen der ersten Wicklungen (36) entsprechend den verschiedenen Mustern
des gewählten Schemas gekoppelt sind.
2. Zuordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungsmuster auf jeder
der Leiterplatten (38j bis 38„) eine Signalleitung
(42) mit Schleifen (40) enthält, die mit bestimmten ersten Wicklungen (36) gekoppelt sind.
3. Zuordner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zumindest einigen der Leiterplatten
(3S1 bis 38„) die Schleifen (40) die
ersten Wicklungen (36) in verschiedenem Richtungssinn umschließen.
4. Zuordner nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einigen Leiterplatten (38j
bis 38n) einzelne Schleifen (40) die ersten Wicklungen (36) mindestens zweimal umschließen.
5. Zuordner nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsmuster auf Leiterplatten (56, 58) in der Form von miteinander verbundenen,
um jede der Öffnungen liegenden leitfähigen Kreisen aufgeätzt oder aufgedruckt sind und daß
diese Kreise entweder in das Leitungsmuster eingeschlossen oder aus dem Leitungsmuster ausgeschlossen
werden können, indem sie entweder in der Nähe der Verbindungspunkte mit den übrigen
Teilen des Leitungsmusters oder an einem dem ersten etwa gegenüberliegenden Punkt aufgetrennt
werden.
6. Zuordner nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten langgestreckten Wicklungen (36) im wesentlichen gleichmäßig über ihre
gesamte Länge ausgedehnt sind, um beim Zuführen eines Stromimpulses ein im wesentlichen
gleichmäßiges magnetisches Feld über die gesamte Länge zu erzeugen.
7. Zuordner nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einige der ersten Wicklungen (36) mit zueinander verschiedener Wicklungsdichte
gewickelt sind, um Signale mit voneinander abweichenden Amplituden zu erzeugen.
8. Zuordner nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit jeder der ersten Wicklungen je eine getrennte Übertragungsvorrichtung zum
Übertragen von Informationen gekoppelt ist.
9. Zuordner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Übertragungsvorrichtung
einen Magnetkern (32) mit im wesentlichen rechteckiger Hystereseschleife enthält, welcher Magnetkern
zwischen zwei Magnetisierungszuständen schaltbar und mit einer Lesewicklung (34)
versehen ist, die an die zugeordnete erste Wicklung (36) angeschlossen ist und in der berm Umschalten
des Kernes Signale induziert werden.
10. Zuordner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Durchmesser
der ersten Wicklungen (36) zu dem Abstand zwischen den einzelnen Windungen derart gewählt
ist, daß der induktive Widerstand dieser Wicklungen den Strom durch die Lesewicklungen
(34) auf einen solchen Wert begrenzt, daß die im wesentlichen rechteckige Charakteristik der Hystereseschleife
des Magnetkernes (32) nicht schädlich beeinflußt wird.
11. Zuordner nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von
Induktivität zu ohmschem Widerstand der ersten Wicklungen (36) so ausgelegt ist, daß sich für die
von den Kernen (32) zugeführten Stromimpulse eine solche Zeitkonstante des Stromabfalles ergibt,
die geringer als die Zeitdauer des Wiederholungszyklus der Ansteuerkreise zum Umschalten
der Magnetkerne (32) ist.
12. Zuordner nach den Ansprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale von bestimmten
ausgewählten Übertragungsvorrichtungen gleichzeitig allen Leitungsmustern zuführbar
sind, um zu ermitteln, welches der Leitungsmuster bei einer bestimmten Kombination von Ubertragungsvorrichtungen
das größte Ausgangssignal abgibt.
13. Zuordner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Leitungsmuster eine
individuell festgelegte Vorspannung zuführbar ist, derart, daß die Gesamtwirkung aus erwartetem
maximalem Ausgangssignal und der Vorspannung für alle verschiedenen Leitungsmuster im wesentlichen
gleich ist.
14. Zuordner nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Bit eines
Zeichens verarbeitet eine Übertragungsvorrichtung zugeordnet ist.
15. Zuordner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder der jeweils ein Datenbit
darstellenden Ubertragungsvorrichtungen mehrere erste Wicklungen (36) verbunden sind.
16. Zuordner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene der ein bestimmtes
Bit darstellenden ersten Wicklungen (36) verschiedene Wicklungsdichte besitzen, so daß die
effektive Signalstärke eines bestimmten Bitkreises durch wahlweise Kopplung der Schleifen der Leitungsmuster
mit einer oder mehreren ersten Wicklungen (36) bewertet werden kann.
17. Zuordner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene der ein bestimmtes
Bit darstellenden ersten Wicklungen (36) verschiedenen Wicklungssinn besitzen, so daß die
effektive Signalstärke eines bestimmten Bitkreises dadurch bewertet werden kann, daß eine oder
mehrere erste Wicklungen (36) wahlweise mit dem Leitungsmuster gekoppelt werden.
18. Zuordner nach den Ansprüchen 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Übertragungsvorrichtung
(44) enthaltenen Bits ein alphanumerisches Zeichen darstellen und daß die Muster der die ersten Wicklungen (36) umschließenden
Schleifen (42) jeder Leiterplatte (3S1 bis
38„; 56, 58) verschiedene Musterzeichen darstellen,
mit welchen das in der Übertragungsvorrichtung (44) enthaltene Zeichen verglichen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 784 450.
Britische Patentschrift Nr. 784 450.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 547/189 3.67 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US16345162A | 1962-01-02 | 1962-01-02 | |
| US651047A US3380039A (en) | 1962-01-02 | 1967-07-03 | Read only magnetic memory matrix |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237814B true DE1237814B (de) | 1967-03-30 |
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ID=26859651
Family Applications (1)
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| US3540018A (en) * | 1967-12-18 | 1970-11-10 | English Electric Computers Ltd | Read-only magnetic data store |
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| GB784450A (en) * | 1954-07-15 | 1957-10-09 | Burroughs Corp | Improvements in or relating to electrographic printer |
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|---|---|---|---|---|
| NL128719C (de) * | 1959-02-04 | |||
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| NL263215A (de) * | 1960-04-06 |
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1962
- 1962-12-29 DE DES83103A patent/DE1237814B/de active Pending
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1963
- 1963-01-02 GB GB281/63A patent/GB978059A/en not_active Expired
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1967
- 1967-07-03 US US651047A patent/US3380039A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3380039A (en) | 1968-04-23 |
| NL287360A (de) | |
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| GB978059A (en) | 1964-12-16 |
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