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Verpackungsmaschine für Flaschen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine
Verpackungsmaschine für Flaschen od. dgl. mit einern kontinuierlich bewegten, die
Flaschen tragenden endlosen Förderer und mit einer Vorrichtung zum Abteilen von
Flaschengruppen von einem ununterbrochenen Strang mittels an einem weiteren Endlosförderer
angebrachter Elemente, die sich parallel zu äeni Strang bewegen, in diesen einareifen
und ihn bremsen, so daß sich die vor den bremsenden Elementen befindlichen Gegenstände
von den nachfolgenden entfernen.
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Es sind bereits Verpackungsmaschinen dieser Art bekanntgeworden, die
mit einer Anzahl von starren Mitnehmerelementen, z. B. Keilen oder radialen Armen,
arbeiten, die an einem Endlosförderer zum Eintritt zwischen die auf dem Förderer
liegenden Dosen oder Flaschen bestimmt sind, wobei die starren Mitnehmerelemente
die geförderten Gegenstände voneinander trennen. Diese Vorrichtung ist zum Verpacken
von mit Etiketten versehenen Flaschen u. dgl. unbefriedigend, da eine relative Gleitbewegung
zwischen den Flaschen und den Mitnehmerelementen zum Zerreißen oder Verkratzen der
Etiketten führt. Weiter ist ein torartiges System zum Anhalten und Weiterfördern
von Flaschen in eine Verpackungsmaschine bekanntgeworden, welches mit einer unterbrochenen
Bewegung arbeitet und zum Verpacken von Glasflaschen mit hoher Geschwindigkeit
' in keiner Weise zufriedenstellend ist, da die Glasflaschen in diesem Fall
zerbrechen würden.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt diese Nachteile zu vermeiden
und eine Vorrichtung zum Abteilen von Gegenstandsgruppen an einem aus Flaschen od.
dgl. bestehenden, ununterbrochenem Strang zu schaffen, wobei die Gegenstände bei
hoher Fördergeschwindigkeit möglichst schonend behandelt und schnell abgeteilt werden
sollen.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einer
Verpackungsmasc * hine der eingangs beschriebe*nen Art die Elemente als schwenkbare,
mit Steuerdaumen versehene Finger ausgebildet sind und zur Führung der Steuerdaumen
eine Steuerschiene vorgesehen ist, wobei an jedem Finger ein bogenförmig gekrümmter
Teil angeordnet ist, der an dem jeweiligen Gegenstand zur Anlage kommt.
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Durch diese Anordnung erfolgt das Abteilen von Flaschengruppen bei
hoher Fördergeschwindigkeit ohne ein relatives Gleiten zwischen den Fingern und
den Flaschen, utid die bekanntlich sehr empfindlichen Flaschenetiketten werden in
keiner Weise beschädigt, wodurch z. B. auch bei Flaschen mit fest aufgebrachten
Etiketten ein häufiges Wiederverwenden derselben gewährleistet ist. In vorteilhafter
Weise ist die Maschine nach der Erfindung mit nockengesteuerten Trennfingern versehen
die zwischen die einzelnen Gruppen der FlasAen Eingreifen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Es zeigen .
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F i g. 1 bis 4 Teilseitenansichten der erfindungsgemäßen Flaschenverpackungsmaschine,
- F i g. 5 bis 8 Teildraufsichten auf die gleiche.
Maschine,
F i g. 9 einen Schnitt auf der Linie 9-9 in F ig'. 7,
F i
g. 10 einen vergrößerten Teilschnitt durch den in F i g. 7 dargestellten
Teil der Maschine, F i g. 11 und 12 Draufsichten auf den Antrieb der Maschine,
F i g. 13 einen Schnitt - durch F i g. 7 auf der Linie
13-13,
Fig. 14 -einen Schnitt durch F i g. 7 auf der Linie 14-14, F
i g. 15 eine Draufsicht auf den die Kartonklappen faltenden Mechanismus der
Maschine, -
F i g. 16 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Teil der
in F i g. 7 dargestellten Maschine, wobei jedoch zum Zweck der Klarheit die
Oberseiten der Kartons weggelassen sind, und F i g. 17 und 18 schaubildliche
Darstellungen der die Abstandslappen einfaltenden Nocken.
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Unter Bezugnahme auf die F i g. 1 bis 4, die zusanunen eine
Seitenansicht der gesamten Maschine
wiedergeben, und unter B.ezugsnahme
auf die F i g. 5
bis 8, die Draufsichten *auf die gleiche Maschine
darstellen, sollen zunächst die der Maschine zugrunde liegenden Arbeitsvorgänge
erläutert werden. Die einzelnen Teile und Bereiche der Maschine werden weiter unten
unter Bezugnahme auf zeichnerische Einzeldarstellungen erläutert.
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Wie die in F i g. 5 : eingetragenen Pfeile zeigen, werden die
in der (nicht gezeigten) Flaschenfüllmaschine gefüllten Flaschen auf zwei zueinander
parallelen , geradlinigen Förderern 12 und 14 herangebracht. Die parallelen
Förderer 12 und 14 verlaufen auf einander gegenüberliegenden Seiten eines mit
16
bezeichneten - Zuführmechanismus für die Kartons. Die Zuführeinrichtung
16 für die Kartons besteht aus einem Magazin 18- und einer Austragvorrichtung,
die die flach zusammengelegten Kartons auf einen mit 20 angegebenen, Förderer gibt.
Der Kartonförderer 20 und die Flaschenförderer 12 und 14 bewegen sich in der gleichen
Riclitung, wobei die Flaschenförderer 12 und 14 -seitlich des in. der Mitte angeordneten
Kartonförderers 20.verlaufen.
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Die in der erfindungsgemäßen Maschine verwendeten Kartons sind die
üblichen -.Sechserpackungen für Bierflaschen, die, - wenn -sie im
Magazin der Kartonzuführeinrichtung 16 liegen, bereits vorgeformt,
je-
doch flach zusammengelegt sind. Die Kartons werden in zusammengelegtem
Zustadd in das Magazin 18 eingeleg und beim Vorrücken in RichtÜng zur Ladestation
aufgefaltet. Die zusammengelegten Kartons werden vom unteren Ende des im. Magazin
befindlichen ' Stapels . einzeln abgenommen und auf den Kartonförderer
20 gelegt. Bei der Vorwärtsbewegung mit--dem Kartonförderer werden die Kartons durch
den Auffaltmechanismus 22 in Gebrauchsstellung gebracht.: Der genannte Mechanismus
wirkt mit dem Förderer 2Ö in der Weise zusammen, daß die zuvor zusammengelegten,
flachen Kartons vollständig in Gebrauchsstellung gelangen. Die auseinandergefalteten.Kartons
bewegen sich mit dem-Förderer zur:Beladestation derb Maschine Weitere wo. jeweils#
eine Dreiergruppe von- Flaschen von beiden Seiten aus in den auseinandergefalteten
Karton eingeführt wird.
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dem Einführen der Bierflaschen in die Kartons müssen die Flaschen
in Gruppen zu je drei. unterteilt werden. Der Unterteilungsmechanismus nach
dem erfindungsgemäßen Vorschlag besteht aus sich k-önÜnuierlich bewegenden, noäengesteuerten
Unterteilungsfingern 24, die sich vor jede dritte Bierflasche legen und die Geschwindigkeit
-der sich kontinuierlich> bewegenden Flaschen so verringern, daß sich gegenüber
den vorhergehenden -# Flaschen ein Abstand ergibt. Hiernach treten sich kontinuierliche
bewegende, nokkengesteuerte Trennfinger 26 in den Abstand zwischen den einzelnen
Gruppen der Flaschen ein und h alten die gruppenwe ' ise Anordnung aufrecht..
Die Trenn' finger 26 wirken Ierner mit Pühru*ngsschienen 30, 32
zusammen,
um die zu Gruppen aufgeteilten Flaschen von den --Flaschenförderem 12 und 14 auf
die ständig umlaufenden Förderbänder 34 zu übergeben. Die Förderbänder 34 # sind
mit# einer Anzahl von Ab-
standsstücken 38 ausge#gtattät, die *auf
die Trennfinger 26 ausgerichtet sind:-und--die zu Gruppen unterteilten Flaschen
in der gewünschten: Anordnung zur Be-Iadung der offenen Kartons.von den Seiten her
halten.
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Wenn die zu Gruppen unterteilten Fiaschen sich mit den Förderern 34
in Richtung zum Ausflußende derMaschine vorwärtsbewegen, werden-die Flaschen von
den Pörderem 34 durch Führungsschienen 30,
32 seitlich abgeschoben.
Die Führungsschienen erstrecken sich übet die Oberseile der Förderer und drängen
die zu Gruppen unterteilten Flaschen in die seitlich offenen Kartons hinein.
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. # Wenn die Flaschen in den Karton eingebracht sind# werden
die obenliegenden Klappen nach unten sowie die vorn- und hintenliegenden Seitenklappen
nach innen umgelegi, nachdem zuvor an der innenliegenden Kante der Seitenklappen
*Klebstoff angebracht worden ist. Die Seitenklappen werden in ihrer Lage gehalten,
da auf sie Druck ausgeübt wird, bis der Karton die Maschine verläßt. Ein schneller
laufendes Band 40 zieht die- gepackten - Kartons vom Hauptförderer ab und
aus der Maschine heraus.
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Es wird darauf hingewiesen, daß die Maschine für kontinuierliche Beschickung
eingerichtet ist, so daß weder die Kartons noch die Bierflaschen während des Durchgangs
durch die Maschine zu irgendeiner Zeit ihre Bewegung unterbrechen. Es. hat sich
gezeigt" daß dies vorteilhaft und notwendig ist, wenn die Maschine mit der hohen
Atbeitsgeschwindigkeit, für die sie bestimmt ist, -nämlich beispielsweise
100 bis 200 Kartons pro Minute, laufen solle Die Flaschen werden auf zwei
Flaschenförderem 12 und 14 an die:Verpacküngsmaschine-:von:,der Flaschenschließmaschine
oder einer -anderejä-:2zur Anlage, die auch die erfindungsgemäße Maschine um# faßt,
gehörenden Maschine zugeführt. Eslist selbstverständlich auch möglich, die Flaschen
von Han ' d
auf die genannten Förderer zu setzen, falls dies-gewünscht wird.
üblich ist es jedoch, die Flaschen mit Hilfe anderer Förderer von anderen vorgeschalteten
Maschinen aus heranzubringen.
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Die Flaschenföiderer 12 und 14 erstrecken sich nahezu über- die gesamte
-Länge der Maschine bis zu der Stelle ' an:der die Flaschen in die
Kartons 42 gebracht werden. Die Förderer bestehen aus # endlosen .Ketten,
bei denen an jedem -Glied eine- Platte 44 be festigt ist. Die Ketten 46 und 48 laufen
über Kettenräder am hinteren Ende der Maschine und, werden durch (nicht gezeigte)
KettenrÄd6r am vorderenEnde def Maschine angetrieben. Die-Antriebsräder werden von
einem Hilfsmotor (nicht gezeigt) mit- gleichblei-, bender Geschwindigkeit in Bewegung
gehalten.Oberhalb der Flaschenförderer sind an dem Stütirahmen 52 drei -Schaltet
54, 56 und 58 vi#rgeseheii.-, Diese Schalter sind normalerweise -geschlossen
'und An Längsrichtung über die Länge:des Flaschenförderers 12 verteilt.'
Jeder Schalter ist mit#einer Betätigungstange 60 ausgestattet die über, Dieb
mit dem Förderer vorrückende Flaschenreihe-verlätift und an -der die Flaschen bei-
ihrer Bewegung mit:-dem.Förderer -an-. schlagen.# Der erste dieser Schalter
58, der am- näch-r sten am Austragende der Maschine eingebaut ist,; ist der
die Mindestgeschwindigkeit bestimmende Schalter. Er befindet sich in'Bewegungsridhtung
hinter der Trennvorrichtung und steuert die die Kartons beladene Einrichtung sowie
den Strom der Flaschen in Längsrichtung des Förderers. Solange der Schalter
58
durch an ihm vorbeiwandemde Flaschen, die sich-bis zu einer Stelle hinter
dem Schalter:58' aufstauen, offengehalten wird, werden die Kartons vom Magazin in
die Maschine gegeben. Wenn sich jedoch der Schalter 58 infolge von Mangel
an bis an- seine Anbrm'-gungsstelle aufgestauten Flaschen schließt, wird der Kartonzuführmechanismus
16 abgestellt und gibt daher keine Kartons mehr an den Förderer:ab. Falls
Kartons
auf dem Förderer fehlen, wird ein anderer (nicht gezeigter) Schalter betätigt, der
die Trennvorrichtung über die elektrische Kupplung 59 abschaltet und die
Maschine auf eine langsamere Geschwindigkeit bringt. Solange Flaschen bis hinter
den Schalter 58 aufgestaut werden, arbeitet die Maschine normal. öffnet sich
jedoch der Schalter auf Grund von Mangel an Flaschen, wird der Strom von in die
Maschine einlaufenden Kartons und Flaschen unterbrochen, während die in der Maschine
befindlichen Kartons und Flaschen noch in die betreffenden Kartons gepackt und aus
der Maschine herausbewegt werden. Zweck dieser Anordnung ist es, zu verhindern,
daß von der Abschaltung solche mitten im Verpackungsprozeß befindliche Kartons betroffen
werden, auf die bereits Klebstoff aufgetragen worden ist. Dieser Klebstoff würde
zwischenseitlich trocknen, und der betreffende Karton würde nicht oder nur mangelhaft
verschlossen die Maschine verlassen.
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Der Schalter 56 steuert die mittlere Geschwindigkeit. Wenn
die Flaschen sich in der Maschine bis zur Anbringungsstelle des Schalters
56 aufstauen und er in geöffneter Stellung gehalten wird, schaltet er über
einen herkömmlichen Stromkreis (nicht gezeigt) den-(ebenfalls nicht gezeigte'n)
in seiner Drehzahl veränderbaren Antriebsmotor auf 50% seiner Höchstgeschwindigkeit.
In gleicher Weise dient der Schalter 54 der Geschwindigkeitskontrolle, die dann
einsetzt, wenn die Flaschen auf den Förderem 12 und 14 sich bis zu diesem Schalter
aufstauen' - Beim öffnen dieses Schalters wird der Antriebsmotor auf seine
höchste Drehzahl gebracht. Die Kartonauffaltvorrichtung Die Maschine ist dazu bestimmt,
zwischen 100 und 200 Kartons pro Minute zu packen. Sie umfaßt daher notwendigerweise
einen Zuführ- und Auffaltmechanismus, der die Kartons mit dieser Arbeitsgeschwindigkeit
handhabt. Aus den F i g. 6, 13, 15 und 16
ergibt sich, daß die in der
Maschine verwendeten Kartons aus einem flachen Behältnis bestehen, das zu einem
geschlossenen, doppeltliegenden Gebilde gelegt ist und auf herkömmliche Weise mit
Falzen ausgestattet ist, die die Oberseite 62, den Boden 64, die Vorderwand
66 und die Rückwand 68 des aufgefalteten Kartons bilden.
Am Karton sind die üblichen Seitenklappen 70, die am Boden befindlichen
Seitenklappen 72, vordere Seitenklappen 74 und hintere Seitenklappen
76 (s. F i g. 15) vorgesehen. In der Oberseite der Kartons sind, wie
bekannt, Löcher, durch die die Flaschenhälse hindurchragen. Ferner sind in bekannter
Weise Fingerlöcher 78 angeordnet, an denen der gepackte Karton gehoben und
getragen werden kann.
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Die Vorrichtung zum Zuführen undEntfalten der Kartons ist auf einem
gesonderten Rahmen 80 montiert, der zwischen den beiden Flaschenförderem
12 und 14 angeordnet ist und an das Ende eines zur Maschine gehörenden Rahmens'82
anschließt, der zur Handhabunc, der Flaschen und zum Füllen des Kartons dient.
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Die flachgelegten Kartons werden in dem Magazin 18 auf Vorrat
gehalten und bewegen sich unter Schwerkraftwirkung nach unten zum Kartonförderer
20. Der im Stapel zuunterst lieg-ende Karton wird von, den übrigen Kartons mit Hilfe
einer nockengesteuerten Saugeinrichtung (nicht gezeigt) abgenommen, die zusammen
mit nockengesteuerten Haltefingern"wirksam ist. Die Saugnäpfe greifen jeweils in
der Mitte des zuunterstliegenden Kartons an und biegen den Mittelteil des Kartons
nach unten. Danach treten die Haltefinger in den Spalt zwischen dem untersten Karton
und dem nächsten darüberliegenden ein und halten den Karton nach unten durchgebogen,
wenn die Saugwirkung der Saugnäpfe aufhört. Während der Karton nach unten durchgebogen
ist, kommen Finger 84 eines ersten Kartonförderers an der Hinterkante des noch flach
zusammengelegien Kartons zur Anlage und schieben ihn aus dem Magazin heraus. Während
der Karton von den Fingern 84 des ersten Kartonförderers vorgeschoben wird, legen
sich Finger 86 eines zweiten Förderers, der zum Aufrichten der Kartons führt,
an die hintenliegende Kante des zusammengelegten Kartons. Diese Finger schieben
den Karton in Bewegungsrichtung zur Aufrichtstation, die beim Hindurchbewegen des
Kartons wirksam wird. Während der Karton aufgerichtet wird, legen sich Vorsprünge
88 an die Vorder- und Hinterkante des teilweise aufgefalteten Kartons und
vervollständigen die Aufhaltbewegung. Der Hauptkartonförderer 90
nimmt dann
den entfalteten Karton zur Füllstation und zum Maschinenausgang mit.
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Der Hauptkartonförderer 90 besteht aus einem Doppelkettenförderer,
der die aufgerichteten Kartons zur Füllstation und zum Ende der Maschine transportiert.
An jeder Kette 90 sind Abstandsstücke 88 befestigt. Die Abstandsstücke
bestehen aus rechteckigen Platten mit einer V-förmigen Kerbe, die von der Ober-7
seite nach. unten verläuft. Die Abstandsstücke 88 sind jeweils an parallelen
Stellen an den Ketten befestigt, so daß ein Abstandssiück jeweils mit einem Karton
in Berührung steht. Der Abstand zwischen dem hinteren Ende des Abstandsstücks und
dem vorderen Ende des nachfolgenden Abstandsstücks entspricht der Länge der Kartons,
so daß keine unnötigen freien Abstände zwischen den Abstandsstücken und den Kartons
äuftreten und jedes Abstandsstück sowohl mit seiner Vorder- Wie auch seiner Rückseite
an einer senkrechten Wand eines Kartons anliegt.
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Der Hauptförderer 90 für die Kartons wird von der Hauptwelle
94 über eine Anzahl von Stirnrädern 96 und zwei Kettenräder 98 (F
i g. 4) angetrieben.
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Vor der übergabe von den Flaschenförderern 12 und 14 werden die Flaschen
in Gruppen von drei oder vier Stück unterteilt, je nachdem, ob die Flaschen
in die herkömmlichen Sechser-: oder Achterkartons gepackt werden. Bei dem dargestellten
Ausführungs-' beispiel werden die Flaschen in Dreiergruppen unterteilt. Die Unterteilungseinrichtung
besteht aus Fingern 24, welche in der Weise nockengesteuert sind, daß sie an der
Vorderseite jeder dritten Flasche zur Anlage kommen und deren Vorwärtsbewegung verlangsamen.
Die Trenneinrichtung ist auf beiden Seiten übereinstimmend ausgebildet, so daß nur
die eine Seite der Einrichtung beschrieben wird, obwohl selbstverständlich an jedem
Förderer 12 und 14 eine gleichartige Trennvorrichtung votgesehen ist.
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Die Flaschenförderer 12 und 14 bewegen sich mit einer größeren Geschwindigkeit
als die Finger, so daß die Finger an den Flaschen zur Anlage kommen und deren Vorwärtsbewegung
verringern. Die Flaschenförderer bewegen sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit
weiter, so daß die Flaschen auf den Platten 44 der Förderer gleiten. Auf diese Weise
wird ein angemessener Nachschub an Flaschen zu den Fingern aufrechterhalten, und
es besteht keine Möglichkeit,
daß einmal eine aus weniger als drei
Flaschen bestehende Gruppe in einen Karton gepackt wird.
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Wie die F i g. 10 und ' 13 zeigen, bestehen die Finger
24 aus zwei waagerechten Gliedern 100, welche durch einen senkrecht verlaufenden,
an der Flasche anliegenden Steg, miteinander verbunden sind. Wie sich insbesondere
aus F i g. 10 ergibt, ist der Steg bei 104 gewölbt, so daß die Flaschen in
dieser Wölbung liegen. Da die Flaschen mit der gewölbten Fläche zur Anlage kommen
und durch die Oberfläche 104 in ihrer Vorwärtsbewegung gehemmt sind, ergibt sich
keine Linienberührung. zwischen den die Bewegung der Flaschen verlangsamenden Gliedern
und den Flaschen, und es besteht somit keine Gefahr, daß die Etiketten auf den Flaschen
zerrissen oder auf andere Weise von den Zurückhaltefingern beschädigt werden.
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Die zuoberst liegenden Verbindungsglieder vind in der Nähe ihrer Mitte
mit Hilfe eines nach unten (rerichteten Schwenkiapfens gelenkig mit einer endlosen
Kette-106 verbunden. Die Glieder100 weisen ebenfalls einen aufrecht stehenden Zapfen
110 auf, der am Ende eines jeden Gliedes befestigt ist. Eine Laufrolle 112
ist drehbar am Ende eines jeden der Zapfen 110
angeordnet und greift in einen
« Schlitz 114 in der Unterseite einer Platte 116 ein. Der Schlitz
114 verläuft im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung ,der endlosen Kette
106, an der die Finger 24 schwenkbar befestiot sind. Ein Abschnitt 120
« jedoch des Schlitzen ist nach außen (yegenüber der senkrechten Mittelebene
der Kette versetzt. Beim Durchgang durch diesen Schlitzabschnitt werden daher die
Rollen 112 aus der Ebeiie der Kette ausgelenkt, so daß sich die Stege 102 in Anlage
an die Flaschen begeben und jede Flasche daran hindern, sich mit einer größeren
Geschwindigkei ' t als die Kette 106 yorwärts zu bewegen. Bei*dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel liegt die Lineargeschwindigkeit der Kette
106 und der daran befindlichen Finger 24'etwa 3011/o unter der Geschwindigkeit
der Flaschenförderer 12 und 14 sowie des Kartoniörderers 90. Wenn die Finger
24 eine aus drei Flaschen bestehende Gruppe freigeben, entfernen sich dje drei freigegebenen
Flas.chen von den nachfolgenden, *noch zurückgehaltenen Flaschen. Nachdem sie sich
um eine angenähert dem dreifachen Flaschendurchmesser entsprechende Entfernung vorwärts
bewegt haben, beträgt der Abstand zwischen der ersten Flasche de * r nachfolgenden
Gruppe und der letzten Flasche der vorhergehenden, freigegebenen LI Gruppe etwa
einen Flaschendurchmesser.
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Das unten angeordnete der Glieder 100 an den Fingern 24 ist
ebenfalls gelenkig mit Hilfe eines Schwenkzapfens 124 mit einer endlosen Kette 122
verbunden. Die Kette 122 ist unterhalb der Kette 106
angeordnet und läuft
parallel zu ihr in einer waagerechten Ebene.
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Die Ketten 106 und 122 werden von zwei Kettenrädern
130 angetrieben, die auf einer Antriebswelle 132 befestigt sind. An
dem hinteren Ende laufen die Ketten 106 und 122 über zwei leerlaufende Räder
134, die auf einer Welle 136 angeordnet sind. Wie F i g. 13 zeigt,
ist die Antriebswelle 132 nach oben durch die Platte 116 hindurchgeführt
und mit einem aufgekeilten oder,auf andere Weise fest mit ihr verbundenen Rad 140
versehen. Das Rad 140 wird durch eine Kette 142 von einem weiteren Rad 144 angetrieben,
das auf einer Welle 146 sitzt. Die Welle 146 ist in der senkrechten Ebene angeordnet
und. mit einem Kegelrad 148 am unteren Ende ausgestattet, das mit einem Kegelrad
150 im Eingriff steht und von diesem angetrieben wird. Das Kegelrad sitzt
auf einer waagerechten oder querverldufenden Welle 152.
Die Welle
152 wird über ein auf ihr befestigstes Rad 154 ancretrieben. Wie F i a.
11 am besten erkennen läßt, wird das Rad 154 durch eine Kette 156
angetrieben, die ihrerseits von einem auf einer Welle 160
befestigten Rad
158 ihre Antriebsenergie erhält. Die Welle 160 wird über Kegelräder
162 von der Hauptantriebswelle 94 in Umdrehungen versetzt.
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Wenn die die gruppenweise Trennung der Flaschen bewirkenden Finger
24 eine aus drei - Flaschen bestehende Gruppe freigeben, bewegt sich diese
Gruppe von der nachfol-enden Gruppe Weg, die zu diesem Zeitpunkt noch von dem nächsten
Finger zurückgehalten wird. Während sich die freigegebene, aus drei Flaschen bestehende
Gruppe auf dem Flaschenförderer 12, 14 vorwärts bewe t, treten Trennfinger -9
Z>
26 in den zwischen den Gruppen gebildeten Spalt ein und sorgen für
die Beibehaltung des für die nachfolgende Verpackung in die Kartons erforderlichen
Abstandes. Die Trennfinger wirken daher als ein Trennmittel"das die Flaschen in
Gruppen von jeweils zum von der Seite aus erfolgenden Einführen in die Kartons geeigneter
Anzahl hält und stellen gleichzeitig zwischen den - Flaschengruppen einen
' ausreichend langen Abstand her, der zum Einführeh der Trennfinger
26 zwischen die Gruppen erforderlich ist.
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Die Trennfinger 26 sind an Kettenförderern befestigt und
' werden von Nocken.gesteuert, so daß sie in den jeweiligen, zwischen den
Flaschengruppen gebildeten Abstand eintreten und den Abstand aufrechterhalten. Die
Trennfinger 26 und der Mechanismus für ihre Betätigung sind auf. beiden Maschinenseiten
gleich ausgebildet. Es wird daher nur der mit dem Forderer 12 verwendete Mechanismus
in Einzelheiten L-,-schr;.ebu- n, obwohl selbstverständlich ein hiermit übereinstimmender
Mechanismus auf der gegenüberliegenden Seite der Maschine an dem anderen Flaschenförderer
14 anaeordnet ist und in der gleichen Weise zur Aufrechterhaltung des Abstandes
zwischen den Flaschen am'Förderer dient.
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Aus den F i g. 9, 13 und 14 ergibt sich, daß die Trennfinger
26 gleitverschieblich in schwalbenschwanzförmigen Schlitzen 170 in
einer Stützplatte 172 montiert sind. Die Stützplatten 172 sind an
ihren seitlichen Enden an zwei endlosen Ketten 174 und 176 mit Hilfe von
Stützwinkeln 178 und 180
befestigt. Die Stützwinkel sind durch Schweißung
oder auf andere Weise fest mit den Stützplatten 172
am einen Ende und am anderen*
Ende beweglich mit der Kette über einen Bolzen 182 verbunden.
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Wie sich aus den F i g. 7 und 14 ergibt, steht von jedem der
Trennfinger 26 ein als Steuerdaiimen ausgebildeter Zapfen 190 ab,
der in einen. Steuersetz 192 zwischen zwei Führungsbahnen 194,
196 ingreift. Die Führungsbahnen 194, 196 sind oberhalb der endlosen
Ketten 174, 176 angeordnet und steuern die Beweg gung der Trennfinger nur
im Bereich des oberen Stranges des Kettenförderers. Die Kettenförderer 174,
176 sind von zwei Kettenrädern 200 un,d 202 abgestützt, die drehfest auf
einer Antriebswelle 204 sitzen (s. F i g. 11 und 12). Am hinteren o der in
Bewegungsrichtung hintenliegenden Ende sind die Ketten 174 und 176 von zwei
leerlaufenden Rädern 210 und 212 abgestützt, die drehbar auf einer Achse 214 montiert
sind.
Die Welle 204 wird von einem Kettenrad 218 aus angetrieben.
Das Kettenrad 218 erhält seinen Antrieb über eine endlose Kette 220, die
über ein Kettenrad 220 auf eine Antriebswelle 224 läuft. Die Antriebswelle 224 ihrerseits
wird von zwei Rädern 226 und 228 und einer endlosen Kette
230 angetrieben. Das Antriebsrad 238 ist auf eine Antriebswelle
232 montiert, die über zwei Kegelräder 234 von der Hauptantriebswelle 94
her in Umdrehungen versetzt wird.
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Wie bereits weiter vorn festgestellt wurde, sind die Trennfinger
26 durch die Führungen 194 und 196
nur in ihrer oberen Stellung bei
der Bewegung in Richtung zum Ende der Maschine gesteuert. Wenn die Finger um die
Kettenräder 200 und 202 laufen, verläßt der Steuerstift 190'den Schlitz zwischen
den Führungen 194 und 194 und begibt sich in einen durch zwei Führungsleisten 240
und 242 (F i g. 7)
gebildeten Schlitz, wodurch die Finger nunmehr in zurückgezogener
Stellung gehalten werden. Solange sich die Finger gegen die Bewegungsrichtung der
Flaschen durch die Maschine bewegen, bleiben sie in zurückgezogener Stellung; obwohl
hierzu keine Führungsschienen erforderlich sind. Wenn die Finger 26 über
die Kettenräder 210 und 212 laufen, kommt ein weiteres Paar von Führungsleisten
246 und 248 mit dem Steuerstift 190 in Eingriff und halten die Finger in
zurückgezogener Stellung. Von der zwischen den Leisten 246 und 248 gebildeten Führungsbahn
treten die Steuerstifte 190 in den Schlitz 192
ein, der zwischen den
Führungen 194 und 196 gebildet ist.- Wenn sich nunmehr die' Finger wieder
gleichsinnig mit den Flaschen bewegen, bewirkt der Schlitz 192, daß die Steuerstifte
190 nach innen in den Abstand zwischen den Flaschengruppen gehi. Beim weiteren
Vorrücken der Finger in Arbeitsrichtung gelangen ihre innenliegenden Enden über
die Förderer 12 und 14 und halten die Flaschen in den vorgesehenen Abständen voneinander,
bis sie vom Flaschenförderer, wie dies weiter unten noch in Einelheiten dargelegt
wird, abgenommen werden. Wenn sich die Finger den in Arbeitsrichtung vornliegenden
Kettenrädern 200 und 202 nähern, führt die Führung 192 eine seitliche Kurve
aus, die von den Förderern 12 und 14 sich entfernt, wodurch die Feder von den Förderern
in zurückgezogene Stellung gelangen, in der sie ohiie Schwierigkeiten mit den Förderern
um die Kettenräder laufen können.
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Aus F i g. 7 ist ersichtlich, daß die Trennünger
26
seitlich mit den Abstandsstücken 38 am Förderer 34 übereinstimmen.
Wenn daher die Flaschen von den Förderem 12 und 14 auf die Förderer 34 übergeben
werden, arbeiten die Finger 26 mit den Abstandsstücken 38 in der Weise
zusammen, daß die Ab-
stände zwischen. den Gruppen zur übergabe in die Kartons
beibehalten werden. Die Führungsschienen 30 und 32 verlaufen unter
einem Winkel über die Flaschenförderer und die Förderer 34 und drängen die Flaschen
von den außenliegenden Flaschenförderern auf die innenliegenden Förderer. Die Führungsschienen
30 und 32 wirken somit nach Art von Steuerflächen, die die Flaschen
von dem betreffenden. Flaschenförderer abstreifen und auf den danebenlaufenden Förderer
transportieren. Die Führungsschienen 30, 32 erstrecken sich über die innenliegenden
Förderer bis zu einer Stelle, an der sie an den Seitenteilen der auseinandergefalteten
Kartons, die auf dem Hauptkartonförderer 90 ankommen, anliegen. Die Führungsschienen
drängen daher die in Gruppen ankommenden Flaschen auch von dem Zwischenförder'er
und übergeben sie von der Seite her in die Kartons.
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Die Zwischenförderer 34 sind auf beiden Seiten des Hauptkartonförderers
90 zwischen diesem und den Flaschenförderern 12 und 14 eingebaut. Die Oberflächen
aller dieser Förderer liegen in der gleichen waagerechten Ebene, so daß die Flaschen
ungestört durch einfache seitliche Gleitbewegung vom einen auf den benachbarten
Förderer übergeben werden können.
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Die Zwischenförderer 34 sind im -wesentlichen von gleicher Bauart
wie die Flaschenförderer 12 und 14 und bestehen aus endlosen Ketten, die über eine
Anzahl von querverlaufenden Platten, die an den Kettengliedern befestigt sind, miteinander
verbunden sind. Zusätzlich weisen die Zwischenförderer jedoch eine Anzahl von Abstandhaltern
38 auf, die auf der Oberseite vorgesehen sind und die Flaschen in Dreiergruppen
halten, während diese quer über die Zwischenförderer -in die Kartons bewegt werden.
Jeder der Abstandhalter 38 ist in Querrichtung unterteilt und besteht aus
zwei Abschnitten, von denen jeweils einer an einer der den Förderer"34 bildenden
Platten angeordnet ist.
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Um das Klappern der Flaschen in den Kartons und sich möglicherweise
daraus ergebende Brüche der Flaschen zu verhindern, sind nach oben gefaltete Abstandzungen
205 am Boden des Kartons 42 vorgesehen, die,. kurz bevor die Flasphen in
den Karton gelangen, aufgefaltet werden. Diese Zungen sind in den flach zusammengelegten
Kartons bereits als U-förmige Ausschnitte 206 vorhanden. Wie F i
g. 17
und 18 zeigen, sind Nockenwalzen 207, 208 und
209
unter dem Hauptkartonförderer eingebaut. Die Nocken an diesen Walzen sind
mit 211 bezeichnet. Sie sind am Walzenumfang in der Weise angeordnet, daß sie mit
den flachliegenden Zungen 205, die bereits an den Trennliiiien
206 aus dem Kartgn gelöst sind, zur Anlage kommen und die Zungen nach innen
in den Karton falten. Die Nocken 208 und 209 sind drehfest auf einer
Querwelle - 215 befestigt. Der Nocken 207 ist auf einer zweiten'Querwelle
216 angeordnet, die im Abstand vor der Welle 215 liegt. Beide Wellen
werden über ein (nicht'gezeigtes) Hebelsystem von der Hauptwelle 94 aus angetrieben.
Auf diese Weise ist die Drehbewegung der Nocken mit der Bewegung des Hauptkartonförderers
seitlich abgestimmt. In der nach oben gerichteten Stellung wirken die Zungen
205 als Abstandhalter, die die Flaschen daran hindern, sich ge'gensei-tig
zu berühren. Es wird auf diese Weise die Gefahr von Flaschenbrüchen verhindert,
die sonst bei unachtsamer Handhabung der Kartons besteht..
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Bevor die Flaschen in die Kartons gebracht werden, werden die oberen
Klappen in eine nach oben gerichtete Stellung und die Bodenklappen in eine den Zugang
nicht behindernde Lage umgelegt, so daß die Flaschen einen unbehinderten Eingang
in die Kartons vorfinden. Die Klappen>werden durch Leitschienen, die zum Zweck größerer
Klarheit nicht abgebildet sind, in die genannten Stellungen gebracht. Diese Leitschienen
stimmen mit denjenigen.überein, die in Einzelheiten in der schwebenden, bereits
mehrfach genannten Erfindung beschrieben sind. Nachdem die Kartons mit Flaschen
gefüllt sind, müssen die Seitenklappen geschlossen und verklebt werden. Zu
diesem
Zweck werden die die.'Obdrseite und den
Boden bildenden Klappen näch'oben
bzw. nach unten gefaltet.
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Die in Bewegungsrichtung vom- und hintenliegenden Seitenklappen werden
sodann nach innen in Richtung zu den Flaschen gefaltet und mit Hilfe einef Rolle
an den Rädern. mit Klebst'off versehen. Danach werden die oben- und'untenliegenden
Klappen nach unten bzw. oben über die bereits angelegten Klappen gefaltet, wobei
sie sich,über-die mit Klebmittel beschichteten Bereiche legen. Die Klappen werden
mit Druck aufeinandergehalten, während der gefüllte und verschlossene Karton auf
dem Hauptkaitonförderer sich zum Austragende der Maschine weiterbewegt.-Aus den
- F i g. 3 und 15 ergibt sich, daß zwei die obere Klappe faltende
Führungsschienen 252 und zwei die untere Klappe faltende Führungsschienen
2.54 an zwei senkrechten Stützen 256 auf einander gegenüberliegenden Seiten
des Hauptkartonförderers 90 befestigt sind."Die oberen und unteren Leitschienen
verlaufen parallel zur Bewegungsrichtung des Hauptförderers und befinden sich unmittelbar
seitlich desselben, so daß sie an den nach außen überstehenden, oberen und unteren
Seitenklappen des Kartons zur Anlage kommen, während sich der Karton mit dem Förderer
vorwärts bewegt. Die Enden 258 der-oberen Leitschienen-252, die dem Aufgabeende
der Maschine zunächstliegen, sind nach unten (wie dies F i g. 3 zeigt) und
nach aüßen gerich-. tet (wie dies in F i g. 15 gestrichelt dargestellt ist),
damit die Leitschienen auch solche Klappen erfassen, die möglicherweise
« unter die waagerechte, Ebene nach unten hängen. Die für, die unteren
Klappen vorgesehenen Leitschienen 254 halten lediglich die nach unten gefalteten
unteren Seitenklappen in der nach unten gefalteten Stellung, während sich der Karton
an den Schienen vorbeibewegt.
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Ebenfalls auf den senkrechten Stützen 256 ist in der Mitte
zwischen den di6 obere* Klappe faltenden Leitschienen #25 ' 6 und -den die
untere Klappe faltenden ]Leitschienen 254 ein Paai von- Leisten 260 zur Beeinflussung
der * Seitenklappen befestigt. Die hinteren Kanten dieser - Leisten
260 kommen mit der vornliegenden Fläche ' der nach außen gerichteten
vorderen Seitenklappen, der Kartons in Berührung, wenn diese sich auf dem Hauptkartotiförderer
vorwärts bewegen, und halten diese Klappen nach innen gefaltet.
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Die nach außen gerichteten hintenliegenden Seitenklappen werden ebenfal
' Is nach innen gelegt, nachddm'die Flaschen in den Karton eingebracht sind.
Hierzu dienen Falteinrichtungen 262 (Fig. 15), die auf -einander gegenüberliegenden
Seiten des Hauptkartonförderers an einer Stelle angeordnet sind, die unmittelbar
'vor.dem Ende des Zwisch-enförderers und dem hintenliegenden Ende der die Seitenklappen
beeinflussenden Leisten 260 liegen.
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Je& dieser die Seitenklappen faltenden Einrichtungen besteht aus
zwei endlosen- Ketten 264 und 266, die in zueinander parallelen horizontalen
Ebenen umlaufen. Jede der Ketten ist mit zwei Faltfingern 268 ausgestattet,
die nach außen von der Kette abstehen und an den hintenliegenden Klappen des Kartons
zur Anlage kommen, um sie nach innen in Richtung der im Karton befindlichen Flaschen
umzulegen. Die Faltfinger 268 an den oberen Ketten 264 liegen in der gleichen
Waagerechten Ebene wie die oberen Kanten der auf dem Hauptkartonförderer-befindlichen
Kartons, während die Finger aü*den'u-nteren Ketten 266 ' in einer Waagerechten
Ebene niit den unteren Kanten der- auf dem genannten. Förderer liegenden Kartons
sich befinden.
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. e Die oberen und unteren Ketten der dielintenliegenden Klappen
faltenden Einrichtungen 262 werden von Kettenrädern 270 angetrieben,
die mittels Keil oder auf andere Weise drehfest auf. einer Vertikalwelle
272 sitien. Die Wellen 272 sind in Lagerungen 274 drehbar und an ihren
unteren Enden mit einem (nicht gezeigten) Kegelrad versehen. An dem hintenliegenden
Ende sind die oberen und unteren Ketten jeder die hintenliegenden. Klappen faltenden
Einrichtungen von Kettenrädern 276 abgestützt, die auf einer leer mitlaufenden
Welle 278 sitzen. Die Wellen 278 sind senkrecht in Lagerungen
280 angeordnet, die wiederum am Rahmen 82 befestigt sind.
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. Die (nicht gezeigten) Kegelräder an den senkrechfen Antriebswellen
272 an beiden Falteinrichtungen. werden # über zwei -im Abstand zueinander
auf einer Welle 282 befestigte (nichf gezeigte) Kegelräder an-: getrieben.
Am Ende ist auf der Welle 282 ein Ketten-. rad 286 drehfest angeordnet.
Das Kettenrad 286
wird mit Hilfe einer Kette 288# die über ein Kettenrad
290 läuft und ihren Antrieb über Kegelräder 234 erhält '. von der Hauptantriebswelle
94 aus angetrieben. Da die die Seitenklappen faltenden Einrich-' tungen
262 von der gleichen Ahtriebswelle 94 angetrieben werden, die auch den Hauptkartonförderer
antreibt,'. laufen die Falteintichtungen in seitlicher Abstimmung mit dem Förderer.
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Dasübersetzunäsverhältnis zwischen derAntriebs-#velle 224 für den
Förderer und die die hintenliegenden Klappen faltenden Einrichtungen 262
ist so ge-.wählt, daß die Faltfinger 268 in der Zeite ' inheit eine
größere Strecke als. die Kartons auf dem Hauptkartonförderer zurücklegen' Wenn beispielsweise
die .Kartons mit einer Geschwindigkeit von 10 Zoll pro Zeiteinheit eorrücken,
sollen die die hintenliegenden Klappen faltenden Fiiiger 268 etwa eine Strecke
von 12 Zoll zurücklegen, so daß sie nach dem Umlauf um das hintenliegende Kettenrad
276 an der nach außen gerichteten Fläche der hinteren Seitenklappe von hinten-her
zur Anlage kommen und diese Klap-m pen, während sich d6r Karton mit dem
' Förderer weiterbewegt, nach innen in eine Stellung legen, in der sie mit
der Rückseite des Kartons einen richten' Winkel bevor der bilden, Karton wobei sich
an dieser der Faltvorrichtung Vorgang beendet vorbei- ist '
bewegt öder eine
Strecke von 10 Zoll zurückgelegt hat. Um dies zu erreichen, ist es.erforderlich,
daß die an den betreffenden Klappen anliegenden Finger eine größere Bewegungsgeschwindigkeit
aufweisen als die Kartons selbst. Nachdem die hintenliegenden Klappen nach innen
durch die erwähnte Schlieißvorrichtung umgelegt worden sind, gelangen sie unter
die Führungsleisten 260, welche sie in geschlossener Lage halten.
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. Wenn die oberen und unteren Klappen des Kartons nach oben
von den oberen und unteren Leitschienen 252 und 254 und die vornliegenden
und hintenliegenden Seitenklappen nach innen gelegt und in dieser Stellung durch
die Leisten 260 gehalten sind, wird Klebmittel auf die Ober- und Unterseiten
der vömliegenden und hintenliegenden Seitenklappen .in den Bereichen aufgetragen,
die von den oberen und unteren Seitenklappen überdeckt werden, wenn der Karton fertig
geschlossen ist. Die Auftrageinrichtungen
für das Klebmittel bestehen
aus zwei herkömmlichen Walzen 292, die um vertikale Achsen drehbar am Rahmen
82 gelagert sind. Die Klebmittelauftragswalzen sind etwa in der Mitte ihrer
Länge an einem Teil des Rahmens 82 und an ihrem oberen Ende durch zwei Konsolen
296, welche an senkrechten Stützen 298 befestigt sind, drehbar abgestützt.
Die Umfangsflächen der Walzen 32 werden von einer (nicht gezeigten) herkömmlichen
Einrichtung mit flüssigem Klebmittcl beschickt. Abstreifer (nicht gezeigt) sind
an den Stützen 298 befestigt und liegen an den Umfangsflächen der Walzen
292 an, um überschüssiges Klebmittel abzustreifen, das in Sammeltröge
300 an den Rollen fließt. Wie aus F i g. 12 zu erkennen ist, ist an
jeder der Klebmittelauftragwalzen 292 ein Schneckenrad 302 befestigt,
das mit einer Schnecke 304 im Eingriff steht. Die Schneckenräder 304 sind auf waagerechten
Antriebswellen 306 und 308 befestigt. Die Wellen 306 und
308 werden über herkömmliche Kettentriebe 310 und 312 von der
Hauptantriebswelle 94 über die Welle 232 angetrieben.
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Nachdem Klebmittel auf die vorn- und hintenliegenden Klappen aufgetragen
ist, werden die oberen und unteren Seitenklappen nach unten bzw. oben über die vorn-
und hintenliegenden Klappen zum Verschließen des Kartons gefaltet. Die zum Umfalten
der oberen und unteren Seitenklappen nach unten und oben verwendete Vorrichtung
stimmt mit der in der schwebenden Patentanmeldung überein und ist daher in den Zeichnungen
nicht dargestellt.
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Wenn die Kartons aus dem Hauptkartonförderer mit den nach innen auf
die. oberen und unteren Seitenklappen umgelegten oberen und unteren Klappen vorwärts
bewegt wird, werden die Klappen in geschlossener Stellung und damit in Anlage in
den mit Klebmittel beschichteten Bereichen durch die Halteleisten 330, 332
gehalten, die so lang gewählt sind, daß das Klebmittel an den vorderen und hinteren.Seitenklappen
trocknen und dadurch die Seitenklappen in geschlossener Stellung halten kann.
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Wenn sich die vorrückenden Kartons dem Ende des Hauptkartonförderers
nähern, gelangen sie in den Bereich von schnellaufenden Bänderfi 40 (Fig. 4 und
8), die auf* einander gegenüberliegenden Seiten des Hauptförderers vorgesehen
sind und reibschlüssig an den Seiten der Kartons anschließen, wodurch sie diese
von dem Hauptförderer abziehen. Der Zweck dieser schnell umlaufenden Bänder ist
es, die Mög-
lichkeit, daß die Abstandhalter 80 sich in die Hinterwände
der Kartons bohren, wenn die Abstandhalter den Umlauf um die Kettenräder
98 beginnen, zu verhindern. Wenn nämlich die Abstandhalter um die Kettenräder
98 laufen, ist ihre Lineargeschwindigkeit an der Außenkante größer, und es
besteht die Neigung, daß die außenliegende Kante die Hinterwand des Kartons durchbohrt,
wenn dieser nicht schnell genug vor den Abstandhaltern aus der Maschine herausgezogen
wird.
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Die schnellaufenden Bänder 40 bestehen aus zwei Riemen 314, die auf
beiden Seiten des Förderers angeordnet sind und über zwei A ' ntriebsscheiben
316
und zwei Umlenkscheiben 318 laufen. Die treibenden Scheiben
316 sind drehfest auf einer Welle 320 befestigt, die in einer Lagerung
322 im Maschinenrahmen ruht. Die getriebenen Scheiben'sind an einer senkrecht
stehenden leerlaufenden Welle 324 angeordnet, die ebenfalls in Lagerungen
322 liegt.
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In den Lagerungen 322 ist ferner eine waagerechte Antriebswelle
326 drehbar, die mit zwei in Abständen befestigten Kegelrädern
328 ausgestattet ist. Diese Räder stehen mit zwei entsprechenden Kegelrädern
auf den Wellen 320 im Eingriff. Die Antriebswelle 326 für die schnellaufenden
Riemen wird über einen (nicht gezeigten) Kettentrieb von der Hauptantriebswelle
94 aus angetrieben.