DE1237805B - Photoelektrisch abgleichbares Teilstrahlungspyrometer - Google Patents

Photoelektrisch abgleichbares Teilstrahlungspyrometer

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DE1237805B
DE1237805B DE1964G0040489 DEG0040489A DE1237805B DE 1237805 B DE1237805 B DE 1237805B DE 1964G0040489 DE1964G0040489 DE 1964G0040489 DE G0040489 A DEG0040489 A DE G0040489A DE 1237805 B DE1237805 B DE 1237805B
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Germany
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brightness
partial radiation
radiation pyrometer
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light source
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Pending
Application number
DE1964G0040489
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English (en)
Inventor
Dipl-Phys Johannes Spies
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Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/10Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors
    • G01J5/28Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors using photoemissive or photovoltaic cells

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

  • Photo elektrisch abgleichbares Teilstrahlungspyrometer Die Erfindung betrifft ein photoelektrisch abgleichbares Teilstrahlungspyrometer für Temperaturmessung mittels eines lichtempfindlichen Elementes, auf dem das zu messende Objekt und eine Lichtquelle (Vergleichslichtquelle) vorbestimmbarer Helligkeit zum Vergleich ihrer Helligkeit und damit ihrer Temperatur gleichzeitig abbildbar sind.
  • Bei bekannten optischen Teilstrahlungspyrometern werden die Oberfläche des zu messenden Objektes und der Glühfaden einer im Instrument befindlichen Fadenlampe in einer gemeinsamen Ebene abgebildet und durch ein optisches Filter, das nur Licht aus einem bestimmten Wellenlängenbereich durchläßt, betrachtet. Der Beobachter ändert den Heizstrom für den Glühfaden bis die Abbildungen des Meßobjektes und des Glühfadens gleiche Helligkeit besitzen. Aus der Lampenstromstärke wird die Temperatur des Objektes an einer Eichkurve abgelesen. Da die Empfindlichkeit des menschlichen Auges für das Erkennen geringer Helligkeitsunterschiede nicht groß genug ist, wird die Einstellung verhältnismäßig ungenau. Es ergeben sich z. 3. bei 10000 C Objekttemperatur Temperaturfehler von etwa + 1,50 C.
  • Es ist auch ein photoelektrisch abgleichbares Pyro meter bekannt. Dieses besitzt einen Sekundärelektronenvervielfacher, auf dessen Kathode der schwingende Spalt eines Stimmgabeloszillators abgebildet wird, wobei die Bilder des Glühfadens und des in derselben Ebene abgebildeten Meßobjektes durch den Spalt abgetastet werden. Sind Meßobjekt und Glühfaden nicht gleich hell, so werden im Sekundärelektronenvervielfacher den Stimmgabelschwingungen entsprechende Stromschwankungen erzeugt. Der Helligkeitsabgleich wird erreicht, indem der Fadenstrom der Pyrometerlampe verändert wird, bis mit einem Detektor keine periodischen Stromschwankungen mehr festzustellen sind. Dieser Abgleich führt - bezogen auf das erstgenannte Verfahren - zu einer mehr als zehnmal so großen Meßgenauigkeit.
  • Schwierigkeiten bereiten bei dieser Anordnung aber die mechanisch bewegten Teile. Außerdem ist es nicht einfach, den Spalt so einzustellen, daß optimale Helligkeitsschwankungen erzeugt werden, d. h., daß in der einen Endstellung des Spaltträgers auf dem Sekundärelektronenvervielfacher weithegend Bildteile des Meßobjektes, in der anderen weitgehend Bildteile des Glühfadens abgebildet werden, weil die Schwingungsamplitude des Spaltträgers sehr begrenzt ist.
  • Ferner ist auch ein Pyrometer ohne mechanisch bewegte Teile bekannt, bei dem auf eine Vergleichslichtquelle vorbestimmbarer Helligkeit verzichtet wird und die veränderliche Empfindlichkeit der Photozelle aus dem Meßergebnis durch Beaufschlagung derselben mit dem Lichtstrom einer konstanten Wechsellichtquelle dadurch eliminiert wird, daß der dann aus Gleich- und Wechselanteilen bestehende Photostrom wieder in diese getrennt und mit dem Wechselanteil über einen Wechselleistungsverstärker der Verstärkungsgrad des Gleichleistungsverstärkers verändert werden soll. Es wird also offensichtlich der Vorteil eines Pyrometers ohne mechanisch bewegte Teile nur dadurch erzielt, daß die mit der Einführung der Wechsellichtquelle verbundenen erheblichen Nachteile in Kauf genommen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Teilstrahlungspyrometer zu schaffen, das unabhängig von der Empfindlichkeit des menschlichen Auges einstellbar ist und dabei frei ist von den bekannten Verfahren anhaftenden Mängeln. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das lichtempfindliche Element in mehrere elektrisch getrennte Teilbereiche aufgeteilt ist und daß eine Vorrichtung für die zeitlich aufeinanderfolgende Abtastung der den Helligkeitswerten entsprechenden elektrischen Werte der Teilbereiche vorgesehen ist.
  • In dem lichtempfindlichen Element wird die Helligkeit des Meßobjektes und der Lichtquelle in elektrische Meßgrößen umgewandelt, die an den elektrisch getrennten Teilbereichen direkt abgegriffen oder vorher durch Sekundärelektronenvervielfachung verstärkt einem Detektor oder einer Briickenschaltung zugeführt werden können. Insbesondere können die Unterschiede periodisch abgegriffen und einem phasenempfindlichen Detektor zugeführt werden.
  • Soll sich die Messung auf Licht einer bestimmten Wellenlänge beschränken, so wird man zweckmäßig ein entsprechendes optisches Filter in den Strahlengang schalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Teilstrahlungspyrometers nach der Erfindung besitzt einen Photomultiplier mit zwei getrennten Kathoden, wobei zwei Teilbilder, nämlich die Lichtquelle mit bekannter Helligkeit auf der einen, das Meßobjekt auf der anderen Kathode abgebildet werden. Durch eine Kompensations- oder eine Brückenschaltung kann die Helligkeit beider Bilder abgeglichen werden. Vorzugsweise besitzt jede Kathode des Photoelektronenvervielfachers einen eigenen Verstärker. Es können aber auch zwei einzelne Photoelektronenvervielfacher verwendet werden. Weiterhin ist es möglich, einen Photomultiplier mit zwei getrennten Kathoden auf ein gemeinsames Verstärkersystem wirken zu lassen, wobei durch eine Elektronenoptik abwechselnd die Photoelektronen der beiden Kathoden dem Verstärkersystem zugeführt werden. Zweckmäßig ist es, die Bilder in bekannter Art und Weise durch Blenden oder ähnliche Einrichtungen zu begrenzen.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird die Oberfläche des zu messenden Objektes und der Lampenfaden über ein optisches Filter gemeinsam auf einer zeilenförmig unterteilten lichtempfindlichen Kathode einer Vakuumröhre abgebildet und durch einen Elektronenstrahl periodisch abgetastet (ähnlich wie bei einer Fernsehaufnahmeröhre). Die Helligkeitsunterschiede zwischen Faden und Objektoberfläche werden dadurch in Schwankungen elektrischer Ausgangssignale umgewandelt, die einem phasenempfindlichen Detektor, der durch dieselbe Frequenz wie der abtastende Elektronenstrahl gesteuert wird, zugeführt werden.
  • An Hand der Zeichnung werden Einzelheiten näher erläutert: Das Bild, das sich im Gesichtsfeld eines bekannten Teilstrahlungspyrometers zeigt (Fig. 1), besteht aus dem Bild des Fadens der Pyrometerlampe 1 und dem Bild der Oberfläche des zu messenden Objektes 2.
  • Hiervon wird ein spaltförmiger Ausschnitt 3 auf der Aufnahmekathode einer Fernsehaufnahmeröhre abgebildet. Die Aufnahmekathode 4 (F i g. 2) besteht aus mehreren elektrisch getrennten Teilbereichen 5 und 6, die von einem Elektronenstrahl abgetastet werden. Erscheinen die auf der Röhre abgebildeten Teile 5 bzw. 6 der Objektoberfläche verschieden hell, so erhält man von den durch die Objektoberfläche bestrahlten Kathodenteilen andere Signale als von den vom Faden bestrahlten Kathodenteilen. Die Signale, die der abtastende Kathodenstrahl aufnimmt, werden als Spannungen auf dem Schirm einer Oszillographenröhre wiedergegeben. Ist der Faden heller als die Objektoberfläche, dann ergibt sich bei Längs- abtastung des Spaltbildes z. B. ein Bild gemäß Fig. 3.
  • Ist der Faden dunkler als die Objektoberfläche, dann erhält man auf dem Schirm der Oszillographenröhre eine Ablenkung des Strahles nach der entgegengesetzten Seite. Der Abgleich ist dann erreicht, wenn der Strahl eine durchgehende Linie beschreibt.
  • Die Abgleichsmöglichkeit ist dabei einfach und sehr genau. Es sind praktisch keine Justierungen nötig. Die Empfindlichkeitseinstellung kann besonders einfach durch Ändern der Verstärkung, beispielsweise am Oszillographen erfolgen. Ein besonderer Vorteil des Teilstrahlungspyrometers nach der Erfindung besteht darin, daß keine mechanischen Abtastvorrichtungen benötigt werden. Mit Rücksicht auf die Anwendung des Gerätes ist es insbesondere vorteilhaft, daß man es an ein herkömmliches Teilstrahlungspyrometer anbauen kann, ohne seine optischen Systeme ändern zu müssen. Ferner sind Bilder von Meßobjekt und Lichtquelle beim Messen gleichzeitig sichtbar und die Abgleicheinheit ist sehr handlich und leicht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Photoelektrisch abgleichbares Teilstrahlungspyrometer für Temperaturmessung mittels eines lichtempfindlichen Elementes, auf dem das zu messende Objekt und eine Lichtquelle (Vergleichslichtquelle) vorbestimmbarer Helligkeit zum Vergleich ihrer Helligkeit und damit ihrer Temperatur gleichzeitig abbildbar sind, d a d u r c h geltennzeichnet, daß das lichtempfindliche Element (4) in mehrere elektrisch getrennte Teilbereiche (5, 6) aufgeteilt ist und daß eine Vorrichtung für die zeitlich aufeinanderfolgende Abtastung der den Helligkeitswerten entsprechenden elektrischen Werte der Teilbereiche vorgesehen ist.
  2. 2. Teilstrahlungspyrometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kathode eines Sekundärelektronenvervielfachers als lichtempfindliches Element und durch ein elektronenoptisches System zur Abtastung desselben.
  3. 3. Teilstrahlungspyrometer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Verstärker für die den Helligkeitswerten entsprechenden elektrischen Werte.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 17 669 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; J.Euler und R. Ludwig, »Arbeitsmethoden der optischen Pyrometrie«, 1960, S. 98, 102, 118.
DE1964G0040489 1964-04-29 1964-04-29 Photoelektrisch abgleichbares Teilstrahlungspyrometer Pending DE1237805B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE17669C (de) * B. SCHWARZ und R. HUPPERTSBERG in Berlin SW., Hedemannstrafse 7 Neuerungen an Lampenbrennern für hochsiedende Kohlenwasserstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE17669C (de) * B. SCHWARZ und R. HUPPERTSBERG in Berlin SW., Hedemannstrafse 7 Neuerungen an Lampenbrennern für hochsiedende Kohlenwasserstoffe

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